... Gedanken in lyrischer Form

01.04.2005 um 20:06 Uhr

Die Stimme in mir

von: zottela

Die Stimme in mir
Die sagt ganz laut
Hör mir zu
Du bist eine Frau

Stolz sollst du zu dir blicken
Froh darüber - da zu sein

Es ist keine Schande
Es ist keine Ungnade
Frau zu sein

Ich bin so wie ich bin
Keiner kann mir das wegnehmen
Was nützt es mich zu verstellen
Verändern entstellt nur
Am Ende bleibt nur ein Rest
Was du -  Verkrüppelt nennen sollst

Also nimm dich an
So wie du bist
Ich brauche keine Schönheitsideale
Das Ideal ist in mir
Ein Mensch - genannt Frau

08.01.2005 um 00:12 Uhr

Wehmut - das hardern in mir

von: zottela

Wehmut
Wehe dir oh du Mut
Mut braucht man nicht
Auszuhalten was vergangen war
Die verlorene Zeit
Die bei einem ist
In jeder Pore hast du sie gespeichert
Immer abrufbereit
Sehe mich in meinem Schneckenhäuschen
Umzingelt von Menschen
Keiner kommt an mich heran
Wie denn auch
In meinem Schneckenhäuschen
Ist die Tür sehr klein
War immer da
Zugleich aber weg
Das tut weh
Zu erkennen
Das man nicht da war
Und jetzt, wo ich im Jetzt bin
Bin ich es schon längst nicht mehr
Vorbei, aber zugleich da
Das tut weh

Stark bin ich nicht
Verdammte Scheiße
Habe vorgegeben zu sein
Was ich nicht bin
Schwach bin ich
Die schwächste, im ganzen Land
Angeberin
Wollte immer stark sein

Sei doch authentisch
So wie du bist
Bist du einzigartig
Die artige in mir
Habe ich es erlaubt rauszukommen
Selber schuld

Chaos
Aus dem Chaos ist doch was entstanden
Es ist doch was aus mir geworden
Oder gebe ich das nur vor
Ich gebe vor aus dem Chaos was geworden zu sein
Fragt sich nur was

Tot werde ich umfallen, wie alle es vor mir waren
Tot T-O-T
Das war es dann wohl, werde ich sagen
Adieu - Oh du Welt - Ich verlasse dich - Hast mir eh nichts gegeben
In Ruhe mit dir - Amen!
Oh, Vater, der du bist im Himmel ...
Dein Reich ...
Dein Wille geschehe ... Amen!

Warum nur frage ich mich
Werde ich so unglücklich
Wenn ich bestimmt Lieder höre
Wird es auch so sein, wenn ich 80 bin?
Wahrscheinlich ja - oh geliebte Schwester
Mach dir keine Sorgen - Es ist recht so

Vater, warum läßt du die Morde zu
Warum läßt du es zu, dass Menschen Menschen töten
warum um himmelswillen läßt du das Millionenfache Morden zu
Warum läßt du zu, dass Katastrophen uns dahinwischen
Warum läßt du es zu, dass Kinder von ihren Eltern getrennt werdenWarum läßt du es zu, dass Kinder so wehrlos sind und den Erwachsenen ausgesetzt sind
Warum läßt du es zu, dass Kinder mißbraucht werden und damit millionfach sterben
Warum nur, ist es so schwer dich zu verstehen
Was steckt dahinter?
Ich öffne meine Augen
Und sehe es - Diese Gewalt, die mit uns mit mir ist
Ich bin eine Naturgewalt, ich kann zerstören, was lieb ist
Ich bin das Monster, ich bin das Zombie
Ich bin die Ameise, die zertrampelt bin
Ich bin Mutter, deren Herz zerreißt, wenn sie ihren Sohn im Schlaf sieht
So wehrlos ist er also - Jetzt wird es mir bewußt
Warum läßt du uns mit so einer großen Verantwortung allein
Denn wie kann ich es mir sonst erklären
Dass so viele Kinderseelen zerstört werden
Ich weiss es nicht
Ich hatte den Glauben an dich aufgegeben
Und habe aber zugleich den Glauben an mich bekommen
Wie du dich auch nennen magst, Allah, Gott, Vater, Budda, was weiss ich
Aber ich bin zurückgekehrt dadurch tatsächlich wieder zurückgekehrt
Ich bin die Hoffnung, die gebe ich nicht auf - ich gebe mich nicht auf - um keinen Groschen
Ich werde kämpfen, ich werde mit mir hardern
Bis ich das erreicht habe, was ich Glückseligkeit nenne
Ich meine, das ist so extrem schwachsinnig formuliert
Es geht einfach darum, dass ich zugleich Gott und auch Teufel bin - Ich bestimme, wer siegt!
So ist es!

07.01.2005 um 22:25 Uhr

Geplettet

von: zottela

Deine
Deine Nägel sind so wunderbar
Sagte er zu ihr
Ach wie schön
dass es das noch gibt
Meine Nägel sind wunderschön
Glänzen doch nur
Weil ich einen schönen Klarlack draufgetan habe
Du Demlack ;-)

Ach ja

Tue nix
Warte nix
Gingen nach Hause
Tue nix sagte Halt
Wir haben was vergessen
Warte nix verstand es nicht
was wir?
Das kann nicht sein
Ich habe alles kontrolliert
Wir haben nix vergessen
So warte doch, insistierte Tue nix
Wenn ich es dir doch sage
Vertraue mir doch
Wir müssen umklehren, geschwind
Sonst ist verloren unsere Sache
Na ja, wenn du es sagt, gab Warte nix nach
Und so kehrten beide um
Zuhause angekommen
Lachte Tue nix Warte nix an
Ätschi Bätschi, Reingelegt
Und zeigte die Zunge
Warte nix verstand die Welt nicht mehr
Tue nix nahm ihn in die Arme und drückte ihn an sich
Hab dich doch lieb
Schau, jetzt weiß ich, dass du mich auch liebst
Wenn'se meinst sagte Warte nix
Und hatte wieder ein Lächeln auf dem Gesicht.

Trallalala La
Trällerte der Vogel
Trallalala La
So hört mich doch
Ich kann so schön singen
Trallalala La
So hört mich doch
Wie schön ich singen kann
Da kam der Fuchs und sagte
So, so!
Schön kannst du wohl singen
Na dann zeig doch mal deine Künste
Für mich bist du nur ein gewöhnlicher, kleiner, häßlicher Vogel, denn ich mit einem Haps verschlingen kann.
So legt der Vogel los und trällerte, was das Zeug hielt.
Nach einer Viertel Stunde war der Vogel so müde vom Singen, dass es abrupt aufhörte
Nanu, sagte der Fuchs, was ist los, du machst ja schlapp.
So, wird nix aus dir.
Der Vogel war wütend und erwiderte.
Hau ab, du blöder Fuchs!
Ich bin durstig und ich muss dir nix beweisen.
Ich weiss genau, dass ich gut singe.
Und beweisen muss ich keinem was.
Der Fuchs war verblüfft und sah dem Vogel nach, wie es wegflog.
Da bin ich aber platt!

14.12.2004 um 16:46 Uhr

Dracula hahaha

von: zottela

Dracula
Hahaha
Blödes Huhn
Gar nix tun
Altes Ding
Super Bing
Supermann
Du kommst gar nicht dran
Zeitung her
Feuerwehr
Altes Baby
Numo Raby
Landschwein
Superschwein

(von einem Sohn)

14.12.2004 um 16:43 Uhr

Die Weihnachtsmaus

von: zottela

Die Weihnachtsmaus ist sonderbar
sogar für die Gelehrten
Denn einmal nur im ganzen Jahr
Entdeckt man ihre Fährten

Sie ist was diesen Punkt betrifft
Noch nie ins Garn gegangen
Das ganze Jahr macht diese Maus
Den Menschen keine Plage
Doch kriecht sie aus dem Loch heraus
Am Weihnachtstage
Zum Beispiel das Festgebäck
Das Mutter gut verborgen
War auf einmal das beste weg
Am ersten Weihnachtsmorgen
Die Nelly sagte rund heraus
Ich habe es nicht genommen
Das war bestimmt die Weihnachstmaus
Die über Nach gekommen

Ein Gedicht von James Chris (von meinem Sohn)