Saftladen, sinnloser
"...ansonsten könnte ich gleich einpacken und mich beim nächsten Supermarkt an die Kasse stellen..."
Gut, danke schön und Entschuldigung für die Entführung dieses Satzes aus einem anderen Blog.
Nu wollte ich gerade weit ausholen und mir zusammenreimen, warum ich eigentlich nicht dauernd auf den Job meckern sollte, obwohl ich mich ja gerne darüber aufrege. Wollte schreiben, dass ich mich freue, überhaupt etwas um die Ohren zu haben, weil es ein scheißgefühl ist in der Warteschlange zu hängen (obwohl ich das erst realisiert habe, nachdem ich wieder eine 40-Stunden-Woche hatte) und das man ja sogar manchmal etwas zu lächeln hat auf der Maloche. Ob es jetzt die Freude ist, wenn mein Chef und dessen Chef auf mich warten, weil sie mit unserem Warenwirtschaftssystem nicht klar kommen, die Schadenfreude, wenn mein Chef den falschen Knopf am Radio drückt und amerikanisches Südstaaten-Gefiedel aus den Lautsprechern dringt (diese Schadenfreude hielt allerdings nur, bis ich bemerkte das es nicht nur ein einzelner Titel sondern das ganze Programm war) und die zweifelhafte Freude, innerhalb weniger Minuten sowohl 110 als auch 112 zu wählen, weil unsere Alkis es übertrieben haben.
Noch jemand da nach diesem Satzungetüm? Okay, dieses alles brauche ich nun wohl nicht mehr schreiben, weil ich ja jetzt wieder weiß, das ich den letzten Scheiß mache und dies auch noch schlecht. Ich gehe dann mal wieder Amok laufen.*****
*****Liebe Blogigo-Gemeinde, ich bitte darum mich nicht zu melden, da es sich bei diesem Satz um einen, zugegeben sehr bescheuerten, Running Gag handelt, den ich seit der Bundeswehr immer mal wieder gerne einbaue. Seltsam, nachdem ich dort Kandidat Nr. 1 für "auf den Turm steigen und abdrehen" war habe ich bisher relativ wenige Menschen das Leben gekostet (und dies auch nur indirekt durch dem Östrogen gleichenden Schwebstoffen in PET-Wasserflaschen - wäre doch ein Titel für ein Buch "Der Wassermörder" ?)
