ano hi no yakusoku wa wasurete ii yo
Stimmung: leer
Musik: MIKA NAKASHIMA - Hitoiro
Episode 1
Es ist der 20. November 2007. Mittlerweile ist es 03:11 Uhr und meine Welt fängt gerade an wiedereinmal auseinander zubrechen.
Seit einer Ewigkeit höre ich nun den Regen fallen... und an schlafen kann ich gar nicht denken.
Ein guter Zeitpunkt endlich alles aufzuschreiben. Eine Geschichte über die Liebe die mein Leben verändert hat.
Alles begann vor 2 Jahren, genau am 20. Juli 2004. An diesem Tag sollte sich mein Leben für immer verändern und der Begriff Liebe sollte ab diesen Tag für mich neu definiert werden.
Aber ich werde alles von Anfang an erzählen.
Zu dieser Zeit war ich noch ein ganz anderer Mensch, rebellisch, ein bisschen zu dick und viel zu schwarze Sachen hatte ich an. Meinen Eltern gefiel das natürlich nicht, aber sie akzeptierten es wohl oder übel. Eigentlich wollte ich ja gar nicht so rumlaufen aber ich war damals mit jemandem zusammen der genau so war und das gefiel mir, also machte ich es einfach nach, was mir heute natürlich ziemlich lächerlich vorkommt. Aber zurück zu meiner eigentlichen Geschichte. Die Beziehung zu dem besagtem Herren ging im April 2004 zu Bruch und seit dem fühlte ich mich unendlich leer. Ich war wie besessen davon jemanden zu finden der ihm gleich kommt oder ähnlich ist. Denn auch wenn unsere Beziehung nur von kurzer Dauer, 4 Monate wohlgemerkt, war, so war es dennoch eine schöne Zeit an die ich mich gern zurückerinnere.
Doch bald sollte ich einen Mann kennenlernen der mir so den Kopf verdreht wie ich es nie für möglich gehalten hätte.
Ich kannte ihn schon seit einiger Zeit aus einem Chat und ich kannte ihn, weil er meine beste Freundin kannte und die beiden hatten sich sogar schon persönlich gesehen. In dieser Zeit kamen wir immer öfters ins Gespräch, ich weiß nicht warum aber ich fühlte mich hingezogen.
Und ich weiß auch nicht warum ich anfing mir von ihm Fotos anzuschauen, ich weiß es nicht, ich weiß nur das ich mich Hals über kopf in ihn verliebte, ohne Hoffnung auf Rettung.
Immer wieder sagte ich zu mir selber das es nicht geht, zumal er ja eine Freundin hatte, was ich wusste. Doch etwas in mir war geschehen worüber ich keine macht hatte.
Wie oft ich es auch versuchte zu unterdrücken, es war hoffnungslos.. Ich war verliebt.
Und ich sehe mich noch heute vor dem Computer sitzen und auf seine Fotos starren.
Er war wunderschön, genau das was ich immer gesucht hatte, genau das.
Ich wusste nicht was ich tun sollte. Doch noch war die Liebe nur eine Glut im Feuer, noch nicht zum Leben erweckt. Es bestand vielleicht doch noch Hoffung auf eine Heilung.
Diese Hoffnung wurde aber jäh zunichte gemacht als ich mich selber in ein Treffen mit ihm hineinmanövrierte. War ich denn wahnsinnig? Ich spielte mit dem Feuer und wusste es. Und ich wusste ich würde mich an ihm verbrennen.
Es war mir egal und ich ließ es auf mich zukommen.
Wie bereits erwähnt kannte er meine beste Freundin und weil wir etwas zu dritt unternehmen wollten, sah ich die ganze Sache doch als recht ungefährlich im eigentlichen Sinne, doch es kam wie es kommen musste. Meine Freundin fuhr weg. Überraschenderweise. Ich würde also allein mit ihm sein. Ich wusste nicht was ich denken sollte. Ich konnte es nur geschehen lassen.
Am 19. Juli war es soweit. Der Tag an dem es kein zurück gab, der Tag an dem ich ihn das erste mal sehen würde. Ich hatte Angst und war verunsichert.
Zum Glück war meine Freundin an diesem Tag noch da und wir konnten ihn gemeinsam vom Bahnhof abholen. Ich hatte mich ganz besonders zurecht gemacht für diesen Anlass, obwohl ich wusste das es bescheuert ist. Nichtsdestotrotz, ich folgte meinem Herzen.
Den Moment als ich ihn zum ersten mal sah werde ich nie vergessen.
Ich sehe ihn noch heute vor mir auf mich zukommen. Lächelnd und wunderschön.
Und mein Herz machte tausend Sprünge in diesem Augenblick als ich ihn sah.
Dieser einzigartige Mensch stand wahrhaftig vor mir. Ich konnte es nicht glauben.
Aber ich glaube ich konnte meine Begeisterung ganz gut mit Coolness überspielen.
Da saßen wir nun, zu dritt in der Bahn. Er saß neben mir und ich konnte den Blick nicht von ihm abwenden. Es war sehr heiß an diesem Tag, daran erinnere ich mich. Und ich beobachtete wie kleine Schweißperlen an seinen Schläfen herunterperlten. Selbst das fand ich wunderschön, nur schwer konnte ich den Blick abwenden.
Endlich waren wir bei mir zu Hause angekommen. Ich war total durcheinander.
Meine Freundin ging ein paar stunden später, weil sie ja noch packen musste für ihre morgige Reise.
Prima, dachte ich mir. Und zugleich gingen mir Tausende Szenarien durch den Kopf was alles passieren oder nicht passieren könnte.
Aber dann wurde ich von einer ganz elementaren Sache abgelenkt, Abendessen.
Was biete ich ihm an? Ich wusste gar nichts weiter über ihn. Es war schrecklich und bei uns gab es üblicherweise nur Brot abends. Keine Ahnung ob er das mochte? Ich fragte meine Mutter ob sie etwas für uns mitmachen konnte. Kurz darauf trat ich ins erste Fettnäpfchen.
Es stellte sich heraus das er keinen Käse aß. Ich Idiot, es war natürlich auch Käse auf den Schnitten. Es war mir furchtbar peinlich, aber es ließ sich nicht mehr ändern.
Immerhin hatte ich so am ersten Tag etwas wichtiges über ihn gelernt. Er mochte keinen Käse.
Da ich nun seine Käseschnitten mitaß, erlaubte ich mir zu sagen das ich normalerweise nicht so viel esse. Dazu muss ich anmerken das ich seit Mai auf Diät war und schon 8 kg abgespeckt hatte. Natürlich war ich immer noch nicht superschlank, was man sehen konnte.
Jedenfalls murmelte er darauf irgendetwas vor sich hin, was ich aber nicht sofort verstanden hatte. Nach meiner Frage ob er es noch mal sagt weigerte er sich erst sagte es dann aber doch. „Du siehst aber nicht so aus“ sagte er...
Ich war erschüttert. Wütend und sauer. Immerhin hatte ich hart an mir gearbeitet und schon relativ viel abgenommen und dann kommt dieser Typ und sagt mir das glattweg ins Gesicht. Unverschämtheit! Am liebsten hätte ich ihn auf der Stelle zur Tür hinausbefördert.
Ich fragte mich ernsthaft wie ich die Woche mit ihm überstehen sollte.
Ihm gegenüber lächelte ich aber nur zaghaft und meinte das ich gerade auf Diät sei.
...
Wie peinlich und das am ersten Abend.
Ich betete das die Woche schnell vergehen würde. Doch wer hätte da gedacht das ich am nächsten Tag zur selben Zeit ganz anders denken würde.
Es ist der 20. November 2007. Mittlerweile ist es 03:11 Uhr und meine Welt fängt gerade an wiedereinmal auseinander zubrechen.
Seit einer Ewigkeit höre ich nun den Regen fallen... und an schlafen kann ich gar nicht denken.
Ein guter Zeitpunkt endlich alles aufzuschreiben. Eine Geschichte über die Liebe die mein Leben verändert hat.
Alles begann vor 2 Jahren, genau am 20. Juli 2004. An diesem Tag sollte sich mein Leben für immer verändern und der Begriff Liebe sollte ab diesen Tag für mich neu definiert werden.
Aber ich werde alles von Anfang an erzählen.
Zu dieser Zeit war ich noch ein ganz anderer Mensch, rebellisch, ein bisschen zu dick und viel zu schwarze Sachen hatte ich an. Meinen Eltern gefiel das natürlich nicht, aber sie akzeptierten es wohl oder übel. Eigentlich wollte ich ja gar nicht so rumlaufen aber ich war damals mit jemandem zusammen der genau so war und das gefiel mir, also machte ich es einfach nach, was mir heute natürlich ziemlich lächerlich vorkommt. Aber zurück zu meiner eigentlichen Geschichte. Die Beziehung zu dem besagtem Herren ging im April 2004 zu Bruch und seit dem fühlte ich mich unendlich leer. Ich war wie besessen davon jemanden zu finden der ihm gleich kommt oder ähnlich ist. Denn auch wenn unsere Beziehung nur von kurzer Dauer, 4 Monate wohlgemerkt, war, so war es dennoch eine schöne Zeit an die ich mich gern zurückerinnere.
Doch bald sollte ich einen Mann kennenlernen der mir so den Kopf verdreht wie ich es nie für möglich gehalten hätte.
Ich kannte ihn schon seit einiger Zeit aus einem Chat und ich kannte ihn, weil er meine beste Freundin kannte und die beiden hatten sich sogar schon persönlich gesehen. In dieser Zeit kamen wir immer öfters ins Gespräch, ich weiß nicht warum aber ich fühlte mich hingezogen.
Und ich weiß auch nicht warum ich anfing mir von ihm Fotos anzuschauen, ich weiß es nicht, ich weiß nur das ich mich Hals über kopf in ihn verliebte, ohne Hoffnung auf Rettung.
Immer wieder sagte ich zu mir selber das es nicht geht, zumal er ja eine Freundin hatte, was ich wusste. Doch etwas in mir war geschehen worüber ich keine macht hatte.
Wie oft ich es auch versuchte zu unterdrücken, es war hoffnungslos.. Ich war verliebt.
Und ich sehe mich noch heute vor dem Computer sitzen und auf seine Fotos starren.
Er war wunderschön, genau das was ich immer gesucht hatte, genau das.
Ich wusste nicht was ich tun sollte. Doch noch war die Liebe nur eine Glut im Feuer, noch nicht zum Leben erweckt. Es bestand vielleicht doch noch Hoffung auf eine Heilung.
Diese Hoffnung wurde aber jäh zunichte gemacht als ich mich selber in ein Treffen mit ihm hineinmanövrierte. War ich denn wahnsinnig? Ich spielte mit dem Feuer und wusste es. Und ich wusste ich würde mich an ihm verbrennen.
Es war mir egal und ich ließ es auf mich zukommen.
Wie bereits erwähnt kannte er meine beste Freundin und weil wir etwas zu dritt unternehmen wollten, sah ich die ganze Sache doch als recht ungefährlich im eigentlichen Sinne, doch es kam wie es kommen musste. Meine Freundin fuhr weg. Überraschenderweise. Ich würde also allein mit ihm sein. Ich wusste nicht was ich denken sollte. Ich konnte es nur geschehen lassen.
Am 19. Juli war es soweit. Der Tag an dem es kein zurück gab, der Tag an dem ich ihn das erste mal sehen würde. Ich hatte Angst und war verunsichert.
Zum Glück war meine Freundin an diesem Tag noch da und wir konnten ihn gemeinsam vom Bahnhof abholen. Ich hatte mich ganz besonders zurecht gemacht für diesen Anlass, obwohl ich wusste das es bescheuert ist. Nichtsdestotrotz, ich folgte meinem Herzen.
Den Moment als ich ihn zum ersten mal sah werde ich nie vergessen.
Ich sehe ihn noch heute vor mir auf mich zukommen. Lächelnd und wunderschön.
Und mein Herz machte tausend Sprünge in diesem Augenblick als ich ihn sah.
Dieser einzigartige Mensch stand wahrhaftig vor mir. Ich konnte es nicht glauben.
Aber ich glaube ich konnte meine Begeisterung ganz gut mit Coolness überspielen.
Da saßen wir nun, zu dritt in der Bahn. Er saß neben mir und ich konnte den Blick nicht von ihm abwenden. Es war sehr heiß an diesem Tag, daran erinnere ich mich. Und ich beobachtete wie kleine Schweißperlen an seinen Schläfen herunterperlten. Selbst das fand ich wunderschön, nur schwer konnte ich den Blick abwenden.
Endlich waren wir bei mir zu Hause angekommen. Ich war total durcheinander.
Meine Freundin ging ein paar stunden später, weil sie ja noch packen musste für ihre morgige Reise.
Prima, dachte ich mir. Und zugleich gingen mir Tausende Szenarien durch den Kopf was alles passieren oder nicht passieren könnte.
Aber dann wurde ich von einer ganz elementaren Sache abgelenkt, Abendessen.
Was biete ich ihm an? Ich wusste gar nichts weiter über ihn. Es war schrecklich und bei uns gab es üblicherweise nur Brot abends. Keine Ahnung ob er das mochte? Ich fragte meine Mutter ob sie etwas für uns mitmachen konnte. Kurz darauf trat ich ins erste Fettnäpfchen.
Es stellte sich heraus das er keinen Käse aß. Ich Idiot, es war natürlich auch Käse auf den Schnitten. Es war mir furchtbar peinlich, aber es ließ sich nicht mehr ändern.
Immerhin hatte ich so am ersten Tag etwas wichtiges über ihn gelernt. Er mochte keinen Käse.
Da ich nun seine Käseschnitten mitaß, erlaubte ich mir zu sagen das ich normalerweise nicht so viel esse. Dazu muss ich anmerken das ich seit Mai auf Diät war und schon 8 kg abgespeckt hatte. Natürlich war ich immer noch nicht superschlank, was man sehen konnte.
Jedenfalls murmelte er darauf irgendetwas vor sich hin, was ich aber nicht sofort verstanden hatte. Nach meiner Frage ob er es noch mal sagt weigerte er sich erst sagte es dann aber doch. „Du siehst aber nicht so aus“ sagte er...
Ich war erschüttert. Wütend und sauer. Immerhin hatte ich hart an mir gearbeitet und schon relativ viel abgenommen und dann kommt dieser Typ und sagt mir das glattweg ins Gesicht. Unverschämtheit! Am liebsten hätte ich ihn auf der Stelle zur Tür hinausbefördert.
Ich fragte mich ernsthaft wie ich die Woche mit ihm überstehen sollte.
Ihm gegenüber lächelte ich aber nur zaghaft und meinte das ich gerade auf Diät sei.
...
Wie peinlich und das am ersten Abend.
Ich betete das die Woche schnell vergehen würde. Doch wer hätte da gedacht das ich am nächsten Tag zur selben Zeit ganz anders denken würde.
