Mein Finanz-Blog

05.01.2006 um 18:19 Uhr

Kredite: Warum nicht jeder die gleichen Konditionen erhält

Sorry, lange Pause entstanden...
Aber hier fand ich etwas Interessantes:

Berlin (rpo). Wenn zwei Kunden sich bei einer Bank nach dem gleichen Kredit erkundigen, werden sie ihn vermutlich nicht zu den gleichen Konditionen erhalten. Denn vor Banken sind nicht alle Kunden gleich. Doch die Kriterien, nach denen Institute ihre Kredite vergeben, sind für Kunden absolut nicht transparent.

Banken offerieren ihre Kredite jetzt immer öfter zu "Von-bis-Konditionen". Das heißt, manche Kunden bekommen sie zu günstigeren Konditionen als andere, beobachtet der Bundesverband der Verbraucherzentralen. Einigen wird das Darlehen allerdings auch verweigert, obwohl sie in der Vergangenheit ihre Kredite immer pünktlich abgezahlt hatten. Andere sollen teure Zusatzversicherungen für ihren Kredit zahlen, sonst bekommen sie ihn nicht. Warum das so ist und wovon die Entscheidung der Geldinstitute im Einzelnen abhängt, kann der Kunde nicht nachvollziehen.

Hintergrund dieser Entwicklung ist, dass Banken die Kreditvergabe zunehmend von der Bonität des Kunden abhängig machen. Damit wollen sie ihr Ausfallrisiko verringern. In der Praxis führt das dazu, dass Kunden mit einer geringeren Bonität höhere Zinsen für den gleichen Kredit zahlen müssen als besser Betuchte. Die Logik der Banken besagt, dass bei Ärmeren das Risiko größer ist, das Geld nicht zurückzahlen zu können.

Ärgerlich für den Kunden ist, dass sich die Banken allein vorbehalten zu entscheiden, in welche Bonitätsklasse er fällt. Es gibt nämlich keine einheitlichen Kriterien. Grundsätzlich zählen für die Kreditwürdigkeit Einkommen, Beruf, Sicherheiten und eventuelle andere Verbindlichkeiten. Aber jede Bank kann noch zusätzliche Angaben hinzuziehen, wie etwa Alter, Wohnort und Familienstand.

Absurde Entscheidungen

[...]

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen fordert mehr Transparenz für den Verbraucher. "Das ist ein statistischer Schnelltest, aber keine reale Bonitätsprüfung", so die Vorsitzende Edda Müller. Die Verbraucherzentralen wollen erreichen, dass in die Bonitätsprüfung keine unzulässigen und diskriminierenden Faktoren mehr einbezogen werden dürfen. Auch das Recht des Kunden auf Informationen zu Ablehnungsgründen und schlechter Bonitätsbewertung müsse in der EU-Verbraucherrichtlinie festgeschrieben werden.

Quelle: Rheinische Post Online, 22.12.2005
(Links ergänzt)

24.11.2005 um 18:58 Uhr

„Wir werden in Deutschland angreifen”

20. November 2005
Investieren im Land der Sparer: Citibank-Chefin Sue Harnett über ihren Hunger auf Übernahmen, neue Stellen für Vermögensberater und Geldgeschäfte mit dem Handy.



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Wo setzen Sie in den nächsten Jahren die Akzente?


Wir haben ein sehr starkes Kreditgeschäft, das soll weiter mit gesunden Raten wachsen. Wichtig ist dabei, daß wir als verantwortungsbewußter Kreditgeber agieren wollen, also dem Kunden gegenüber als ehrlicher, fairer Partner auftreten. Ein dramatisches Wachstum erwarten wir im Kreditkartengeschäft und in der Vermögensberatung, die zuletzt um mehr als 30 Prozent zugelegt hat. Da investieren wir massiv. Mit Citigold testen wir derzeit ein neues Serviceangebot in diesem Segment. Bis Ende des Jahres werden wir zwischen 400 und 500 neue Mitarbeiter eingestellt haben, die meisten davon Vermögensberater.

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Wie sieht der klassische Citibank-Kunde aus?


Das hängt von den Produkten ab. Stark verallgemeinert, ist er männlich, zwischen 40 und 45 Jahre alt. Er hat ein mittleres Einkommen, ein nettes Auto, will seine Familie ernähren. Das ist typisch.


Früher fischten Sie eher in den unteren Einkommensschichten. Sind Ihre Kunden heute wohlhabender?


Die Kunden, die wir dazugewonnen haben, haben teils ein ganz anderes Profil als in der Vergangenheit. Unsere Angebotspakete ermutigen Leute, die Citibank auszuprobieren, etwa unser Konto Citibest, für das wir ein Jahr lang einen Zinssatz von 2,75 Prozent garantieren. Generell sind die dann beeindruckt von unserem Service. Wenn Sie uns anrufen, kommen unsere Berater auch ins Büro oder nach Hause. Wir investieren eine gewaltige Summe in neue Produkte, Internet und Mobile-Banking, das wir im kommenden Jahr ausweiten werden.


Sind dann alle Geldgeschäfte mit dem Handy zu erledigen?


Bisher liefern wir dem Kunden nur Informationen per SMS, wir nennen es SMS-Kontoticker. Im ersten Quartal 2006 werden wir Dienste einrichten, daß Sie uns Anweisungen schicken können. Sie können Geld überweisen, über Ihr Girokonto verfügen und viele Dinge mehr.

[...]

Sie setzen hierzulande stark auf das Geschäft mit Kreditkarten. Hat nicht jeder Deutsche längst mindestens eine?


Ein deutsches Charakteristikum ist, daß hier die EC-Karte sehr weit verbreitet ist. Das macht es für uns schwer. Andererseits zahlen die Deutschen noch weit mehr mit Bargeld als andere Nationen.


Was sind dafür die Gründe?


Das ist eine historische Entwicklung. Anders als die amerikanischen Kunden will niemand mehr ausgeben, als auf dem Konto liegt. Deutschland ist ein Land von Sparern. Das ist ein Unterschied zu vielen anderen Märkten.

[...]


Das Gespräch führte Georg Meck
Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 20.11.2005, Nr. 46 / Seite 51

03.11.2005 um 12:33 Uhr

Kredite zur Finanzierung des Studiums

Veröffentlicht am Montag, 24. Oktober 2005, 05:00

Erste bundesweite Angebote – FINANZtest rät zur Zurückhaltung (sw)
Große Unterschiede bei den Konditionen und Vergabebedingungen für Studienkredite fand FINANZtest bei einer Umfrage unter knapp 100 Banken und Sparkassen. Obwohl die Konditionen für Studienkredite insgesamt günstiger sind als für Ratenkredite, rät FINANZtest allen Studierenden, zuerst andere Finanzierungsmöglichkeiten auszuschöpfen.

gelesen auf Dinslaken Portal (http://www.dinportal.de)
(Links ergänzt)

11.10.2005 um 18:44 Uhr

Revolvierende Kredite bedrohen Spezialfinanzierer

von Nina Luttmer, Frankfurt

Der so genannte Revolvingkredit ist in Deutschland bei Privatkunden auf dem Vormarsch. Noch im Jahr 2000 hatten die Banken nur 4,4 Mrd. Euro an ausstehenden revolvierenden Krediten in ihren Beständen.

Bis 2002 erhöhte sich dieses Volumen kaum. Seitdem aber wächst der Markt: Im vergangenen Jahr hatten die deutschen Banken 5,7 Mrd. Euro an Revolvingkrediten in ihrem Portfolio. Die Experten der Unternehmensberatung Mercer Oliver Wyman schätzen erwarten von 2005 bis 2010 jährliche Wachstumsraten von etwa elf Prozent.

Den Banken bringt der revolving (deutsch: sich erneuernde) credit deutlich höhere Zinseinnahmen als der Ratenkredit. Bei ihm bekommt der Kunde auf seine Kreditkarte eine Kreditlimit, das er beliebig in Anspruch nehmen kann. Darauf zahlt er Zinsen und muss die geliehene Summe monatlich auch immer zu einem gewissen Teil tilgen. "Der Revolvingkredit ist auch gerade vor dem Hintergrund der neuen Richtlinien Basel II und Mindestanforderung an das Kreditgeschäft interessant für die Banken. Er bietet eine weitere Möglichkeit zur Standardisierung des Kreditgeschäfts", sagte ein Sprecher der Gesellschaft für Zahlungssysteme (GZS).

Vergleichsweise unbekannt

In Deutschland wurden Revolvingkredite anfangs hauptsächlich von ausländischen Instituten wie der Citibank und der Royal Bank of Scotland angeboten. Sie waren vom US-amerikanischen und dem britischen Markt geprägt, wo Kreditkarten fast immer Revolvingkredit-Karten sind. Inzwischen drängen jedoch auch deutsche Banken auf den Markt. Vor drei Jahren stieg als eine der ersten die KarstadtQuelle-Bank in das Geschäft ein. "Die Erfahrungen sind außerordentlich zufrieden stellend", sagt Aufsichtsratschef Harald Pinger. Auch die HypoVereinsbank und die Dresdner-Cetelem Bank geben das Finanzprodukt heraus, die Deutsche Bank plant es derzeit, ebenso wie Société Générale aus Frankreich.

Bislang ist das Produkt aber noch vergleichsweise unbekannt: Das Kreditkartenunternehmen Visa bietet zwar bereits auf 52 Prozent seiner Kreditkarten eine Revolvingkredit-Funktion an. Genutzt wird die Zahlart bislang aber erst von etwa 23 Prozent der Kartennutzer. Das Hauptproblem für die Vermarktung des Revolvingkredit in Deutschland ist die Konkurrenz durch den Dispositionskredit, ein Finanzprodukt, das es in anderen Ländern so nicht gibt. Jean-Jacques Rognant, Geschäftsführer der Dresdner-Cetelem Kreditbank, bietet daher mit seinem Institut als einer der Ersten in Deutschland auch eine EC-Karte mit Revolvingkredit-Funktion an. Die Kunden können damit faktisch auf ihre Debitkarte einen Kredit aufnehmen, für die Händler entfallen die Gebühren, die sie bei Kreditkartentransaktionen an die Banken zahlen müssen. "Viele Institute überlegen, den Dispositionskredit ganz durch eine Revolvingkredit-Debitkarte zu ersetzen", sagte der GZS-Sprecher.

Vorbild USA

Denkbar sei mittelfristig auch ein System wie in den USA: Dort können Kunden im Geschäft entscheiden, ob sie mit ihrer Debitkarte auf Kredit oder aber auf Debit kaufen wollen. Der Auftrieb des Revolvingkredit kommt zu einer Zeit, in der sich der Wettbewerb im Konsumentenkreditgeschäft verstärkt. Spezialfinanzierer wie die CC-Bank, die GE Money Bank oder die Creditplus Bank bauen ihren Vertrieb von Finanzprodukten wie etwa Ratenkredite über den Einzelhandel immer stärker aus. So finanzieren deren Kunden den Kauf etwa einer Stereoanlage oder eines Möbelstücks direkt mit diesen Spezialfinanzierern. An den Hausbanken geht diese so genannte Absatzfinanzierung zum großen Teil vorbei. "Durch den Revolvingkredit können sich die Banken wieder einen Teil des Kuchens Konsumentenkredite zurückholen", sagt Hans-Benno Preller, kommissarischer Geschäftsführer von Visa Europe.

In Großbritannien hat sich bereits gezeigt, dass eine Konkurrenzsituation zwischen Ratenkredit und Revolvingkredit entstehen kann. Die Absatzfinanzierung ist dort besonders weit entwickelt, im Jahr 2000 erreichte sie einen Marktanteil von zehn Prozent an den Konsumentenkrediten. In den darauf folgenden Jahren wurde sie aber durch die fortschreitende Penetration des Revolvingkredit auf etwa fünf Prozent zurückgedrängt. Entwickelt sich der deutsche Markt ähnlich, steht den Spezialfinanzierern ein Preiskampf bevor: "Wenn der Revolvingkredit in Deutschland an Boden gewinnt, werden die Absatzfinanzierer noch aggressiver gute Konditionen für ihre Konsumfinanzierungen anbieten müssen", sagte Norman Karrer, zuständig für Konsumentenkredite bei der Unternehmensberatung Mercer Oliver Wyman.

Eine Frage der Vermarktung

Dass der Revolvingkredit den Ratenkredit aber auch ergänzen kann, zeigt die Dresdner-Cetelem. Sie bietet Kreditkarten mit Revolvingkredit-Funktion über den Einzelhandel an. "Kunden, die zum Beispiel in einem Möbelhaus einen Ratenkredit aufnehmen, erklären wir gleich das Prinzip des Revolvingkredit und bieten ihnen eine Kreditkarte für die nächsten Einkäufe an", sagt Dresdner-Cetelem-Chef Rognant.

Noch vermarkten die deutschen Banken den revolving credit aber zurückhaltend. "Der Revolvingkredit wird mit Überschuldung in Verbindung gebracht und hat daher einen schlechten Ruf. Wir sind daher sehr zurückhaltend, wenn es um die offensive Vermarktung des Produkts geht", sagt Visa-Manager Preller. Helfen könne dem Revolvingkredit allerdings, dass sich die Deutschen für die Kreditaufnahme oft schämten. "Beim Revolvingkredit muss der Kunde nur eine Bonitätsprüfung durchlaufen und kann das Kreditlimit dann auf Jahre behalten", sagt Preller. Auch Rognant, der aus Frankreich stammt, kennt die Tücken des deutschen Kreditgeschäfts: "Ausländische Kollegen wollen manchmal wissen, wieso das Kreditgeschäft in Deutschland so schwierig ist. Dann erkläre ich immer, dass das Wort ,Schuld' im Deutschen zwei Bedeutungen hat und beide einen schlechten Nachgeschmack haben."

Der Revolvingkredit

Limitiert Bei der Kreditart bekommt der Kunde ein Limit auf seine Kreditkarte eingeräumt. Er kann diesen Betrag dann voll oder auch nur teilweise in Anspruch nehmen. Dafür zahlt er eine monatliche Tilgung, meistens von mindestens drei Prozent auf den offenen Saldo, sowie einen Zinssatz, der bei etwa 8 bis 16 Prozent liegt. Es gibt kein Zeitlimit, bis wann eine komplette Tilgung des Kredits erfolgen muss.

Erneuert Ist der Rahmen ausgeschöpft, bekommt der Kunde kein weiteres Geld. Erfolgt eine komplette Tilgung, steht ihm wieder das alte Limit offen. Für den Kunden ist der Revolvingkredit, den es nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Unternehmen gibt, eine flexible, aber teure Alternative zum Ratenkredit.

Financial Times Deutschland vom 27.09.2005
(Links ergänzt)

04.10.2005 um 18:25 Uhr

Kredit statt Studentenjob

Hallo,

ich habe hier einen interessanten Beitrag für die Studis unter Euch:


Die Finanzbranche entwickelt Darlehen für Hochschüler

Friedrich Geiger

BERLIN, 23. September. Mehrere Banken und Sparkassen bieten demnächst Kredite zur Finanzierung des Studiums an. Sie hoffen auf ein lukratives Geschäft - nicht zuletzt deshalb, weil sie auf diese Weise frühzeitig Kontakte zu angehenden Hochschulabsolventen knüpfen können. Das kann sich später bezahlt machen, wenn die jungen Akademiker in den Beruf einsteigen und überdurchschnittliche Einkommen erzielen. Aber auch für Studenten kann es nach Angaben der bundeseigenen KfW-Bankengruppe sinnvoll sein, einen Studienkredit aufzunehmen. Wer für sein Studium nicht jobben muss und dadurch ein Jahr früher fertig wird, erhöht nach Angaben der KfW sein Lebensarbeitseinkommen um 30 000 bis 40 000 Euro.

Wer bietet Kredite?

Die Deutsche Bank ab dem 10. Oktober, der Sparkassen- und Giroverband entwickelt einen Bildungskredit bis Mitte Oktober. Die Sparkassen der einzelnen Städte entscheiden dann, ob sie den Kredit anbieten. Die Berliner Sparkasse prüft das Angebot derzeit noch. Die KfW-Förderbank plant die Einführung für das Sommersemester 2006. Die KfW-Kredite können dann bei Banken, Sparkassen und Studentenwerken beantragt werden. Auch die Dresdner Bank plant ein Angebot.

Wer kann den Kredit bekommen?

Studierende an staatlichen und staatliche anerkannten Hochschulen und Fachhochschulen in Deutschland. Die Kredite werden unabhängig vom Studiengang und Elterneinkommen gewährt. Bei der Deutschen Bank darf der Antragsteller nicht älter als 30 Jahre sein. Ausländer erhalten den Kredit der Bank nur, wenn sie eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung haben oder bereits vor Studienbeginn zwei Jahre in Deutschland gelebt haben. Das KfW-Darlehen bekommen ausländische EU-Bürger nur, wenn sie sich mindestens drei Jahre in Deutschland aufhalten.

Wird die Kreditwürdigkeit überprüft?

Bei der Deutschen Bank darf der Student keinen negativen Schufa-Eintrag haben. Das heißt, dass er seine bisherigen Kreditverpflichtungen erfüllt haben muss. Die KfW vergibt Kredite nur an Studenten, die nie eine persönliche Insolvenz beantragt haben.

Wie hoch sind die Zinsen?

Die Zinssätze verändern sich je nach Marktzins. Die Sparkassen legen die Konditionen in jeder Stadt selbst fest. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) geht in einer Beispielrechnung bei derzeitigem Zinsniveau von einem Effektivzins von 6,23 Prozent aus. Wenn das Zinsniveau steigt, kann er sich auf maximal rund neun Prozent erhöhen.

Kann der Student die Kredithöhe verändern?

Bei allen drei Angeboten kann der Student die Höhe der monatlich ausgezahlten Summe und die Auszahlungsdauer nach Beginn noch verändern.

Wie läuft die Rückzahlung ab?

Nach dem Studienende, wenn die Auszahlungsphase abgeschlossen ist, beginnt eine mehrmonatige Karenzzeit. In dieser Phase erhält der Student keine Auszahlungen mehr. Aber er muss auch noch keine Rückzahlungen leisten. Anschließend zahlt der Kreditnehmer den Darlehensbetrag mit Zinsen in gleichbleibenden monatlichen Raten zurück. Die Laufzeit kann er nach Wunsch vereinbaren. Wenn ein Kreditnehmer während der Rückzahlungsphase den Kredit vorzeitig tilgen möchte, ist das bei allen drei Finanzinstituten kostenlos möglich, sofern er die Tilgung einige Monate vorher ankündigt.

Wie hoch ist die monatliche Rückzahlungsrate?

Wenn ein Student sich drei Jahre lang monatlich 600 Euro auszahlen lässt und den Kredit dann über zehn Jahre abstottert, beträgt die monatliche Rate bei einem Zinssatz von 5,25 Prozent nach einer KfW-Beispielrechnung 232 Euro.

Wer bietet eine Versicherung gegen Arbeitslosigkeit?

Das Angebot des Sparkassenverbandes beinhaltet automatisch eine Restkreditversicherung. Sie kommt während der Rückzahlungsphase für die monatlichen Raten auf, wenn der Student berufsunfähig oder arbeitslos wird oder stirbt. Die Angebote von Deutscher Bank und KfW umfassen keine Restkreditversicherung.

Berliner Zeitung vom 23.09.05

Die Citibank bietet im Übrigen schon längere Zeit einen Studentenkredit als BAföG-Ablöse an!