Egal, ob erster oder 100. Auftritt, bei einem Live-Gig kann immer etwas schiefgehen. Doch um eine reibungslose Show auf die Bühne zu bringen, gibt es einige Fehler, die man tunlichst vermeiden sollte. Wir haben die gravierendsten Fehler für dich aufgelistet, sodass ihr optimal auf eure nächste Live-Performance vorbereitet seid.

Fehler 1: Zu spät kommen

Klar, bekannte Rockstars lassen gerne mal auf sich warten, aber – Hand aufs Herz – gehört ihr tatsächlich bereits zu dieser speziellen Gattung von Musikern? Vermutlich nicht! Daher lasst die Veranstalter auf euren Gigs nicht warten. Besonders wenn auch andere Bands oder Musiker vor bzw. nach euch auf der Bühne stehen, ist Pünktlichkeit das oberste Gebot bei Live-Auftritten! Schließlich gilt es finale Abläufe und technische Anforderungen zu klären, vom Soundcheck ganz zu schweigen. Plant daher immer ausreichend Zeit ein, sodass ihr trotz Anfahrt und Verladen eures Equipments rechtzeitig auf der Matte steht!

Fehler 2: Auf den Soundcheck verzichten

Ihr habt die Wochen vor dem Auftritt fleißig geprobt und könnt nun jede Note und jeden Schlag perfekt aus dem Effeff wiedergeben? Genauso soll es sein! Dennoch müsst ihr unbedingt einen Soundcheck auf der tatsächlichen Bühne machen. Denn solange ihr nicht in eurem Proberaum eine Art Wohnzimmerkonzert gebt, wird der Sound ein völlig anderer sein. Sprecht euch intensiv mit dem Tontechniker vor Ort ab. Er hat die Finger an den Reglern und stellt euch so ein, wie ihr es wollt und braucht – by the way ein weiterer Grund, unbedingt pünktlich zu sein! Falls ihr bereits fortgeschrittener seid und einen eigenen Mischer habt, klärt frühzeitig, ob ihr das Equipment des Veranstalters nutzen könnt oder euer eigenes mitbringen müsst.

Fehler 3: Keine Setliste festlegen

Erfahrene Bands können über diesen Fehler locker hinweg sehen, da sie ihr Repertoire vermutlich sowieso in- und auswendig beherrschen. Anfänger und Newcomer sollten sich nicht so sehr auf ihr Können verlassen und sich eine Setliste zurechtlegen. Diese sollte dann auch genauso einstudiert werden, sodass beim Gig die Früchte des wochenlangen Probens geerntet werden können.

Hierzu gehören übrigens nicht nur die Lieder, die ihr spielen wollt. Überlegt euch auch, welche Ansagen ihr zwischen den Liedern machen wollt und wie ihr auf energische Rufe von „Zugabe, Zugabe“ reagieren wollt.

Fehler 4: Keine oder mangelnde Absprache mit dem Tontechniker

Vor einem Auftritt gehen die Nerven schon mal mit einem durch. Seid aber ganz entspannt, denn immerhin ist dies eine von hoffentlich vielen Gelegenheiten, euren Traum zu leben und euer Talent unter Beweis zu stellen. Überlasst daher den Soundcheck nicht komplett dem Tontechniker. Sprecht eure Ideen, Wünsche und Vorstellungen ab, sodass ihr eine bleibende Erinnerung habt und motiviert seid für den nächsten Auftritt.

Fehler 5: Unkoordinierter Aufbau

Die meisten neuen Bands starten auf regionalen Festen, Talentwettbewerben, Schulaufführungen oder Bandcontests. Ihr werdet eher selten der einzige Act der Veranstaltung sein, weswegen üblicherweise feste Slots gesetzt sind, in denen ihr euer Set darbieten könnt. Haltet die Zeit, die ihr zum Aufbau benötigt, so gering wie möglich, damit die Hälfte eurer Stagetime nicht vom Aufbau aufgefressen wird. Beschränkt euren Aufbau auf das Nötigste und versucht, alles so weit vorzubereiten, dass ihr euch nur noch eure Instrumente schnappen und auf die Bühne gehen müsst.

Falls ihr vorhabt, euch neues Equipment für euren Gig anzuschaffen, bspw. auf https://www.maxiaxi.de/, dann bestellt es mit genügend zeitlichem Vorlauf, damit ihr euch bereits daran gewöhnt habt, bevor ihr die Bühne rockt!

Fehler 6: Kein Ersatz-Equipment dabeihaben

Live-Musik lebt vom Moment! Ihr könnt nicht einfach mitten im Lied aufhören und nochmal neu anfangen, nur weil die Strophe schlechter lief als bei den Proben. Auch technische Probleme können jederzeit auftreten. Am schlimmsten ist es jedoch, wenn jedoch die Saiten der Gitarre reißen, das Klinkenkabel plötzlich versagt oder die Drumsticks kaputtgehen und ihr keinen Ersatz dabeihabt. Bereitet euch also darauf vor, schnell zur Ersatzgitarre zu greifen oder ein paar frische Sticks aus dem Köcher zu ziehen, sodass ihr eure Show wegen solcher Lappalien nicht unterbrechen müsst. Das nötige Equipment findet ihr auf https://www.maxiaxi.de/.

Fehler 7: Nicht wissen, wie man mit Fehlern umgehen soll

Wie im vorherigen Absatz bereits erwähnt, kann es bei einem Live-Gig immer zu unerwarteten Ereignissen kommen. Während ihr im Proberaum einfach nochmal von vorne anfangen könnt, müsst ihr auf der Bühne einfach weitermachen. Bereitet euch vor, indem ihr bereits beim Proben über kleinere Fehler hinwegseht und einfach weitermacht. Der Drummer kommt aus dem Takt oder die erste Zeile der Strophe ist plötzlich weg? Egal, einfach weitermachen! Solange ihr nicht alle völlig von der Spur seid, fuchst man sich in der Regel schnell wieder ein, sodass kleinere Fehler dem Publikum vermutlich gar nicht auffallen werden.

Fehler 8: Nicht mit dem Publikum interagieren

Auf der Bühne seid ihr natürlich hoch konzentriert und nicht weniger aufgeregt! Das ist verständlich, taucht aber nicht zu sehr in eure eigene Blase ab und nehmt eure Zuhörer aktiv wahr und mit in den Film, der sich in euren Köpfen abspielt. Lasst euren Blick immer wieder durchs Publikum schweifen und reagiert auch auf Zwischenrufe oder Zugabe-Rufe. Stellt euch außerdem vor, sodass euer Bandname bekannt ist und bedankt euch am Ende fürs Zuhören! Falls ihr die Zeit dazu habt, könnt ihr auch die einzelnen Bandmitglieder vorstellen oder etwas zur Entstehung einzelner Lieder erzählen.

Let’s rock!

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