Aus dem Haushalt eines Taugegarnichts. Teil 1: Die Küche
Als ich heute mittag so da saß, bei einer Minsalami, die seit einem Jahr in meinem Kühlschrank lag, und einem Beutel Brokolisuppe, der anlässlich des Oktobercampens im vorigen Jahr gekauft wurde, dachte ich mir, ich könnte doch einmal einen virtüllen Rundgang durch meine Wohnung geben.
Leute mit schwachen Nerven sollten diese Einträge vermutlich besser meiden. Denk' ich mir.
Also die Küche. Natürlich eine Singleküche.
Kennzeichen: Klein, einfach, zweckmäßig und preiswert eingeräumt. Zwei Herdplatten, ein Kühlschrank, eine Spühle und diverse Schränke. Von mir ein Grill und der Vorratsschrank.
Das erste, was man sieht, ist - nach dem Fenster - vermutlich die Gerümpelecke. Leere Flaschen, Altpapier und der Getränkekasten. Das Glas wird etwa alle 2-3 Monate weggeschafft (die Container sind so dammich weit weg), das heißt, da sieht es meist aus, als hätte ich am Vortag eine Party gefeiert. Der Getränkekasten beinhaltet übrigens ausschließlich Wasser, das billigste natürlich, und ist in einem schönen Blau gehalten.
Naja, in der Ecke wollen wir uns mal nicht länger aufhalten...
Auf der anderen Seite, ganz links, der Kühlschrank. Ein Singlekühlschrank, logischerdings. Wenn man den aufmacht sieht man meist eher wenig. Zum einen , weil das Licht seit einem halben Jahr ausgefallen ist und zum anderen, weil es sich hierbei ja um einen Singlekühlschrank handelt.
Inhalt: Babybell von vor einem Jahr. Pudding, dessen Mindesthaltbarkeit bis Ende September ging. Eine Gurke. Stimmt, die hatte ich ja auch noch. Naja, ich tu' sie mal weg...
Milch, Brot, Toastbrot (Wir schmeißen bei beidem den Clip weg und stellen uns vor, das Mindesthaltbarkeitsdatum läge noch weit in der Zukunft...), geriebenen Käse, Vanillesoße für die Beeren im Sommer (ich sollte hier wirklich mal aussortieren, hm?). Marmelade, Pflaumenmus und ein 125g-Stück Irische Butter, für den Fall eines Besuchs, der sich dann meist eh an Nutella hält, weswegen ich die Butter dann immer zum Kochen nehmen muss und weshalb die immer ewig in meinem Kühlschrank bleibt. Dann kauf ich neue und schmeiß die alte weg und das geht dann immer so weiter.
Ketchup und im Tiefkühlfach Buttergemüse.
Und so Sachen eben....
Der Schrank für den Müll, darüber die Spühle. Daneben der "Vorratsraum".
Das ist natürlich weder ein Raum noch ein Schrank, sondern das Loch unter der Arbeitsplatte, wo wohl eigentlich ein Backofen, ein Geschirrspüler oder eine Waschmaschine hingehört. Ich hing mir einen blauen Vorhang hin und nannte es "Vorratsraum" und sah, dass es gut war.
Da sind dann die ganzen quasi-studentischen Vorräte drin, wie H-Milch-Packungen, Nudeln, Zucker, Weichweizengrieß, Reis, Cappuccino, Kakao, Nutella, Gewürze, Erdnussflips, Tomatensauce und diverse Dosen. Und die Weinvorräte.
Rechts daneben der Schrank für die Töpfe, Pfannen, Schüsseln, Orangen und Schokolade. Das eine oben, das andere unten.
Oben darüber die Arbeitsplatte. Der Name ist natürlich reiner Hohn, denn wann arbeite ich schonmal in der Küche. Die Platte ist selbstverständlich nur da, um die Auflaufform zu füllen, die Zutaten für das Mittagessen (Nudeln, Tomatensoße und Oregano) abzustellen... und gaaaanz ganz selten steht da dann auch mal das Geschirr vom Vortag, wenn ich es mal nicht gleich nach Gebrauch abgewaschen habe. Und dem Tag davor. Und so. Und manchmal Sachen, die eigentlich in den Grünen Punkt gehören, der aber wieder überquillt, weil ich den nur mit runternehme, wenn ich ohnehin das Haus verlassen muss und ich zu diesem Zeitpunkt aber meist in Eile bin und esauf "Morgen" verschiebe... jaja... Aber meist ist es da schon halbwegs leer.... ehrlich...
Hinten der kleine Grill aus DDR-Zeiten, der sich bestens für Aufläufe, Pizzas, und Baguette eignet.
Darüber noch ein Schrank, in dem das Geschirr ist und - besonders wichtig - die wirklich unverzichtbaren Dinge in einer Singleküche: Fertiggerichte und Puddingpulver.
Leute mit schwachen Nerven sollten diese Einträge vermutlich besser meiden. Denk' ich mir.
Also die Küche. Natürlich eine Singleküche.
Kennzeichen: Klein, einfach, zweckmäßig und preiswert eingeräumt. Zwei Herdplatten, ein Kühlschrank, eine Spühle und diverse Schränke. Von mir ein Grill und der Vorratsschrank.
Das erste, was man sieht, ist - nach dem Fenster - vermutlich die Gerümpelecke. Leere Flaschen, Altpapier und der Getränkekasten. Das Glas wird etwa alle 2-3 Monate weggeschafft (die Container sind so dammich weit weg), das heißt, da sieht es meist aus, als hätte ich am Vortag eine Party gefeiert. Der Getränkekasten beinhaltet übrigens ausschließlich Wasser, das billigste natürlich, und ist in einem schönen Blau gehalten.
Naja, in der Ecke wollen wir uns mal nicht länger aufhalten...
Auf der anderen Seite, ganz links, der Kühlschrank. Ein Singlekühlschrank, logischerdings. Wenn man den aufmacht sieht man meist eher wenig. Zum einen , weil das Licht seit einem halben Jahr ausgefallen ist und zum anderen, weil es sich hierbei ja um einen Singlekühlschrank handelt.
Inhalt: Babybell von vor einem Jahr. Pudding, dessen Mindesthaltbarkeit bis Ende September ging. Eine Gurke. Stimmt, die hatte ich ja auch noch. Naja, ich tu' sie mal weg...
Milch, Brot, Toastbrot (Wir schmeißen bei beidem den Clip weg und stellen uns vor, das Mindesthaltbarkeitsdatum läge noch weit in der Zukunft...), geriebenen Käse, Vanillesoße für die Beeren im Sommer (ich sollte hier wirklich mal aussortieren, hm?). Marmelade, Pflaumenmus und ein 125g-Stück Irische Butter, für den Fall eines Besuchs, der sich dann meist eh an Nutella hält, weswegen ich die Butter dann immer zum Kochen nehmen muss und weshalb die immer ewig in meinem Kühlschrank bleibt. Dann kauf ich neue und schmeiß die alte weg und das geht dann immer so weiter.
Ketchup und im Tiefkühlfach Buttergemüse.
Und so Sachen eben....
Der Schrank für den Müll, darüber die Spühle. Daneben der "Vorratsraum".
Das ist natürlich weder ein Raum noch ein Schrank, sondern das Loch unter der Arbeitsplatte, wo wohl eigentlich ein Backofen, ein Geschirrspüler oder eine Waschmaschine hingehört. Ich hing mir einen blauen Vorhang hin und nannte es "Vorratsraum" und sah, dass es gut war.
Da sind dann die ganzen quasi-studentischen Vorräte drin, wie H-Milch-Packungen, Nudeln, Zucker, Weichweizengrieß, Reis, Cappuccino, Kakao, Nutella, Gewürze, Erdnussflips, Tomatensauce und diverse Dosen. Und die Weinvorräte.
Rechts daneben der Schrank für die Töpfe, Pfannen, Schüsseln, Orangen und Schokolade. Das eine oben, das andere unten.
Oben darüber die Arbeitsplatte. Der Name ist natürlich reiner Hohn, denn wann arbeite ich schonmal in der Küche. Die Platte ist selbstverständlich nur da, um die Auflaufform zu füllen, die Zutaten für das Mittagessen (Nudeln, Tomatensoße und Oregano) abzustellen... und gaaaanz ganz selten steht da dann auch mal das Geschirr vom Vortag, wenn ich es mal nicht gleich nach Gebrauch abgewaschen habe. Und dem Tag davor. Und so. Und manchmal Sachen, die eigentlich in den Grünen Punkt gehören, der aber wieder überquillt, weil ich den nur mit runternehme, wenn ich ohnehin das Haus verlassen muss und ich zu diesem Zeitpunkt aber meist in Eile bin und esauf "Morgen" verschiebe... jaja... Aber meist ist es da schon halbwegs leer.... ehrlich...
Hinten der kleine Grill aus DDR-Zeiten, der sich bestens für Aufläufe, Pizzas, und Baguette eignet.
Darüber noch ein Schrank, in dem das Geschirr ist und - besonders wichtig - die wirklich unverzichtbaren Dinge in einer Singleküche: Fertiggerichte und Puddingpulver.
