Sonntag, 6.5.2007 - Burren, Caherconnel, Poulnabrone Dolmen, Ailwee Cave
9:00
Wir braten wieder fettige Dinge in Fett an - Schinkenspeck, baked beans und Rührei. Hrrrrr. Dazu gibts Cheddar-Toast, Pancakes mit Nicht-der-Ahornsirup und frisch gebackenen Apfel-Zimt-Muffins.
11:30
Caherconnel. Ein Steinfort wie Dun Angus. Es ist saukalt und regnet, aber wir ziehens durch und lesen sogar alle Infos durch. [Stina und ich machen abwechselnd den Touri-Führer. Video.] Da, wo die zwei Steine liegen, war ein Stall und da, wo die drei Steine sind, war ein Haus. Soso.
14:05
Poulnabrone Dolmen. Immer noch kalt, verregnet, windig und ungemütlich. Postkartenmotiv. Apropos Postkarten, die schlepp ich immer noch mit mir rum. Ein paar geschrieben und frankiert, andere ungeschrieben, aber der Urlaub geht ja noch ein Stück.
14:30
Mein Kuli ist irgendwo im Auto veschollen und ich bin immer noch satt bis obenhin vom Frühstück.
14:40
Ailwee Cave. Eine Tropfsteinhöhle. Nimiel, Stina und ich beschließen, für sowas keine 12 Euro auszugeben [letztes Jahr hatten wir auch eine besucht, aber die deutschen Höhlen, die ich kenne, können da locker mithalten und kosten sehr viel weniger Eintritt. Geht hin und besucht die Marienglashöhle, husch!] und Kosh und Ranwen auch nicht. Aki und Vianne besuchen also die Höhle, Ranwen und Kosh erkunden den Mountain Trail und Stina, Nimiel und ich plündern den Farmshop. Nachdem wir wieder raus sind, probieren wir die gekauften Fudges - irgendwelches Gemisch aus Fett und Zucker - mit Vanille und Schokoladengeschmack, machen auf dem Absatz kehrt und sacken auch noch Peanut Butter Explosion und Irish Cream ein. Woah.
16:10
Treffen den Rest der Baggage wieder und alle schwärmen von ihren Touren, alle glücklich. Toll. Freude, Harmonie und so. Comtraya!
17:00
Diverse Fotostops am Atlantik. Das Wetter ist etwas freundlicher geworden, aber immer noch sehr windig. Schaue mir das Meer vom Auto aus an und esse dazu Cadbury's Crunchie. wenn sich Cadbury's in Deutschland niederlassen würde, würden spontan drei deutsche Schokofirmen pleite machen. Milka kann da aber sowas von einpacken.
[Allgemeine Fröhlichkeit beim Fahren entlang der Atlantikküste. Video .]

An einem späteren Tag bei Kilkee aufgenommen, aber Atlantik is Atlantik, gel?
17:30
Halten an einem weiteren Aussichtspunkt an. Während der Rest noch so ne Klippe erkundet, bleib ich im gemütlichen Schiff und beobachte ein paar Franzosen dabei, wie sie einer Dublinerin helfen, in ihr Auto einzubrechen, aus dem sie sich wohl ausgesperrt hat. Internationale Verständigung beim Friemeln von Metalldrähten in Autogummidichtungen. Meine Schrift ist mies, wenn das Auto durch Schlaglöcher fährt, aber gerade stelle ich fest, dass sie nicht viel besser ist, wenn das Auto steht...
Es ist schweinekalt und stürmt heftig, aber die Männer mühen sich echt weiter ab, um der Frau zu helfen (die übrigens hübsch ist. Ob das geholfen hat? [Bei Franzosen? Ach bitte.]) [Ich hätte ja gern geholfen, aber mir fehlt im Autoknacken doch ein bisschen die Routine.]
17:50
Als wir wegfahren, haben sie das Auto jedenfalls noch nicht auf. Ich drück die Daumen, das Wetter war echt nicht einladend.
17:55
Kommen nach Lisdoonvarna. Hier findet jährlich ein Heiratsmarkt irischer Männer statt und wir überlegen, ob wir nicht vielleicht hier bleiben sollen. Die Gegend ist auch hübsch, grüne sanfte Hügel mit dem Atlantik in der Nähe.
Es werden dann doch noch mal eben zwei Dinge gekauft, was bedeutet, dass wir etwa zwei Stunden zum, im und vom Supermarkt (der Dumble... äh Dunnes Store) unterwegs sind und einen Betrag ausgeben, für den ich mich zwei Wochen gut ernähren könnte.
Gehen nach dem Abendessen um 22:30 früh ins Bett.

