Angekommen!
Yeehaw! Der Umzug ist über die Bühne und ich bin in meinem neuen Domizil. Tot aber glücklich.
Gestern von 9:00 bis 23:30 Kartons gepackt, und das obwohl ich schon im Vorfeld sechs Stück gepackt hatte. Dann ins Bett gegangen und 6:30 weitergemacht. Da fällt aber auch immer noch Ramsch an! Hätte direkt glauben können, in meinem Schrank wäre ein schwarzes Loch, wie in einem Heldenrucksack. Was beim Einräumen aber irgendwie noch nicht so war. 
Und von den Umzugskartons sehen meine Unterarme jetzt aus, als hätte ich mit einer sehr aggressiven Katze gespielt. Oder versucht, ihr eine Pille zu geben.
Jedenfalls kamen die Möbelpacker, die bisher nettesten und, ähem, gutaussehendsten, gegen 8:30, schleppten, fuhren, schleppten und waren um 11:15 wieder verschwunden. Alter.
Danach war ich mit meinen 30 (arghs) auszupackenden Kartons allein.
Großartig! Ich hasse ja Umzüge, aber dieser hier war auch mein erster ganz freiwilliger. 
Ich bin jedenfalls total begeistert, wie glatt alles lief, wie super, immer noch, die Wohnung aussieht, wie toll meine Vorhänge hier rein passen, dass ganz generell Frühling wird, dass ich wieder Internet habe, dass die Wohnung so super aussieht, wie viel Platz ich plötzlich habe, wie sauber alles ist, wie bequem mein Sofa, wie... na, ihr wisst schon.
Da verdräng ich doch gern, dass ich noch über 20 Kartons auspacken muss, die nächsten drei Tage aber lange arbeiten muss und dann in Frankfurt verabredet bin, dass ich demnächst zu Ikea muss, um Zeugs zu reklamieren und Vergessenes zu kaufen, dass ich vor allem noch die alte Wohnung putzen und renovieren muss, wärgs, dass mein Arbeits-Anfahrtsweg jetzt unbequemer wird...
Ja, das verdräng ich jedenfalls alles.
Sofa!
