Es ist immer noch bewölkt bei unserem Aufbruch,
aber es blaue Löcher in der Wolkendecke. Wir brausen noch einmal kurz an den Strand und machen sort die (fast) letzten Fotos; mit der hin und wieder hervorblitzenden Sonne ergeben sich tolle Motive.

Danach erreichen wir ziemlich rasch Killorglin,
dort gibt es im Coffeeshop von gestern ein kleines Frühstück und lange Gespräche. Wir tanken (mit einem Tankwart, der ein mir unverständliches Englisch spricht, ich nicke immer nur), bedauern noch einmal zutiefst, gerade an St. Patricks wieder nach Hause zu müssen, schaffen es so grad vor der Parade durch Castlemaine und sind schon wieder am Airport.
Einchecken, einsteigen, abheben - Irland, ich komme wieder.
Kerry-Gold-Rausch
Montag,
St-Patrick’s-Day … Meine Rüsselpest war soweit verschwunden,
aber zum Fahren hatte ich jetzt auch keine Lust mehr. Insbesondere
weil Marled den Bogen raus hat. Zum Abschied noch mal an die Bay (die
Ruine mal aus der Nähe gucken). Wir stellten fest, dass das
Schild „Public Toilets“, welches immer zum Strand wies, jetzt auf
das Cafe deutet (der Wind, oder doch die Wirtin?). Weiter nach
Cahirsiveen … so langsam könnten wir einen Kaffee brauchen …
aber noch alles zu … wohl Feiertag? Wir genossen die Landschaft,
fuhren weiter nach Killorglin und freuten uns am Meer. Gesang: „la
mer“, „je ne regrette rien“, und auf der Höhe von
Glenbeigh natürlich „no lake today“. Wir waren bester Laune
und stellten in Killorglin fest, dass das Cafe von gestern schon
geöffnet hatte und auch ein Parkplatz direkt vor der Lokalität
frei war. Supi! Mein Frühstück: Würstchenpastete, 1
Rosinenbrötchen (von der Schwere des Teigs ein Kampfgebäck
– da noch warm, aber lecker essbar) mit Marmelade und 2 Tassen
Kaffee. Marled macht Diät, ein Muffin … tzzz. Den Kreisel (ja,
bei näherem Hinsehen stellte sich raus: es ist ein Kreisel!)
verließen wir diesmal auf vorgeschriebene Weise und tuckerten
gemütlich Richtung Castlemaine. Als wir die Ortschaft gegen
10.05 Uhr durchquerten, war da mächtig was los: Bühne
aufgebaut, Himmel und Menschen und ein Schild „Parade 10.00 –
11.00“. Upps, bevor hier jemand auf die Idee kommt, zu wenden,
Beschluss: weiterfahren, bis uns jemand aufhält. Die Parade
kriegten wir so zwar nicht zu sehen, aber unseren Flieger verpassten
wir nicht. An der Tankstelle vor dem Flughafen gab es Service: ein
alter Mann, etwas über 70, betankte den Astra und hielt ein
Schwätzchen mit Marled (die Probleme hatte, den Slang zu
verstehen). Die Einfahrt zum Flughafen verpassten wir trotz eines
großen Schildes, weil da kein Pfeil drauf war. Aber wenden,
wenden ist doch nur wirklich kein Problem, oder? Wir parkten das
Auto, gaben die Schlüssel bei der Autovermietung zurück und
just in diesem Moment öffnete der Check-In beim Zoll. Meine
Stiefel zog ich gleich aus, so dass ich ohne Reklamation (wenn ich an
die Geschichte mit dem Korsett in 2003 denke!) in die Wartehalle
durfte. Hatte leichtes Nachholbedürfnis beim Shoppen und daher
den Touri-Shop so sehr beglückt, dass ich mit Master-Card zaheln
musste. Start und Landung überstand ich leidend, aber wenig
Schaden, Der treusorgende Hans sammelte uns am Hahn ein und brachte
uns nach Maderhausen.
Das
war’s dann schon! Außer dem Kerry-Gold im Lidl habe ich
keines gesehen und … auf meinen Hüften ist auch keines haften
geblieben. Toll, wieviel man mit Angstschweiß so verbrennt.
Herzlichen
Dank, Marled und …
„je
ne regrette rien!!!“