Island

17.03.2008 um 18:50 Uhr

Eine Reise, der Schwägerin das Fürchten zu lehren ;-)

Diesmal wollte ich endlich mein Versprechen zum 40. von Marion wahrmachen und uns beiden ein paar Tage ohne Ehemänner gönnen. die Wahl fiel nach langem Suchen auf Irland, denn da wollte ich ja eigentlich immer schon mal hin.....

 

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17.03.2008 um 18:38 Uhr

4. Tag

Es ist immer noch bewölkt bei unserem Aufbruch,

 

aber es blaue Löcher in der Wolkendecke. Wir brausen noch einmal kurz an den Strand und machen sort die (fast) letzten Fotos; mit der hin und wieder hervorblitzenden Sonne ergeben sich tolle Motive.

 

Danach erreichen wir ziemlich rasch Killorglin,

dort gibt es im Coffeeshop von gestern ein kleines Frühstück und lange Gespräche. Wir tanken (mit einem Tankwart, der ein mir unverständliches Englisch spricht, ich nicke immer nur), bedauern noch einmal zutiefst, gerade an St. Patricks wieder nach Hause zu müssen, schaffen es so grad vor der Parade durch Castlemaine und sind schon wieder am Airport.

Einchecken, einsteigen, abheben - Irland, ich komme wieder.

Kerry-Gold-Rausch

Montag, St-Patrick’s-Day … Meine Rüsselpest war soweit verschwunden, aber zum Fahren hatte ich jetzt auch keine Lust mehr. Insbesondere weil Marled den Bogen raus hat. Zum Abschied noch mal an die Bay (die Ruine mal aus der Nähe gucken). Wir stellten fest, dass das Schild „Public Toilets“, welches immer zum Strand wies, jetzt auf das Cafe deutet (der Wind, oder doch die Wirtin?). Weiter nach Cahirsiveen … so langsam könnten wir einen Kaffee brauchen … aber noch alles zu … wohl Feiertag? Wir genossen die Landschaft, fuhren weiter nach Killorglin und freuten uns am Meer. Gesang: „la mer“, „je ne regrette rien“, und auf der Höhe von Glenbeigh natürlich „no lake today“. Wir waren bester Laune und stellten in Killorglin fest, dass das Cafe von gestern schon geöffnet hatte und auch ein Parkplatz direkt vor der Lokalität frei war. Supi! Mein Frühstück: Würstchenpastete, 1 Rosinenbrötchen (von der Schwere des Teigs ein Kampfgebäck – da noch warm, aber lecker essbar) mit Marmelade und 2 Tassen Kaffee. Marled macht Diät, ein Muffin … tzzz. Den Kreisel (ja, bei näherem Hinsehen stellte sich raus: es ist ein Kreisel!) verließen wir diesmal auf vorgeschriebene Weise und tuckerten gemütlich Richtung Castlemaine. Als wir die Ortschaft gegen 10.05 Uhr durchquerten, war da mächtig was los: Bühne aufgebaut, Himmel und Menschen und ein Schild „Parade 10.00 – 11.00“. Upps, bevor hier jemand auf die Idee kommt, zu wenden, Beschluss: weiterfahren, bis uns jemand aufhält. Die Parade kriegten wir so zwar nicht zu sehen, aber unseren Flieger verpassten wir nicht. An der Tankstelle vor dem Flughafen gab es Service: ein alter Mann, etwas über 70, betankte den Astra und hielt ein Schwätzchen mit Marled (die Probleme hatte, den Slang zu verstehen). Die Einfahrt zum Flughafen verpassten wir trotz eines großen Schildes, weil da kein Pfeil drauf war. Aber wenden, wenden ist doch nur wirklich kein Problem, oder? Wir parkten das Auto, gaben die Schlüssel bei der Autovermietung zurück und just in diesem Moment öffnete der Check-In beim Zoll. Meine Stiefel zog ich gleich aus, so dass ich ohne Reklamation (wenn ich an die Geschichte mit dem Korsett in 2003 denke!) in die Wartehalle durfte. Hatte leichtes Nachholbedürfnis beim Shoppen und daher den Touri-Shop so sehr beglückt, dass ich mit Master-Card zaheln musste. Start und Landung überstand ich leidend, aber wenig Schaden, Der treusorgende Hans sammelte uns am Hahn ein und brachte uns nach Maderhausen.


Das war’s dann schon! Außer dem Kerry-Gold im Lidl habe ich keines gesehen und … auf meinen Hüften ist auch keines haften geblieben. Toll, wieviel man mit Angstschweiß so verbrennt.


Herzlichen Dank, Marled und …


je ne regrette rien!!!“