Island

29.08.2009 um 13:30 Uhr

Hmmmmm.............

Durch Zufall habe ich die folgende Seite bei MBL entdeckt: Meistaramatur

Auch wenn die Sprache isländisch ist, kann man sich mit ein paar rudimantären Sprachkenntnissen so wie ich, doch die Rezepte erschließen. Da werde ich sicherlich mal einiges nachkochen, z. Bsp. die Sukkulaðiástríða.

Quelle: Morgunblaðið,Island

Quelle: Morgunblaðið,Ísland

 

Meine Reisen

25.08.2009 um 18:58 Uhr

Dynjandi von Ulla

Auch wenn Ulla den Hinweis schon in ihrem Kommentar angegeben hat, möchte ich doch auch an dieser Stelle noch einmal auf den wunderschönen Film von ihr hinweisen:

Dynjandi

Und zum Einstimmen noch ein Bild von mir von diesem Jahr

23.08.2009 um 14:35 Uhr

Meine Reisen

Auf diesem Blog stelle ich unsere Reisen (nicht nur) nach Island vor. Sie sind chronologisch geordnet, ein Klick auf das entsprechende Bildchen bringt euch zum entsprechenden Bericht.

Links sind grau unterlegt und wenn ihr den Mauszeiger auf einem Bild ruhen lasst ohne zu klicken, erscheint meist eine weitere Bildinformation oder ein Bildtitel,

Ich würde mich übrigens sehr über eine Rückmeldung in Form eines Kommentars oder eines Eintrags ins Gästebuch freuen.

Wenn ihr selbst eine Reise plant und Fragen zu Unterkünften oder Preisen habt, helfe ich gern weiter.

Viel Spaß beim Blättern und Lesen!

Sommer2009

 

Ostern 2009

 

Sommer 2008/1

Sommer 2008/2

Frühjahr 2008 Diesmal war es zwar wieder ein island, aber immer noch nicht Island.(Irland)

Winter 2007/08 An island, but not Ísland(Sardegna)

Herbst 2007

Sommer 2007   

Sommer 2006

Sommer 2005

Sommer 2004

 

Sommer 2003 Sommer 2002 Sommer 2001 Sommer 2000 Winter 2000

 

Ich werde in der nächsten Zeit diesen Blog mal ein wenig überarbeiten und von allen Reisen zumindestens mal Bilder einstellen, d.h. von den Reisen ab dem Zeitalter der digitalen Fotografie.

Ich habe zwar auch noch etliche Papierabzüge aus der Zeit von 1986 bis 1999, aber es ist mir etwas zu aufwendig, das jetzt noch alles einzuscannen und online zu stellen.

Sicherlich wird es im Jahr 2010 zum 20jährigen Islandjubiläum von Hans und mirFröhlichFröhlich noch mal einen Bericht mit alten Fotos von "damals" geben, aber jetzt schaue ich nur, dass hier mal ein wenig Ordnung einziehtFröhlich

23.08.2009 um 14:08 Uhr

Was ich schon immer mal (wieder) machen wollte

Im Folgenden versuche ich meinen Reisebericht ein wenig chronologisch zu ordnen, zu ergänzen und korrigieren. Er enthält 21 Tage durch Island, mit Sachen, die ich schon immer mal machen wollte oder mal wieder machen wollte.

Es gibt natürlich immer noch eine Liste der unerledigten Vorhaben, anscheinend wird sie immer länger anstatt kürzer während meiner Aufenthalte.

In der Übersicht (vielleicht interessant für Leute, die auch etwas kostengünstiger nach Island wollen):

Dauer: vom 14. 7. bis 4. 8. 

Übernachtungen:  14 von 21 Nächten im Zelt, 3 bei Freunden, 4 in Gästehäusern oder Hotels

Wetter: Temperaturen zwischen 0° und 25°, durchschnittlich tagsüber um die 16°, überwiegend sonnig,   drei richtige Regentage, davon einer mit Schneeregen!!!

gefahrene Kilometer: 4206 km

Mietauto: C3, Citroen von www.geysir.is

Ausrüstung: 

Zelt: Gelert Solo

Unterlage: Therm-a-rest

Schlafsack: Nordisk Sarek

Kocher: Gelert Spirituskocher anodisiert

beim nächsten Mal gibt es unbedingt noch einen Campingstuhl oder sowas dabei, auf dem Boden sitzen ist nicht mehr so meins.

 

Was für die Zukunft noch bleibtSonstige:

(wird nach und nach hier ergänzt)

im Kaldalón wandern

von Möðrudalur die Superjeeptour machen mit meinem Schatz

einen Rundflug über den Vatna

Brigitte beim Bad im Meer am Rauðasandur in den Westfjorden zuschauen!

das Labyrinth bei Drítvík erforschen

 

Alles andere könnt ihr hier nachlesen:

Vorbereitung

1. Tag

2. und 3. Tag

4. Tag

5. Tag

6. Tag

7. Tag

8. Tag

9. Tag

10. Tag

11. Tag

12. Tag 

13. Tag

14. Tag

15. Tag

16. Tag

17. Tag

18. Tag

19. Tag

20. Tag 

21. Tag

 

 

 

12.08.2009 um 14:37 Uhr

Gletscherschmelze

Nachdem ich durch Zufall schon auf diese Statistik zum Abschmelzen des Snæfellsjökull gestoßen bin, kam dieser Link heute übers Nordic-Forum. Mich wundert nur, wie lange der Betrieb mit den Amphibienfahrzeugen zwischen diesen Eismassen auf dem Jökulsárlón noch aufrecht erhalten werden kann.

06.08.2009 um 13:02 Uhr

Keine Sorge - bin heil zurück

Damit ihr euch nicht unnötig Sorgen macht: ich bin nach einem sehr ruhigen Flug heil zurückgekommen. Den Sonntag konnte ich nicht weiter ausführen, weil der Akku leer war und am Montag hat mich doch tatsächlich bei Hanna am Walfjord eine heftige Heuschnupfenattacke erwischt. Hatte ich noch nie in Island!

Jetzt brauche ich erst mal ein, zwei, drei Tage um hier wieder richtig anzukommen und dann werde ich auch meinen Bericht fertigstellen und überarbeiten. Er hat auch schon einen Titel:

Was ich schon immer mal (wieder) machen wollte!!

 

02.08.2009 um 16:23 Uhr

Deja vu - live aus der Narfeyrarstófa

Alles schon mal dagewesen: ich sitze hier beim Essen, im Hintergrund läuft Coldplay,nur mein Schatz fehlt!! Ich fühle mich wundervoll und der bisherige Tag war wie ein Traum.

 

Der Himmel am Morgen lässt Gutes ahnen, noch bewölkt, aber hier und da zeigen sich blaue Löcher. Nach dem Frühstück im Haus entschließe ich mich, endlich einmal wenigstens ein Stück den Berg hinterm Haus hochzuklettern.

Auf dem Weg dorthin mache ich noch schnell ein paar Bilder vom HotPot neben der Schule

Dan durchquere ich die Herde der Jungpferde, die mich sehr neugiergig beäugen und mir eine ganze Zeit auf den Fersen bleiben.  Erst als ich unter dem Zaun durchkrabble um auf die andere Seite zu kommen, bleiben sie zurück und interessieren sich wieder mehr fürs Gras. Ich lasse mir Zeit und fotografiere Kleines und Großes.

 

Ich klettere über loses Geröll, blicke in die Bachschlucht und die gegenüberliegende Seite. Dort scheint es eigentlich leichter bergan zu gehen. Es ist grün und Schafe weiden dort. Hinterher soll ich erfahren, dass die linke Seite aber an einem Steilfelsen endet, wo es für Normalwanderer wie mich nicht mehr weiter geht. Aber ich bin ja sowieso rechts und klettere weiter und weiter. Irgendwo in der Mitte des Hanges suche ich mit ein grasiges Plätzchen, ein Stück weiter oben hört die Vegetation ganz auf.

Der Himmel klart immer mehr auf, es ist warm und windstill und mir ist so, als könnte ich ewig dort oben sitzen bleiben. Der Rundblick auf die Ebene, die Wiesen, die Seen,

die Lava, das Meer unter mir ist einfach unbeschreiblich.

Irgendwann such ich mir den Weg zurück, bei diesem tollen Wetter möchte ich doch noch einmal auf die Nordseite der Snæfellsnes, nach Stykkishólmur.

Dort gibt es den obligatorischen Besuch in der Narfeyrarstófa und einen Spaziergang im Hafen.

Ich besuche auch das neueröffnete Vulkanmuseum und darf mich gleich einer Miniführung des Museumsleiters anschließen. Mit seinen Erklärungen bekommen die Bilder dort einen Hintergrund und die Erzählungen lassen sie lebendig werden.

Auf dem Rückweg nehme ich eineige alte Straßen, z. Bsp. die durch die Berserkjarhraun und die alte Vatnaleið, die wir noch gefahren sind, bevor die neue Passtraße eröffnet wurde. Jetzt ist es ohne Geländewagen unmöglich, mehr als 1,2 km dort langzufahren, der Asphalt ist an vielen Stellen aufgeplatzt, wegspült oder geweht und Schlaglöcher machen Kleinwagen wie meinem die Durchfahrt unpassierbar.

 

Als ich am Abend zurückkomme, bin ich so voll mit Eindrücken, dass ich mich nicht mehr lange an den Unterhaltungen im Haus beteilige, sondern sehr schnell in meinen Schlafsack verkrieche. Mein letzter Blick gilt dem Gletscher, dann bin ich auch schon eingeschlafen.

 

 

02.08.2009 um 00:18 Uhr

Der Gletscher

19.Tag, 1.8. Samstag

Ich schlafe wie ein Baby in meinem kleinen Zelt und bin morgens sehr erstaunt, als sich der sanfte Regen bemerkbar macht. Es ist halb acht, völlig windstill und ich denke, das wäre eine gute Zeit zum Angeln. Es gibt eine kleine Katzenwäsche und dann ab zum Bach. Die Forellen stehen dort immer noch wie eine eins, aber haben ebenso immer noch keinen Hunger. Ich genieße dennoch Stille und Natur um mich herum und bin rechtschaffen hungrig, als ich nach neun ins Haus komme. Dort ist große Aufbruchstimmung, die Schwedinnen werden von Jóhanna nach Reykjavík gebracht, wo sie die Nacht über bei Magga bleiben wird. Morgen kommen die Reittourgäste, die sie dann aus der Hauptstadt mitbringen wird.

Für mich steht heute ein Gletscherumrundung auf dem Plan.

Zuerst geht es nach Arnarstapi, um Haddý und Geir guten Tag zu sagen. Geir macht Heu – irgendwo, und Haddý ist mit ihrem kleinen Shop beschäftigt, aber sie hat ein wenig Zeit um mit mir über die finanzielle und sonstige Situation Islands zu reden. Außerdem zeigt sie mir ihren kleinen Polarfuchs, den sie bekommen hat, nachdem die Mutter erschossen wurde.

Dann ruft die Pflicht und ich verabschiede mich nach Hellnar. Es ist viel los, halt Verslunarmannahelgi, und das kleine Pier ist voll mit Isländern. Einige von ihnen angeln, mit Erfolg, wie man sieht.

Ich leiste mir Waffeln im kleinen Hafencafe, bevor es weiter geht.   

Das Barðárlaug steht auf meiner Liste, nicht weit von Hellnar. Der Weg dahin ist nicht so weit und ich bin ganz allein am Kratersee, außer einem Kormoran, der auf einem Stein sitzt und sich trocknet. Irgendwann komme ich ihm wohl zu nahe, denn er stürzt sich wieder in die Fluten und ist irgendwann verschwunden. Der Krater soll wohl früher warm gewesen sein, was für eine Vorstellung, dort alleine eine Runde schwimmen gehen zu können.

 

Danach möchte ich endlich mal nach Drítvík, nachdem wir schon x-mal in Djúpalónssandur

waren und es nie den Kilometer dorthin geschafft haben. Ein Kilometer hört sich wenig an, aber es ist doof zu gehen, weil es sehr lange über aufggeschüttete Lava bergauf geht. Dort treffe ich auch die beiden Studenten wieder, die drei Tage Zeit für Island haben, bevor sie zur Meeresbodenvermessung auf der Polarstern im Reykjavíker Hafen einschiffen. In Drítvík führt der alte Seemännerweg weiter und ich folge ihm bis zu einigen Ruinen. Es sind einige Wanderer unterwegs, vor allem Isländer in kleinen Grüppchen. Auf dem Rückweg verpasse den Abzweig zum Labyrinth, das ich mir auch noch unbedingt anschauen wollte. Nun gut, wieder ein Punkt auf der To-Do-Liste.

Bei Öndverðarnes sind inzwischen die ersten Kilometer asphaltiert, wie auch der Weg zu Djúpalónssandur. Aber nach Skarðvík fängt die Schotterachterbahn wieder an und es sind keine Autos mehr unterwegs. Am kleinen Leuchtturm steht das Auto eines Pärchen, die ich aber nur aus der Ferne sehe. Mein Ziel sind die Klippen, dort weht ein heftiger Nordwind und die Brandung donnert weiß an die Felsen – mal wieder Zeit zum Schauen und Staunen.

In Ólafsvík endlich gibt es noch einen Besuch in der Hamburgerbude, die jetzt: 

heißt. Der Hamburger ist immer noch gut und über die Preise kann man auch nicht meckern.

Leider ist die Straße über die Fróðárheiði immer noch nicht fertig. Wieder schlagen scharfkantige große Schottersteine an den Unterboden, ein Geräusch, dass ich gar nicht gern höre. 4,5 km dauert das und ich fluche unterwegs mehr als einmal.

Abends gibt es noch einmal lange Gespräche über deutsche Touristen, die gern hier in Island die Freiheit auf dem Pferd erleben wollen und dass es für die Reitguides nicht immer Zuckerschlecken ist. Leider ist es nochmal nasskalt geworden und ich überlege, ob ich heute Nacht nicht das freigewordene Zimmer beziehen soll.

 

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