Island

17.04.2010 um 21:26 Uhr

Island von oben

Quelle: MBL.is    17.4.10

Eine tolle Aufnahme, klar zu erkennen, dass der Wind jetzt aus Norden kommt und die Vulkanwolke nach Süden abdriftet, aber auch die Verschmutzung des Ozeans durch das Schmelzwasser. Die moderne Tachnik machts möglich!

17.04.2010 um 08:43 Uhr

Vulkanaschewolke live

Da auch in Island heute Morgen ein wunderbares Wetter herrscht, liefern die Webcams von Mila und Vodafone fantastische Bilder, auch wenn es zur Zeit mehr nach Dampf und nicht nach Asche ausssieht.

Vor allem die zweite Cam zeigt sehr klar die Überreste des Hanggletschers Gigjökull und die verschwundene Lagune darunter, die durch die Gletscherläufe zerstört wurde. Hier ein Foto in Wikipedia aus dem Jahr 2008.

Quelle: is.wikipedia

Ich frage mich gerade, ob wir den Eyjafjallajökull im Juli vom Flugzeug aus überhaupt noch sehen werden oder ob er dann abgeschmolzen sein wird ;-)

Webcam Valahnúk

Webcam Gígjökull

16.04.2010 um 08:21 Uhr

Vulkan - die zweite

Nachdem ja alle Medien inzwischen voll sind mit den Folgen des 2. Vulkanausbruchs auf dem Eyjafjallajökull, wollte ich eigentlich hier jetzt nicht auch noch darüber berichten. Aber die folgende Bilderserie (die ich auf Christians Blog gefunden habe) ist einfach der Größe der Bilder wegen so beeindruckend, dass dass sie durchaus weitere Beachtung finden sollten. Christians Blog berichtet übrigens präzise und ausführlich, sehr zu empfehlen!

Außerdem finde ich diese Radaraufnahme irgendwie beängstigend, sieht schon gruselig aus.

Quelle: MBL.is        16.4.10

11.04.2010 um 20:09 Uhr

Am Meer - Bretagne

Im April sind wir mit einer kleinen Gruppe in Richtung Bretagne aufgebrochen, um einen Kurs im Weben am Gewichtswebstuhl zu machen bei Marie-Pierre und um endlich mal wieder nach Chateauneuf-du-Faou zum Tanzen zu fahren. Hier gibt es jetzt eine Zusammenfassung und den beweis, dass nicht nur Ilsand als Reiseziel lohnt.

 

1. Tag

2. Tag-5.Tag

6.Tag

7. Tag

10.04.2010 um 19:02 Uhr

Seitensprung - die letzte!

Am Sonntag Morgen sah der Hafen von Perros-Guirec bei Sonnenschein schon viel einladender aus, das Frühstück schmeckte da doppelt so gut.

Das Wetter ließ uns auch die herbe Enttäuschung des Vorabends etwas verschmerzen. Wir hatten nämlich in einer Zeitung die Ankündigung für ein Fest-Noz in Prat gefunden. Prat ist ja nicht weit, aber im Dunkeln war es eine elende Sucherei im ganzen Dorf - ohne Erfolg. Im Gemeindesaal fand ein Bingoabend oder so ähnlich statt und weitere Veranstaltungsräume waren nicht ausgeschildert. Wie ich jetzt hinterher festgestellt habe, war das Fest-Noz in Prat erst am nächsten Tag und das am Samstag fand in Plénevan, direkt neben Perros-Guirec statt!Wütend

Da wir morgens noch Zeit hatten, gab es noch eine Rundfahrt an der Cote-de-Granit-Rose. Unterwegs gab es immer wieder Fotostopps

und später in der Bucht vor der Grande-Ile einen längeren Aufenthalt, als wir die Kite-Surfer am Strand beobachten wollten, die mit einer irrsinnigen Geschwindigkeit über die Wellen sausten.

 Hier gibts ein kleines Video.

Recht bedauernd musste ich mich vom Atlantik verabschieden, wohl wissend, dass ich ihn in drei Monaten vom Norden aus wiedersehen werde. Hans dirigierte das Auto nun landeinwärts auf die Mont d'Arret zu, eine für die Bretagne einsame und wilde Gegend.

Mittendrin gibt es das kleine Örtchen Huelgoat, in dem eine steinerne Überraschung und ein hübscher Ortskern auf uns wartete - es wird auch einen weiteren Besuch wert sein!!

 

Auf dem weiteren Weg nach Chateauneuf nahmen wir noch den ein oder anderen Hinkelstein mit

und pünktlich zum 5-Gänge-Menü waren wir an unserem Zielort. Nach dem Essen gab es gleich einen Verdauungsspaziergang

zum Saal Ar Sterenn und danach bis abends bretonische Musik und Tänzen bis zum Abwinken.

Der Renner war diesmal die Gavotte, jedes 2. Stück war eine, aber es gab auch ne Menge von Tänzen, wo wir nur staunend am Rand gestanden haben. Nun ja, man muss auch noch Fernziele habenFröhlich

Hier gibt es jetzt ein paar Impressionen in bewegter Form.

Gavotte

Bal Fisel

09.04.2010 um 10:27 Uhr

Seitensprung - die Fortsetzung

Nach sehr informativen und auch anstrengenden Kurstagen lieferten wir am Samstagmorgen unsere Mitreisenden dank TomTom reibungslos am Hauptbahnhof

in Rennes ab. Danach gab es noch mal einen kleinen Abstecher zu unserem Ferienhaus zum Aufräumen und Stromablesen zusammen mit unseren Gastgebern.

Bei Marie-Pierre in Plessix

 

gabs dann noch eine Complet(Buchweizengalette mit Schinken, Käse und Ei) für jeden von uns und lange Gespräche über Archäologie, Weben und anderes.

Dann gings meinem Wunsch enstsprechend an der Küste entlang. Hans hatte während des Kurses ja tagsüber ausgiebig Zeit sich die Gegend anzuschauen, aber ich wollte endlich mal Bretagne sehen und natürlich Meer!!! Vorher schauten wir uns aber noch den Marstempel im bernachbarten Corseul an, scheint wohl so ein ähnliches Straßendorf wie das Belginum gewesen zu sein.

Und dann endlich - das Meer! Das Wetter war ja immer noch nicht besonders und deshalb blieb das windumtoste Cap Frehel rechts liegen. 

Danach wollte ich unbedingt noch einen Halt in Paimpol, der alten Erinnerungenwegen und weil hier im Hafen halt in genau 3 Monaten die Regatta nach Island starten wird. Am Ortseingang begrüßte uns auch schon ein riesiges Transparent mit dem Hinweis auf die Ragatta. am Hafen selbst gabs ein paar kleinere Einkäufe und in der Hafenkneipe ein Guinness. Häfen sind einfach immer nur schön und wecken in mir immer das Fernweh. Wenn ich allein schon das Schreien der Möwen höre, juckt es mir schon in den Füßen.

 

In Perros-Guirec and der Cote-de-Granit-Rose gabs dann eine Unterkunft und ein Vier-Gänge-Menü - direkt am Hafen mit Blick auf MeerFröhlich. Leider war das Wetter immer noch nicht wirklich aussichtsfreundlich.

08.04.2010 um 11:35 Uhr

Website rund um den Vulkan

Neuigkeiten rund um den Vulkan, leider nur auf isländisch, aber die Bilder sind sehenswert:

ELDGOSIÐ


HIER

gibt es übrigens ein tolles Video, das ich auf Vulkane.net gefunden habe. Auch das Video auf Christians Seite ist unbedingt sehenswert!

07.04.2010 um 10:06 Uhr

Tragischer Tod von zwei Touristen

am Montag ist eine Gruppe von drei Touristen aufgebrochen, um vom Fljótshlíð aus einen Blick auf den Vulkan zu werfen. Dabei haben sich die drei, ein Mann und zwei Frauen mittleren Alters wohl verfahren, die Rettungswacht informiert und versucht, nachdem ihnen wohl das Benzin ausgegangen ist, zu Fuß den Weg zurück zu finden - ein tragischer Fehler, denn nur eine Frau wurde entkräftet und unterkühlt von der Rettung (5) gefunden, die anderen konnten nur noch tot geborgen werden (7+8). Die Gruppe hat sich unerklärlich weit ins Landesinnere verirrt, ich kann es mir nur mit dem Wunsch noch näher an den Vulkan zu kommen und profunder Unkenntnis der Örtlichkeiten erklären.

 

Quelle: MBL  7.4.2010

Island ist kein gezähmtes Land und birgt stets wirkliche Gefahren, auf die man als Normaltourist aus Mitteleuropa nicht immer vorbereitet ist (wobei im vorliegenden Fall nicht explizit gesagt wurde, aus welchem Land die 3 Touristen kamen).

Auch IcelandReview berichtet über die Suche, und inzwichen auch, dass der dritte tot aufgefunden wurde.

 

06.04.2010 um 21:28 Uhr

871 +/-2

Passend zum Eintrag im Iceland Review (siehe hier ) habe ich auch zufällig nochmal einen Blick auf die Seite des Reykjaviker Museums geworfen und festgestellt, dass sich dort einiges getan hat. Ein Besuch auf der Seite wie aber auch im realen Museum lohnt sich.

06.04.2010 um 11:02 Uhr

Eigentlich viel zu kurz....

war unser Urlaub in der Bretagne.

Erst, als wir wieder zurückgefahren sind, wurde das Wetter richtig schön, vorher war es sehr bretonisch: Scheibenwischer an - Sonnenblende rauf, Scheibenwischer aus - Sonnenblende runter und das im Halb-Stunden-Takt!

Die ersten Tage waren wir ja gut geschützt im Gemeindezentrum von Plessix, das Marie-Pierre, unsere Kursleiterin extra für uns angemietet hatte, weil ihr winziges Häuschen wirklich zu klein war.

Der Kurs zum Gewichtswebstuhl war hochinteressant und wir haben sehr viele hilfreiche Arbeitsschritte gelernt (allein die Vorbereitung zum eigentlichen Weben hat 2 Tage in Anspruch genommen), aber es war auch sehr anstrengend, so dass abends niemand mehr wirklich zum Sight-Seeing aus unserem gemütlichen Häuschen fort wollte, höchtens für einen Spaziergang rund ums Haus.

La Chesre war sehr abgelegen und ruhig, ich kann es vorbehaltlos denen weiter empfehlen, die die Ruhe suchen und trotzdem schnell (20 km von St. Jacut) am Meer

sein wollen.

Dazu ist der Vorsaisonpreis mit 180 € pro Woche unschlagbar. Das Haus hat 4 Zimmer für 5 Personen, nach Absprache auch 6 und 2 Bäder.

Die Besitzer wohnen 2 km entfernt und haben uns bei der ankunft gleich zum Crepes/Galette-Essen eingeladen. Falls hier jemand Interesse hat, dort auchmal zu buchen, findet HIER die nötigen Informationen.

 

 

05.04.2010 um 20:25 Uhr

Seitensprung............. in südwestliche Richtung!

Wir sind zurück aus unserem 7-Tage-Urlaub in die Bretagne - wo wir schon seit 3 oder 4 Jahren nicht mehr waren! Es war wunderbar und ich habe festgestellt, dass es außer Island doch noch eine Menge Orte gibt, für die es sich lohnt weit zu fahren (wobei ich der Bretagne jederzeit den Vorzug vor Irland oder Sardinien geben würde, auch wenn das schöne Inseln sind. Aber dazu vielleicht später mehr.)

Die ersten fünf Nächte haben wir mit Raphaela, Siskia und Robin in einem kleinen Haus in Plorec-sur-Arguenon verbracht und die Tage in Plessix-Balisson bei Marie-Pierre, die uns das Weben am Gewichtswebstuhl beigebracht hat. Auch dazu später mehr!

Am ersten Tag war der Morgen noch frei und wir sind ans Cap Frehel gefahren, konnten wegen starker Sturmböen und waagerechtem Regen noch nicht einmal aus dem Auto aussteigen und haben den Rest des Vormittags mit Einkäufen fürs Nötigste verbracht.

Da die anderen am Samstag Morgen schon wieder nach Hause fuhren, haben sie eigentlich nicht viel von der Bretagne gesehen, bis auf die vielen Umwege, die wir uns auf der Strecke Plorec - Plessix jeden Tag verfahren haben Fröhlich.

Dafür sind Hans und ich dann am Samstag noch bis zur Cote du granit rose gefahren, haben in Perros-Guirec übernachtet und sind dann quer über die Mont d'arret nach Chateauneuf-du-Faou! Dort war gestern großes Fest Deiz/Fest Noz und wir haben echt getanzt, bis die Socken qualmten. Heute morgen gab es dann sehr entspannte 180 km zurück nach Rennes, wo wir dann nach der Autorückgabe wieder mit dem TGV nach Hause gefahren sind - am liebsten würde ich gleich wieder los, auch wenn ich mich freue zu Haus zu sein.

Ich werde morgen mal alle Bilder und Filmchen sortieren und versuchen einzustellen, es sind ein paar wirklich atemberaubende Bilder dabei!