bildpolkrit

27.09.2005 um 12:07 Uhr

"Bildungsunternehmen" Schule

von: soclyt

"Der Staat muss seinen Schulen mehr Selbständigkeit und Eigenverantwortung zugestehen, damit sie im Rahmen allgemeiner Qualitätsvorgaben wie ein Bildungsunternehmen in einem liberalisierten Bildungswesen ihr eigenes Angebotsprofil entwickeln können."
(FDP: Neue Chancen für bessere Bildung. 12 Thesen).
Worauf soll sich das "Angebotsprofil" beziehen? Auf zusätzliche Leistungen? Curricula müssen verbindlich bleiben. Was heißt "im Rahmen allgemeiner Qualitätsvorgaben"?
Wahlfreiheit ist im Sekundarbereich bereits gegeben. Wäre eine Folge dieser Forderungen Rückzug aus der Fläche? Damit wäre eine Grundversorgung mit Bildung nicht mehr gewährleistet. Ausserdem träten noch stärkere Qualitätsdifferenzen auf (als faktisch jetzt schon). Das ist ein limitierter Markt. Die Erreichbarkeit von Schulen für Schüler muss gegeben sein.
Daneben: Schulen machen nicht bankrott (könnten sie allerdings in konsequenter Anwendung des propagierten Modells).
Ein "Bildungsunternehmen" folgt anderen Orientierungen und verfolgt andere Zwecke, als das bisher bei Schulen der Fall war. Wäre eine Angleichung in dieser Richtung positiv? Für wen? Die "Bildungsunternehmer"? Für die Bildungsunternommenen wohl weniger.
Ein Bildungsunternehmen ist profitorientiert und wird nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen geführt, ist nichtstaatlich und ein konkurrierender Marktakteur.
Ein Bildungsunternehmen richtet sich nach Markttendenzen.
Ein Bildungsunternehmen orientiert sich an der Durchsetzung in der Konkurrenz (nicht an dem, was für die Lernenden sinnvoll wäre - es sei denn, das stellt einen Faktor für die Durchsetzung in der Konkurrenz dar).
Ein Bildungsunternehmen folgt Unternehmens-, nicht gesellschaftlichen Zielen (es sei denn, diese sind gut verkaufbar).
Ein Bildungsunternehmen bietet weniger Kontinuität.
Ein Bildungsunternehmen hat eine höhere Personalfluktuation (kann positive, aber auch negative Effekte haben).
Ein Bildungsunternehmen ist abhängig von den Zahlern.
Ein Bildungsunternehmen mit höheren Gebühren wirkt sozial selektiv.
Ein Bildungsunternehmen ist inhaltsakkomodativ (an geldbringende Teilnehmerpräferenzen).
Historisch gab es Gründe für die Herausnahme des Bildungswesens aus Händen von Organisationen wie Kirche oder private Träger - wenn auch von Seiten des Staates nicht uneigennützig. Will man in vergleichbare Verhältnisse zurück?
Aber die Schule soll ja nur "wie ein Bildungsunternehmen" ... - also jedenfalls quasi, aber wie? Was wird nun eigentlich genau gefordert und angestrebt? Die FDP müsste klar sagen, an welchen Punkten die Schule nach ihrer Auffassung "wie ein Bildungsunternehmen" agieren soll und an welchen nicht - und warum bzw. warum nicht.

15.09.2005 um 09:27 Uhr

Studierende als "Kunden": Warum werden die Studierenden zu "Kunden" promoviert?

von: soclyt

1. Weil sie etwas bezahlen sollen (Studiengebühren).
2. Weil der Anschein erweckt werden soll, dass sie für ihr Geld etwas bekommen (bessere Leistungen) - und das der Grund sei, warum sie etwas bezahlen müssen.
3. Weil sie damit - vorgeblich - als Käufer installiert werden, ohne dass ganz klar ist, was sie kaufen: Dienstleistungen, Ausbildung, Unterrichtung, Sich-Reinsetz-Möglichkeit, Zuhör-Erlaubnis, Mitschreib-Ermöglichung, Lernunterstützung, Betreuung, Beratung, Zuwendung, Mitspracherechte, Qualitätserhöhung, Geprüft-werden-Dürfen, Voraussetzungen zum Erwerb von Berechtigungen?
Aber: Studierende und Hochschul-Personal stehen trotzdem nicht in einem Käufer-Verkäufer-Verhältnis - und dafür gibt es auch gute Gründe. Ein Verkäufer-Käufer-Verhältnis im Bereich von Wissen und Bildung würde das Verhältnis (Lehrender als Verkäufer - Lernender als Käufer) in einer Weise definieren, die nicht unbedingt zum Vorteil für diesen spezifischen "Kunden" wäre - auch nicht für den Verkäufer. Der Typ des abhängigen und geschmeidig-gefügigen akademischen Hauslehrers oder des Wanderlehrers, der für Aufsehen im eigenen Interesse zu sorgen hat, wird von niemandem angestrebt (nicht einmal von der Bildungspolitik) - aber es gibt durchaus Anzeichen, dass einzelne Züge wieder aktuell werden könnten; wenn auch jetzt im Sinne didaktischer Mätzchen (nichts gegen eine sinnvolle Didaktik), evaluationsergebnisverbessernder Maßnahmen und des Selbstmarketings. Abhängigkeiten und Marktschreierei sind - in welcher Form und auf welcher Seite auch immer - jedenfalls keine gute Basis für ein Verhältnis, in dem es um Erkenntnis gehen sollte.
4. Weil sie dann angeblich mehr Druck auf ihr Dienstleistungsunternehmen machen, bessere Leistungen in Lehre und Betreuung einzuführen.
5. Weil damit der Wettbewerb zwischen den Anbietern verschärft wird.
6.Damit sie die richtige Weltsicht bekommen: Alles ist Geschäft - Geschäft ist alles.
7. Damit sie die Expansion von Marktprinzipien mit voranstreiben.
8. Weil für diese Expansion damit ein weiterer Schritt durchgeführt ist.

13.09.2005 um 11:44 Uhr

Konstitution und Anerkennung von "Notwendigkeiten" im Bildungswesen II

von: soclyt

Dass Quasi-Subjekte nichts "erfordern" können, gilt ebenfalls für die mit dem Rekurs auf das "Wirtschaftswachstum" gegebene Notwendigkeitsfigur. Auch hier stellt sich erst eine Reihe von Fragen: Will man Wirtschaftswachstum? Wieviel? Welcher Art? Daraus lassen sich dann erst Konsequenzen für die Qualifikation festlegen. Wer die Frage nach der "Notwendigkeit" von Qualifikationen stellt, muss erst die Frage nach der Arbeitsorganisation und der Organisation der Gesellschaft stellen.
Die europäische Einigung ist ein ähnliches Beispiel: Es wird ein Zusammenschluss festgelegt - von wem, aus welchen Gründen, mit welchen Effekten, wäre zu klären -, jetzt sind Qualifikationen notwendig; es gibt eine Kampagne zur Verbreitung dieser Notwendigkeiten; jeder Lehrer sieht ein - Europa ist etwas Erstrebenswertes - , dass er etwas tun muss, akzeptiert die "Notwendigkeiten" dieser geschaffenen Situation und schafft Notwendigkeiten für die Schüler.

12.09.2005 um 10:47 Uhr

Konstitution und Anerkennung von "Notwendigkeiten" im Bildungswesen

von: soclyt

Bildung gilt als notwendig aus politischen Gründen; sie ist nötig für Partizipation in der Demokratie - " Demokratie braucht Bildung", wird die Parole formuliert. Daneben werden ökonomische Notwendigkeiten hervorgehoben: Bildung ist notwendig wegen der Durchsetzung in der Weltmarktkonkurrenz, der Rohstoffarmut der BRD ("Rohstoff Bildung"), für nationales Wirtschaftswachstum, wegen des technischen Wandels, besonders wegen der neuen Technologien, wegen des raschen Veraltens von Wissensbeständen und damit der Qualifikationen (was als Begründung für die Notwendigkeit von Weiterbildung angeführt wird). Andere Begründungen für die Notwendigkeit von Bildung sind eine angenommene Sinnkrise und die daraus resultierende Orienierungslosigkeit sowie Probleme mit der Nutzung der Freizeit.
Zur Figur "Die neuen Technologien erfordern bestimmte Qualifikationen" ist zu sagen, dass die neuen Technologien gar nichts "erfordern". Was "notwendig" ist, ist eine Entscheidungsfrage - und sie wird auch entschieden. So kann z.B. die CNC-Programmierung zentral oder dezentral am Arbeitsplatz als sogenannte "Werkstattprogrammierung" erfolgen; dafür sind jeweils unterschiedliche Qualifikationen nötig. Das ist aber eine Frage ökonomischer Kalkulation; und in diesem Rahmen wird sie auch entschieden. Die "Technologien" als Quasi-Subjekte " erfordern in diesem Sinne gar nichts.

Zur Konstitution von "Notwendigkeiten" in gesellschaftlichen Verhältnissen s.a. socanalytica

08.09.2005 um 11:15 Uhr

Die Zukunftsdimension von Bildung IV

von: soclyt

Der TRENDFINDER macht aktuelle "Interessen", blitzlichtartige Präferenzen, "Bedürfnisse", Defizite ausfindig, definiert sie als "Erfordernisse", "Anforderungen" an das Bildungswesen, kurz als vielversprechende Marktlücken, konstruiert auf dieser Grundlage nach der Formel "Trend = Bildung" Bildungsangebote mit optimaler Verkaufbarkeit: Bildend ist, was sich gut verkauft. Der Grad der Schnelligkeit zur Umstellung auf neue Trends ist abhängig vom Preis des jeweiligen Trendfinder-Modells.
Der UNTERNEHMENSGENERATOR "Business Biceps Builder" für Hochschul-Angehörige transformiert jeden Anlass in ein Unternehmenskonzept, macht Forschungsprojekte bereits vom Ansatz her patentierungsfähig, prüft wissenschaftliche Vorhaben auf Gewinnträchtigkeit, kalkuliert die Höhe der Gewinne und zeigt frühzeitig, wo es sich von vornherein nicht lohnt.
Der Workshop "WISSENSCHAFTSMANAGEMENT" schafft Voraussetzungen für das Upgrading vom Prof und Lehrstuhl-Hantierer zum Wissenschaftsmanager - das ist doch ganz was anderes. Nicht mehr einfach der alltägliche Ärger mit der Sekretärin und den Fakultätskollegen, die wieder die besseren Räume ergattert haben, sondern: Visionen, strategische Konzepte, weitreichende Entscheidungen, wo gespart werden soll ("Wen kürzen wir dieses Semester?"), große, naja, jedenfalls mittelgroße Politik, Business-Outfit, Kongresseröffnungen, Vorworte für Sammelbände (aber - die Zeit, die Zeit!), Kungeln auf gehobener Ebene ("strategische Allianzen", "Schaffung von Synergien"), Im-Mittelpunkt-Stehen, weil die anderen Geld wollen, Ehrungen, Termine, Termine, Termine, statt der Fakultätssitzungen Gremien mit erlauchten Namen (sind aber dann so ähnlich wie die Fakultätssitzungen), zunehmende Infizierung mit Realismus bei vollem Verständnis für die Einwände, Effizienz, Effizienz, Effizienz, Mut zu unpopulären Entscheidungen, Kostenorientierung, etwas auf den Weg bringen, etwas bewegen, etwas bewirken - Management hat doch einen ganz anderen Kick als Verwaltung.

08.09.2005 um 10:23 Uhr

Studiengebühren für "Kunden"

von: soclyt

"Wir wollen unseren Kunden, den Studierenden, noch bessere Leistungen bieten" (Oettinger zum Gesetzentwurf zur Einführung von Studiengebühren in Baden-Württemberg, zit. n. SZ 7.9.2005).
Erst werden den Studierenden Gebühren auferlegt; dann werden sie zu "Kunden" ernannt. Die Verleihung dieses Titels ist zum einen eine große Ehre und impliziert zugleich zum anderen, dass es doch selbstverständlich ist, dass ein Kunde für Leistungen bezahlt. Anschließend wird den studierenden Kunden gesagt, dass die erzwungenen Gebühren für sie selber positiv sind - sie fließen den Unis zu. Die Aussage, dass Studiengebühren den Universitäten zugute kommen, hat soviel Aussagewert wie die, dass Steuern dem Staat zugute kommen.

08.09.2005 um 10:03 Uhr

Die Zukunftsdimension von Bildung III

von: soclyt

Der KARRIEREFITNESSTRAINER jagt durch den Parcours "Marines an der Harvard Business School", erzeugt und vermittelt Anpassungsfähigkeit, unbegrenzte Flexibilität, globale Mobilität (Helikopter-Luftkavallerie), Networking-Kapazität, Belastbarkeit, Durchsetzungsfähigkeit bei ostentativer Bescheidenheit, Zweifelsimmunisierung, Selbstinszenierungskompetenz für alle unbefragt bleibenden Situationen, führt ein Antireflexionstraining durch und verleiht das Zertifikat "Alles ohne Skrupel mitgemacht und durchgehalten um jeden Preis".
Der KONKURRENTENELIMINATOR liefert nach dem Schädlingsbekämpfungsprinzip Kritiken, Rezensionen, Intrigen, Mauscheleien, verdeckte Rufschädigungen zur Vernichtung des wissenschaftlichen Kontrahenten.
Der MASKENVERLEIH "Verständnisvolle, scheinsensible und nachhaltige individuelle Betreuung bei großen Studentenzahlen" stattet mit 15 bis 27 Sozialkompetenzgrundtypen aus. Die Masken sind in ihrer Wirkung tausendfach erprobt und können in Sekundenschnelle wieder abgelegt werden.

07.09.2005 um 10:37 Uhr

Die Zukunftsdimension von Bildung II

von: soclyt

Im PUBLIKATIONSEXPANSIONSPROGRAMM werden die intellektuellen Produkte unter Mitwirkung privater Publicity-distribution-Agenturen, deren Dienste man gegen Bezahlung in Anspruch nehmen kann (Wissenschaftler zu sein wird teuer - wissenschaftlicher Erfolg erfordert Investitionen), über Zeitschriften, Sammelbände, Kongresse, Gremien, Diskussionsforen, Wochen- und Tageszeitungen, TV-Sendungen - vor allem Talkshows - und Blogs ausgeschüttet.
Der FORSCHUNGSANTRAGSOPTIMIERER (Antragsautomat) bläst noch die kleinste Idee DFG-gemäß auf.
Der FUNKTIONALISIERUNGSPRÜFER testet, ob im Nano-Bereich noch Bildungsreststaubpartikel vorhanden sind, eliminiert sie zuverlässig und optimiert umfassende Verwendbarkeit für beliebige Zwecke.
Die "CONGRESSBUILDER"-Software bietet Module zur Organisation von Kongressen im eigenen Interesse und zur mehr oder weniger diskreten Durchsetzung eigener Ziele mit attraktiven Themen, unlimitiert bereitwilligen Referenten (mit Angabe der Präferenzen und Antipathien, gestaffelt nach Bekanntheitsgrad und Höhe des Vortragshonorars), publizistischer Mehrfachvermarktung und Anschlussprojekten mit Long-life-Laufzeiten.
Der ALLESVERMARKTER verwandelt garantiert jedes Phänomen in ein wissenschaftsmarktfähiges und natürlich erfolgreiches Produkt. Mit dem Umwandlungsaggregat "PERSÖNLICHES ALS MARKTFAKTOR" werden persönliche Eigenschaften jeder Art zu Vorteilen bei Selbstanbietung und Selbstverkauf uminterpretiert: So gut haben Sie sich noch nie verkauft.
Der NETZWERKERSTELLER produziert Kontakte auf unterschiedlichen Ebenen mit einstellbarem Intensitätsgrad unter dem übergeordneten Krtiterium "Nutzen/Nützlichkeit", säubert und effektiviert das Kontaktportfolio durch rasche und endgültige Beendigung utilitätssuboptimaler Kontakte, gibt Warnsignale bei Kontaktaufnahmen mit unklarer Nutzeneinstufung.

06.09.2005 um 11:31 Uhr

Erwachsenenbildung - Verläpperung aus Geldmangel

von: soclyt

Die veränderte Finanzsituation in der Erwachsenenbildung hat zu einer Vereinheitlichung und Verbelanglosigung der Angebote geführt. Präferierte Vorgehensweise ist das Aufgreifen modischer Trends nach dem Motto "Hauptsache, wir kriegen die Kurse voll und es kommt Geld rein". Bedeutungslosigkeit der Inhalte wird zugunsten von "Attraktivität" für Teilnehmer in Kauf genommen. Es gibt Belanglosigkeiten statt Einsichten. Träger ehemals unterschiedlicher Ausrichtung bieten alle das Gleiche an : Reiki, mediterrane Küche, Kaufen und Verkaufen bei ebay, Digitale Photoshow mit powerpoint, Pilates-Matwork, Bauchtanz Mittelstufe, Rhetorik und Selbstvermarktung, Existenzgründerinnen-Seminar, Filztäschchen zum Verschenken. Auch wenn Finanzierungslücken durch stärkere "Adressatenorientierung" kompensiert werden müssen - wie weit soll das gehen ? Wo sind die Grenzen der Anpassung an Zufälligkeit und Beliebigkeit, Unverbindlichkeit und Konsequenzlosigkeit auftauchender und wieder verschwindender "Interessen" der Teilnehmer? Sollten einmal die Weiterzubildenden dort abgeholt werden, wo sie stehen, wird jetzt Geld geholt, wo es sich findet.
Also, dann viel Spaß und entertainment:
"Fitness und Fun beim Fundraising"
"Dessertweine - nicht nur zum Nachtisch ein Erlebnis"
"Lockere Hüften - stabiles Becken"
"Farbberatung - Der Weg zur harmonischen Erscheinung"
"Feng Shui zum Wohlfühlen"
"Wie kommt die Päpstin ins Tarot?"

06.09.2005 um 09:08 Uhr

Die Zukunftsdimension von Bildung

von: soclyt

Die DRITTMITTELFANGFLOTTEN durchpflügen erfolgversprechende Gebiete mit kilometerlangen Schleppnetzen, nehmen alles Verwertbare mit, das greifbar ist, schlachten es aus und überfischen die Fanggründe. Allerdings stellen viele Firmen fest, dass es kaum Werbeeffekt hat, quasi habituell als Sponsoren aufzutauchen, und ziehen sich immer weiter zurück. Die - selbstverständlich ebenfalls privaten - Fangflotten müssen ihre Akquisitionstechniken ausdifferenzieren, um noch Erfolge zu haben.
Der SPONSORENAUFFINDER, einstellbar auf 1000, 5000, 10000, 30000 und mehr Zielobjekte, durchkämmt und klassifiziert der Finanzkraft verdächtige Areale, stuft die Spendenbereitwilligkeit ein, entwirft auf den Einzelfall zugeschnittene Akquirierungsstrategien.
Der PUBLIKATIONSGENERATOR erbringt Verknüpfungen von Gegenständen nach dem Zufallsprinzip unter den Aspekten "Interessantheit", "Originalität", "Vielversprechendheit". In der Feineinstellung erläßt er Warnungen wie "Diese Aussage korrespondiert nicht mit der Publikationspolitik und dem Profil der für die Veröffentlichung ins Auge gefassten Zeitschrift" und macht Vorschläge für angepasste Umformulierungen. In der erweiterten Version ist nach Eingabe der Grunddaten auch die automatische Erstellung ganzer der jeweiligen Zeitschrift angepasster Aufsätze möglich. Dabei kann problemlos auf die Profile anderer Zeitschriften umgeschaltet werden. Das Ablehnungsrisiko wird dadurch weitestgehend minimiert.
Der PUBLIKATIONSATOMISATOR zertrümmert Probleme in mikroskopische Einheiten, zerlegt Texte in publizierbare Minimalsplitter, geeicht auf das und gestaffelt nach dem Renommee wissenschaftlicher Zeitschriften, mit Erfolgsquoten von 1500% bei der Verlängerung von Publikationslisten.
In PUBLIKATIONSFLÄCHENBOMBARDEMENTS werden weite Areale der wissenschaftlichen Welt mit sich selbständig in immer kleinere Einheiten zerlegenden Publikationsclustern überschüttet - ob die Adressaten es wollen oder nicht.