Wenn anhaltender Frost und eisige Temperaturen die Straßen zu einer Rutschpartie machen, ist höchste Vorsicht geboten! Das gilt umso mehr, wenn Sie mit dem Anhänger unterwegs sind. Das zusätzliche Gewicht am Heck beeinflusst das Fahrverhalten und verlängert vor allem den Bremsweg. Damit Sie sicher durch den Winter kommen, sollten Sie folgende Tipps beachten.

Sicherheitscheck vor jeder Fahrt

Einige sicherheitsrelevante Aspekte sollten vor jeder winterlichen Fahrt gemacht werden. Hierzu gehören insbesondere diese drei:

  • Beleuchtung
  • Bremsen
  • Reifen

Kontrollieren Sie daher vor dem Losfahren, ob alle Lichter sowohl am Zugfahrzeug als auch am Anhänger funktionieren. Am wichtigsten sind hierbei die Scheinwerfer (nach vorne), die Bremsen, die Leuchte für den Rückwärtsgang und die Blinker. Daneben sollten auch Seiten-, Markierungs- und Begrenzungsleuchten kontrolliert werden, sofern sie notwendig sind. Je nach Anhänger und Ladung variiert zudem, welche Beleuchtung verpflichtend ist und welche optional. Auf Anhängershop.de gibt es Ersatzteile für jeden Anhänger, sollte ein Lämpchen mal defekt sein.

Prüfen Sie zudem den allgemeinen Zustand der Reifen, wenn Sie länger nicht gefahren sind und stellen Sie sicher, dass der Reifendruck den Empfehlungen entspricht. Ein zu hoher oder niedriger Reifendruck erhöht den Verschleiß und das Unfallrisiko unnötig.

Die Ladung korrekt verteilen

Mal eben den Anhänger beladen und losfahren? Ganz so einfach ist es leider nicht. Es ist außerordentlich wichtig, wie die einzelnen Transportstücke auf dem Anhänger platziert sind. Die schwersten Gegenständen sollten möglichst tief und in der Nähe der Achse positioniert werden. Das stabilisiert den Anhänger und wirkt sich positiv auf das Fahrgefühl aus.

Egal, ob offener oder geschlossener Anhänger, das Transportgut sollte in jedem Fall mit Spanngurten, Netzen oder Planen – je nachdem, was geladen wird – gesichert werden, sodass es weder vom Anhänger herunterfallen, noch auf selbigem hin und her rutschen kann. Schon ein leichtes Ungleichgewicht kann beim Bremsen auf spiegelglatter Fahrbahn zu ungewolltem Schleudern und Schlingern führen. Für die Ladungssicherung sollte daher genügend Zeit eingeplant werden.

Fahrverhalten auf glatten Straßen anpassen

Sind die Straßen glatt oder machen es Nebel und früh einsetzende Dunkelheit schwierig, die Straße komplett einzusehen, sollte ein großzügiger Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug eingehalten werden. Denn plötzliche Lenkbewegungen oder abruptes Bremsen machen es schwierig, das Gespann unter Kontrolle zu halten – ganz zu schweigen vom deutlich längeren Bremsweg! Überholmanöver sind nach Möglichkeit zu vermeiden.

Dies unterstreicht zudem die Wichtigkeit intakter Beleuchtung, sowohl am Fahrzeug als auch am Anhänger. Bei Anhängershop.de finden Sie passende Markierungsbeleuchtung für Anhänger, sodass Ihr Gespann auch bei schlechten Sichtverhältnissen gut zu erkennen ist.

Sicheres Fahrgefühl entwickeln

Wenn Sie noch nie oder nur selten mit Anhänger unterwegs sind, empfiehlt es sich, das Manövrieren vorab zu üben. Verkehrsübungsplätze oder auch ein leerer, öffentlich zugänglicher Parkplatz bieten sich hierfür an. Hierbei sollten Sie testen, wie sich das Zuggespann verhält, wenn sie bremsen und wie es sich anfühlt, auf rutschigem Untergrund Gas zu geben. Auch das Rückwärtsfahren sowie Rangieren kann bei dieser Gelegenheit wiederholt werden.

Routenplanung und Wettervorhersage kombinieren

Vor jeder Fahrt lohnt ein Blick auf die aktuellen Stau- und Verkehrsmeldungen sowie die Wetterprognose. Steile Anstiege und kurvige Straßen können bei Glätte zu kritischen Situationen führen. Hauptstraßen werden in der Regel schneller geräumt, daher ist es ratsam, sie zu wählen. Für den Notfall ist eine kleine Ausrüstung im Fahrzeug sinnvoll, dazu gehören warme Kleidung, Decken und eine Schaufel, falls sich Schnee ansammelt oder der Anhänger ins Rutschen gerät.

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