Jeder Umzug geht mit einem erheblichen Aufwand einher, in vielen Fällen wird es am Ende hektisch. Das vermeiden Sie mit einer gründlichen Vorbereitung. Wer den Umzug frühzeitig plant und dabei alle wichtigen Punkte berücksichtigt, wechselt am Umzugstag entspannt zu seinem neuen Wohnort.

Grundlegende Vorbereitung mehrere Wochen zuvor

Die zentrale Voraussetzung für einen stressfreien Umzug sind frühzeitige und detaillierte Planungen. Vor allem sollten Umziehende penibel klären, wie sie den Umzug konkret durchführen wollen. Setzen Sie auf freiwillige Helfer aus dem Verwandten- oder Bekanntenkreis? Oder beauftragen Sie Profis wie das Umzugsunternehmen Mainz? Im zweiten Fall interessiert, welche Aufgaben eine Umzugsfirma übernehmen soll. Die Bandbreite reicht vom All-inclusive-Service inklusive Packen, bis hin zu einer teilweisen Unterstützung durch ein oder zwei Mitarbeiter am Umzugstag. Darüber hinaus empfiehlt es sich, eine Checkliste zu erstellen. Diese beinhaltet folgende Aspekte:

  • freiwillige Helfer fragen
  • Transporter mieten
  • Verpackungsmaterialien und Hilfsmittel erwerben
  • Zeitplan für die Demontage und das Packen
  • Entrümpelung vorbereiten
  • Renovierung planen

Personellen Puffer einplanen

Freiwillige Helfer leisten bei einem Umzug wertvolle Dienste, sie reduzieren die Umzugskosten massiv. Umziehende sollten aber bedenken, dass oftmals weniger Helfer als erhofft erscheinen. Manche erkranken, andere haben kurzfristige familiäre Verpflichtungen. Eventuell vergisst jemand den Termin. Deshalb ist ein Puffer ratsam: Wer fünf Helfer benötigt, sollte zuvor von mindestens sieben oder acht Verwandten und Bekannten eine positive Rückmeldung erhalten haben. Wichtig ist auch, den Bedarf an Helfern korrekt einzuschätzen. Einige unterschätzen ihn. Trommeln Sie lieber mehr Freiwillige zusammen!

Transporter bei einem Autoverleih buchen

Bei einem eigenständig durchgeführten Umzug ist die Wahl des optimalen Transportmittels entscheidend. Vergleichen Sie einige Wochen zuvor die Angebote der lokalen Autovermietungen und buchen Sie den Transporter! Die frühzeitige Suche und Buchung geht mit zwei Vorteilen einher:

  • Die Auswahl an Fahrzeugen ist groß. Bei einer kurzfristigen Anmietung ist das Angebot oftmals überschaubar, im schlimmsten Fall stehen keine Transporter zur Verfügung.
  • Mieter profitieren von geringeren Preisen, viele Vermietungen werben mit Frühbucherrabatten.

Bestenfalls können mindestens zwei der Helfer dieses Fahrzeug lenken. Fällt einer zum Beispiel krankheitsbedingt aus, kann der andere übernehmen.

Vor dem Umzug umfangreich entrümpeln

Über die Jahre sammeln sich viele alte Möbel, anderer Sperrmüll und Unrat an. Der Umzug ist die ideale Gelegenheit, sich von diesen Gegenständen zu trennen. Es würde einen unnötigen Aufwand bedeuten, diese mit zum neuen Wohnort zu befördern. Kluge Umziehende überlegen zuvor, was sie in der neuen Wohnung brauchen und was sie entsorgen können. Bestenfalls transportieren sie das Entsorgungsgut vor dem Umzugstag auf den Wertstoffhof beziehungsweise an einen Käufer. Das reduziert die Arbeitslast am Tag des Umzugs. Geht das mangels Fahrzeug nicht, sollten sie alle diese Gegenstände räumlich trennen. Ansonsten packt eventuell ein Helfer diese Güter in das Umzugsauto, weil er es nicht besser weiß.

Tipp: Viele städtische Wertstoffhöfe bieten zu niedrigen Preisen die Abholung von Sperrmüll und alten Haushaltsgroßgeräten an!

Verpackungsmaterialien und Hilfsmittel kaufen

Die Effizienz bei einem Umzug hängt wesentlich von einer fachgerechten Verpackung und praktischen Hilfsmitteln wie einer Sackkarre ab. Zum grundlegenden Equipment gehören unterschiedlich große Umzugskartons in ausreichender Anzahl sowie Sicherungsmaterialien. Für spezielle Gegenstände wie Bücher, Gläser und Kleider empfehlen sich extra für diese Zwecke hergestellte Umzugskartons. Bücherkartons sind zum Beispiel kleiner und robuster als gewöhnliche Kartons, weil Bücher ein höheres Gewicht als andere Artikel aufweisen. Mit Füll- und Schutzmaterialien wie Luftpolsterfolien lassen sich Transportschäden zuverlässig meiden. Denken Sie auch an Transportgurte für die Fahrt und eine Sackkarre für die Waschmaschine.

Demontage von Haushaltsgroßgeräten und Möbeln

Ersparen Sie sich das hektische Abbauen von Haushaltsgroßgeräten und Möbelstücken am Umzugstag! Das ist eine Aufgabe für die Vorbereitungszeit, zwei bis drei Tage zuvor ist der ideale Termin. Beim Kühlschrank ist dieser zeitliche Abstand zwingend erforderlich, damit er abtauen kann. Insbesondere die Demontage von Möbeln wie Kleiderschränken, Betten und Regalen kostet zudem viel Zeit, die den tatsächlichen Umzug verzögern kann. Erledigen Sie diese Arbeiten lieber im Vorfeld! Dann haben Sie auch die Muße, die einzelnen Bestandteile von Möbeln inklusive Schrauben zu ordnen und zu beschriften. Damit verhindern Sie ein Durcheinander, wenn das Umzugsgut an Ihrer neuen Adresse ankommt.

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Lena Schultis

Als leidenschaftliche Redakteurin arbeite ich seit mittlerweile 8 Jahren im Bereich Content-Kreation. Ein Leben am Puls der Zeit ist die Quelle meiner Inspiration.

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