Die Entscheidung, ein eigenes Haus zu bauen, kann das Ergebnis eines langwierigen Entscheidungsprozesses sein. Ist die Entscheidung gefallen, stellt sich eine neue Herausforderung – die Suche nach der optimalen Finanzierungsform. Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Wie wählt man also eine günstige Baufinanzierung aus?

Ich möchte hier von dem Gemeinplatz abrücken, dass der Preis das Wichtigste ist. Ja, das ist wichtig, denn wir werden in den nächsten 20-30 Jahren mit einem Kredit leben müssen. Es wird definitiv eine der höheren Verpflichtungen in unserem Haushaltsbudget sein. Der Preis besteht jedoch nicht nur aus dem Kreditzins und der Provision für die Kreditvergabe. Es handelt sich auch um eine Reihe von Gebühren und Provisionen, die wir in den folgenden Jahren für die Nutzung des Kredits zahlen müssen, darunter: Änderung der Vertragsparameter (Anhang zum Vertrag), vorzeitige teilweise oder vollständige Rückzahlung, Bescheinigungen und Gutachten oder mögliche Umstrukturierung des Kredits (diese Informationen sind in der Gebühren- und Provisionstabelle der Bank verfügbar).

  • Es lohnt sich jedoch, bei der Kreditvergabe auch auf andere Parameter zu achten, wie z.B. die Höhe des erforderlichen Eigenbeitrags, die Art des Nachweises (z.B. der Wert des Grundstücks, auf dem gebaut werden soll) oder die Möglichkeit seiner Auszahlung während der Investitionsdurchführung. Auch die Art und Weise, wie die Investitionskosten ermittelt werden, einschließlich der Mindestkosten des Bauvorhabens, bestimmt die Höhe des Darlehens.
  • Es lohnt sich, darauf zu achten, ob mit dem Darlehen z. B. feste Gebäude, Ausrüstungen oder Gartenarchitektur finanziert werden sollen. Es ist auch ratsam, sich nach den Bedingungen für die Auszahlung späterer Kredittranchen, den Grundsätzen ihrer Abwicklung und den damit verbundenen möglichen Kosten zu erkundigen. Der Kostenvoranschlag und der Investitionsplan sind eines der wichtigsten Dokumente bei einem Darlehen. Es lohnt sich, ihr vor Beginn der Investition genügend Aufmerksamkeit zu schenken und sich während der Durchführung an sie zu halten.

Umweltfreundliche Lösungen für Bauprojekte werden immer beliebter. Wenn wir ein energieeffizientes Haus bauen, lohnt es sich, darauf zu achten, dass es auf dem Markt kein Angebot gibt, das ökologische Lösungen fördert.

Baufinanzierung Vergleich: Worauf muss ich achten?

Ich habe selbst ein Haus nach der DIY-Methode gebaut – ich weiß, wie viel Zeit und Opfer es kostet, das ganze Unterfangen zu organisieren. Außerdem grenzt es für jemanden, der nicht täglich mit Finanzen zu tun hat, an ein Wunder, unter mehr als 25 Banken die beste Baufinanzierung zu finden. Ich hätte es mir auch einfach machen können und einen Online Baufinanzierung Vergleich nutzen können. Aber ich wollte auf Nummer sicher gehen. Neben den preislichen Aspekten des Kredits sollten Sie bei der Suche nach dem besten Angebot für den Bau eines Hauses auch auf andere Aspekte achten:

  1. Die Mindestkosten für den Bau des Hauses. Ich treffe oft auf Investoren, die ein Haus mit einer Nutzfläche von z. B. 120 m2 für 100.000 EUR bauen wollen. Ich teile meinen Kunden sofort mit, dass keine Bank ihnen eine Baufinanzierung für einen so niedrigen Betrag gewähren wird. Was ist der Grund dafür? Nun, die Banken knüpfen die Kreditvergabe an den Mindestpreis für den Bau von 1 m2 Gebäudefläche. Die Kosten für den Bau von 1 m2 Hausoberfläche schwanken zwischen 1.00 und 1.500 EUR, je nach Bank, Standort des Baus und dem Projekt selbst. Die Fläche des Hauses, aus der die Mindestgesamtkosten für den Bau eines Hauses berechnet werden, ist nicht immer mit der Nutzfläche identisch. Je nach Bank wird die Nutzfläche in der Regel um die Fläche der Garage (wenn sie sich im Gebäude befindet), der Waschküche, des Trockenraums, des Heizungsraums, des Flurs und des Treppenhauses erweitert. Einige Banken stellen Bedingungen bezüglich der Gesamtfläche. Aus einer Fläche von 120 m2 ergeben sich (nehmen wir an) 160 m2, und wenn man von einer Bank ausgeht, bei der die Kosten für den Bau von 1 m2 der Gebäudefläche 1000 EUR betragen, sollte der Kostenvoranschlag für einen Betrag von 160 000 EUR erstellt werden. Das ist ein großer Unterschied, und es lohnt sich, ihn schon in der Phase der Suche nach einem Kreditangebot zu kennen, denn ein zu niedrig angesetzter Kostenvoranschlag wird ohnehin abgelehnt. Die Banken vermeiden Verhandlungen in diesem Bereich. Der Kunde verliert Zeit und möglicherweise die Kosten für die Bewertung.
    Wichtige Information: Wenn der Investor Tranchen für z.B. 100.000 EUR aufnimmt und ein Haus baut, das Gebäude zur Nutzung freigibt und die Bank den Abschluss aller Arbeiten akzeptiert, muss der Kunde keine weiteren Tranchen aufnehmen. Die Höhe des Darlehens beläuft sich somit auf 100.000 EUR. Denken Sie auch an mögliche Förderungen bei der Baufinanzierung.
  2. Kostenvoranschlag – der Ansatz zur Ausarbeitung. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Ausarbeitung des Kostenvoranschlags selbst. Jede Bank hat ihre eigenen Anforderungen an den Kostenvoranschlag, und es gibt kein einheitliches Formular, das von allen Instituten akzeptiert werden würde. Der Kostenvoranschlag sollte auf einem Bankformular ausgefüllt werden. Oft wird eine Unterschrift des Bauleiters oder einer Person mit bautechnischer Qualifikation der Prüfingenieure für Bautechnik verlangt – das hängt von der Bank ab. Nachstehend finden Sie ein Beispiel für einen Kostenvoranschlag auf einem Bankformular.
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