Eine Matratze ist eine Struktur, die dem Körper beim Liegen die richtige Unterstützung bietet. Eine gut ausgewählte Matratze sorgt für einen bequemen, gesunden und sicheren Schlaf. Auch das beste Sofa, Ecksofa oder ein Schlafsofa wird uns das nicht bieten, denn diese Möbel sind in der Regel hart und für die Nutzung im Sitzen oder zum gelegentlichen Schlafen konzipiert. Leider stehen gerade Nutzer kleinerer Wohnungen oft vor einem Dilemma, wenn sie den Kauf eines Bettes planen. Es ist dann schwierig, die ideale räumliche und funktionale Lösung zu finden, aber es lohnt sich, dieser Entscheidung mehr Aufmerksamkeit zu schenken, denn die richtige Körperunterstützung während des Schlafs ist eine Investition in die Gesundheit. Aus diesen Gründen empfehlen wir, wo immer es möglich ist, eine maßgeschneiderte Matratze zu wählen, insbesondere in Kinderzimmern.

Warum ist es wichtig, die richtige Matratze zu wählen?

Der Durchschnittsmensch schläft etwa 8 Stunden am Tag, was bedeutet, dass wir im Durchschnitt 1/3 unseres Lebens im Bett verbringen. Im Schlaf regeneriert sich der Körper, die Muskeln entspannen sich und die Nerven beruhigen sich. Es ist die grundlegende Art, sich nach einem anstrengenden Tag auszuruhen, und deshalb ist es äußerst wichtig, die richtige Matratze zu wählen. Ein gut gewähltes Modell sorgt nicht nur für die Regeneration unserer Kräfte, sondern auch für den Zustand unserer Wirbelsäule über viele Jahre hinweg. Wir sollten uns daran erinnern, dass eine Matratze nicht nur ein Gegenstand ist, der uns einen ästhetischen Eindruck vermitteln soll, denn unsere Gesundheit hängt von ihr ab.

Latex-, Schaumstoff- oder Federkernmatratzen?

Menschen, die eine Matratze kaufen wollen, sind sich oft nicht bewusst, wie groß die Auswahl ist. Das erste Kriterium bei dieser Entscheidung sollte die Füllung der Matratze sein. Die Füllung ist das, was im Inneren ist, und ihre Art beeinflusst den Schlafkomfort, die Erholung und die Gesundheit. Die Füllung sollte der Wirbelsäule die richtige Unterstützung und Ausrichtung geben. Jeder Matratzentyp hat unterschiedliche Eigenschaften, die wir nun kurz zu beschreiben versuchen:

  • Latexmatratzen – Latexschaum wird durch die Verbindung von synthetischem Latex mit Naturkautschukbaummilch gewonnen. Latex zeichnet sich durch hohe Strapazierfähigkeit und Punktflexibilität aus, passt sich perfekt an die Körperform an und garantiert hohen Schlafkomfort und Hygiene. Dank des Lochsystems wird das Innere der Matratze kontinuierlich belüftet und verfügt zudem über antibakterielle und antimykotische Eigenschaften. Diese Art von Matratzen ist besonders für Allergiker zu empfehlen.
  • Schaumstoffmatratzen – In dieser Gruppe finden wir sowohl Matratzen mit einfachem Aufbau, d.h. aus Polyurethanschaum, als auch technische Errungenschaften der letzten Zeit (hochflexibel, thermoelastisch). Thermoelastischer Schaumstoff (VISCO) erhöht seine Elastizität mit steigender Temperatur. Da es Wärme absorbiert, passt es sich der Form des Körpers an und sorgt für eine korrekte Positionierung auf der gesamten Oberfläche. Nach der Verformung kehrt der Schaum langsam in seine ursprüngliche Position zurück. Hochelastischer Schaum zeichnet sich im Vergleich zum üblichen Polyurethanschaum durch eine größere Elastizität aus, was den Nutzungskomfort deutlich erhöht und sich auf die Lebensdauer der Matratze auswirkt.
  • Federkernmatratzen – Matratzen, deren Kern aus Federn besteht. Diese Lösung bietet viele flexible Stützpunkte für die Wirbelsäule und passt sich perfekt an die Form des Körpers an. Je mehr Federn in einem bestimmten Modell enthalten sind, desto mehr Stützpunkte gibt es, und desto höher ist der Schlafkomfort. Hochwertige Federkernmatratzen, die über eine hohe Anzahl an Federn verfügen, finden Sie auf betten-abc.de. Die Federn sind linear angeordnet und biegen sich mit zunehmender Belastung proportional. Ein wesentlicher Pluspunkt dieser Matratzen ist, dass sie sich sehr gut an Ihre Körperform anpasst. Das sorgt für einen hohen Schlafkomfort. Zudem sind Federkernmatratzen oft deutlich langlebiger als Schaumstoffmatratzen.

Hart oder weich? Fakten und Mythen

Die wichtigste Aufgabe einer Matratze ist es, die Wirbelsäule richtig zu stützen. Deshalb sollte sie in erster Linie auf Ihre Körpergröße und Ihr Körpergewicht abgestimmt sein. Es gibt eine weit verbreitete Meinung, dass eine Matratze so fest wie möglich sein sollte. Diese Auffassung stammt aus der Zeit, als man noch einfache Bonnellfedern, Seegras und Kokosfasern verwendete und Härte gleichbedeutend mit Haltbarkeit und Qualität war. Die Wahrheit ist, dass das menschliche Gewicht für die Tragfähigkeit ausschlaggebend ist. Eine gut gewählte Matratze ist weder zu hart noch zu weich, sondern passt sich perfekt der natürlichen Krümmung der Wirbelsäule an. Es ist zu beachten, dass das gewählte Modell mindestens 20 cm länger sein sollte als die Person, die darauf schlafen wird. Jeder Mensch hat einen anderen Körperbau. Wenn Sie also schwerer sind, sollte die Matratze fester sein, und wenn Sie leichter sind, sollte sie weicher sein. Häufig wird zwischen Festigkeit bis 80 kg und darüber (H2 und H3) unterschieden, wobei eine Körpergröße von 150 – 170 cm vorausgesetzt wird. So kann es sein, dass eine kleine Person mit einer dickeren Statur und einem Gewicht von weniger als 80 kg auf einer H3-Matratze schlafen sollte und umgekehrt eine große, schlanke Person mit einem Gewicht von 90 kg auf einer H2-Matratze. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Matratze individuell auf den Körperbau abgestimmt werden sollte, damit dieser ausreichend gestützt wird und die Wirbelsäule in jeder Position ihre natürliche Krümmung hat.

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