SEO hat längst einen wichtigen Teil im Bereich des Online Marketing eingenommen. Neben Social Media Marketing und bezahlten Anzeigen ist die Suchmaschinenoptimierung die Nummer 1 vieler Marketingteams.

Die Gründe liegen auf der Hand: Hat man einmal eine Top Position bei Google erreicht, warten je nach Keyword jede Menge Besucherzahlen – ohne dafür zu bezahlen. Allerdings ist der Weg dahin nicht immer einfach, und mitunter sehr kostspielig. Daher die Frage: Lohnt sich SEO für Blogger? Oder ist das nur etwas für kommerzielle Seiten?

Tipp: Du kannst mit SEO nichts anfangen? Erfahre hier, worum es bei SEO geht.

Sinn und Zweck des Blogs

Entscheidend hierfür ist zunächst einmal, welches Ziel mit dem Blog verfolgt wird. Ist es ein reines Hobby Projekt, das lediglich als eine Art „Online Tagebuch“ genutzt wird, um seine Erfahrungen mit Freunden zu teilen? Oder möchte man anderen Menschen mit nützlichen Infos helfen, Gleichgesinnte finden, oder stecken kommerzielle Absichten dahinter?

Die Antwort darauf begründet meist auch, wie viel Aufwand in das Projekt gesteckt wird. Wer seinen Blog nur für private Zwecke nutzt, der wird sich kaum darum scheren möglichst viele Klicks zu erhalten.

Stecken kommerzielle Absichten hinter dem Blog (oftmals Affiliate Projekte o.ä.) sieht das natürlich anders aus. Hier können Besucher bares Geld bedeuten. Und schon wird SEO interessant.

Kosten/Nutzen abwägen

Ein Problem dabei: Suchmaschinenoptimierung kann ein sehr kostenintensives Unterfangen werden. Agenturen & Freelancer sind in diesem Bereich nicht gerade günstig, und der Arbeitsaufwand nicht gerade niedrig.

Dazu kommt, dass SEO grundsätzlich eine langfristige Angelegenheit ist. Bedeutet, es muss einiges an Budget und Zeit im Voraus eingeplant werden, bis sich merkbare Erfolge einstellen.

Bei kommerziellen Projekten wird das eine einfache Kosten/Nutzen Rechnung. Bei nicht-kommerziellen Projekten muss man abwägen, ob es einem die Investition wert ist.

Es muss aber auch nicht immer ein professioneller SEO Dienstleister her: Viele Basics lassen sich mit etwas Einarbeit leicht selbst umsetzen!

Wie kann ich mein SEO selbst verbessern?

Tipp Nummer 1: Hochwertigen Content liefern. In der SEO-Welt kann man nur bestehen, wenn man hilfreiche und hochwertige Inhalte bietet. Kein Inhaltsloses Geschwafel, nur damit man etwas publiziert hat. Damit ist niemandem geholfen. Man sollte sich immer fragen: Würde Ich den Beitrag lesen? Fände ich ihn hilfreich?

Das führt uns auch schon zu Tipp Nummer 2: Versetze dich stets in den Kopf der User. Welche Probleme haben sie? Welche Infos werden erwartet? Was ist das Ziel der Nutzer?

Genau diese Punkte gilt es zu lösen. Hält man sich daran, liefert man automatisch gute Inhalte.

Damit hat man bereits die halbe Miete. Neben den Inhalten zählt aber auch die Präsentation. Der beste Content nützt nichts, wenn er unübersichtlich und/oder nicht anschaulich präsentiert ist. Allgemein sollte der Gesamtauftritt der Website zeitgemäß und stimmig sein.

Konkret bedeutet das, Infografiken (falls möglich) zu verwenden, kurze Absätze zu schreiben und einen leicht verständlichen Sprachstil zu verwenden. Das alles gestaltet den Aufenthalt der Websitebesucher angenehmer.

Dazu gehören auch angemessene Ladezeiten. Ist die Website zu langsam, springen viele Nutzer ab. Es geht dabei nicht darum, um jede Millisekunde zu kämpfen und ohne Ende zu optimieren. Ein „angenehmes“ Maß reicht aus. Grob gesagt sind Ladezeiten von maximal 4 Sekunden in Ordnung. Je nach Größe der Website ist das auch schon zu viel.

Auch an den Crawler denken!

Neben der Optimierung der Inhalte, sollte man auch dem Crawler (also der Google Bot, der die Seite „scannt“) das Leben leichter machen. Wir gehen hier nicht zu sehr ins Detail, wer ein paar technische Basics drauf hat wird das schnell umsetzen können.

Wir erleichtern dem Crawler die Arbeit indem wir unsere Seite leichter verständlich machen. Das geht u.a. mit einer sauberen Strukturierung, also mit der richtigen Verwendung von HTML Tags.

Wichtig hierbei ist:

  • Ein aussagekräftiger <title> Tag
  • Selbiges gilt für den <h1> Tag (hiervon sollte es nur einen geben!)
  • Logische Strukturierung über weitere <h2>,<h3> etc.
  • Einer stimmigen Meta Description
  • Sinnvoller Einsatz von <b> Tags

Daneben muss natürlich auch die Crawlbarkeit gesichert sein. Das bedeutet, in der robots.txt sollten die relevanten Seiten keinesfalls gesperrt sein! Das hindert den Crawler nämlich daran, eine Seite zu scannen.

Zurück zum Thema

Um zur ursprünglichen Frage zurückzukehren, ob sich SEO für Blogger lohnt: Es kommt darauf an. In jedem Falle lohnt es sich jedoch, ein paar SEO Basics zu verinnerlichen und umzusetzen. Damit sorgt man nicht nur für eine bessere Platzierung bei Google, sondern auch für eine angenehmere Nutzererfahrung. Und das sollte, unabhängig von der Zielsetzung, für jeden Blogger ein wichtiges Ziel sein.

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