Aus dem Leben eines Taugegarnichts

13.03.2007 um 20:23 Uhr

Lookin' for adventure

Ich erwähnte möglicherweise schon mal irgendwann, dass ich stolze Besitzerin des tollsten Auto von sich ganze Welt bin. Wenn nicht, sei dies hiermit nachgeholt. Bilbo ist extrem zuverlässig, und wenn er doch mal eine Panne haben sollte, dann weiß er wenigstens genau, wann er die haben darf und wann nicht. Leset und staunet.

Montag, 13:00
Wir hatten den erzgebirgisch-heimatlichen Gefilden mal wieder einen Besuch abgestattet und befanden uns nun wieder auf dem Weg nach Bonn. Irgendwo auf der Landstraße kurz vor Zwickau (i.e. zwischen zwei Autobahnen!) begann das Symbol für die Kühlflüssigkeit vehement darauf zu pochen, dass ich anhalte. War in diesem Fall leicht zu überreden und fuhr an die Seite. Ich öffnete die Motorhaube und starrte eine Weile unschlüssig auf die Kühlflüssigkeit, deren Stand man ja nie erkennen kann. Dann schraubte ich das Dingens vorsichtig auf und stellte anhand der mir entgegensprudelnden Flüssigkeit fest, dass genügend Kühlflüssigkeit drin sein müsste. Planlos in der Gebrauchsanweisung fürs Auto rumgeblättert, ob da irgendwas dazu drin stand. (Auf die Idee wäre ich früher nie gekommen, bis eines Tages das Lämpchen für die Handbremse einen scheinbaren Wackelkontakt hatte, weil es die ganze Zeit brannte. Tatsächlich hatte mich das Lichtlein darauf hinweisen wollen, dass ich auf den letzten fünfhundert Kilometern fröhliglich Bremsflüssigkeit verloren hatte.) Natürlich gabs keine brauchbaren Informationen.

Als ich so in der warmen mittäglichen Märzsonne stand, wanderten meine Gedanken an einen anderen Ort, in eine andere Zeit. Es war eine dunkelblaue Winternacht, als ich auf dem Fensterbrett meiner Wohnung saß, bei Kerzenlicht und leiser Musik im Hintergrund. Spät in der Nacht schien ich die einzige Person in der Stadt zu sein, die wach war, und der helle Vollmond beleuchtete in der klaren Winterluft die Straße vor meinem Haus, die sich als silbernes Band dahinzog. Versonnen blickte ich den Wolkenschleiern nach, die über das Land zogen, als unter der Reihe von Autos, in der auch mein treues Gefährt harrte, eine Katze hervorhuschte. Flink wie ein Wiesel überquerte sie die Straße und die ganze Szenerie wäre sehr viel romantischer geblieben, wenn die Katze auf den zweiten Blick nicht ein gottverdammter Marder gewesen wäre, der meinem Auto da bei weitem zu nahe gekommen war.
Der langen Rede Blah: "Marderschaden" war mein nächster Gedanke.

Den Motor probeweise noch mal gestartet und da das Licht dann aus war nach Zwickau rein und zu ATU gefahren. Die dortigen Autoärzte haben ein bisschen probiert, ein bisschen Flüssiges nachgefüllt, ein bisschen weiterprobiert und irgendwann festgestellt, dass der Kühler kaputt war. Ob ich irgendwo gegengefahren wäre, wollten sie wissen. Iiiich?! Nie! Ich doch nicht! Vielleicht auch doch, aber das spielte ja auch keine Rolle mehr.
Ein neuer Kühler musste her, ATU Zwickau hatte keinen vorrätig und telefonierte die Umgebung nach dem Ersatzteil ab. Zwischendurch mich gefragt, was ich denn täte, wenn sie das Auto heute nicht mehr flott kriegten. Also nach in Panik geraten und dem üblichen Weltverfluchen. Urlaub einreichen, Mietwagen bestellen - eigentlich müsste doch die Versicherung, aber würde die auch?

14:00
Irgendwann fand sich dann ein Kühler, in Gera. Man erklärte mir, den zu holen würde etwa eine Stunde dauern, das Einbauen noch mal ne Stunde - na, wir rufen Sie dann an. Der Preis, den er dann nannte, tat zwar weh, aber nicht ganz so weh wie die Tatsache, dass ich nicht vor 16:30 wegkommen würde. Das wars mit dem Training heute Abend. Und überhaupt. Hnnng.

Meine Frage nach einem Internetcafé in der Nähe (nur aus rein informativem und statistischem Interesse) wurde leider verneint, aber ich hatte mein Blogotizbuch dabei, einen Roman, gleich gegenüber war ein McCafé und die Sonne schien. Kthxbisdann!

17:40
Einen Cappuccino mit Karamelgeschmack, einen Gartensalat, eine kleine Pommes, 75 Seiten Tad Williams und zwei besorgte Anrufe von Muttern später war meine Laune weitestgehend ungetrübt, lediglich Unruhe macht sich breit.
Dann endlich der erlösende Anruf, ich solle gegen 18:00 vorbeischauen. Nur 70-100 Minuten später als erhofft, holdrio.
Ich lauschte halbherzig den Gesprächen am Nebentisch (Der Roman ist spannend, aber weit war es mit meiner Leseausdauer noch nie her), nervige Kiddies, die es im halben Dutzend noch nerviger gab. Geht weg.

Mein Handy-Guthaben war übrigens weit unten im einstelligen Bereich angekommen und der Akku röchelte auch schon. Wehe heute passiert noch was.

17:45
Die seltsamen Kiddies siezten mich. Werdet ja nicht frech, sonst werf ich mit meinem Gebiss nach euch!
Die Sonne ging romantisch im McDonald's-N unter und ich beschloss, rüber zu gehen und die Leute von ATU umzubringen. Und ihnen hinterher einen Altar zu bauen.

18:00
Und sie bräuchten noch ein paar Minuten zum Gegenchecken, erklärten sie mir und setzten mich an einen Tisch mit Zeitungen und boten mir Kaffee an. Jetzt ist zwar eine Werkstatt kein schlechter Ort zum Warten - interessante Ersatzteile, modernes Technikequipment und holla, seht euch diese Augen an - aber argh.
Lehnte nach dem Kaffee auch die Kundenkarte, die neuen Bremsen und den Austausch der Windschutzscheibe ab - gebt mir mein Auto und gut! - und ich packte meine Blogotizen demonstrativ weg. Bilbo und ich, wir gehen jetzt, seht her! Denn es war 18:07, nur fürs Protokoll, und ich wartete bereits seit vier Stunden (die ratlose Zeit davor nicht mitgerechnet).

18:25
Endlich ging es los, mit einem nagelneuen Kühler und einem halben Kanister destilliertem Wasser im Auto. (Danke, Jungs, das hab ich mir schon immer gewünscht.)
Fuhr noch eben an die Tankstelle nebenan und stellte fest, dass das Benzin während meiner Wartezeit einen ganzen Cent billiger geworden war.
Hysterisches Lachen.

Wider Erwarten bin ich noch vor Mitternacht, 23:00, angekommen und auch nicht am Steuer eingeschlafen. Nehmt dies als Happy End und lasst euch auf den Weg geben, dass Bilbos Kühlerproblem fünf Kilometer vor einer Werkstatt an einem Montag aufgetreten ist und nicht sonntags mitten auf der A5. Tollstes Auto von sich Welt.

08.03.2007 um 15:20 Uhr

Alle Vögel sind schon da, wir ham sie nicht mehr alle

Aus der beliebten Reihe "Die ungünstigsten Momente, in denen ein Vorgesetzter dein Büro betreten kann". Gewinner des Tages: B.

Just in dem Moment, in dem ich Kollegin M. von den Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarierbaronen erzählt hab.
Und er hat nicht mal mit der Wimper gezuckt.


Weiters: Leichter Muskelkater von der ersten Stepkursstunde. Immerhin hab ich zwei Kolleginnen, die sich eigentlich nie dafür interessiert haben und mit Folk so gar nichts am Hut haben, zum offiziellen und festen Mitmachen überredet. So ganz ohne Drohung, echt wahr.
Man kann den Shit Step zum Bibabutzemann tanzen, nebenbei bemerkt.

07.03.2007 um 12:34 Uhr

Sehnsucht nach der Blue-Jeans

Nichts anzuziehen
Mal sehen, wie lange ich das mit den Überschriften noch durchhalte.

Jedenfalls: Ich vermisse meine Jeans. Irgendwann diesen, letzten oder vorletzten Monat - was ist schon Zeit - hab ich meine Lieblingsjeans vom heimischen Sessel hochgehoben und festgestellt, dass da unterhalb des Hinterns ein Riss drin war. In Anbetracht der Tatsache, dass Pfiffe und nachgewedelte Telefonnummern aber ausgeblieben sind, nehm ich mal an, es hat sonst keiner gemerkt. Hatte schon drauf gewartet, dass sie kaputt geht, sie war ja doch recht runtergewetzt. Um Ersatz hatte ich mich freilich noch nicht gekümmert und seitdem wandele ich nun jeanslos durch die Gegend. Ich meine, ich besitze weitere Jeans, aber die sind nicht das gleiche. Da wären die beiden tollen Ausgehjeans, die perfekt sitzen und stylische Ziernähte haben und daher auf besondere Gelegenheiten warten, und die Karrottenjeans, die immerhin noch fürs Bauarbeiten taugt (Schwester hat sich 'n Haus geleistet, dekadent.) - an dieser Stelle muss ich noch mal meiner Mutter sagen, dass mir Karottenjeans *nicht* stehen und ich kein lebendes oder totes Wesen kenne, bei dem das anders wäre - und die Jeans, die nach dem zweiten Anziehen zwei Größen weiter geworden ist, die taugt auch nur noch zum Burgenerkunden. Und die Jeans, die ich mir vor fünf (oder acht. Oder so. Was ist schon Zeit.) Jahren gekauft habe und die ich jetzt immerhin noch bis zum Oberschenkel gezogen kriege. Damals gabs halt noch kein Stretch.
Ich bin also praktisch jeanslos. Und weiche daher auf Cord aus. Is ja auch nicht schlecht, aber hier und da sind die Cordstreifen schon arg dünn und an den Falten praktisch nicht mehr vorhanden. Sollte mich vielleicht mal irgendwann um Ersatz bemühen.
Und da ich wie oftmals erwähnt Einkaufen hasse und mein Einkaufpensum für diesen Monat schon weg habe (ich hab am Montag ne Stunde im Globetrotter-Outlet verbracht, um mir einen ordentlichen Rucksack zuzulegen. Ich hab auch noch nen Alten - da schließt sich der Kreis wieder ganz hübsch - aus Jeansstoff, der etwa so alt sein dürfte wie ich und bei dem ich in letzter Zeit öfter gefragt werde, ob ich ihn selbst genäht hätte), blieb der elektronische Weg, also die online-Bestellung einer darkblue-used Jeans ohne Ziernähte und Tamtam für alle Tage. Per Hermesversand wirds an einen Shop geliefert und der informiert mich per SMS, wenn das Päckchen da ist. Technologisch-logistisch gesehen sehr schön multidimensional.

Und wehe, sie passt nicht.
(Jetzt seid ihr aber informiert.)

06.03.2007 um 17:17 Uhr

Nun will der Lenz uns grüßen, vom Fenster weht es lau

:weibchen:
Festgestellt, dass der Betrieb wider Erwarten eine Frauenbeauftragte eingestellt haben muss. Die Fensterputzer sehen hier nämlich neuerdings gecastet aus. Die Wirkung auf die Motivation meiner Kolleginnen war frappierend. B. kam strahlend wie ein Uranbrennstab in mein Büro, schmiss die Tür hinter sich ins Schloss und entledigte sich mit einem "Boah, is mir warm!" ihrer Strickjacke. In der Küche seien sie, erkärte sie mir leicht sabbernd. Welch Zufall, gerade wollte ich mir einen Cappuccino machen. Auf dem Weg dahin begegneten mir dann auch tatsächlich drei äußerst kompetent aussehende junge Männer, die sogleich begannen, in der Aufenthaltsecke für einen guten Durch- und Anblick zu sorgen.
Zurück im Büro teilte ich B.s Eindruck von den frühsommerlichen Temperaturen und wir freuten uns auf die sicher bald eintretenden Verschönerungen in unseren Büros, resultierend aus der besseren Versorgung mit sonniger Wärme. Doch so lange, bis der Frühling auch Einzug in ihr Büro halten würde, wollte B. nicht warten.
"Ich geh noch mal in die Küche und hol mir nen Blumentopf aus dem Schrank."
"Da sind sie aber nicht mehr."
"Klar sind da noch Blumentöpfe im Schrank!"
"Wer spricht denn von Blumentöpfen?"
Sie ist dann erst mal aus meinem Büro verschwunden, um die unliebsamen Fotos in ihrem Büro abzuhängen.

M. hat sich noch eine halbe Stunde später über mein "You can leave your hat on" amüsiert.

Manchmal simmer ja doch e weng infantil.

04.03.2007 um 15:08 Uhr

Es spielt sich so lieblich im Lenze


My life is almost as exciting as this icon.
Vielleicht sollte ich öfter bloggen. In meinem Leben passiert so wenig, und das, was passiert, ist so unspekatkulär, da sollte ich öfter bloggen. Denn wenn man nur gelegentlich blogt, erwartet der Leser doch gleich sensationelle neue Nachrichten und wird ja dann zwangsläufig bei der Lektüre meines Blogs regelmäßig enttäuscht. Wenn ich öfter bloggen würde, könnte ich meine gesammelten Trivialitäten wenigstens guten Gewissens loswerden.

(Ich wundere mich, dass das Wasser noch nicht kocht, aber wenn man den Stecker des Wasserkochers aus der Steckdose gestöpselt hat, um den alten Laptop mit Strom zu versorgen, muss man sich ja auch nicht wundern. Meine nächste Wohnung hat viele, viele Steckdosen. Vier pro Wand oder so. Zehn für die Wand, an der der Schreibtisch steht.
Ah, Cappuccino.)

In irgendeinem Nebensatz wollte ich dann auch noch mal erwähnen, dass ich mich der allgemeinen "Wir ernähren uns gesünder und ökologischer und kennen das Sortiment von Alnatura und Co. auswendig"-Welle im Forum angeschlossen habe. Anschließe. Anzuschließen dabei bein. Was ich ja somit geschafft habe, juchhe (Also es in einen Nebensatz zu erwähnen, nicht das Sortiment auswendig kennen.). Wenn auch selektiv. Weil Mononatriumglutamat vom Teufel ist (bei der Gelegenheit festgestellt, dass das sogar in der von mir bisher bevorzugten Tomatensoße drin war. WTF! Tomatensoße! Wozu braucht man da Geschmacksverstärker?!) und Bio-Milch ein besseres Gewissen macht.

Jedenfalls ist jetzt endlich Frühling. Hier wird zwar schon seit Januar endlich Frühling, aber egal. Jetzt ist es offiziell. Bald ist die Kniestrümpfezeit vorbei. Ich meine, ich mag Kniestrümpfe. Aber egal, welche man anzieht, einer aus dem Paar wird *immer* beim Laufen runterrutschen. Und auch, wenn man nach außen hin stylisch und akkurat gekleidet ist, mit einem Strumpf oben und einem unten fühlt man sich immer wie der letzte Vollhonk. (Dank an Ranwen für die Bereicherung meines Beleidigungsvokabulars. Edit, 7.3.: Dank an Órin, von der Ranwen es hat.)

02.03.2007 um 18:18 Uhr

Jetzt fängt das schöne Frühjahr an und alles fängt zu booten an

Ich habe zwei Kinder adoptiert. Nachdem ich mit einem Mann ein Kind gekriegt hatte, hat das Jugendamt mir dieses wieder weggenommen, weil ich mich nicht genügend darum gekümmert hätte. Angeblich. Pah. Ich habs höchsten drei Stunden schreien lassen, man will ja auch mal in Ruhe schlafen, ne? Zum Glück hat das Jugendamt kurz darauf angerufen und mir ein Kind zur Adoption angeboten. Und gleich darauf noch eins. Dann hab ich noch mal eins mit einem Mann gezeugt, und ein weiteres mit einem anderen Mann. Der zweite wollte dann eigentlich noch eines mit einer anderen Frau zeugen, die ist aber in der Küche verhungert. Kurz darauf ging auch die zweite Adoptivtochter an irgendeiner rätselhaftten Krankheit ein, die ein Meerschweinchen eingeschleppt haben soll.
Was für ein dummes Spiel.
Zum Glück lässt die größte Sucht allmählich nach, nachdem ich die ersten paar Nächte kaum mehr als fünf Stunden geschlafen hab, weil ich nur noch schnell irgendwas machen wollte. Dafür hab ich spontan ein neues Spiel gekauft, das ich zwar nicht kannte, dessen Beschreibung mich aber an Zork Nemesis erinnert hat. Und es hat ja nur zehn Euro gekostet und sie hatten das Sims-Haustier-Ad-on nicht gehabt.


Zu meinem Problem mit dem alten Laptop:
Man hatte mir geraten, doch mal die Win2000-CD einzulegen und eine Fehlerbehebung durchführen zu lassen. Ich hab also ganz spontan und sofort eine Woche nach Erhalt dieses Tipps eben dieses einmal versucht, die CD eingelegt und den PC gestartet.
Beim Anfangsbooten (Ich hätte vor meinem Viertelwissen-Jargon warnen sollen.) ist mir die Meldung "CMOS-Battery low" aufgefallen. Wasn das? Und stand da nicht sonst immer was von Datum und Uhrzeit falsch? Egal.
Dieweilen wurde ich gefragt, ob ich von der CD booten wolle. Ja, klar, mach doch mal.
Irgendwie bin ich ins BIOS-Setup gerutscht und hab dort nur Bahnhof verstanden. Aber Datum und Uhrzeit richtig eingestellt, Ordnung muss sein. Also zumindest am PC.
Dann irgendwie wieder rausgehuscht und die Fehlerbehebung gestartet.
Blablubb. "Geben Sie das Administratorpasswort ein."
Äh.
Gibbet nich. Gabs nie. Echt wahr. Bin ich mir sicher. Also ich könnt jetzt raten.
Drei mal falsch geraten. Und da kein PC es mag, wenn man drei Mal das falsche Passwort eingibt, hat er sich freundlich bedankt und mir erzählt, er würde jetzt neu starten. (Note: Wenn man ein Passwort vergibt - immer irgendwo aufschreiben.)
Hmpf.
Derweil im Handbuch nachgeschlagen, was es mit dieser CMOS-Meldung auf sich hat. "Die CMOS-Batterie hat in der Dauerlaufsprüfung eine Standzeit von einem bis eineinhalb Jahren..." Was umgerechnet in normale Betriebsdauer 3-5 Jahre sein können. Der PC ist auch erst etwa sechs Jahre alt. Es ist, so steht es geschrieben, ein Nickel-Cadmium-Akku. Sowas benutzt man ja auch nicht mehr! :motz: Und ich soll ihn austauschen und dafür den Händler meines Vertrauens fragen. Hnng.
Naja.
Wieder einen Blick auf den Bildschirm geworfen, um festzustellen, wie weit das Geboote ist.
Ich soll eine Taste drücken, um von der CD zu booten? Den kenn ich, du verarschst mich doch. Drück deine Taste doch selbst.
*boot*
*boot*
Hintergrundbild erscheint.
Was zum...
Melodie erschallt.
...Geier....
Desktop erscheint.

Frisch und fröhlich, als hätte es nie ein Problem gegeben, sitzt nun gerade mein laufender Laptop neben mir und ich kann jetzt... ich kann jetzt... Ich brings nicht über mich. Die Daten sind schon lange auf dem neuen Laptop, aber dieses tolle Hintergrundbild mit dem Arrangements an Desktopobjekten und die auf mich abgestimmten Einstellungen. Und all die installierten Programme. Ich weiß, ich wollte ihn plattmachen, um Win98 zu installieren und all die alten Spiele... aber... aaach, ich hab ja jetzt neue Spiele, ich warte noch ein bisschen...
Außerdem ist Frühling, da will ich eh nicht so viel Zeit vorm PC verbringen. Nur noch eben ein neues Kind zeugen, weil die Adoptivtochter ja dank des Meerschweins jetzt ein Bett freigemacht hat.

Schalten Sie auch morgen wieder ein, wenn es wieder heißt: "Ich habe einen Knopf gedrückt. Hab ich's kaputt gemacht?"

 

File under "Ich habs repariert, aber ich weiß nicht, wie."