Gedanken oder Fragen

02.02.2012 um 19:44 Uhr

Eiseskälte und Heizungsausfälle an Schulen

Eiseskälte in Deutschland und Heizungsausfälle in Schulen.
Heute morgen hatte ich ich hier in Nidersachsen - 14,8 Grad Celsiius.
Bibberkalt also und für die Schüler sicherlich kein Vergnügen in dieser Kälte auf den Schulbus zu warten.
Noch schlimmer ist es dann, wenn in den Schulen die Heizungsanlagen ausfallen, die Klassenräume nicht geheizt werden können.
Da ist dann kein Unterricht mehr möglich.

So fällt in Niedersachsen am 03.02.2012 an folgenden Schulen der Unterricht wegen eines Heizungsausfall aus:
Cuxhaven in der Wichernschule, die Betreuneg der Kinder ist aber gewährleitet.

Im Landkreis Osterholz-Scharmbeck, in Ritterhude an der Grundschule Platjenwerbe.

Im Landkreis Diepholz, in Twistringen
an der Grundschule Am Markt,
in der Aussenstelle Scharrendorf findet der Unterricht aber statt.

Quelle: http://www.vmz-niedersachsen.de/aktuell/schulausfall.php

Und irgendwie denke ich an meine Grundschulzeit zurück..
Es war eine andere Zeit. damals.
Es gab Hitzefrei, aber kein Kältefrei.
Im Klassenimmer der Grundschule stand ein Kohleofen. Er wurde mit Briketts beheizt.
Jedes der 40 Kinder in der Klasse musste ein Brikett von zu Hause mit in den Unterricht bringen.
Mein Schulweg war 6 Kilometer weit, den ich durch die Kälte, Dunkelheit und dem hohen Schnee zu Fuss gehen musste. Busse fuhren da nicht.
So schleppte ich dann, als 7 jähriger, diesen doofen Brikett die ganzen 6 Kilometer durch den Schnee mit mir herum.
Im Klassnzimmer war es eiskalt, der Ofen wurde erst angeheizt wenn wir Grundschüler mit den Briketts kamen.
Es wurde auch niemals richtig warm dort. So sassern wir dann den ganzen Tag in unseren Jacken und Mänteln in unseren Schulbänken. Hatten klamme Hände, die kaum zum schreiben taugten. Aber die Tinte im Fass war noch nicht gefroren.
Ganz schlimm war es, wenn die Eltern selbst keine Briketts zum heizen hatten. Dann ging ich die 6 Kilometer ohne Brikett und versuchte mir eine Ausrede einfallen zu lassen. Zuzugeben, dass zu Hause auch nichts zu heizen vorhanden war, wäre eine Blösse.
So sagte ich dann der Lehrerin, ich hätte den Brikett zu Hause heute vergessen.

Dieses liess sie aber nicht gelten, ich solle noch einmal zurückgehen und den Brikett holen.
So stapfte ich die 5 Kilometer ganz verzweifelt durch den hohen Schnee und die Kälte zurück. Die Kleidung war inzwischen schon durchnässt vom Schneefall und vielleicht waren mir auch einige Tränen der Verzweiflung ins Gesicht gefroren, auf diesem demütigenden Rückweg.
Wo ich doch wusste Briketts wird es nicht geben, nicht zu Hause oder anderswo.
Meine Mutter schrieb mir eine Entschuldigung, meine Hände froren, meine Nase und Ohren waren von der Kälte schon knallrot. So ging es dann mit diesem Zettel und ohne Brikett die 6 Kilometer Fussmarsch wieder zurück, zur Schule.
Manchmal hätte ich mich wohl am liebsten in den hohen Schnee gelegt und wäre einfach nur gestorben.
Ja, so war es zu meiner Grundschulzeit im Winter. Die Zeit als es noch keine Schulbusse gab, die die Schüler abholten.

30.01.2012 um 05:05 Uhr

Der Winter will es doch noch wissen

Minus 7 Grad sind es zur Zeit hier in Niedersachsen.
Eine dünne Schneedecke ziert die Landschaft.
Dauerfrost ist angesagt.
Es bestätigt sich wieder einmal, der Februar ist in der Regel doch der kälteste Monat des Jahres.
Da schlägt Väterchern Frost noch einmal richtig zu und lässt sibirische Kaltluft uns überraschen.

Überraschen, ja, denn viele glaubten schon der Winter wird in diesem Jahr ausfallen. Er ist ein unsteter Geselle, der sich dann im Februar noch einmal aufplustert und seine Macht beweisen will.
Die Heizstoffhändler werden sich freuen, denn sie kamen in diesem Winter zu kurz.
HEIZEN ist jetzt angesagt und Liebe sowie Freundlichkeit.
Damit auch das Innere, das Herz erwärmt werden kann.
Liebe und Freundlichkeit, sie kosten nichts, im Gegensatz zu Briketts, Brennholz und Heizöl. Es gibt sie umsonst, wir können sie verschenken, ohne dass sie weniger werden.
Und vielleicht wärmen sie von innen uns mehr und nachhaltiger auf, als alle Heizstoffe die käuflich zu erwerben sind.

Verzichten können wir bei aller Liebe dennoch nicht auf die Heizung, denn das Lieben fällt selbst beim besten Willen, wenn man friert und zittert doch etwas schwer.
So werde ich noch einmal schnell zwei Briketts nachlegen.
Schliesslich möchte man es ja auch warm haben. Selbst bei dieser Kälte.

Und hier noch eine Bauern oder Wetterregel:
Wenn man zum Fasching im Freien sitzen kann,
dann muss man zu Ostern wieder hinter den Ofen.


Scheint also ein schönes und warmes Ostern dieses Jahr zu geben.
So hat alles sein Gutes, selbst der strenge Frost im Februar.
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28.01.2012 um 02:32 Uhr

Stöckchen

Für alle die gerne ein Stöckchen ausfüllen mögen,

hier bei Bloomsbury findet ihr ein Stöckchen oder Tagesfüller, den ihr euch kopieren und ausfüllen könnt.

Roter_Faden/Wochentagsfueller-am-Mittwoch/5701/

Ausserdem bietet Bloomsburys Blog zahlreiche Anregungen zum Nähen, Handarbeiten, Basteln und Dekorieren.
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26.01.2012 um 04:23 Uhr

Worauf kommt es im Leben an ?

Es kommt im Leben bloss aufs tun an;
das Geniessen und Leiden findet sich selbst.


Zitat: Johann Wolfgang von Goethe ( Dichtung und Wahrheit )

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23.01.2012 um 23:37 Uhr

Habe Gottschalk Live nicht gesehen

Ob ich da etwas verpasst habe?
Ich glaube nicht.

Selbst wenn Thomas Gottschalk als der grösste lebende Showmaster gefeiert wird, so wurde doch seine Abendshow "Gottschalk Live" vom Stern verrissen.

Die Stern Autoriin Sophie Albers verstieg sich gar in die Behauptung:
Es war eine "Mastubation des Showmasters".

Sozusagen eine Selbstbefriedigung des Thomas Gottschalks Egos, wqas er dort vorführte.

Nun ist Masturbation in der Öffentlichkeit, und schon garnicht im öffentlich rechtlichen Programm zugelassen,
Bei der Befriedigung des eigenen Egos, wird dort aber wohl ein Auge zugedrückt werden.
Schliesslich ist es die "Thomas Gottschalk Show" Live.
Was soll da schon anderes gezeigt werden als Thomas Gottschalk, alles andere drumherum ist nicht so wichtig. Nur der Schaumaster zählt.
Wer will denn da noch einen Bulli Herwig sehen?
Das seichte siegt, man sieht es ja am Dschungelcamp
Habe ich zwar auch noch nicht gesehen, aber auch da werde ich wohl nicht grossartig etwas versäumt haben.
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23.01.2012 um 23:01 Uhr

Merkwürdige Kommentare

von: sternenschein   Kategorie: sonstiges und allgemeines   Stichwörter: Kommentator, Namen, freigegeben, Spam

Da wollte doch tatsächlich ein Gast meinen Nick benutzen.
Unter falscher Flagge zu segeln geht hier nicht.;-)
Vielleicht hatte er sich über das Buch geärgert oder den Code nicht herausbekommen, ich weiss es nicht.

Er schrieb:

23.01.2012 um 20:50 Uhr sternenschein (Gast)
Bitte Leute hört auf mit den fragen ich werde diese Seite Löschen es tut mir sehr leid und ganz ehrlich Cathy's Book ist Dumm und verwirrt uns alle.Und ja noch mal an Gugu deine fragen sind unlogisch also hör damit auf das nervt keiner kann deine fragen beantworten.... Danke dass ihr es gelesen habt
freischalten Eintrag löschen

In dreifacher Ausfertigung, da es bei Blogigo zur Zeit ja immer so aussieht als sei der Kommentar nicht gespeichert worden.

Natürlich habe ich den Kommentar nicht freigeschaltet und werde auch die betreffende Seite nicht löschen.
Vorenthalten wollte ich euch diesen Kommentar dennoch nicht.;-)

Ebeso schalte ich die ganzen vielen Kommentare, die zum Eintrag "Mutter muss ins Krankenhaus, wer kümmert sich um das Kind?" nicht frei.

Denn was haben Textkommentare mit Links zu Angrybird, Goldkauf, Beruhigungsmitteln, Medikamente, Potenzmittel und Penisverlängerungen, mit einer Mutter zu tun, die ins Krankenhaus muss und sich fragt, wer in dieser Zeit ihr Kind versorgt.

Da sind oben genannte Spamkommentare ja wohl etwas daneben und werden nicht veröffentlich.
Lästig ist es nur, dass ich so etwa jeden Tag einige Kommentare zu löschen habe.
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22.01.2012 um 07:08 Uhr

Herzdolmetscher

Herzdolmetscher oder Übersetzer ist kein Beruf.
Schade eigentlich.
Denn sie scheinen sehr gefragt zu sein.
So muss der Freund, die Freundin als Herzdolmetscher oder Übersetzer herhalten.
Dann wird gefragt:" Er/Sie hat gesagt/geschrieben...., wie kann das gemeint gewesen sein? Was soll es bedeuten". Und der Freund oder die Freundin versucht sich in der Übersetzung und Interpretation dieser Herzsprache. Das alles nur, weil man seiner eigenen Wahrnehmung nicht traut, seinem Herzen nicht traut.

Angst hat, das eigene Herz habe blinde Flecken, erkennt die Realität nicht richtig.
Angst und die Befürchtung es will einem nur etwas vormachen, sieht etwas was garnicht da ist.

Herzdolmetscher und Übersetzer, ein gefragter Beruf, den es nicht gibt.
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22.01.2012 um 06:32 Uhr

Mit dem Herzen geschrieben

Worte und Sätze. Wir schreiben sie mit den Händen.
Doch manchmal ist es mehr, als nur mit den Händen geschriebenes.
Manchmal werden diese Worte und Sätze mit dem Herzen geschrieben.

Es bleibt verschlossen für die, die nur mit den Augen lesen.
Ich lese mit den Augen, doch nicht nur. Sehr oft auch mit dem Herzen.
Um zu sehen und lesen zu können, was mit dem Herzen geschrieben wurde.
Denn Herzschrift ist keine Geheimschrift.

Auch und wenn selbst das Herz vielleicht manchmal eine Brille braucht, um sie zwischen den Worten lesen zu können.
Die "Herzbrille", aber das wäre ein anderes Thema, selbst wenn viele Menschen so eine Herzbrille wohl nötig hätten, da sie unter Herzblindheit leiden.
Die Herzbrille, dann sieht man auch mit dem Herzen gut.
Leider gibt es sie nicht beim Optiker oder Fielmann zu kaufen.

Man hat sie, oder eben nicht.
Bei der Herzblindheit gibt es in manchen Fällen auch Spontanheilungen.
Da werden Blinde wieder sehend, wenn sie nur ihr Herz öffnren.
Wünsche euch ein freies Sichtfeld und keine blinden Flecken auf und in euren Herzen.

17.01.2012 um 23:43 Uhr

Sylvias Mother und Dr. Hook

Dr, Hook and the Medicine Show.
Es waren schon Typen. Damals.
Dieser Dr. Hook and the Medecine Show.
Wie dieser Mann, fast wie ein Bär. weinerlich ins Mikro singt, dass Sylvias Mutter sagt, er passt nicht zu ihr. Sie ist Happy, wird heiraten und hat sowieso keine Zeit, da sie schon am packen ist.
Handys gab er zu dieserZeit noch nicht. Da war es noch die Telefonzelle aus der telefoniert wurde.

"Und die Schrift leuchtet auf, im flammenden Rot, bitte zahlen, die Sprechzeit ist um"
Doch Geld um eine Münze nachzuwerfen hatte er auch nicht.
So blieb ihm nur das Flehen; "Please Mrs. Avery.."
Doch Sylvias Mutter hört es schon nicht mehr.
Kam nur noch ein "Tut, Tut; Tut" aus der Leitung.
Das war es dann wohl mit Sylvia.

Aber ihren Spass. als sie dieses Lied dort auf dem Hausboot in Amsterdam aufnahmen, scheinen sie gehabt zu haben.

Ich mochte das Lied damals, mag es halt auch mal etwas leiser und melodischer.

Und ja, ich war gerade auf dem Weg zu Sylvia und zu ihrer Mutter.
Rollte im Feierabendverkehr so dahin. Am Hauptbahnhof vorbei, rechts runter Richtung Lombardsbrücke. Das Autoradio auf NDR eingestellt, vielleicht hiess es damals sogar noch NWDR. Andere Sender gab es zu der Zeit noch nicht. Nichts mit Radio Hamburg oder ähnliche Privatsender.
Der NDR spielte geade "Sylvias Mother". Ich drehte lauter und hing meinen Gedanken nach.
Mitten auf der grossen Kreuzung Neuer Wall/Lombardbrücke blieb mein Wagen im dichten Feierabendverkehr stehen. Autos aus allen Richtungen kamen herangerast und ich stand dort mitten auf der Kreuzung. Dabei wollte ich doch zu Sylvia und zu Sylvias Mutter. Das Lied aus dem Radio erklang immer noch, es erschien mir jetzt wie Hohn.
War ganz schön schwierig, den Wagen langsam von der Kreuzung herunter zu schieben und auf den Fussweg der Lombardsbrücke hinauf. Er sprang auch nicht wieder an, trotz aller Versuche.
Das war es dann, für diesen Tag mit Sylvia und ihrer Mutter.
Gescheitert an einem defekten Kondensator der Zündspule.

Jetzt werde ich mir noch einmal "Sylvias Mother" von Dr. Hook and the Midicine Show anhören und an diese Episode aus meinem Leben damals denken.
Mich diesem melodiösen Sound hingeben und ein wenig schmunzeln über seinen fast weinerlichen Gesang sowie den anderen Typen mit Augenklappe, der Mundharmonikabegleitung lauschen.
Die Zeiten "damals" sie waren nicht besser, aber sie waren wohl anders.




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17.01.2012 um 21:41 Uhr

Spruch des Tages

Was ist denn von aussen her über ein Leben zu sagen!
Gar nichts.

Zitat: Christian Morgenstern ( 6. Mai 1871 - 31. März 1914 )