Gedanken oder Fragen

09.05.2007 um 16:22 Uhr

möglichst viel, möglichst weit..

Stimmung: gut

Die innerre Größe besteht nicht darin, sich möglichst weit nach oben oder nach vorwärts zu recken, sondern darin, sich zu bescheiden und zu beschränken; die Erfüllung liegt in dem, was genug ist; die Höhe darin, die normalen Dinge den ungewöhnlichen vorzuziehen. Nichts ist so schön und so berechtigt, als gut und recht ein Mensch zu sein; und es gibt keine so schwere Kunst, wie die, das Leben, das uns gegeben ist, wirklich und natürlich zu leben; und die schlimmste unserer Krankheiten ist die, keine Achtung vor unserem Wesen zu haben. *Michel de Montaigne! geb 1533, gest. 1592*

08.05.2007 um 18:30 Uhr

Freude!! 5.000 Besucher fast... DANKE!!!

von: sternenschein   Stichwörter: Freude, Besucher, Kerze, Kuchen, huepf

Stimmung: Feierstimmung..hehe

Wow, einer von Euch wird der 5.000 Besucher meiner Seite sein. *freu wie verrückt, hüpf, Kreisch* Ja ehrlich, ich freue mich, und ich bedank mich ganz, ganz doll bei Euch, dass ihr meine Seite besucht. Und fast nochmehr freue ich mich ueber die mehr als 900 Kommentare, die ihr hiergelassen habt. Wollte mich schon bei dem 1.000 bedanken, aber es ging so schnell vorbei. Dabei hatte ich mich auch schon gefreut, am Anfang 2 oder 3 Leser zu haben. Dachte mehr werden es sicher nicht. Danke, dass ihr immer wiederkommt. Kerze hinstell und anzuende..Kuchen auf den Tisch stell....ich könnt Euch druecken..alles Liebe für Euch..und die Schmetterlinge werden fliegen..

08.05.2007 um 15:56 Uhr

Momente der Ewigkeit ...

Stimmung: gut Sonne mit Gewitterschauer
Musik: Ab und an ein Donner

So habe ich noch einmal über J. W. Goethes Worte nachgedacht. Ja, eine Ewigkeit ohne Momente, sie wäre wohl leer, ein Nichts und somit auch keine Ewigkeit. Nur die einzelnen kleinen Momente füllen sie aus, machen sie erst zu einer Ewigkeit. Dann muessten diese kurzen Momente, als Teilmenge, ja auch Teil der Ewigkeit sein. Vielleicht sind sie selbst die Ewigkeit. Ewigkeit kann ja auch kein Anfang und kein Ende haben, denn sie ist ewig. Wann faengt ein Moment an, wann hoert er auf? Wann faengt die Ewigkeit an, heute, oder gestern, oder ist sie schon immer da? Es ist wohl alles fliessend, wie es eben auch das Leben ist. Gibt es kleine Ewigkeiten? Wohl nur im Wortschatz *lach* Denn wir sagen ja auch: ":Er, oder Sie, schaute mich eine kleine Ewigkeit lang an." Sind es nicht gerade dieses klenen Ewigkeiten, die das Leben ausmachen? Und die auch fuer ewig im Gedächtnis bleiben.....oder zumindest fuer eine kleine Ewigkeit!. *jetzt verwirrt bin*

07.05.2007 um 19:44 Uhr

Goethe und die Ewigkeit ..

Stimmung: gut

Halten Sie immer an der Gegenwart fest. Jeder Zustand, ja, jeder Augenblick, ist von unendlichem Wert, denn er ist der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit. ( Goethe ) Irgendwie ist mir der Mann symphatisch.

07.05.2007 um 16:04 Uhr

Vom Regen, Mensch und Maschine ...

Stimmung: gut leicht bewölkt
Musik: Purpel Rain ..

Es regnet, zwar nur leicht, aber immerhin. Am Abend begann es. Wohl ein Segen für die Pflanzen und Allergiker. Die Zweige der Johannesbeerbuesche, haengen schwer von der Feuchtigkeit herunter. Die Eichen bekamen, wie jedes Jahr, als letzte ihre Blätter. So bleibt der Blick jetzt in einer grünen Wand hängen, wo er vorher noch in die Weite ging. Der Wetterumschwung war gestern schon zu bemerken, denn mein Herd qualmte beim Feueranmachen, aus den Ritzen heraus, anstatt oben aus dem Schornstein. Der Rauch musste erstmal heiss genug sein, um sich seinen vorgesehenen Weg zu bahnen. *hust* Der Samstag war nicht wirklich der Hit. Besuch der sich Freitag angekündigt hatte, mit der Frage, ob ich da bin, er kam nicht. Aber ich war da!! Ich wartete. Umsonst! :-((( Da ich noch einkaufen musste, abends den Roller startklar gemacht, er sprang nicht an. NIX!! Zuendkerze gewechselt etc, immer noch nichts. Anschieben versucht, auch nichts. Hmm, da bleibt nur das Fahrad. Hat aber letztens scheinbar, auch jemand eine Schraube abgebaut. Reparieren, dann gings los. Hin und zurück 16 Kilometer, immer schön hügelig. Sollte mal wieder öfter fahren, denn ich merkte, bin doch schon länger nicht gefahren. Aber die Gerüche der Felder, sie sind intensiver und es ist leiser als mit dem Roller. Fast ein lautloses dahingleiten. Auf der Rückfahrt wurde es schon dunkel, Autos die entgegenkamen, sie halten es nicht für nötig abzublenden. Als Radfahrer ist man dann wie blind, sieht nichtmal die Strasse mehr. Teilweise muss ich dann anhalten, um nicht gegen einen Baum oder auf die andere Strassenseite zu fahren. Orientierunglos wie man ist. Fürchterlich. :-((( Aber zufrieden war ich dann doch, denn was ist ein Tag ohne Herausforderung? Es muss ja nicht alles glatt laufen. Frage mich gerade,ob Menschen, die endlos viel Geduld aufbringen, bei Maschinen, wie Autos, Computer etc., daran herumschrauben und basteln, ob diese dann im zwischenmenschlichen Bereich auch mehr Geduld und Verständniss zeigen? Mehr als einer der alles wütend hinschmeisst, wenn es mal nicht geht? Sich dann gleich was neues kauft, das Alte auf den Müll schmeisst. Entsorgt so einer die Frau/Freundin/Freund auch gleich auf dem Müll, wenn sie nicht so funktionieren, KAUFT sich eine neue? Tja, die Menschen und die Maschinen, sie reden ja auch miteinander, und ich denke so manche Frau wäre glücklich, wenn ihr Freund soviel Energie und Zeit in die Beziehung zu ihr steckt, wie er in die Beziehung zu Maschinen investiert. Kann man überhaupt eine Beziehung zu einer Maschine haben? *lach*

06.05.2007 um 20:11 Uhr

Auch in meinem Herzen..

Stimmung: gut

Aber auch in meinem Herzen, moechte ich die Wahrheit haben. Wenn ich denn je einen Menschen, in seiner ganzen Komplexität, überhaupt erfassen kann. Und dennoch lieben. Ich möchte dort kein Trugbild haben, welches ich mir selbst erschuf.

06.05.2007 um 14:28 Uhr

Es geht bergab..

von: sternenschein   Stichwörter: bergab, bergauf, Sprichwort, Gedanken

Stimmung: gut

Eigenartig....wenn etwas schlechter wird, dann wird gesagt: es geht bergab. Dabei ist es doch ansich recht angenehm, beim Radfahren oder gehen, wenn es bergab geht. Radwege koennten von mir aus, in beiden Richtungen, immer nur bergab gehen :-) Wenn es bergauf geht ist es eher muehselig. Klar lockt die Aussicht von oben, die Abfahrt, aber wenn es nur bergauf ginge, kein Ende nehmen wuerde, sehr anstrengend wuerde ich sagen. Woher kommt also dieser Satz: " mit dem geht es bergab" ?

05.05.2007 um 17:50 Uhr

Träume vom fliegen ...

Stimmung: gut immer noch sonnig

Als Kind träumte ich so oft, ich koenne fliegen. Mal ging es ganz leicht, schwebend, einige leichte Armbewegungen, sie genuegten um voranzukommen. Dann wieder, gerade in Gefahrensituationen, war es fast unkontrollierbar, egal wie sehr ich mit den Armen schlug. Ich sank fast zu Boden, mit letzter Kraft gelang es dann, wieder Hoehe zu gewinnen. Die Arme fuehlten sich wie Blei an. Wenn ich erwachte, merkte ich noch die Anstrengung. Es ging wohl so bis zum Alter von 5 Jahren, seitdem fliege ich nicht mehr im Traum. Ich frage mich aber, wie es zu solchen Traeumen kommt? Dass man von Dingen träumt, die man nie gemacht hat. Dinge sieht, die man nie gesehen hatte. Die Umgebung von oben sehen konnte, obwohl man sie noch nie aus dieser Perspektive sah. Ob da etwas im Stammhirn ist, was uns dieses zeigt? Ob unsere Urvorfahren vielleicht fliegen konnten? Irgendwoher muessen ja diese Bilder kommen. Etwas was wir spaeter vergessen, denn jetzt koennte ich es nur noch aus der Vorstellung herraus. Aber damals im Traum, da war es so selbstverständlich. Die Traum und andere Forschung sagt da meines Wissens nach, auch nicht recht etwas dazu. Konntet ihr denn im Traum fliegen, oder fliegt ihr sogar noch in Euren Träumen. Also bitte anschnallen, einen guten Flug wünsche ich Euch..:-)

05.05.2007 um 12:18 Uhr

Der Neid

Stimmung: gut sonnig
Musik: Vogelgezwitscher, wie immer

Wenn wir neidisch sind auf jemanden, der scheinbar etwas besseres hat, wissen wir dann wirklich wie es in ihm aussieht? Wie er sich wirklich tief innen fühlt? Würden wir wirklich mit seinem Leben tauschen wollen, wenn wir es wüssten?

04.05.2007 um 14:08 Uhr

Liebe läßt sich nicht erzwingen

Stimmung: gut

Liebe läßt sich nicht erzwingen, erst recht nicht erkaufen, wohl auch nicht verdienen.
Wurden seit Alters her Liebestränke gebraut, Vodoozauber veranstaltet, es bringt wohl alles nichts. Alle Mühen werden wohl vergeblich sein, und doch, manchmal kommt die Liebe von ganz allein. Stellt keine Bedingungen. Steht plötzlich unangemeldet vor unserer Tür, hebt unser Leben aus den Angeln.
Ein schönes sonniges Wochende wünsch ich Euch.

04.05.2007 um 00:48 Uhr

Die Psychologie des Einkaufswagens

Stimmung: gut

Die Psychologie des Einkaufswagen und seines Inhaltes verrät mehr über uns, als wir denken. . Er sagt etwas darüber aus, ob wir Kinder oder Tiere haben, was wir gerne essen, ob wir Alkohol trinken, Raucher sind. Beim Fernsehen naschen, eine Fete feiern wollen. Über unsere Liebligsgerichte und wohl auch etwas über unsere Kochkuenste. Aus Datenschutzgruenden müsste er eigentlich geschlossen sein, denn er ist wie ein offenes Buch.

03.05.2007 um 13:04 Uhr

Liebe ist mehr ..

Stimmung: gut sonnig leichter Windhauch
Musik: Hahnengekrähe

Liebe ist mehr, als den anderen so haben zu wollen, wie man ihn gerne hätte. So unendlich viel mehr.

02.05.2007 um 16:33 Uhr

Mein Spruch des Tages, gefunden bei Blogigo ...

Stimmung: Gut

In dem Blog * Die langsamen Leben von Anja * Besitzerin ist AASA, fand ich den folgenden Spruch: Es gibt Tage, an denen leugnest du deine eigene Schönheit, und versuchst sie in anderen zu entdecken. Dieser Spruch, er hat es wirklich verdient, direkt und ganz dicht neben dem Spiegel zu hängen. Damit man jedesmal beim hineinschauen, daran erinnert wird, wenn man es mal wieder vergessen hat.

02.05.2007 um 12:47 Uhr

Mondlicht, das Schatten wirft ,,

Stimmung: gut

Gestern, am 1. Mai bekam ich Besuch von Freunden und Verwandten. Schön in der Sonne sitzen, es war recht warm. Kaffee und Kuchen, ein wenig reden. Der Ganther war am schimpfen, ihm passte es nicht so, denn es waren zwei fremde Hunde mitgekommen. Er muss doch alles hier bewachen. Mike, ein Maedchen von acht Jahren, warf den Gänsen Brötchenstuecke hin, lief dann aber schnell lachend weg, wenn der Ganther kam. Das Kanisterfloss auf dem Teich, kam so auch wieder zu seinen Einsatz. Als sie den Stakstock im Wasser verlor, wurde sie Schiffbruechig...trieb rettungslos auf den Weiten der Weltmeere umher. Es war keine rettende Insel mit Robinson in Sicht. Mit einem zugeworfenen Stock konnte sie dann doch das rettende Ufer erreichen. Anfangs war sie noch ganz zoegerlich, hatte Angst unterzugehen, aber je laenger sie fuhr, um so sicherer und leichtsinniger wurde sie. Am liebsten haette sie noch Stunden auf dem Floss zugebracht. Im August will sie unbedingt im Bach richtig schwimmen lernen, denn dass kann sie noch nicht wirklich. Spaet Abends ging ich noch Graeser fuer die Kaninchen sammeln. Das Fastvollmondlicht war so hell, dass ich meinen Schatten sehen konnte. Und der Bodennebel, der über dem Bach und den angrenzenden Wiesen waberte, wurde in ein silbrig magisches Licht getaucht. Es sah wunderschoen und ergreifend aus. Uebrigens, der Kuckuck ist wieder da, gestern hoerte ich ihn, zum erstenmal in diesem Jahr. Mal sehen ob sich das Geld dann vermehrt..*lach*

02.05.2007 um 12:09 Uhr

Wohnmobile mit rotem Herz auf der Tür

Stimmung: gut sonnig..
Musik: Vogelgezwitscher

Montag habe ich meine Tochter auf dem Campingplatz besucht. Über 50 Kilometer zu fahren, mit dem Roller eine weite Strecke.. Zum Glück fuhren wenig LKW s, denn von denen wird man doch immer recht bedrängt, wenn sie einen überholen. Quer durch viel Wald und Truppenübungsplätze, mit roten Pfählen am Strassenrand, nebst Warnschilder. Auf ihnen steht, es wird scharf geschossen, Lebensgefahr. An der Bundesstrasse, am Waldrand, ockerfarbene Campingbusse mit einem roten Herz an der Seite. Es werden von Jahr zu Jahr mehr. Da besteht wohl keine Lebensgefahr, aber ich frage mich immer, ob es den blondierten Damen, die im Führerhaus sitzen, nicht langweilig wird?. Was sie dabei empfinden, also Spass kann es ihnen wohl kaum machen. Und ob das rote Herz gerechtfertigt ist, es ist eine andere Frage. Aber das ist bei einem roten Kreuz, ja auch manchmal fraglich. Der Campingplatz liegt nahe S., einer Kreisstadt, mitten im Wald, es sind wohl etwa 1400 Camper dort. Meine Tochter freute sich, ihr alter kleiner Hund noch mehr. Er kann kaum noch sehen, ist ganz langsam geworden, aber sprang mich doch noch erfreut wedelnd an. Tabletten bekommt er auch schon, da er mal zusammengebrochen war. Sehr viel Natur dort, und doch alles dicht an dicht, Campingwagen an Campingwagen. Viele Menschen. Die meisten kennen sich, zumindest vom sehen. So sind die Kontakte untereinander recht gut, alle grüssen freundlich. Aber mir wäre es wohl zu eng, und zu viele Menschen, dafür muss man wohl wirklich eingefleischter Camper sein. Schön am See gesessen, gegessen, mit dem Hund durch den Wald gegangen, uns dabei ganz viel unterhalten. Das war das schönste daran, mal wieder ausgiebig miteinander zu reden, einfach dazusein. Ich fuhr dann spaeter zurück, als ich es mir vornahm. Es war schon dunkel, so war ich dann schon am gucken, ob im Scheinwerferlicht, nicht auf einmal ein Reh, oder Wildschwein aus dem Wald auf die Strasse läuft. Denn das könnte mit einem Motorroller doch das Ende bedeuten. Die Vespa hielt die ganze Strecke durch, frueher blieb sie manchmal, ganz einfach, mitten in der Dunkelheit im Wald stehen. Und sprang erst nach einer halben Stunde wieder an. Es war schon recht kühl geworden, so kam ich dann völlig durchgefroren zu Hause wieder an. Nachts um eins dann noch etwas ganz und gar aussergewöhnliches hier. Eine Gruppe, wohl jugendlicher, die laut schreiend, lachend, zu Fuss, mit Moped und Rädern auf der dunklen Landstrasse nach Hause marschierten. Es sind ja immer einige Kilometer zu laufen. Sie hatten wohl irgendwo in den Mai gefeiert, getrunken und liefen da, schlecht wie ihnen war, herum. In so einem Zustand, da kommt einem die gelaufene Strecke wohl noch um etliches weiter vor, als sie schon ist..

01.05.2007 um 13:22 Uhr

Ein wenig Zeit .....

Stimmung: gut

Wir denken so oft, wenn wir einen Menschen mögen, lieben, wir müssten ihm etwas ganz ausgefallenes schenken. Doch was gibt es ausgefalleneres als ein wenig Zeit. Zeit zum Zuhören, Zeit zum Lachen, Zeit zum Weinen, Zeit zum Verstehen. Wenn ein Mensch von uns gegangen ist, denken wir dann an die ganzen materiellen Dinge, die wir von ihm bekamen? Nein! Wir erinnern uns an Zeit, Zeit die wir mit ihm verbrachten. Zeit in der er uns liebevoll anschaute, die Sorgen und Nöte mit uns teilte, aber auch die Freuden..erinnern uns an einige Worte, an liebevolle Gesten, an verstehende Blicke. Hören noch das Lachen in uns nachhallen. Und wir freuen uns darüber, dass er dieses alles uns schenkte. So schenkt auch einen Tropfen eurer Zeit, den Menschen die ihr mögt. Sie ist kostbarer als alles Hab und Gut.