Gedanken oder Fragen

13.08.2007 um 07:03 Uhr

Wunder geschehen..

Stimmung: gut

Gibt es Wunder? Vielleicht nicht oft, aber es gibt sie.

Marie, eine junge Frau, geht auf eine Studentenparty. Dort sieht sie Andreas. Er, der gutaussehende Mann,besitzt alle Attribute, die sie sich wünscht. Groß, blond,charmant, intelligent, so schaut Andreas sie mit strahlenden Augen an.
Marie verliebt sich in Andreas, sie kommen zusammen. Andreas ist der Mann, wonach Marie sich schon immer sehnte. Sie sind beide unendlich glücklich miteinander.
Drei Monate waren sie zusammen. Verabredeten sich zu einem schönen Abend, mit iher Freundin, und seinem Freund in ein Lokal. Der Abend ist toll, ausgelassen, Andreas muss morgens früh raus, fährt mit seinem Freund alleine nach Hause. Marie zieht mit ihrer Freundin noch ein wenig um die Häuser.

Morgens schickt sie Andreas eine liebe SMS.
Es kommt keine Antwort.
Marie fängt an sich Gedanken zu machen. Ruft in seiner Firma an, was sie hört, läßt sie fast zusammenbrechen:
"Ja, wissen sie denn noch nichts, es gab einen Autounfall, einen sehr schweren, mit einem Toten. Andreas liegt auf der Intensivstation, die Ärzte kämpfen um sein Leben."
Marie darf erst mit Erlaubnis seiner Eltern zu ihm. Sieht Andreas da liegen, hinter der Glaswand, an den ganzen Schläuchen angeschlossen. Andreas ist im kuenstlichen Koma, die Ärzte wissen nicht was wird. Geben Andreas kaum eine Chance

Marie gibt nicht auf. Täglich sitzt sie an Andreas Krankenbett, eines Tages schlägt er die Augen auf. Eines Tages bewegt er die Hand. Ein Schock war es für ihn, zu hören, dass sein Freund beim Unfall starb. Vor einigen Tagen wurde Andreas auf die normale Station verlegt, Marie kann sogar manchmal schon wieder lachen.

Eine so starke Frau, die mit ihrer Kraft, für dieses Wunder sorgte. Denn als ich vor zwei Monaten den Anfang von
Marie ihren Blog, hier klicken las, sah es überhaupt nicht nach einem Wunder aus.

Liebe Marie, ich wünsche Dir, dass das Wunder weitergeht, und Du Deinen Andreas einmal wieder wie früher in die Arme nehmen kannst. Ohne dabei überlegen zu müssen, ob es ihm wehtut. Einfach mal wieder die Nähe spüren darfst, die Du ihm die letzte Zeit so oft gabst.

12.08.2007 um 16:13 Uhr

Wenn wir denken, es geht nicht mehr..

Stimmung: gut

Wenn ich mich durch die Blogs lese, bleibt mir manchmal fast der Atem weg..
Merke dann, wie klein, manche Dinge in Wirklichkeit sind, die mir als schwierig oder unerträglich erscheinen.

So wie zum Beispiel, bei Sascha und Iris

Die beiden lieben sich unendlich. Iris ist wohl erst 23 Jahre alt, so wie es aussieht, wird sie in Kürze sterben.
Wenn nicht noch ein Wunder geschieht. Und doch lässt die Liebe der beiden zueienander, hoffen.

Dagegen sieht vieles, was wir als unüberwindbar ansehen, dann doch recht klein aus. Auch wenn wir ein Recht darauf haben, so zu fühlen.

Ich wünschte, bei Sascha und Iris, geschieht ein Wunder...ein Riesenwunder..ich wünsche es so sehr.

11.08.2007 um 08:24 Uhr

Ist ein Studium wichtig fuer die Zukunft?

Stimmung: gut

Brunhilde sagte mal, sie hätte so gerne studiert.
Darauf schrieb ich ihr, sie hat so viel Wissen angesammelt, an der Uni des Lebens..nur eben keine akdemischen Würden.
Sind diese so wichtig? Macht ein Doktortitel, ein Diplom einen besseren Menschen aus? Macht ein Studium glücklich, sichert es die Zukunft?

Diese Frage, stellt sich im Moment AngelInChains.
Was habt ihr Ausbildungsmässig vor, welchen Beruf gelernt, wie zufrieden seid ihr damit.
Dieses fragt sie, in ihrer
Umfrage, AngelInChains, hier klicken
in ihrem Blog.

Ich bitte Euch, nehmt Euch kurz die Zeit, schreibt ihr einen Kommentar mit Eurer Meinung zu diesem Thema in Ihre Umfrage. Interessiert mich auch sehr, was ihr zu ihren Fragen sagt.

11.08.2007 um 01:09 Uhr

Wo sind die Pompesel ?

Stimmung: gut
Musik: prasselnde Regengeräusche

Es regnet. Den ganzen Tag, mehr oder weniger. Grau war es und recht dunkel, leichter Regen hin und wieder. Und jetzt..stärkerer Regen.
Aber immer noch warm. Untypisch für Anfang August, Hitze und endloser Sonnenschein bis Mitte des Monats, wären das Normale.
Aber was ist schon Normal? Fällt es euch auch auf, es wird schon wieder früher dunkel?
Den Sonnenschein hatte ich gestern, bis zum Nachmittag. Dann zog ein Gewitter vorbei. Ja, haarscharf vorbei. Hier blieb es trocken.
Besser so, als wenn Sonne an mir vorbeischeint.

Abends, auf der Wiese. Die Nachtration Gras für die Kaninchen gepflückt. Ein zehn Liter Eimer, ist im Moment schnell vollgepflückt. Im Winter kann ich froh sein, unter dem Schnee, nur eine Handvoll zu bekommen.
Zwei Jungrehe gefiel es nicht so, sie standen 4 Meter vor mir, dann sprangen sie davon. Hatten wohl vor meinen Katzen, die mich begleiteten Angst..*huestel*

Wo sind die Pompesel hin, die ich als Kind so liebte. So weich, so pelzig samtig, wenn ich rüberstrich. über diesen dunkelbraunen Pompesel.
Später dann, in einer alten 10 ltr. Zinkmilchkanne, mit anderen Wildblumen und Zweigen, auch gut als Deko geeignet.
Es gab sie überall, an den Bächen, am Sumpf, Gewässern. Jetzt habe ich schon ewig keine mehr gesehen. Sind sie weniger geworden, sind sie verschwunden? Wo sind sie hin? Aber die Frösche, sie quaken doch noch. Beides gehörte für mich zusammen, Pompesel und Frösche.

Können Gedanken übertragen, fortschwingen, viele Kilometer überbrücken?
Mittwoch schreib ich das Gedicht, Donnerstag kommt die Mail, SIE will abends anrufen. Anrufen klappte nicht, zu müde. Aber noch eine Mail, am 20. kommt SIE für einige Tage. Schön, sehr schön! Reden, schweigen, am Feuer sitzen, geniessen, wohlfühlen. Ich freue mich darauf.
Scheinbar können Gedanken und Gedichte fliegen, auch wenn der andere es garnicht weiss.

Kann es jatzt bitte wieder aufhören zu regnen!!
Euch ein schönes Wochenende..

09.08.2007 um 16:17 Uhr

Regenbogen und Gewohnheit

Stimmung: gut

Einen Regenbogen,
der eine Viertelstunde steht,
sieht man nicht mehr an.

( Ziat: Johann W. Goethe )

Es mag wohl etwas übertrieben sein, aber in vielen Fällen ist es einfach so, was ständig da ist, nehmen wir kaum noch wahr. Manches fällt uns erst auf, wenn es fort ist, oder sich verändert hat.
Selten wird sich gewundert, über etwas, was gestern schon genauso war.
Wie weit reisen wir um neues zu entdecken? Dabei haben wir noch nicht einmal genau gesehen, wieviel Zweige und Blätter der Baum vor unserem Fenster hat.

08.08.2007 um 18:14 Uhr

Gibt es Gott ?

Stimmung: gut

Gibt es Gott? Wahrscheinlich die wichtigste Frage überhaupt, und doch eine Frage ohne wirkliche Antwort.
Lebt es sich besser, im Glauben an einen Gott. Egal ob man nun einer Religionsgemeinschaft angehört oder nicht?
In der tiefsten Not, werden viele Menschen gläubig, selbst der ungläubigste betet dann manches Mal.

Die Existenz Gottes wird oftmals an Kriege, Leid und Elend festgemacht. Wieso lässt er es zu, wenn es ihn gibt? Aber gibt er denn die Befehle dazu, sind es nicht eher wir, die dieses auslösen?
Was wäre es für ein Gott, der alles festgelegt hätte, alles vorschreibt, wie wir leben sollen, wie ein Baum gefälligst zu wachsen hat.

Gott ist doch kein Kind, welches mit Bauklötzern in der Sandkiste spielt. Alles nach seinen Regeln. Ein wenig Freiheit und Verantwortung sollten wir auch zu tragen bereit sein.
Ja, aber weshalb lässt er das böse zu?
Sich fùr das Gute zu entscheiden, obwohl man anders könnte, ist doch viel mehr wert, als nur gut sein zu können. So liegt es bei uns, was wir daraus machen.
Gibt es Gott, eine höhere Macht, oder nicht? Beweisen lässt sich beides wohl nicht. Kann denn alles nur Zufall sein?
Was sagt ihr dazu?

07.08.2007 um 15:59 Uhr

Sehnsucht..

Stimmung: gut

Welten die zwichen uns liegen..
Gedanken, losgelöst, die zu dir fliegen.
Suchen dort der Sehnsucht liebstes Ziel,
umfangen dich mit zärtlich Spiel.

Und schaust du, zu den Wolken, dort hinauf,
sag, ganz leis, spürst du es auch?
Nicht nur jetzt bin ich dir so nah,
nein, ich war schon immer da.

Spürst du meinen leisen Atem,
er flüstert nur still, ich werde warten.
Bis wir in fernen Zeiten uns wiedersehen,
gemeinsam durch grüne Wiesen gehen.

Tiefste Sehnsucht, ganz zart dich umhüllt,
alles in mir, losgelöst, von Liebe erfüllt.
Dort hinten, am Horizont, ganz, ganz weit,
wir beide für immer, bis ans Ende der Zeit.


Kategorie: 5 Minuten Instant Gedicht, by sternenschein ;-)

06.08.2007 um 16:14 Uhr

Kleingedrucktes bei Handyverträgen

von: sternenschein   Kategorie: Politisches   Stichwörter: Handy, SMS, Nutzer, Vertrag, kleingedruckt, AGB, verwirrend, Kosten

Stimmung: gut

Verwirrende Handyverträge

Im Supermarkt, bei den Waren, müssen als Vergleichswert, auch die Kilopreise ausgezeichnet werden.
Bei Handyverträgen dagegen, ist es alles sehr undurchsichtig. Da steht dann in der Werbung:
"Handy, 0.00 Euro". Es wird einem also geschenkt, oftmals bekommt man noch Bargeld oder andere Prämien dazu. Ein Sternchen zeigt auf das kleingedruckte.

Dieses ist kaum mit einer Lupe zu lesen, Die Schrift hat fast die Farbe des Untergrundes, und die Tarife sind vollkommen undurchsichtig gestaltet.
Zu verschiedenen Uhrzeiten, verschiedene Gebühren, Homezone oder nicht, Festnetz oder Fremdanbieter..für alles einen extra Tarif.
Fehlt nur noch die Mondphase und Regenschauer, bei denen es dann billiger oder teurer wird. ;-)
Wer könnte da behaupten, er hat den Durchblick und kann die Preise vergleichen?
Ich würde diese Listen eher Preisverschleierungslisten nennen. Kaum nachvollziehbar. So etwas gehörte verboten, ärger mich immer wieder darüber..


Übrigens wurden im vergangenen Jahr, in Deutschland, 22,4 Milliarden SMS verschickt. Das sind pro Handybesitzer 350 SMS. Den Mobilfunkbetreibern spülte diese SMS Flut, etwa 3 bis 4 Milliarden Euro in die Kassen.
Nicht schlecht, so viel Geld für diese 168 Zeichen kurze Nachrichten. Und das, wo es doch schon lange E-Mails gibt, die billiger sind und mehr Kapazität haben.

05.08.2007 um 21:48 Uhr

Worte, die man nicht aussprechen sollte..

Stimmung: gut

Worte, die nur verletzen, es wäre oftmals besser wenn sie die Lippen nicht verlassen.

Wenn der Mund bei ihnen verschlossen bliebe.
Denn sind sie erstmal ausgesprochen, so kann man sie nicht wieder einfangen, und ihr oftmals so unheilvolles Werk beginnt.
Dabei sind es nur Worte....

04.08.2007 um 22:23 Uhr

Endlich..

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: August, Wetter, wuerdig, Griechen, Flohmarkt, Lagerfeuer

Endlich wieder ein Wetter, wie es dem August würdig ist.
Das Thermometer ging die letzten Tage doch in die Höhe, zudem blieb es trocken. Endlich!
Bekam gestern Besuch, erst beim Griechen essen, muss ja gestehen, dort schmeckt es mir am besten. Abends dank der Witterung noch gemütlich am Lagerfeuer sitzen und plauschen, alles bei sternenklaren Himmel.

Heute zufällig einen Flohmarkt in der Kreisstadt entdeckt.
. Ein wenig rüberbummeln, schauen was angeboten wird. War schon ewig nicht mehr auf einem Flohmarkt.
Zwei Polizisten, in ihren jetzt schwarzen Uniformen, kamen uns entgegen. Sicher schön warm in der prallen Sonne. Irgendwie fand ich die grünen Uniformen besser. Alles wohl Gewohnheit!
Mc D. musste auch noch sein, wegen der Vitamine und Nährwerte..*huestel*.

Irgendwie sieht man jetzt öfter Männer in Kilts (Roecken), bordeauxrot mit Streifen, der Rock. Aber kein Mini, denn Männer sind nun mal keine Frauen, oder ob das auch noch kommt? Eitel koennen sie wohl ebenso sein.

Nebenbei eine Frage an die Frauen. Wie würden Euch Männer in Miniröcken gefallen? ;-)

Aber ästethisch wäre es wohl eher nicht, oder?

Das Wetter schien die Stimmung zu heben, denn eine Gruppe, schwarzgekleideter aus Gifhorn, sie lachten und alberten zu lauter Musik auf dem Mc D. Parkplatz herum. Sah lustig aus. Waren wohl mit mehreren Wagen auf einem Treffen, und brachten gute Laune mit. Und irgendwie dachte ich dabei an Kurai_chan...vielleicht wegen der Netzstrumpfhose der einen Frau..*huestel*, die allerdings eine Rose an ihren Fussknöchel tätowiert hatte.
Soweit zum Theme, Banalitäten des Alltags, und Mode for you..*g*

03.08.2007 um 12:56 Uhr

Alles Gewohnheit ?

Stimmung: gut

Am deutlichsten zeigt sich die Macht der Gewohnheit darin, das sie es versteht uns so geschickt zu packen und sich dienstbar zu machen, dass wir kaum in der Lage sind, uns ihrem Zugriff zu entziehen und den abstand zu gewinnen, der nötig ist, um über ihre Befehle diskutieren und vernünftige Einwendungen dagegen erheben zu können.
Wir schlürfen die Gewohnheiten sozusagen mit der Muttermilch ein, sie gehören selbstverständlich zum ersten Bild der Welt, das sich uns darbietet; dieses Verhalten scheint uns wirklich angeboren; die üblichen Vorstellungen, die in unserer Umgebung Geltung haben und die als Erbteil unserer Vorfahren tief in unserer Seele liegen, erschein uns als allgemeingültig und naturbedingt.
So kommt es, dass alles Ungewöhnliche zunächst als unvernüftig angesehen wird -- Gott weiss, wie wenig vernünftig dieser Schluß in der Regel ist...
( Zitat: Michel de Maontaigne 1533 -1592 )

Klar, kennen wir doch fast alle, diese Worte:
"Das ist so, das war schon immer so, keine Diskussion"
"Das macht man so, keine Frage"
Aber auch wer meint, sich nicht an Gewohnheiten zu halten, genau dass Gegenteil zu machen, auch er hält sich damit an Gewohnheiten, lässt sich davon beeinflussen. ;-)
Ein schönes Wochenende wünsch ich Euch.

02.08.2007 um 18:08 Uhr

Das Grab

von: sternenschein   Kategorie: Gedichte   Stichwörter: Grab, Martin, Greif, Lyriker, Rose, Lilie, Herz, Maientanz

Stimmung: gut

Es blüht ein Grab in treuer Hut,
Das beste Herz darinnen ruht.
Zu oberst blühen Rosen rot --
Dein Mund so manchen Kuss mir bot.
Und weiter ab die Lilie blüht --
Dein Herz hat rein für mich geglüht.
Zu Füßen liegt ein grüner Kranz --
Ich schwang dich oft im Maientanz.
Die Leute gehen dran vorbei,
Mir aber bricht das Herz entzwei.

Ein sehr schönes Gedicht des Lyrikers
Martin Greif ( 1839 - 1911 )
Wenn man es liest, kann man diese Zeilen, diese Gefühle, nur zu gut nachempfinden.

02.08.2007 um 16:04 Uhr

Ein Dank an meine Leser hier..

von: sternenschein   Kategorie: persönliches

Stimmung: Danke, Leser, Nachts, Seiten,

Ich bin erstaunt. In den letzten Nächten habe ich manchmal ganz eifrige Leser.

Denn morgens sah ich des öfteren, eine Handvoll Leser, aber viele Seitenaufrufe.
So wie heute morgen, 11 Besucher, aber über 110 Seitenaufrufe.
Da haben sich einige sehr viel Mühe gemacht, so viel zu lesen.
Ein dankeschön an alle, die immer wieder meine Seite besuchen, und ein dankeschön auch an diese fleissigen nächtlichen, oder morgendlichen Leser.

Ich freue mich sehr darüber.
Liebe Grüße an Euch, und einen schönen Tag.

02.08.2007 um 00:09 Uhr

Was der Dalai Lama sagt

Stimmung: gut

Wenn du nicht bekommst, was du willst,
erinnere dich daran, dass das manchmal dein Glück sein kann.

Wenn du verlierst, verlier nicht was du daraus lernst.

Öffne deine Arme für Veränderungen, aber lasse nicht deine Werte gehen.

Die beste Beziehung ist die, in der die Liebe das Brauchen ersetzt.

Alles Zitate des Dalai Lama, eines sehr weisen Mannes.

01.08.2007 um 17:56 Uhr

Das Gedächtnis

Stimmung: gut

Wenn ich nichts besonderes will, ist mein Gedächtnis ganz gut;
es muss von selbst kommen, wenn ich etwas von ihm verlange; wenn ich es presse, wird es scheu und versagt; und wenn es einmal unsicher geworden ist nützt es nichts, wenn ich darin wühle; da verstrickt und verwirrt es sich nur noch mehr; es ist mir dienstbar zu der Zeit, die ihm paßt, nicht zu der, die mir paßt...
( Zitat: Michel de Montaigne, 1533 -1592 )

Daran hat sich wohl bis heute nichts geändert. Die krampfhafte Suche im Gedächtnis bleibt meist erfolglos. Gleich hab ichs, denken wir dann. Es "liegt" mir schon auf der Zunge. Und doch finden wir es erst, wenn wir die Suche aufgeben.
Dann gibt das Gedächntnis, das Gesuchte plötzlich von alleine frei.

01.08.2007 um 07:53 Uhr

Liebe, es ist was es ist..

Stimmung: gut

Viele Völker kennen das Wort Liebe garnicht.
Für sie gibt es die Liebe, in unserem Sinne nicht.


Diieses erklärt Frau Dr. Jana Salat, die zu dem Thema geforscht hat. Ihr Resumee lautet:
"Ob wir unsere Sichtweise nicht überdenken sollten. Ob wir nicht zu viel von Liebe und Ehe erwarten; permanente sexuelle Anziehung, tiefe Gefühle, Partnerschaftlichkeit, Fürsorge und Harmonie.
Und das soll auch noch bitte alles ewig währen!;
Das kann ja garnicht funktionieren.
Auch die Homosexualität ist eine typisch westliche Sache, in anderen Kulturen gibt es diesen Begriff auch nicht, dort wird es gelebt oder nicht.

Nachzulesen hier auf der österreichischen Universität-Online Wien Seite
Ausserdem dort zu lesen, Beiträge, über die Liebe im Zeichen der verschiedenen Relegionen.

Und was mache ich jetzt, wenn ich doch, im tiefsten innern so gerne, wenigstens ein bisschen, an die ewige Liebe und den für uns bestimmten Menschen glaube?