Gedanken oder Fragen

31.10.2007 um 19:34 Uhr

Tanja Gräff immer noch vermisst

Stimmung: gut

Auch nach fast 5 Monaten, ist die, seit den 07.06. verschwundene Studentin, Tanja Gräff, noch nicht wieder aufgetaucht.

Da ich damals einen Eintrag über ihr Verschwinden schrieb, hier ein kurzes Update.

Ein Student, der sich erst jetzt meldete, will am 07.06. morgens zwischen 4 und 5 Uhr, am
zur laubener Ufer, in der Nähe der Kabinenbahn, Frauenschreie gehört haben. Die Frau soll geschrien haben "Lass mich in Ruhe."
Die Polizei bittet Zeugen, die zu der Zeit auch etwas hörten, sich zu melden, oder auch die Frau selbst, die dort schrie.

Weiterhin wird immer noch ein blauer Peugot, mit wohl Luxemburger Kennzeichen, gesucht. Mit dem ein Mann und eine Frau, die wie Tanja Gräff aussah, nach einem Streit von der FH wegfuhren. Sowie Zeugen, die unten am Bauzaun der FH unter einem Busch sassen, und diese Szene beobachteten.

Es ist auch nicht auszuschliessen, dass Tanja Gräff, doch mit einem der Shuttle Busse, morgens zw. 4 und 5 Uhr in die Innenstadt, zum geplanten Treffen fuhr. Auch hier werden Zeugen gesucht.

Hinweise bitte an die Soko FH
Tel.: 0651/2019 - 285

Eine Personenbeschreibung sowie weitere Links, findet ihr oben auf dem Link.

Es ist beklemmend, dass ein Mensch einfach so verschwinden kann.

31.10.2007 um 06:08 Uhr

Wo sind die Prinzessinnen hin ?

Stimmung: gut

Die Fliege liess sich auf meine Hand nieder.

Ich beobachtete sie. Sie putzte sich emsig mit ihren Beinchen. Strich wieder und wieder damit über ihren Kopf, über ihre Riesenaugen.
Dann mit den Hinterbeinchen über über ihre fast durchsichtigen, von schwarzen Linien durchzogenen filigranen Fluegel.

Sie schaute mich an. Ich bot ihr ein Körnchen Zucker dar, das sie mit ihrem Saugrüssel ertastete, nahm, sich einverleibte..zufrieden summend flog sie dann davon.

Ich war noch Kind, die Welt sah anders aus, hatte noch Zauber, so wie die Fliege auch.
Bei der ich immer Angst hatte, ihr zartes Kopfchen wuerde vom Koerper fallen.

Für mich hatte sie den gleichen Wert, wie ich selbst auch. Gleichwertig eben, Lebewesen..
Und heute? Heute würde ich sie wohl erschlagen, nicht mehr erkennen. Wie verändern wir uns doch, im Laufe eines Lebens

. Und so frage ich mich mit
sunnysightup1 klick hier,

voller Wehmit, wo nur sind die edlen Märchenprinzessinen und Ritter hin, die sich den Mantel des Erwachsenseins uebergeworfen haben, damit man ihre edle Herkunft, nicht erkennt. Damals besaßen sie sie noch.
Haben sie ihre Traeume im Märchenland des Vergessens abgegeben?
Trug der Vogel der Vernunft sie mit sich fort?

Welch ein armseliger Tausch.