Gedanken oder Fragen

30.04.2008 um 17:12 Uhr

Mai

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Mai, Tanz, tanzen, Maibaum, Wonnemonat, Arbeit, Demonstrationen

Stimmung: gut

Viele werden in den Mai hineintanzen.
Hat ja auch etwas. Andere werden morgen demonstrieren gehen, ist ja auch Tag der Arbeit und der Kundgebungen.

In den ländlichen Gebieten ist es mancherorts Brauch, seiner heimlichen oder auch nicht heimlichen Flamme, als Zeichen der Liebe und Verehrung einen Maibaum vor die Tür zu stellen.
Also Mädels, wenn bei euch morgen früh fünf Maibäume vor der Tür stehen, wisst ihr wieviele Verehrer ihr habt.;-)
Hier in der Gegend machen die jungen Leute mit Traktor und auf Birkenzweigen geschmückten Anhängern eine Umfahrt.

Das Wetter ist gerade wunderschön, sonnig und warm, so verspricht der Mai seinem Namen Wonnemonat alle Ehre zu machen. Ich hoffe es bleibt so. Denn soviel Grün an den Bäumen kann nicht täuschen.

Ich wünsche Euch einen schönen Maifeiertag, ob ihr nun hineintanzt, morgen grillt oder ihn anders begeht. Und für die, die ein verlängertes Wochenende haben, viel Spass und Freude an diesen freien Tagen.

29.04.2008 um 12:32 Uhr

Der fremde Bekannte

Stimmung: gut

Es schien schwierig, auch hatte ich es noch nie gemacht. Versucht ja, aber es wurde nichts. Gab vorerst auf.

Aber da ich Geduld und Ausdauer besitze, wollte ich es jetzt noch einmal versuchen.
Gerade wollte ich beginnen. Da kam ein Fremder, der mir seltsam bekannt vorkam, auf mich zu. Schaute mir lachend über die Schulter.
"Was soll das denn werden, das wird so nichts." sagte er.
"Was geht dich das an? ich versuche es halt so." antwortete ich.
Aber er liess nicht locker. Eindringlich flüsterte er mir zu: "Das ist doch schon letztes mal nichts geworden, weshalb soll es jetzt auf einmal gehen? Du kannst es nicht, sieh es doch ein! Ich meine es nur gut mit Dir. Du verschwendest deine Zeit, geb es auf."
Langsam wurde ich ärgerlich, wegen seiner penetranten Art, mich von etwas, was ich wollte abhalten zu wollen.
Zumal es ihn garnichts anging. Wieso mischte er sich einfach in mein Leben ein? Irgendwie eine Frechheit.

Selbst wenn er beteuerte, es nur gut zu meinen.
Das sagte ich dem Fremden dann auch.
"Lass mich in Ruhe und störe mich nicht weiter bei meinem Vorhaben. Und nun geh endlich"

Ich hatte genug von diesem seltsamen Menschen, wollte mich an ihn vorbeidrücken, ein Stück weiter gehen.
Da versuchte er auch noch mir ein Bein zu stellen, damit ich seinen unnutzen Ratschlägen, seiner Penetranz nicht entkommen kann, höhnisch lachte er mich dabei an.
Ich war so etwas von empört. Wie kommt dieser dahergelaufene dazu, mich so demotivieren zu wollen? Was bringt ihn bloss dazu, zu glauben alles besser zu wissen?

Voller Ärger schaute ich ihm in die Augen, um darin seine Motive zu finden. Und erschrak bei diesem Augenblick..
Er sah garnicht mehr so fremd aus. Er war mir doch sehr bekannt. Ich hatte ihn wohl schon oft getroffen. Zu oft, das bemerkte ich jetzt.

Er,
ja er war mein anderes ich,
welches mir schon soviele Steine in den Weg legte, Hindernisse aufbaute, wo keine waren. Mich so oft zurückhielt.

Gut, er hatte mich auch schon vor einigen Dingen bewahrt. Aber heute brauchte ich ihn nicht. Heute wollte ich nicht auf ihn hören.

So schickte ich ihn zurück in seine Lauerstellung, befahl ihm endlich ruhig zu sein. Beleidigt schlich er sich davon.
Und heute gelang mir mein Vorhaben dann auch, ohne weitere Schierigkeiten.

28.04.2008 um 15:18 Uhr

Freundschaft

Stimmung: gut

Es ist doch eine wohltuende Empfindung, sich, wenn man getrennt lebt, und auch im Geiste nahebleibt, zuweilen wieder in das fleischliche Auge zu sehen.

Zitat: Schiller ( aus einem Brief an Körner 1.9.1794 )
.

27.04.2008 um 08:33 Uhr

Es ist Sonntag

Stimmung: gut

Es ist Sonntag. Ein Sonntagmorgen Ende April.
Die Sonne steht noch nicht sehr hoch.
Glitzernde Tautröpfchen schillern funkelnd, an grünen Blättern der Büsche und Gräser im Sonnenlicht. Strahlend wie ein Diamant. Einer der nicht zu greifen ist.

Es ist still. Es ist ruhig. Kein Wind in den Bäumen. Nur leise murmelt das Wasser im fliessen vor sich hin.
Noch liegt kühle Feuchte in der Luft, die Sonne wird sie trocknen.
Eine Ringeltaube flattert durch die Lüfte. Aus der Tanne ruft eine andere ihr "Guruuu- Kuukuu-Guruuu".

Selten nur ein leises Motorengeräusch von der Strasse, untermischt von Krähengeschrei.
Die Zeit scheint sich Zeit zu lassen, heute am Sonntag. Statt zu fliessen tropft sie langsam dahin. Gibt Zeit zum fühlen. Zeit zum spüren. Zeit zum leben. Tropfen für Tropfen

Es ist Sonntag. Sonntagmorgen. Es scheint ein schöner Sonntag zu werden. Ein wirklicher Sonnentag.
Die Tiere warten auf ihr Futter. Ich werde jetzt gehen, und es ihnen geben. Wie jedesmal werden sie sich aufgeregt voller Vorfreude darauf stürzen. Und später werden die Hühner sich ein Sandbad genehmigen. Die Katzen in der Sonne liegend, blinzelnd vor sich hin dösen.
Und ich? Ich freue mich auf meinen Kaffee und Frühstück.

Ja, es wird ein schöner Sonntag.
Habe ich einfach so beschlossen.
.

26.04.2008 um 11:55 Uhr

Nur ein Spruch

Stimmung: gut, sonnig

Als ich diesen Spruch heute sah, musste ich doch lachen.

Versuche nicht ewig zu leben,
es wird dir nicht gelingen.


Jetzt noch eine Wetterregel für Ende April:

Quaken die Frösche im April,
noch Schnee und Regen kommen will.

So wirklich haben die Frösche in diesem Jahr noch nicht gequakt, ist also als gutes Zeichen anzusehen.

. Ich werde heute die Sonne geniessen, ein wenig zuhören was mir die Vögel erzählen wollen und wünsche euch ein recht schönes Wochenende.

24.04.2008 um 23:18 Uhr

Der Kuckuck ist da

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Kuckuck, Voegel, Gesang, Pflaumenbaum, Birnbaum, Fruehling

Stimmung: gut

Heute morgen hörte ich ihn, den Kuckuck.

Langsam stieg die Sonne höher, der Dunst über Baches Bett lichtete sich. Vogelgesang von überall her, laut, leise, durcheinander. Die Amsel in den schönsten Tönen, dazwischen mischte sich der unverkennbare Ruf des Kuckucks.
In diesem Jahr zum ersten mal, so ist er doch nicht erfroren, brauchte nur länger für seinen Weg.

Gestern Nacht war es noch 1 Grad Minus, war ihm wohl zu kalt.
Aber die Tage voller Sonnenschein und jeden Tag etwas wärmer. Da störte dann heute das bisschen Regen auch nicht, es blieb warm wie bei einem Sommerregen.

Die Kirschen blühen ja schon einige Tage, heute nutzten dann auch die Pflaumbäume sowie der Birnbaum die Temperaturen, um vorsichtig ihre Blüten zu öfnnen. Eine weisses Blütenkleid tragen sie. Nur die Apfelbäume lassen sich noch etwas Zeit.

Nun frage ich mich, wieso es Birnbaum und nicht Birnenbaum heisst, genauso bei dem Pflaumbaum? Aber egal, nur blühen und Früchte tragen sollen sie. Ich hoffe die Bienen und andere Insekten sind fleissig mit dem Bestäuben.
Und bald werden auch die Fledermäuse wieder ihre Flugkunststücke in der Abenddämmerung vollführen.

So hat jede Zeit ihre kleinen schönen Dinge für mich bereit. Dinge über die ich mich immer wieder freue.

24.04.2008 um 04:22 Uhr

Jugendliche und Markenklamotten

Wie wichtig ist Mode für Jugendliche und Kinder?

Bedeutet die Kleidung und die Wahl der richtigen Marke alles. Sagt sie für junge Menschen mehr aus als der Charakter?
Ist es denn schon fast peinlich, mal in Aldi Sportschuhen oder KIK Klamotten herumzulaufen.Manchmal könnte man es denken.

In einem Spiegel-Online Artikel schreibt der Reporter unter anderem:

"Es ist nicht leicht, immer mitzuhalten. Der Mechanismus, durch den Jugendliche zum Außenseiter werden, funktioniert einfach und schnell: Wer kein Geld hat, kann keine angesagten Kleider kaufen, wer keine angesagten Kleider kaufen kann, wird als asozial bezeichnet. Und wer asozial ist, gilt als Freiwild in der Schule, wird gemobbt und verspottet. Der Druck ist enorm."

Ist es wirklich so schlimm, unter den Kindern und Jugendlichen, dass nur noch die Äusserlichkeiten zählen? Oder übertreibt der Spiegel Journalist?

Ich finde es traurig wenn es so ist, dass die, die sich keine Markenklamotten kaufen können, alleine deswegen schon ausgegrenzt werden.
Welche Meinung habt ihr zu diesem Thema?

22.04.2008 um 22:25 Uhr

Anders als die anderen

Stimmung: gut

 

Auf der Seite Mein-Kummerkasten.de fand ich folgenden Text eines 15 jährigen Mädchens, der mich tief berührte. Sie fragt sich: Warum bin ich anders? Ich glaube, das eine oder andere ihrer Schilderung kennen von Euch einige auch von sich selbst.

Die Antwort dort finde ich nicht schlecht, aber sie trifft es wohl nicht ganz. Ich denke einige vom Euch hätten einen passenderen Rat für dieses Mädchen bereit. Denn die Frage, ich bin anders als die anderen, stellen sich ja doch sehr viele.

Lieber Kummerkasten,
ich habe ein großes Problem und ich hoffe das ihr mir helfen könnt. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich habe eine Fehlbildung im Gesicht. (Eine doppelseitige Lippenkiefer Spaltung.) Da ich aber gut operiert wurde und auch noch werde habe ich damit kein Problem. Ich bin ja so geboren. Doch viele ärgern mich in der Schule. Nicht nur wegen meiner Spaltung sondern,weil ich anders bin als andere.

Das war schon so seid ich denken kann, überall wo ich hin kam war ich anders, ich passte nirgenswo hinnein.
Nicht das ich dumm wäre, ich bin sogar Klassenbeste. Doch z.B. kann ich es nicht haben wenn mich jemand anfasst, egal ob es mein Mutter, meine Freundin oder ein Fremder ist, ich schrecke sofort zurück und empfinde ein bisschen Ekel, obwohl ich meine Freundin z.B. sehr gerne mag und sie überhauptnichts ekeliges an sich hat.
Ich liebe es alleine zu sein. Außerdem spiele ich sehr gerne Geige, lese, fahe Einrad, schreibe und jongliere. Wenn ich mal Zeit habe hole ich mir ein Mathebuch und löse schwierige Aufgaben.
In meiner Klasse habe ich garkeine Freunde. Sie ärgern mich und versuchen mich fertig zu machen. Sie sagen wen ich im Unterricht was sage versteht sowiso niemand etwas. In unserer Klasse trinken, rauchen alle und nehmen Drogen. Sie lachen mich aus, weil ich soetwas nicht machen würde niemals. Doch ich würde mich niemals zu etwas überreden lassen das ich nicht möchte.Oft kann ich mich nicht dagegen währen.

Zu Hause ist es auch nicht besser men Bruder 12 Jahre spinnt den ganzen Tag rum. Meine Mutter hällt immer zu ihm immer will sie mit ihm zusammen sein. und mein Vater arbeitet den ganzen Tag.
Letztens hat meine Mutter gesagt warum sie nicht ein normales Kind haben könnte so wie mein Bruder, dabei macht mein Bruder alles kaputt wenn er ausrastet und schmeist um sich.
Außerdem hat sie zu mir du behindertes Kind gesagt. Wenn men Bruder mal wieder spinnt geht sie zu mir ins Zimmer gibt mir Fehrnsehverbot etc. und sagt das es meine Schuld wäre wenn er alles um sich wirft und so, weil ich die ältere schwester wäre.
Am liebsten hätte ich einen Platz nur für mich alleine.Denn mein Zimmer kann ich nicht abschließen, da mein Bruder meine Tür eingehauen hat.
In der Nacht passiet es dann, ich schlafe, doch ich träume schon seid ich denken kann von einem Mädchen, sie heißt Kari, Sie lebt in der Vergangenheit, in einm ganz fernem Land. Ihr geht es sclecht, ich träume das sie schlecht behandelt wird, geschlagen wird oder vergewaligt, oft rede ich im schlaf.Ich kann mih nicht gegen diese Träume währen.
Doch das komische ist ich sehe ja Kari in den Träumen doch ich bin dort, mir kommt es so vor als wenn mir das passieren würde und nicht ihr.
Ich kann gut Theater spielen, ich zeige niemanden wie ich bin, denn ich fühle mich als wenn ich Kari wäre und ganz tief in meinem Körper wäre und diesen Körper lenken würde aber nich der Körper wäre.
Als ob es eine Taste gäbe. z.B. lächeln, traurig sein etc. Doch nun habe ich (Kari) mich in jemanden verliebt. Was soll ich nur machen? Wie soll ich mich in der Schule verhalten? Wie soll ich mich meiner Familie gegenüber verhalten?
Und wiso bin ich nur so anders und soll ich mich ändern? Was hat es mit meinen Träumen auf sich?Und wie kan ich ihm sagen das ich ihn liebe oder was soll überhaupt aus uns werden ich meine er ist zwar sehr nett zu mir aber ich weiß nicht ob ich mich irgent wann überwinden kann ihn anzufassen. Außerdem ist er auch ein bisschen anders aber in eine andere Richtung. Er hat auch schon mal gesagt das er mich mag. Aber mag er michoder die die ich spiele. Ich weiß nicht was ich machen sollte.

Vielleich wäre es viel besser wenn ich nicht auf der Welt wäre dann hätte wenigstens meine Klasse ruhe meine Eltern wären glücklicher und mein Bruder auch.
Außerdem wurde mich niemand so richtig vermissen.

 

21.04.2008 um 17:41 Uhr

Der April weiss was er schuldig ist

Stimmung: gut sonnig

Jetzt kommt der April doch noch in die Hufe.

Scheinbar weiss er, wass er uns schuldet, einige warme sonnige Tage.
Gestern abend ging schon der Vollmond rotstrahlend auf. Die Sonne tat es ihm heute morgen nach. Sie leuchtete direkt in mein Fenster, blauer Himmel, einfach erfreulich und schön. Selbst wenn es Nachts noch nahe 0 Grad waren, so versprach es doch ein schöner, ein sehr schöner Tag zu werden.
Und es blieb nicht nur bei dem Versprechen, es wurde auch ein schöner Tag.
Als ich im Morgendunst die Hühner füttern ging, standen drei Rehe vor mir im Garten. Sie schauten mich lange an, erst dann entfernten sie sich langsam. Blieben noch einmal stehen und schauten erneut.
Hätte ich sie streicheln sollen?* Lach* Sah fast so aus.
Nachmittags dann 17 Grad, die Löwenzähne taten so, als ob sie nur darauf gewartet hätten. Ruck-Zuck zeigten sie ihre gelben Blüten neben Gänseblümchen und Buschwindröschen.
Es wird von Tag zu Tag grüner und das macht doch ein anderes Lebensgefühl, als wenn alles grau in grau da liegt. Selbst das Holzhacken macht da gleich mehr Spass. Ein sehr schönes Gefühl.

Hoffe ihr hattet auch einen schönen und sonnigen Tag.
.

21.04.2008 um 17:26 Uhr

Vampire wollten mein Blut

Stimmung: gut

Die Vampyrin war blond und nett, sie wollte mein Blut.

Eine sehr freundliche Arzthelferin auf der Suche nach meinen Adern. Sie waren heute nicht so gut zu sehen.

Aber letztendlich gelang es ihr doch drei Ampullen Blut zusammenzubekommen.
Es hat nicht einmal gepiekst und irgendwie stört mich Blutabnehmen überhaupt nicht.
Viele mögen dann ja nicht einmal hinschauen, wenn die Nadel in den Arm geht.

Hat sie sehr gut gemacht!

So wurde gleich noch EKG gemacht und das Blut auch einmal auf Borreliose untersucht.
Denn Zeckenbisse hatte ich im Laufe der Zeit einige hinnehmen müssen. Die Viecher sind ja so hinterlistig, dass man es garnicht bemerkt wenn sie die Haut durchbohren. Bin da jetzt vorsichtiger geworden.
Natürlich ist nicht jede Zecke Borrelienüberträger, aber wenn sich die sogenannte Wanderröte bildet, ein roter Kreis um die Einstichstelle, dann sollte man schon zum Arzt gehen.
Bin recht froh darüber, den Arzt gewechselt zu haben. Fühle mich da jetzt besser aufgehoben und beraten. Denn mein voriger Hausarzt hat in den ganzen letzten 5 Jahren nicht einmal Blut abgemommen. Fand ich etwas seltsam.

20.04.2008 um 04:00 Uhr

Drabble Fieber um 100 Wort Geschichten

von: sternenschein   Kategorie: Liebe und Emotionen   Stichwörter: Drabble, Gesichter, Dämmerung, Hand, sahen, sich, an

Stimmung: gut drabbelig

Im Drabble Fieber.
angelmagia
schrieb ihr erstes Drabbel. ;-).
Drabbels sind Geschichten die genau 100 Worte haben sollen. Da wollte ich mich auch gleich mal versuchen. Und ich muss sagen es ist schwer. Man muss so vieles wieder wegstreichen. Mit 130 Worten sieht die Geschichte besser aus, aber dann wäre sie kein Drabble. Also hier meine erste Drabble Story:...

In der Dämmerung sassen sie sich gegenüber. Beide wussten, sie würden sich nie wiedersehen. Niemals.
Sie kam aus einer anderen Welt, die nicht die seine war. Er wusste nicht einmal, ob sie je wirklich in seiner war, oder nur einem Traum entsprang..
Nur das Gesicht war im Zwielicht zu erkennen. Lange schauten sie sich schweigend in die Augen.
Ihre Hand lag zart in der seinen.
Stille! Alles war gesagt.
Nach einer endlos scheinenden Zeit stand sie auf und ging. Erst ganz langsam, dann schnell, ohne sich auch nur einmal umzudrehen.

Nie wieder und dennoch für immer, dachte er bei sich.

20.04.2008 um 02:59 Uhr

WOW, die Blogigo Charts gehen wieder

von: sternenschein   Kategorie: sonstiges und allgemeines   Stichwörter: Charts, Liste, Favoriten, Blogigo, Socken

Stimmung: gut

Ich bin ja total von den Socken,
die Blogigo Charts Listen gehen wieder.


*Freu und hüpf*
Da Blogigo wohl keine Selbstheilungskräfte besitzt, wurde scheinbar wieder etwas dran gearbeitet.
Vielleicht wurde sogar unser Flehen im Bug und Wünsche Blog erhört. Ob von Sebatian oder sonstwem.

So kann ich dann auch leichter, in den Listen mit den meisten Einträge, die aktiven Blogs schneller wiederfinden. Sonst tapst man eher blind durch die durch das Bloggeschehen..

Dann hoffe ich mal, dass die Listen nicht nur für zwei Tage dableiben, wie beim letzten Mal.
Und trotz laaaanger Wartezeit ein Dankeschön an Blogigo.
.

19.04.2008 um 18:09 Uhr

Montaigne über sinnvolles Leben

Stimmung: gut

Das Meisterstück eines Menschen,
auf das er besonders stolz sein kann, ist sinnvoll zu leben; alles übrige, wie regieren, Schätze sammeln, Bauten errichten, sind Nebensachen. .......

Die innere Grösse besteht nicht darin, sich möglichst weit nach oben oder auch nach vorwärts zu recken, sondern darin sich zu bescheiden und zu beschränken;
die Erfüllung liegt in dem, was genug ist; die Höhe darin, die normalen Dinge den ungewöhnlichen vorzuziehen.

Nichts ist so schön und berechtigt, als gut und recht ein Mensch zu sein; und es gibt keine so schwere Kunst, wie die, das Leben, das uns gegeben ist, wirklich und natürlich zu leben; und die schlimmste unserer Krankheiten ist die, keine Achtung vor unserem Wesen zu haben. ......

Zitat: Michel de Montaigne ( 1533 - 1592 )

Es ist so einfach, und doch so schwer, dieses was Montaigne sagt zu leben. Der Mensch steht sich manchmal selbst im Wege.

19.04.2008 um 05:08 Uhr

Eheliche Pflichten

Stimmung: gut

So war es früher, ein Urteil des Bundesgerichtshofes von1967 zu den ehelichen Plichten.

Die Frau genügt ihren ehelichen Pflichten nicht schon damit, daß sie die Beiwohnung teilnahmslos geschehen lässt.
Wenn es ihr infolge ihrer Veranlagung oder aus anderen Gründen, zu denen die Unwissenheit der Eheleute gehören kann, versagt bleibt, im ehelichen Verkehr Befriedigung zu finden, so fordert die Ehe doch von ihr eine Gewährung ehelicher Zuneigung und Opferbereitschaft und verbietet es, Gleichgültigkeit zur Schau zu tragen.
Denn erfahrungsgemäß vermag sich der Partner, der im ehelichen Verkehr seine natürliche und legitime Befriedigung sucht, auf die Dauer kaum jemals mit der bloßen Triebstillung zu begnügen, ohne davon berührt zu werden, was der andere dabei empfindet.

Urteil des Bundesgerichtshof (BGH) 1967
veröffentlicht in: NJW 1967, 1078

Erst seit 1997 ist die Vergewaltigung in der Ehe ein Straftatbestand. Und das ist auch gut so!
Erstaunlich ist es wohl nicht, dass die Richter des Bundesgerichtshofes nur die Frau erwähnten, die ihren ehelichen Pflichten nicht teilnahmslos nachkommen sollte. Wohl setzte der BGH sich überwiegend aus Männern zusammen.

Im Grunde könnte man über diese Urteil des BGH von 1967 lachen, wenn es nicht so traurig wäre und soviel über die damalige Zeit aussagt.

19.04.2008 um 00:21 Uhr

suicideangel und ihre Sicht der Dinge

Stimmung: gut

Es hat sich viel bewegt bei Suicideangel.

Ich lese ja in vielen Blogs.
Trauriges, lustiges, gutes und schlechtes, wie das Leben es so bietet.

So wie bei suicideangel,
die oftmals sehr verzweifelt war, keine Lust mehr hatte, sich am Ende fühlte.
Und doch schien in ihren Beiträgen immer auch wieder ein Stück Hoffnung, ein Stück weit Mut hindurch, wenn suicideangel von dem kleinen Baum sprach, unter dem sie später einmal mit ihren Kindern sitzen will. Oder von der Tanne vor dem Fenster, die sich sanft im Winde wiegt, als wollte sie ihr zuraunen, gebe nicht auf.

Es freut mich wahnsinnig, wenn verzweifelte Menschen umdenken, die Welt mit anderen Augen sehen. Dieses hat suicideangel in einem ihrer letzten Beiträge wunderbar beschrieben.
Zwei Seiten, wie sie ihr Leben sehen könnte, sie nennt es ihren* Weg in die Freiheit*.
Man könnte es alles sehr negativ sehen, dass will sie nicht mehr. Es hat ein ganz und gar erstaunliches Umdenken bei ihr stattgefunden.

Ja, das freut mich wirklich, wenn ich aus ihrem letzten Blogeintrag noch etwas lernen kann. Darüber wie man glücklicher wird, und den sie die Wege zum Glück nennt..
Und wie schreibt sie?
"Ich weiss es wird nicht immer so sein, aber ich weiss wie es sein kann und wie es sich anfühlt."
Schön, wenn man dieses von sich sagen kann.
suicideangel, alles Gute für Deine Zukunft, für alle anderen natürlich auch!

ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende.
.

18.04.2008 um 01:45 Uhr

Die Inder sind mal wieder schuld.

Stimmung: gut

Inder essen zu viel.

Indien, ein Land mit vielen Einwohnern, mit sehr vielen.
Erst schicken sie uns ihre gutausgebildeten EDV Kräfte, dann machen sie Hollywood Konkurenz mit Bollywood. Sehr effektiv übrigens.
Jetzt sorgen die Inder auch noch dafür, dass die Lebensmittelpreise weltweit ansteigen.

Wusste ich noch nicht, aber wofür haben wir unser aller Kanzlerin, Frau Angela Merkel ( CDU ).

Sie hat das Problem erkannt und die Inder sowie Chinesen dafur dingfest gemacht.

Denn in Indien nehmen inzwischen 300 Millionen Menschen eine zweite Mahlzeit am Tage ein.
"Wenn die plötzlich doppelt soviele Nahrungsmittel verbrauchen als sie das früher gemacht haben und dann auch noch 100 Millionen Chinesen beginnen Milch zu trinken, dann verzerren sich natürlich unsere gesamten Milchqouten und noch vieles andere."

Sagte Angela Merkel anlässlich der Eröffnung der ersten Raffinerie für Biokraftstoffe der zweiten Generation.

Wie können die Inder auch plötzlich soviel essen, frage ich mich? Weshalb langt denen nicht eine Mahlzeit am Tage, wie immer.
Wollen die Inder etwa auch fett werden. Langt es nicht, wenn wir es schon sind?
Da wird ja glatt das Hühnerfrikassee bei uns wieder 2 Cent teurer, nur weil die mehr essen.

Nein, mal ehrlich, kann man es den Menschen in den Entwicklungs- und Schwellenländern übelnehmen, wenn sie auch satt werden wollen.
Nicht verhungern möchten, keine kümmerliche Hungerexistenz führen wollen? Ich denke nicht.
Aber darauf hätte und sollte die Bunderegierung und andere Länder vorbereitet sein sollen.

Die dortige mangelnde Agrarstruktur wird kritisiert..
Hat nicht gerade die USA, die Bundesrepublik und die EU mit den subventionierten Exportlebensmitteln dazu beigetragen, dass die Agrarstrukturen, die Kleinbauern in den Entwicklungsländern kaputt gingen?
Da die dortigen einheimischen Bauern ihre Produkte nicht so billig anbieten konnten, in Konkurrenz zu dem Amerikanischen Reis, Mais und Getreide, unseren Hühnerteilen, Zuckerrüben etc, die beim Export in diese Länder hoch bezuschusst und subventioniert werden.

Wie gesagt, ich gönne JEDEM Inder seine zweite Mahlzeit.
Ob Frau Merkel es den Indern auch gönnt ging nicht klar aus ihren Worten hervor.
Man sagt Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

Also unternehmen sie etwas Frau Merkel, aber nehmen sie nur nicht den Indern ihre zweite Mahlzeit wieder weg. In dem sie Verzicht für die Entwicklungsländer predigen.
Denn es lässt sich hier nicht so gut satt sein, wenn andernorts gehungert wird.
.

17.04.2008 um 18:02 Uhr

Wir sind ein Teil

Stimmung: gut

Wir sind ein Teil vom Staat und ohne uns
ist kein Staat zu machen.


Zitat: Petra Kelly

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16.04.2008 um 18:03 Uhr

Bloggen und die Anonymität

Stimmung: gut

Vieles schreibt man, in der scheinbaren Anonymität des Netzes.
Bis man bemerkt, es ist garnicht so anonym wie man denkt.
In meiner Bloggerzeit habe ich sehr viele Blogs gesehen, die plötzlich gelöscht wurden, weil den Blog jemand fand, der ihn nicht finden sollte.

Dieses fand ich jedesmal sehr schade, denn teils waren es Blogs die über Jahre bestanden. In denen viel Arbeit und viele Gedanken sowie Herzblut steckten.
So wie jetzt zum Beispiel der Blog von NicciPain. Drei Jahre schrieb sie fast täglich über ihr Leben.
Jetzt ein Klick und alles ist weg. Drei Jahre in denen es hoch und runter ging, Jetzt zog sie die Notbremse und Reissleine. Schade!

So sollte sich jeder Blogger überlegen, was er schreibt. Wenn er sehr persönliche Dinge schreiben will, dann am besten ohne Realnamen, mit verkehrten Kürzeln, damit der Blog von den genannten nicht beim googlen gefunden werden kann.

Aber wer denkt schon beim Anfang einer Liebe daran, dass es einmal anders enden kann, als man es sich vorstellt.

Klar kann man auch offen schreiben, alles.
Nur bewusst sollte man sich dabei sein, dass es auch andere lesen. Was normalerweise nicht schlimm ist.

Will man hingegen kein Blatt vor den Mund nemen, über die Hühnerfrikasseemafia und bekackte Typen in Unis schreiben, dann sollte man tunlichst Pseydonyme als Namen benutzen. ARGHHHH!!
Um Anfeindungen der betreffenden Personen vorzubeugen.
.

16.04.2008 um 16:40 Uhr

Montaigne und die Natur

Stimmung: gut
Musik:

Gern und dankbar nehme ich hin,
was die Natur für mich getan hat;
ich finde mich damit ab und schicke mich darein.
Sie ist eine grosse allmächtige Spenderin;
Unrecht tut, wer ihre Spende ablehnt,
sie unwirksam macht und sie verfälscht:
gib dich zufrieden!
Die Natur hat alles gut gemacht.
" Alles was der Natur entspricht ist wertvoll. "

Zitat: Michel de Montaigne ( 1533 - 1592 )

Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Ähnlich sehe ich es auch.

15.04.2008 um 02:03 Uhr

Die Titanic und Mc.Donald

Stimmung: gut

Ja, was hat die Titanic mit Mc Donald gemeinsam?

Den 15. April.
An diesem Tag im Jahre 1955 war es soweit.
Handelsvertreter Roy Kroc eröffnete in Des Plainest (Illinois) sein erstes Mc Donalds-Hamburger Restaurant.
Ob er da wohl schon ahnte, dass er weltweit damit Erfolg haben wird?

Nicht ahnen konnten die Pasagiere der Titanic, dass dieser angeblich unsinkbare Luxusliner, auf der Jungfernfahrt nach einer Kollision mit einem Eisberg, am 15. April 1912 sinken würde.
1500 Passagiere dabei mit in den Untergang riss.
Wäre heute ein Gedenkfilmabend für den
*Untergang der Titanic* wert.
Oder für Celine Dion * My Heart Will Go On *

Was passierte noch am 15. April?

Claudia Cardinale wird heute 70 Jahre alt.

1925 wird der Massenmörder von Hannover, Haarmann, mit dem Fallbeil hingerichtet.
24 junge Männer ermordete er , soll sie zum Teil zu Wurst verarbeitet haben.
Warte, warte nur ein Weilchen, dann kommt Haarman auch zu dir, sang man damals.

1832 wurde Wilhelm Busch geboren, ohne ihn gäbe es die Witwe Bolde sowie Max und Moritz nicht..

1452 wurde Leonardo da Vinci geboren. Soviele Entwicklungen und Erfindungen sah dieser geniale Mann zu seiner Zeit voraus.

Pol Pot starb 1998. . Seinen Roten Khmer fielen in Kambodscha über 2 Millionen Menschen zum Opfer.
Er entvölkerte die Städte, liess die Menschen alle aufs Land bringen. Jeder der zur Intelliganz zählte wurde umgebacht. Professoren, Lehrer, selbst das tragen einer Brille reichte schon.
Was ich selbst am schrecklichsten daran fand, die ganze Welt wusste es und sah einfach nur zu.
* Killing Fields - scheiendes Land * ein sehr bewegender Film über diese Zeit.

Hmm, der 15.April ein besonderer Tag? Vielleicht. Allen die heute Geburtstag haben einen herzlichen Glückwunsch.