Gedanken oder Fragen

17.06.2008 um 17:16 Uhr

Blödsinn oder tiefe Wahrheit ?

Stimmung: gut

Ein Onkel der gutes mitbringt,
ist besser als eine Tante, die nur Klavier spielt.

Zitat: Wilhelm Busch ( 1832-1908 )

Mütter vergessen gerne, dass die Nabelschnur schon mit der Geburt getrennt wird.

Zitat: Vera Casper

Mancher Mensch hat ein grosses Feuer in seiner Seele, und niemand kommt,
um sich daran zu wärmen.

Zitat: Vincent van Gogh ( Maler, 1853 - 1890 ) Van Gogh wurde, nachdem er dem Wahnsinn verfiel, nur 37 Jahre alt. Das Zitat von van Gogh berührt mich am meisten.

16.06.2008 um 17:01 Uhr

Liebe und Berührungszwang

Stimmung: gut

Liebe ist ein Berührungszwang,
Manchmal begreift die Haut mehr als der Kopf.

Sagt Karlheinz Deschner, und dem ist wohl so.
Er sagt aber auch:

Liebestragödien auf der Bühne haben wenigstens Pausen.

Stimmt, aber im Leben leider nicht, da gibt es keine Erholung zwischendrin. Da wird alles durchgängig gespielt, bis zum bitteren Ende.

Karl Heinz Deschner (geb.1924)
Bissige Aphorismen, ISBN 3-499-22061-X, rororo
gilt als der grösste Kirchenkritiker des zwanzigsten Jahrhunderts.
Denn von ihm ist auch folgendes Zitat:

Nicht die Sexualkunde verdirbt die
Jugendlichen -- der Religionsunterricht!
.
Hätte ich dieses nicht schreiben sollen? Denn prompt grollt ein einzelner Donner scharfzüngig von oben, dabei sieht es nicht gerade nach Gewitter aus..;-) Ein Zeichen oder was?
.

15.06.2008 um 20:05 Uhr

Fussball EM

Stimmung: gut

Ohne Verlierer gäbe es kein Fussball.

Wie wahr dieses Zitat eines Griechen ist. Ein Sieger braucht auch immer einen Verlierer.
Und was sagen die Griechen über Otto Rehhagel, dem griechischen Trainer?
Bisher noch nichts. Für sie ist die EM zu Ende, aber ein Spiel wird noch absolviert. Wenn auch dieses verloren wird...
"Erst heben die Griechen ihn bis in den Himmel und dann, wenn verloren wird, schmeissen sie ihn ins Meer, so machen es die Griechen immer."
So sprachs eine Deutsche, die in Athen lebt.
Armer Otto Rehhagel, im Himmel lebt sichs besser als im Meer.

Die deutsche Fahnenindustrie jubelt. Sie hat durch die EM einen Umsatzboom erlebt. Ob die deutsche Mannschaft jetzt weiterkommt oder nicht. Ihr kann es egal sein, ihr Geschäft hat sie gemacht.

Unserem Bundestrainer Löw, wird ja schon vorgeworfen, die verkehrten, jungen und laufstarken, Fussballspieler zu Hause gelassen zu haben. Zu sehr auf Sicherheit gesetzt zu haben.
Hätte Löw es andersherum gemacht, und das Ergebnis wäre wie jetzt, dann würden ihm diese Vorwürfe wohl andersherum gemacht. Wie man es macht, macht man es nicht richtig. Der Erfolg gibt letztendlich recht oder eben nicht.
Mal schauen, wie es morgen weitergeht. Falls es weitergeht. Die österreichischen Medien sind jedenfalls schon im Siegestaumel. Schaun mer mal.
Und die deutschen Fussballfrauen sind eh erfolgreicher.*g*

15.06.2008 um 07:05 Uhr

Irrt Schiller hier ?

Stimmung: gut

Alle anderen Dinge müssen;
der Mensch ist das Wesen welches will.

Zitat: Schiller ( über das Erhabene )

Stimmt es so, wie es Schiller sagt, oder irrt er hier?

Denn ich kenne sehr viele Tiere die wollen, die einen Willen haben. Manche sogar einen sehr starken.
Wenn sie etwas wollen, sind sie kaum davon abzubringen. Katzen sowieso, aber selbst Hühner, die teilweise recht dumm sind, können, wenn sie etwas wollen, dieses sehr zielstrebig und penetrant verfolgen. Lernfähig sind auch sie, trotz ihrer partiellen Beschränktheit in einigen Dingen.

So denke ich nicht, dass der Wille uns vom Tier unterscheidet oder wie Schiller es meint, uns erhaben macht.

Und ehrlich gesagt, gerade eben, als ich durch den Garten ging, sprang ein Rehbock vor mir aus den Büschen. Flùchtete recht langsam. Um dann in 15 Metern Entfernung stehen zu bleiben, um von dort aus mich eine ganze Zeit lang anzusehen.
Da stand er dann stolz auf dem freien Feld und schaute mich aus grossen Rehaugen an.
Kein bisschen fühlte ich mich ihm gegenüber erhaben. Aber er, der Rehbock, kam mir sehr erhaben vor. Selbst auf der Flucht, hatte er, mit seinen grazilen Bewegungen, etwas was Vollkommenheit ausstrahlte.

14.06.2008 um 13:53 Uhr

Alles Gute, Rote Zora

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Geburtstag, DieRoteZora, feiern, Blogs, gestaltet

Stimmung: gut

Blogigo würde ohne sie anders aussehen.

Denn viele Blogs wurden mit des Frolleins Hilfe grafisch anders gestaltet. So gestaltete Die rote Zora auch mein Bloglayout.

Heute feiert DieRoteZora *klick hier*,
das Frollein, welches tief im Wald wohnt und Herrin über 3 Kobolde, einigen Katzen und einer Hängematte ist, ihren Geburtstag.

Liebe Zora, ich wünsche Dir alles Gute zu Deinem Geburtstag, bleib wie Du bist, so herzlich und emotional. Und fùr die Zukunft wünsche ich Dir ein glückliches Händchen, für alles was Du tust. sternenschein

13.06.2008 um 20:48 Uhr

Fussball EM

Stimmung: gut

Ja, was ist denn das?
Die ersten bauten ihre Deutschlandfahnen, ganz still und leise mit einem weinenden Auge, von ihren Fahrzeugen ab. Zutiefst geschockt, von dem verlorenen Fussballspiel bei der WM in Klagenfurt.
Deutschland verlor 2:1 gegen Kroatien.
Ja, richtig gelesen, Deutschland verlor. Nicht die Fussballmannschaft um Lehmann. Nicht die Elf, sondern gleich ganz Deutschland. Ich auch, wie jeder von uns. *g* WIR haben verloren. Hätten WIR etwas dagegen machen können? Nein, WIR müssen es hinnehmen.
Aber die grenzenlose Enttäuschung wird gezeigt, Wimpel und Fahnen wurden abgebaut und zusammengerollt. Kein Hupkonzert in den Städten, kein Gesinge und Gejohle. Das Feuerwerk bleibt in der Kiste.
Hätten wir nicht auch die Niederlage feiern können, sind WIR so schlechte Verlierer?
Dabei wollte die Deutsche DFB Elf sich doch nur das schnelle Rückfahrticket sichern, schliesslich warten Frau und Kinder zu Hause. Da muss doch auch dran gedacht werden. Jetzt hofft die Elf nur noch, dass die Österreichische Mannschaft nicht allzuschlecht ist, damit es mit dem nach Hause fahren auch klappt.

13.06.2008 um 20:22 Uhr

Stacheliger Besuch

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Igel, Katzenfutter, Stacheln, Uhu, Dachs, Fuchs, Daemmerung, Katzen

Stimmung: gut

Gestern abend in der Dämmerung kam er wieder, der Igel. Ein stacheliger Besuch.
Jedesmal wenn ich rausging sass er da und tat sich am Katzenfutter gütlich. Argwöhnisch von den Katzen beäugt. Als er mich sah, drehte er sich weg, kauert sich zusammen und rollte sich ein wenig ein. Aber immer so, dass ich die Schnauze des Igels noch sehen konnte. Irgendwann lief er behende auf seinen kurzen Igelbeinen davon.

Dreimal sah ich ihn noch beim Katzenfutter sitzen.
Ich freue mich jedesmal diesen stacheligen Gesellen zu sehen. Hoffentlich bekommt er kleine Igelbabys, mit denen er dann losziehen kann.
Einmal, bei geöffneter Tür, kam er in den Flur. Ich bemerkte es nicht. Hörte es später an seinem Radaugemache. Igel sind nicht gerade leise.

Igel besitzen 6.000 bis 8.000 Stacheln. Wer weiss wer die gezählt hat, ich jedenfalls nicht. ;-O
Der Igel kann mehrere Kilometer weit marschieren, wird bis 6 Jahre alt. Das Weibchen wiegt etwa 800 Gramm, das Männchen fast doppelt soviel, um die 1500 Gramm.
Uhu, Dachs und Fuchs sind des Igels natürliche Feinde. Angeblich sollen Igel kein Obst fressen und keine Milch trinken. Beobachtet hatte ich ihn aber dennoch schon dabei. Er wusste es wohl nicht, dass er das nicht macht.
Sie fressen Würmer, Insekten, Asseln, Käfer, Spinnen und allerlei andere Kriechtiere und Krabbeltiere.

In der Paarungzeit beschnuppern sich Igel gegenseitig. Damit sie den Geruch des anderen besser aufnehmen können, speicheln sie sehr laut keuchend und prustend Maul und Nase ein. Es hört sich lauter an als ein keuchender und pustender Mensch. Anfangs und in der Dunkelheit, konnte ich dieses Geräusch nicht zuordnen. War schon sehr merkwürdig, denn ich wusste davon noch nicht.
.

12.06.2008 um 15:33 Uhr

Von Schwiegermütter und gesperrten Blogs

Stimmung: gut

Schwiegermütter tun oft so, als würden nur sie wissen, was für ihren geliebten Sohn das beste ist.

Wohl so einige haben diese Erfahrungen machen müssen. Erfahrungen mit der Schwiegermutter, für die nichts gut genug ist. Die alles besser weiss. Es geht manchmal so weit, dass diese Mütter auch noch die Hände auf die Finanzen des Sohnes halten und bei der Auswahl der Frauen ein Mitbestimmungsrecht sich ausbedingen.

Ich glaube das Thema Schwiegermütter ist für etliche ein Reizthema.
So wie im Moment fùr Blacksheep. Sie lernte übers Internet, nach zwei Fehlgriffen, ihren Leo kennen und auch lieben. Er scheint der richtige zu sein. Am liebsten würde Blacksheep zu ihm ziehen. Aber da ist erstmal noch die künftige Schwiegermutter davor.
In ihrem Blog fragt Blacksheep *klick hier*
ob es Tricks gibt, die Schwiegermutter für sich einzunehmen, bzw. wie man damit umgehen sollte.
Bisher hat sie nur eine Antwort bekommen. Vielleicht haben von euch ja noch einige Tipps für sie, wie man mit Schwiegermonstern, äh Müttern umgehen sollte?

Ein anderes Thema sind Blogsperrungen.
Der Betreiber Blogigo musste aufgrund einer einstweiligen Verfügung des Berliner Landgerichts, einen Blog von Anhalli deaktivieren. Sie hatte dort über eine dubiose Firma geschrieben, die dann ihre Anwälte bemühten, was zur Blogschliessung führte.
Deshalb sollte man immer genau darauf achten, was man schreibt. Speziell wenn Firmen oder Realnamen genannt werden. Wir haben ja angebliche Meinungsfreiheit, aber so frei ist sie dann doch nicht.
Zum Thema und zu Anhallis Blog *klick hier*
Freie Blogs für freie Leser, oder wie?

11.06.2008 um 22:32 Uhr

Wenn wir ein Maulwurf wären ....


Wenn wir ein Maulwurf wären, ich glaube dann würden wir platzen.

Dann müssten wir täglich soviel essen wie wir in etwa wiegen. Das wären rund 45 bis 80 Kilo Nahrung am Tage, die wir zu uns nehmen müssten.

Wer soll das schaffen? Peng würde es wohl schon am ersten Tag machen und wir wären dahin.

Der Maulwurf ist ein wahres Kraftpaket, mit seinen Schaufelhänden und dem schwarzglänzenden Samtfell. Er buddelt den ganzen Tag in der Erde herum und sieht trotzdem nie dreckig aus. Manchmal kann man garnicht so schnell schauen, wie er neue Erdhaufen aufwirft. Ich sah ihn mal über Tage, das gefiel dem Maulwurf nicht so, er grub sich innerhalb von einer Minute durch dichte Grassoden wieder ein, zack, und weg war er.
Aufgrund seiner Schwerstarbeit hat der Maulwurf einen rasend schnellen Stoffwechsel, deswegen muss er jeden Tag etwa soviel Nahrung verspeisen wie er selbst wiegt. Bleibt er zehn Stunden ohne Beute, dann gibt er die Schaufel ab. Manche wùrden sagen, er mcht die Grätsche. ;-)

Sein Leib- und Magengericht sind die Regenwürmer, ungekocht, ungebraten. Von ihnen bekommt er einfach nicht genug. Damit seine Regenwurmvorräte haltbar bleiben, lähmt der Maulwurf die Wùrmer mit einem Biss ins Vorderende des Wurmes und packt ihn in seine Speisekammer als lebende gelähmte Nahrungsreserve. Dort kann er bis zu 1000 Würmer lagern.
Der arme Wurm, der dort auf seine Vertilgung wartet ist wirklich ein bedauernswertes Opfer.
Vielleicht kommt ja auch daher der Spruch, ich armes Würmchen. Aber der Maulwurf hat es auch nicht leicht, sein ganzes Leben lang in der Dunkelheit unter Tage arbeiten zu müssen. Hoffentlich ohne allzuviele Grubenunglücke.

Und da man den Maulwurf bei seinen Erdarbeiten nicht sieht, nennt man Menschen, die irgendwo eingeschleust werden, undercover sind, heimlich etwas anderes machen als sie sagen, auch Maulwürfe. Die Ergebnisse ihrer Daseins bemerkt man an den grossen Haufen, die sie hinterlassen. Bei ihrer Wühlarbeit.

Quelle fùr die Fakten:TV14

10.06.2008 um 17:36 Uhr

Wolken ziehen auf ...

von: sternenschein   Kategorie: Gedichte   Stichwörter: Wolken, Regen, Sonne

Stimmung: gut

Wolken ziehen langsam auf,
werden dunkler mit der Zeit.
Der Boden wartet drauf,
Regen scheint nicht weit.

Die Bäume im leichten Wind sich wiegen,
das sieht ein kleines Kind,
nichts mehr mit auf der Wiese liegen,
holt sich den Regenschirm geschwind.

Zum Glück wissen wir, die Sonne scheint auch hinter den Wolken weiter. So denke ich daran, wie ich aus einem Flugzeug eine wunderschöne weisse Wolkenlandschaft unter mir in der Sonne liegen sah.
Ein ganz anderer Anlick als wenn man von hier unten schaut.

09.06.2008 um 21:56 Uhr

Das ist kein Frühling

Stimmung: gut

Das kann man kaum noch Frühling nennen, es sind zur Zeit eher hochsommerliche Hundstage.
Die letzten Tage, zeigte das Thermometer hier, wieder über 30 Grad Celsius im Schatten an.
Ignorabo hatte recht, die Wäsche trocknete schneller als man gucken kann. Habe es reichlich genutzt. ;-).

Eine wochenlange Schönwetterperiode geht zu Ende. Für übermorgen sind Temperaturen unter 20 Grad angesagt und....Regen!

Die alljährliche Schafskälte meldet sich an. Sie kommt jedes Jahr um den 11 Juni herum. Zu dieser Zeit bricht dann Polarluft zu uns herein.
Auf das Wetter ist ja im allgemeinen so wenig Verlass, wie auf einen untreuen Gatten. Kommt wie und wann es will. Die Schafskälte hingegen tritt in 89% der Fälle ein. Könnte man schon fast drauf wetten.
Sie ähnelt dem indischen Monsun, und wird deshalb auch Monsunwelle genannt.
Schafskälte wird sie wohl heissen, da die Schafe um diese Zeit geschoren werden und dann frieren.
Hoffentlich brauchen wir nicht zu frieren und müssen letztendlich die Pullis wieder raussuchen. Heizen wollte ich auch nicht mehr. . Denn bei den Heizkostenpreisen bin ich froh, nicht heizen zu müssen.
Bis Siebenschläfer am 27. Juni, ist es noch etwas hin, bis dahin kann das Wetter dann ruhig wieder schön werden. Hoffentlich!

08.06.2008 um 15:35 Uhr

Salomo war ein weiser Mann

Stimmung: gut

Salomo war ein weiser Mensch, wenn man der Legende glauben darf.
Salomo hielt Gericht, zwei Mütter kamen zu ihm, die sich um ein Kind stritten. Beide sagten es sei ihres.
Salomo liess einen Kreidekreis auf den Boden zeichnen, und das Kind in die Mitte stellen.
Die Mutter, die das Kind aus dem Kreis herauszieht, der sollte das Kind zugesprochen werden.
Die Mütter nahmen ja ein Arm des Kindes und zerrten so gut es ging, nach beiden Seiten.

Dem Kind tat es weh, so zerrissen zu werden. Die Frau aber, der das Kind am meisten ans Herz gewachsen war, konnte das Leiden des Kindes nicht ansehen. Traurig liess sie los um dem Kind nicht noch mehr Schmerzen zuzufügen. Die andere Mutter zog es triumphierend aus dem Kreidekreis. In dem Wissen es jetzt ganz für sich zu haben.

Doch Salomo war weise, er hielt sich nicht an sein Wort. Er sah das Leid der wirklichen Mutter, ob es die wahre Mutter war, es sei dahingestellt. Er sah, dass sie das Kind so sehr liebte, ihm keine Schmerzen zufügen konnte, und es deshalb aufgab.
Deshalb sprach er ihr das Kind zu. Die Zerrmutter musste verzichten.
Vielleicht nicht gut von Salomo, sich nicht an seine eigenen Worte zu halten, aber dennoch eine Weise Entscheidung.

Kinder sollten niemals instrumentalisiert werden, wenn Paare sich trennen. Wie es oft genug geschieht. Kein Elternteil sollte an dem Kind zerren, es versuchen auf seine Seite zu ziehen. Den Partner, die Mutter oder den Vater beim Kind schlecht machen. Das Kind sollte sich selbst ein Bild machen und nicht in die Auseinandersetzungen mit hineingezogen werden.

Und auch in der Liebe wird es wohl ähnlich sein, wer liebt zerrt nicht. Versucht nicht den anderen zu zerreissen. Zwingt ihn nicht. Lässt ihn aus Liebe dann eher gehen.

07.06.2008 um 15:55 Uhr

Sich selber lieben ?

Stimmung: gut
Musik:

Es wird ja oft gesagt, man solle sich selbst lieben.
Aber wie soll das gehen? Wie kann ich mich selbst lieben? Hört sich ja auch etwas merkwürdig an, Eigenliebe steht nicht sehr hoch im Kurs.

In der Bibel steht:
Liebe deinen nächsten wie dich selbst.
Bibel hin oder her, trotzdem ist da etwas sehr wahres dran.
Und hach, da haben wir es doch!
Meinen Nächsten soll ich lieben.
Huch, da steht ja noch was, da steht wiie dich selbst!

Wenn ich mich nun aber nicht liebe, vielleicht mich selbst sogar hasse?
Kann ich den anderen dann vielleicht garnicht lieben, selbst wenn ich es denke. Oder hasse ich ihn in Wirklichkeit. Verstecke den Hass nur hinter einem Mantel den ich Liebe nenne? Lauer nur darauf, dass er sein wahres Gesicht zeigt, damit ich den nächsten hassen kann, wie mich selbst?

Geben kann ich nur, was ich habe. Habe ich nur Hass, dann kann ich in Wirklichkeit auch nur Hass geben, keine Liebe.
Liebe dich selbst, es hört sich merkwürdig an. Vielleicht sollte ich sagen, ich mag mich, ich achte mich und ich bin mir ein guter Freund. Na gut, vielleicht kann ich mich dann ja auch lieben, wenigstens etwas. *g*

06.06.2008 um 15:11 Uhr

Halber Blogbirthday

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Bloggeburtstag, Kommentare, Blogigo, Blog, Besucher

Stimmung: gut, freu

Heute ist mein Blog genau eineinhalb Jahre alt geworden.

Eine kurze Zeit, und dennoch fürs Bloggen eine lange Zeitspanne. Jedenfalls dafür dass es Anfangs nur ein Versuch sein sollte.

734 Einträge
37.484 Besucher lt. Blogigo Zähler über
50.000 laut Counterstation
5.983 Kommentare

Wieviele Kommentare ich in den anderen Blogs schrieb wird ja icht erfasst, aber ich denke es werden wohl auch über 5.000 sein.
Hoffe ich habe euch nicht mit meinen ganzen Kommentaren zu sehr zugespamt.;-))

Grund dafür, an meine Leser, die ihr so treu immer wieder kommt, ein ganz dickes und besonderes Dankeschön zu sagen.

Ich freue mich hier unter euch sein zu dürfen. Ihr, die ihr alle zusammen Blogigo und sein besonderes Feeling erst ausmacht. Denn ohne euch wäre Blogigo nichts, höchstens eine Plattform wie jede andere auch.

Also noch einmal Danke und ein schönes Wochenende für euch alle.
.

06.06.2008 um 04:49 Uhr

Doch keine Abschaffung der Studiengebühren ?

Stimmung: gut

Werden die Studiengebühren in Hessen jetzt doch nicht abgeschafft?

Die Landtagsmehrheit, bestehend aus SPD, Die Grünen und Die Linken, hatten ein Gesetz beschlossen, welches die Studiengebühren in Hessen wieder abschaffen sollte. Die Ausfälle sollte das Land übernehmen.
Hessen wäre damit das erste Bundesland, welches die Studiengebühren kippt.

Vielleicht eine Kette, die zur Folge gehabt hätte dass diese unsäglich unsozialen Studiengebühren auch in anderen Bundesländern abgeschafft worden wären.

Der Wahlverlierer Koch (CDU), zur Zeit immer noch geschäftsführender Ministerpräsident, will sich weigern das Gesetz zu unterzeichnen. Somit besteht die Gefahr, dass es zum Wintersemester 2008 nicht in Kraft treten kann.

Ich finde, Koch hat die Wahl verloren, er muss weg.
Aber Schuld hat auch die SPD. Hätte die SPD ihre Vorsitzende Ypsilanti geschlossen unterstützt, wäre sie jetzt Ministerpräsidentin, und dieses Problem gäbe es garnicht. Leider ist die SPD nicht einmal in der Lage geschlossen für ihre eigene Ministerpräsidentenkandidatin zu stimmen, so dass Frau Ypsilanti garnicht erst zur Wahl antrat.
Chaostage in Hessen und die Studenten müssen jetzt darunter leiden.
.

05.06.2008 um 16:30 Uhr

Das war kein Sex

Stimmung: gut

"Das war kein Sex, sondern ein Massaker".
Beschreibt Markus Kavka, Moderator bei MTV, seine ersten Jugenderlebnise mit dem anderen Geschlecht.

Kavka schildert in einer Kolumne seine Erlebnisse als 13 bis 18 jähriger Junge, der in einem bayrischen Dorf in den achtziger Jahren, auf der Suche nach der ersten Liebe ist.

"Die ganze Geschichte von Elke, Claudia, Petra, Ingrid, Dagmar, Sabine und Sophie Marceau"
lautet sein Geständnis über diese, wohl für jeden Jungen, so schwere Zeit.
Beim lesen musste ich oftmals schmunzeln, auch manchmal lachen und so einige Erinnerungen an selbsterlebtes tauchten auf. Nur von Mückenstichen bei den ersten Liebesbekundungen blieb ich, im Gegensatz zu Kavka, zum Glück verschont. Ja, das knüpfen der ersten zarten Bande ist nicht immer ganz leicht, daran wird sich wohl auch bis heute nicht viel geändert haben.

Wer die ganze Geschichte von Elke, Claudia, Petra, Ingrid, Dagmar, Sabine und Sophie Marceau lesen möchte, der
*klicke bitte hier.*
Viel Spass dabei..;-)

04.06.2008 um 23:48 Uhr

Kindermund tut Wahrheit kund

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Kindermund, Wahrheit, einkaufen, Mutter, Kinder, Nutte

Kindermund tut Wahrheit kund.
So heisst es. Aber was ich heute beim einkaufen erlebte lässt mich doch zweifeln.

Im Supermarkt meines Vertrauens, er war übrigens recht leer, und ich auch später der einzige an der Kasse. Weiss garnicht was ihr immer habt? ;-))
Eine Mutter, nicht sehr schlank, nebst zwei Kindern. Jungs, wohl so zwischen zwei und drei Jahren alt. Die Jungs in Unterhosen und Shirt. Nun gut es war warm.

Die beiden nörgelten, wollten wohl etwas was sie nicht bekommen sollten.
Dann dieser Satz, den sie wütend zu ihrer Mutter sagten:
"Du bist ne fette alte Nutte"

Ich dachte ich höre nicht richtig. Aber sie wiederholten ihn noch öfter. Die Mutter blieb ruhig, sagte nur sichtlich genervt: "Gleich gehe ich mit euch nicht mehr einkaufen, wenn ihr so weitermacht."

Wie kann es nur angehen, so etwas von Kindern kaum über zwei Jahre alt? Wo haben sie das her?
Aus dem Kindrgarten oder der Schule kann das ja noch kaum kommen. Oder hören sie diesen Satz desöfteren zu Hause? Von ihrem Vater gar? Wäre traurig.

Kinder probieren vieles aus im jungen Alter,auch wie ordinäre Worte wirken. Von denen sie meist noch garnicht wissen was es heissen soll, das ist normal.
Aber ob dieses als normal anzusehen ist, ich bezweifel es.

*Lach*Vielleicht sollte ich mein Menschenbild doch einmal überdenken??

03.06.2008 um 17:26 Uhr

Einfach Schiller

Stimmung: gut

Der Nutzen ist das grosse Idol der Zeit,
dem alle Kräfte fronen und alle Talente huldigen sollen.
Auf dieser groben Waage hat das geistige Verdienst der Kunst kein Gewicht, und aller Aufmunterung beraubt, verschwindet sie von dem lärmenden Markt des Jahrhunderts.

Zitat: Schiller ( über die ästhetische Erziehung der Menschen)

Viel geändert hat sich seitdem nicht. Auch heute wird alles unter dem Nutzen und Kostenfaktor gesehen.
Wie oft wird gesagt, das hat doch keinen Sinn, das bringt doch nichts, hat keinen Nutzen. Ob in der Kunst oder im Leben. Alles soll sich am Mehrwert orientieren.

Aber wie leer wäre diese Welt ohne dieses scheinbar "Nutzlose", ohne das verspielte, vieleicht sogar sinnlose und dadurch wieder sinnvolle.
Das Herz und die Seele erfreut sich manches mal am nutzlosen verspielten mehr als an nützlichen Dingen.
Und ist dieses dann nicht ein sehr grosser Nutzen? Freude macht keinen Unterschied zwischen Sinn und Unsinn, ist sie es nicht die zählt?

02.06.2008 um 07:42 Uhr

Blogigo Zeitreise

Stimmung: gut

Da letztens in einem Kommentar gefragt wurde, seit wann es Blogigo gibt, hier eine kleine Blogigo Zeitreise.

Blogigo ging wohl Im Herbst 2003 ans Netz, mit der Ankündigung, dass hier ab Nov. eingetragene User kostenlos bloggen könnten.
Kostenlos, da es über Werbung finanziert werden sollte. Auf der Eingangsseite stand noch, dass auch kostenpflichtige Premiummitgliedschaften möglich sein sollten, die dann ohne Werbung sind.

Im Februar 2004 hatte Blogigo nach eigenen Angaben 855 registierte User mit 655 aktiven Weblogs.
Wer sehen möchte wie Blogigo damals im Februar 2004 aussah bitte*hier klicken*

Es ist eine Seite der archive.org,
die sehr viele Internetseiten ab dem Jahre 1996 gespeichert haben.
Auf deren Seite kann man sich längst gelöschte Internetseiten und auch gelöschte Blogs anzeigen lassen. Im Internet geht scheinbar nichts verloren.

01.06.2008 um 20:20 Uhr

Abi oder Abschluss in der Tasche. Und dann ?

Stimmung: gut

Endlich. Ihr habt das Abi oder den Abschluss in der Tasche. Es ist endlich geschafft. Aber was jetzt?

Herbeigesehnt, Angst vor den Prüfungen und Klausuren gehabt. Jetzt ist es soweit.
Die Schulzeit ist definitiv zu Ende. Menschen, mit denen ihr fast euer ganzes bisheriges Leben zu tun hattet, die täglich neben euch sassen, ihr seht sie vielleicht nie wieder.
Freundschaften zerbröseln, verstreuen sich in alle Winde. Studienplätze oder Lehrstellen die weiter weg sind. Wenn man sie überhaupt sofort bekommt.
Man sieht sich nicht mehr. Jedenfalls nicht so oft.

Ich stehe vor dem Nichts. Mir wurde praktisch 13 Jahre lang vorgeschrieben was ich zu tun habe, jetzt soll ich auf einmal selbst entscheiden.
So drückt es No7 aus
Ich glaube, da mischt sich Freude mit Wehmut. Und wenn dann noch Absagen auf die Bewerbungen kommen, nagt es am Selbstwertgefühl.
Ein Stück mehr Freiheit, aber auch Verantwortung für sich selbst.
Fast alles was bisher galt, gilt nicht mehr. Beendete Kindheit.
Weiterentwicklung im Leben oder eher Brüche im Lebensweg? Zielstrebigkeit oder eher Ratlosigkeit bei der Frage, was jetzt? Früher sagte man, jetzt beginnt der Ernst des Lebens. Dabei ist die Schulzeit für etliche heute auch schon kein Spass mehr.

Eure Erfahrungen, mit dieser Zeit des Umbruches würden mich sehr interessieren. Wie erlebt ihr es, oder wie habt ihr es erlebt?
.