Gedanken oder Fragen

15.07.2008 um 07:52 Uhr

Der sprachlose Goethe

Stimmung: gut

Wir sollten weniger sprechen und mehr zeichnen.
Ich meinerseits möchte mir das Reden ganz abgewöhnen und wie die bildende Natur in lauter Zeichnungen fortsprechen...

( Zitat: Johann Wolfgang von Goethe )

Was wäre gewesen wenn Goethe sich das Sprechen früh abgewöhnt hätte. Seine Worte nicht gesagt und geschrieben hätte, sondern sie als Zeichnungen hätte verbreiten wollen?
Hätte seine Umwelt, die Welt ihn auch in seinen Zeichnungen verstanden? Gezeichnete Dramen. Gezeichneter Briefwechsel. Gezeichnete Gespräche.

Wo stünde sein Andenken heute, gäbe es nur Zeichnungen von ihm? Faust als Zeichnung! Nur schwer vorstellbar?

Worte aneinanderzureihen ist doch manchmal einfacher und aussagekräftiger als dieses in Zeichnungen auszudrücken. Nicht immer, aber meistens, denn ein Bild kann auch viel sagen, es kann sprechen. Lässt aber fast mehr Interpretationsspielraum zu, als es klar Worte und Sätze lassen.

Und irgendwie muss ich lachen, bei dem Gedanken an einen schweigenden Goethe. Einem Goethe der zeichnet um sich verständlich zu machen.
Über eine sprachlose Welt in der nur über Zeichnungen kommuniziert wird.
Ja, vielleicht sogar ein Bloggen ohne Worte, dafür mit gefühlvollen Zeichnungen. Zeichnungen vom Betrogenwerden, vom Lieben, vom Leid und auch der Freude. Kommentare natürlich auch nur in Form von Zeichnungen. Kreativ aber schwer vorstellbar.

Ich gehe mal eben einen Stift holen, zum weiterzeichnen...
.

14.07.2008 um 06:02 Uhr

Heinerich, der Wagen bricht

Stimmung: gut

Heinerich der Wagen bricht. Oh nein Herr, es ist nur der Eisenring

der sich um mein Herz geschlossen hatte. So heisst es im Märchen.

 

Radbruch

 

Wer weiss was dieser alte Wagen schon alles an Lasten tragen musste.

welche Dienste er leistete, bevor ihm die Deichsel und das rad brach.

 

Wagen 2

 

So hat er seine guten Tage hinter sich.

 

Manche Tore und Türen sind verschlossen, meistens aber nicht für immer.

Irgendwann öffnen sie sich vielleicht doch noch einmal.

 

verschlossenes Tor

 

14.07.2008 um 05:19 Uhr

Der bach und die Forelle

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Bach, Forelle, Getreidefeld, Wolken, Fliege, Model

Stimmung: gut

Der Bach

 

Der Bach.  

Er fliesst Tag für Tag und Jahr für Jahr, ohne Unterlass.

So wird er wohl auch noch fliessen, wenn es mich schon längst

nicht mehr gibt. Leise rauschend und wispernd wird er dann

vielleicht von mir erzählen. Wenn jemand an seinem Ufer sitzt,

und sein wisperndes Flüstern verstehen kann.

Und manchmal sehe ich eine Forelle am Rande im Wasser stehen. 

 

Fliege an Stalltür

 

Durchs Sommergras ging ich. Grashüpfer hüpften hin und her, wie es ihre Art und Aufgabe ist.

Denn Hüpfer müssen hüpfen und Grashüpfer natürlich im Gras, damit sie ihrem Namen

Grashüpfer auch gerecht werden.

Eine Fliege liess sich auf der Stalltür nieder. Ja, sie wollte auch mal Supermodel sein.

So tat ich ihr den Gefallen und fotografierte sie.

 

Getreidefeld

 

Wogende Getreidefelder unter ziehenden Wolken.

Das Getreide auf dem Feld reift, ist teilweise schon geerntet.

Wolken in immer neuen Formationen und Formen, nie gleich.

Ich bin gerne hier.

 

 

12.07.2008 um 13:35 Uhr

Ein Tag in unserem Leben

Stimmung: gut

Ein Tag in unserem Leben.

Es muss garkein besonderer sein.
Er reiht sich ein in diese endlos scheinende Reihe von Tagen, die schon der Vergangenheit angehören.
Ganz besonderen und ganz unbesonderen Tagen. In denen manchmal aber doch etwas besonderes verborgen liegt, ohne dass wir es merkten

Gibt es in unserem Leben überhaupt unbesondere Tage? Tage ohne Wert, oder sind sie alle gleich wertvoll. Es sind unsere Tage, unsere Lebenstage, so könnten sie, egal was an diesen Tagen geschah, doch nicht wertlos sein.

Tage ohne Bedeutung oder Sinn? Ist nicht jeder Tag ein ganz besonderer Tag?

Eben nicht ein Wegwerftag den man vom Kalender abreisst und im Müll entsorgt.
Wie es natnal auf dem Blog Zeitrisse so schön ausdrückt.
Für mich gibt es keine Wegwerftage. Sie sind mir alle wichtig. Auch dieser Tag, heute.
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10.07.2008 um 16:51 Uhr

Unvergessen

von: sternenschein   Kategorie: Gedanken, Fragen, Zitate, Erkenntnisse   Stichwörter: Vergessen, nie

Stimmung: gut



Manche Menschen vergisst man nie.
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09.07.2008 um 22:18 Uhr

Bloggen, Verunsicherung durch das Urheberrecht

Stimmung: gut

Das Urheberrecht verunsichert so manchen Blogger. Was darf man, was nicht, fragen sich viele.

Fynn hat schon seinen Filmkritikblog gelöscht, aus Verunsicherung ob er Filmbilder in seine Kritiken einbnden darf.

So habe ich mir auf der Seite des
Bundesjustizministerum das Urheberrechtsgesetz *klick*
angesehen. Es ist überbordende Bürokratie, die sehr umfangreich ist, so dass es insgesamt wohl eher nur von Juristen verstanden wird, als denn von dem normalen Blogger.
Daraus entsteht natürlich Unsicherheit bei den Usern und Bloggern.

Bei der Registrierung hier klickt man an, dass man die Blogigo AGBs gelesen hat, darin steht u.a.:

Der Nutzer erklärt, dass er über die Rechte aller auf der Plattform der Blogigo.de von ihm platzierten Inalte (Texte,Bilder,Dateien etc.) verfügt. Diese Rechte verbleiben bei dem Nutzer.

Sofern man sich daran hält, kann einem kaum etwas passieren. Laut Gesetz ist aber auch das Einbetten von Zitaten, aus Tageszeitungen, Zeitschriften, Rundfunksendungen, in eigene Texte erlaubt. Es muss aber in Bezug zu dem eigenen Text liegen und die Quellen müssen angegeben werden.
Bei Bildern wird es schwieriger. Entweder müssen die Rechte daran frei sein, oder die Genehmigung des Urhebers eingeholt werden. Auch eigene Fotos von DVD Cover oder von Buchtiteln, darf man im Grunde nicht auf seinem Blog darstellen.
Selbst eigene Fotos von Bauwerken, Kunstwerken, Skulpturen etc. könnten eventuell gegen das Urheberrecht verstossen. Sofern das Objekt geschützt ist.

Ich frage mich wie es ist, wenn ich schreibe:

Mondlicht spiegelt sich im dunklen Weiher, auf kräuselnde Wellen tanzt es auf und ab.
Eine Träne mischt mit blitzenden Wassern,
vom Mondlicht getragen, in dieser Nacht,
sag, hast es gespürt, an mich gedacht?


Ähnliches werden vor mir oder auch nach mir andere geschrieben haben oder noch schreiben.Wer soll dann wen verklagen?

Das Internet wurde geschaffen für den freien Meinungsaustausch und als Wissensquelle für alle. Damit jeder Mensch auf der Welt die Möglicheit hat, auf dieses Wissen zuzugreifen. Unabhängig von Presse und Zensur. Freie Meinungsäusserung für freie Menschen.
Doch leider wird es immer mehr kommerzialisiert, es soll derGeldvermehrung dienen. Und was an Meinungen nicht passt, wird von den jeweiligen Regierungen wegzensiert oder durch Gesetze unmöglich gemacht.
Das Internet wird an die Kette gelegt. Es wird unfrei durch überbordende Bürokratie, Einschränkungen und Bestimmungen. Leider.
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08.07.2008 um 21:28 Uhr

Wofür ist unser Gehirn da ?

Stimmung: gut

Der Hirnforscher Gerald Hüther sagte sinngemäss in einer NDR Info Radiosendung (Das Forum):

Wir dürfen eines nie vergessen,
das Gehirn ist nicht primär zur Wissensansammlung da,
sondern dafür ein gutes Leben führen zu können.


Ein Satz über den ich lange nachdachte.
Wir können so viel an Wissen in unserem Hirn speichern. So viele Daten und Fakten. Und doch hilft es uns nichts, wenn wir wissen wie lang der Missisippi oder der Nil ist.
Welches die höchsten Gebäude der Welt sind. Wie die Photosynthese funktioniert, oder wer gerade Norwegen regiert, wer beim letzten Formel 1 Rennen gewonnen hat.

Wir können dann vielleicht mitreden, aber dieses alles hilft und nutzt uns garnichts, wenn wir unglücklich sind.
Wenn wir es nicht schaffen ein gutes Leben zu führen. Ein zufriedenes, ein glückliches.

Und dieses ist wohl das einzig wichtige was für uns selbst im Leben zählt.
Denn was nutzt alles Wissen der Welt, wenn ich unglücklich und unzufrieden bin. Nichts, jedenfalls nicht für mich.
Also, nicht vergessen, das Gehirn auch mal dafür nutzen, wofür es uns mitgegeben wurde.
Um ein gutes Leben führen zu können.

07.07.2008 um 22:38 Uhr

Hausarbeiten oder Referate veröffentlichen

Stimmung: gut

Es gibt ja Seiten von denen man sich, teils gegen Bezahlung, Hausarbeiten und Referate herunterladen kann.

So auch beim Grin Verlag www.grin.com. Auf deren Seite wissenschaftliche Arbeiten bis hin zu Dissertationen veröffentlicht werden.

Es soll ja auch immer mehr Schüler und Studenten geben, die ganze Arbeiten als ihre ausgeben, nur den Autorennamen ändern. Dieses darf man natürlich nicht. Es steht ja meistens extra auf den Seiten, sie sollen nur Vorbildfunktion haben. Das Kopieren in eigene Arbeiten davon ist untersagt.

Ein grosser Graubereich findet sich da, nehme ich mal an. Und der Kopierer, falls er nicht erwischt wird, erhält vielleicht eine gute Note, nur gelernt hat er nichts.

Hat einer von euch, schon einmal gegen Honorar, auf solchen Seiten sein Referat, die Hausarbeit oder auch die Doktor bzw. Magisterarbeit veröffentlicht?
Welche Seiten sind da am geeignetesten und am seriösesten?
Besitzt der Urheber dieser Arbeiten das geistoge Eigentum daran? Denn er hat es ja geschrieben, müsste dann doch so sein, oder?

Studenten brauchen immer Geld, desgalb überlegt sich Moo *klick*ob sie ihre Arbeit dort anbieten soll, oder ob ihr vielleicht daraus Nachteile entstehen könnten.

Wer weiss da etwas zu, wer kennt sich da aus?
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07.07.2008 um 18:56 Uhr

Wie groß sind die Filmschauspieler und Stars ?

Stimmung: gut

Die wahre Grösse eines Menschen,
lässt sich nicht in centimetern messen.
Sage ich einfach mal so.


Aber wie gross sind die Schauspieler / Stars nun wirklich?
Hier die Grösse von einigen::

Männlich
Harald Schmidt 1,94
Gerard Depardieu 1,80
Richard Geere 1,78
Brad Pitt 1,77
George Clooney 1,77
Johnny Depp 1,77
Shia LaBeouf 1,76
Robert de Niro 1,75
Benno Führman 1,75
Sylvester Stallone 1,72
Lenny Krawitz 1,70
Tom Cruise 1,70
Al Pacino 1,68
Elja WOod 1,68
Peter Maffay 1,68
Michael J. Fox 1,62
Paul Simon 1,60
Prince 1,57
Danny de Vito 1,52

weiblich
Nicole Kidman 1,79
Sarah Conner 1,78
Mariah Carry 1,76
Melanie Griffith 1,76
Julia Roberts 1,75
Sandra Bullock 1,73
Meg Ryan 1,73
Carri Ylöna 1,69
Jessica Alba 1,69
Yvonne Catterfield 1,68
Drew Barrymore 1,65
Anke Engelke 1,65
Kelly Trump 1,64
Madonna 1,63
Britney Spears 1,63
Sarah Jessica Parker 1,62
Jeanette Biedermann 1,59
Avril Lavigne 1,57
Ashley Olsen 1,55

Ich hoffe der eine oder andere eurer Lieblingsstars ist dabei.
Bei Meg Ryan hätte ich gedacht sie wäre kleiner...
sie kann so niedlich sein. ;-)

06.07.2008 um 19:59 Uhr

Darf der Mann kleiner sein als die Frau ?

Stimmung: gut

Dumme Frage, ich weiss. Es ist wie es ist. Und doch...

Schau mir in die Augen, Kleines...
sagte der kleine Humphrey Bogart zu der grossen Ingrid Bergmann in dem Film Casablanca.
Stand dabei auf einer Holzkiste, damit sie schmachtend zu ihm aufblicken konnte.
Sie hätte natürlich auch schmachtens zu ihm herabblicken können, aber im Film macht es sich dann nicht so gut. Ganz grosses Kino.

Auch Michaell J. Fox musste aufgrund seiner Grösse oftmals auf Podesten stehen, damit seine Filmpartnerinnen zu ihm aufblicken konnten.

Für Sylvester "Sly" Stallone wurden in Action Filmen sogar Laufgräben ausgehoben, in denen die Partnerinnen neben ihm herliefen. Damit er grösser wirkte.
Helden müssen scheinbar gross sein, oder nicht? Frage mich gerade, ob es ein Buch gibt: "Der kleine Held". Denn sicher gibt es kleine Helden, vielleicht sogar mehr als grosse. Und sei es nur, dass sie mit ihren Heldentaten ihre Körpergrösse kaschieren. Daher wohl auch:"Über sich hinauswachsen"
Napoleon war übrigens auch sehr klein. Aber nicht alle kleinen Männer sind Napoleons.

Jetzt aber zur Kernfrage: " Dürfen Männer kleiner sein als die Frau?"
Für eine Frau von 1,50 oder knapp darüber, ist es nicht schwer einen grösseren Mann zu finden. Eigenartigerweise suchen diese Frauen oftmals Männer ab 1,80 oder gar 1,90 Meter. Manche Frauen von 1,50 bis 1,60 finden sich klein. Sagen von sich, wenn ich an der Bar stehe, sieht der Barkeeper mich garnicht da unten. Auf dem Oktoberfest muss ich aufpassen, dass ich nicht unter dem Tisch durchlaufe. Deshalb ziehe ich immer sehr hohe Absätze an. Meistens finden sie dann auch grössere Männer. Aber was ist mit den kleinen Männern, wen sollen die dann nehmen? Eine grössere Frau, vielleicht.
Frauen von 1,85 oder 1,90 beklagen sich wieder, dass sie so gross sind. Eine schrieb mal hier bei Blogigo, sie war im Club der grossen. Es war eine Wohltat sich mal klein vorzukommen, nicht immer in die Luft sprechen zu müssen, wenn sie sich unterhält. Sondern dabei mal hochschauen zu müssen, anstatt sich zu bücken.

Klar ist es nicht schön, immer eine Leiter mitnehmen zu müssen um sich küssen zu können. ;-)

Die Liebe nimmt ja nun mal nicht immer Rücksicht auf die passende Körpergrösse. Da passiert es auch mal, dass Frau sich in einen kleineren verliebt, oder Mann in eine grössere.

Wie sind eure Erfahrungen hiermit? Findet ihr, der Mann sollte UNBEDINGT grösser sein? Oder darf es auch etwas weniger sein?

Ich selbst hatte kleinere Partnerinnen, aber auch grössere. Wenn die Liebe da ist, stark ist, macht es keinen Unterschied. Kai Pflaume würde schliesslich sagen, nur die Liebe zählt!
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06.07.2008 um 09:21 Uhr

Die Nacktschnecken kommen

Stimmung: gut

Nach den feuchtwarmen Tagen explodiert im Moment regelrecht die Nacktschneckenpopulation.

Auch wenn ich Tiere gerne mag, aber was zuviel ist, ist zuviel. Eine wahre Nacktschneckeninvasion im Moment. Kaum wurde es draussen feuchter, vermehren sie sich in Massen. Überhall krauchen sie glibbernd und schleimend herum.
Sind beim Katzenfutter, beim Gänsefutter, versuchen reinzukommen. Sogar an den Wänden draussen, kriechen sie hoch. Hängen sich an den Türdrücker.
In allen Variationen und Grössen, von braun bis schwarz über zickzackgetigert kommen sie vor. Eine richtige Plage.

Feinde haben sie kaum. Da sie eklig schleimig sind, werden sie von den Hühnern verschmäht. Die schütteln sich nur noch, wenn sie doch mal eine fressen wollen. Und die Gänse meiden sie auch.
Laufenten würden Nacktschnecken fressen. Laufenten habe ich aber nicht.

Angeblich soll Kaffesud oder Tabaksud sie vertreiben. Hatte ich vor Jahren mal ausprobiert. Davon liessen sie sich aber nicht abhalten, frassen dennoch sämtliche Studentenblumen ratzekahl weg und noch einige andere Pflanzen mehr. Es blieb nur noch eine Schleimspur übrig, die silbern in der Sonne glänzte.
Das einzige was wohl einigermassen wirkt, ist Schneckenkorn. Da sieht man dann nur noch eine Schleimspur und sie sind hin. Trocknen dann wohl von innen aus. Schneckenkorn ist aber für das Grundwasser und die Teiche nicht gut, deshalb nutze ich es nicht.
Etliche begehen freiwillig Selbstmord, indem sie in Wassernäpfe klettern und darin ertrinken. Eklig, wenn ich die jeden Tag auskippen muss und 20 bis 30 tote Schnecken darin zu finden sind.
Da lobe ich mir doch die Schneckchen mit ihrem Häuschen. Die mag ich. Aber diese nackten..da kann man schon fast Horrorschnecken zu sagen. Eine wahre Schneckenplage und ich habe das Gefühl, es sind in den letzten Jahren mehr geworden, Viel mehr.

Zum Glück hat die Schneckensaison irgendwann auch wieder ein Ende, wie jedes Jahr. .

05.07.2008 um 17:04 Uhr

Goethe und der Hass

Stimmung: gut

Missgunst und Hass
beschränken den Beobachter auf die Oberfläche, selbst wenn Scharfsinn sich zu ihnen gesellt;
verschwistert sich dagegen dieser mit Wohlwollen und Liebe, so durchdringt er die Welt und den Menschen, ja er kann hoffen, zum Allerhöchsten zu gelangen.

Zitat: Johann W. Goethe (Maximen und Reflexionen )

Und Goethe sagt auch in einem Brief an Fr. Jakobi:

Wir sollten alle miteinander Mitleid haben.

Zwei grundlegende Weisheiten die Goethe da niedeschrieb. Missgunst und Hass lassen uns blind werden, blind für das tiefere.
Scharfsinn ohne Wohlwollen und Liebe wirkt oft zerstörerisch. Mir gefällt das Wort Wohlwollen sehr. Wie anders wäre die Welt, wenn alle Menschen Wohlwollen und Liebe in sich trügen.

05.07.2008 um 00:55 Uhr

Sachen gibts. ....da sag ich nur Igitt

Stimmung: gut

Es fanden, wie in jedem Jahr, wieder die internationale Weltmeisterschft im Hot Dog Essen statt.
Der 24 Jahre alte Ingeneurstudent Joey Chestnut verteidigte seinen Titel glorreich. Er besigte den 30 Jahre alten Japaner Takeru Kobayaski nicht in drei Sätzen oder durch technischen K.O., sondern im Hot Dog verschlingen.
Im ersten Durchgang schafften sie beide noch innerhalb von 10 Minuten 59 Hotdogs zu verspeisen.
In dem Verlängerungsdurchlauf bei weiteren 5 Hot Dogs war dann Chestnut doch wesentlich schneller. Gewann den Titel mit insgesamt 64 Hot Dogs in 12 Minuten.

Wie kann man 64 Hot Dogs, also 64 Würstchen samt 64 Brötchen in 12 Minuten essen? Wo soll diese Menge in der kurzen Zeit bloss hin? Dem Chestnut müssten die Würstchen doch schon aus den Ohren und dem Hals heraus hängen.
Wahrscheinlich wird dem Sieger eine Würstchen Kette um den Hals gehängt. *g*
*BRRRRSchüttel* 64 Würstchen auf einmal, das ist doch Folter. Aber dennoch, mein Glückwunsch zu diesem Weltmeistertitel geht an Chestnut. Er hat ihn sich redlich verdient.
.

04.07.2008 um 17:44 Uhr

Aus welchen Ländern kommen meine Besucher ?

von: sternenschein   Kategorie: sonstiges und allgemeines   Stichwörter: Laender, Staedte, Besucher, Blog

Stimmung: gut

Aus welchen Regionen kommen die Besucher meines Blogs ?

82,0 % Deutschland
7,81 % Österreich
3,96 % Schweiz
3,64 % Vereinigte Staaten von Amerika
1,12 % EU
0.49 % Grossbritannien
0,33 % Schweden
0,29 % Luxemburg
0,13 % Polen
0,13 % Niederlande
0,07 % Italien
0.04 % Finnland
0,03 % Japan
0,03 % Belgien
0,02 % Portugal

Städte

33.7 % Nürnberg
13,7 % Berlin
13,2 % New York
7,44 % Frankfurt
6,01 % Hamburg
5,02 % München
4,06 % Stuttgart
3,09 % Dortmund
2,89 % Essen
2,17 % Vienna
2,17 % Zürich
1,84 % Leipzig
1,84 % Hannover
1,53 % Dresden
1,46 % Paderborn


Egal wo meine Besucher auch herkommen mögen, ich freue mich überjeden Leser und heisse ihn herzlich Willkommen auf meinem Blog.

Hier hat es ziemlich viel geregnet und es ist kühl geworden. Kaum 16 Grad heute.
Wünsche euch allen ein schönes Wochenende.
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04.07.2008 um 07:51 Uhr

Ein Zitat von Kafka

Stimmung: gut

Dieses Zitat von Kafka gefällt mir sehr gut:

Ein Buch muss die Axt sein,
für die gefrorene Seele in uns.


Das hat Franz Kafka sehr gut erkannt. Wenn ein Buch unsere Seele zutiefst berührt, sie erweckt, schwingen lässt mit jeder Seite, dann ist es ein gutes Buch.
.

03.07.2008 um 20:08 Uhr

Glück gehabt

Stimmung: gut

Die grossen Mähdrescher, sie fahren wieder.

Gestern schon zog der Mähdrecher seine Bahnen über die Getreidefelder. Heute war das Getreidefeld, welches vor meinem Fenster liegt, dran.
Glück gehabt. Die Landwirte schafften es gerade noch rechtzeitig, vor dem Gewitter, dass reife Korn zu mähen.

Der Acker hier war wohl in weniger als einer Stunde abgeerntet. Geht schnell mit diesen Riesenmaschinen. Gaaanz früher, als noch mit der Sense gearbeit wurde, wäre es wohl eine sehr langwierige Knochenrbeit geworden. Aber heute, heute geht alles schneller. Zeit ist Geld, wird ja gesagt.

Wo ich vorher auf goldgelbe Ähren blickte, ist jetzt ein Stoppelfeld. Ein ganz anderer Anblick.

Gerade als sie fertig waren, setzte heftiges Gewitter ein. Donner, Blitze, dunkler Himmel. Und der Regen rinnt in Rinnsalen am Fenster hinunter. Langsam aber stetig. Schön, nach so einem drückenden Tag.

Der Wetterbericht lässt hoffen, dass es doch warm bleibt. Temperaturen zwischen 22 und 28 Grad bei Gewitterneigung in den nächsten Tagen.
Schaun wir mal.
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03.07.2008 um 19:39 Uhr

Keine Netze

Stimmung: gut

Keine Netze, zeigte mein Mobilfunkgerät an.
Kein Empfang, statt einem G für GPRS ein rotes Kreuz auf dem Schirm. Kein Internet, kein Bloggen.
Gewitter kündigte sich mit einem dunklen Himmel an. Mobiles Internet ist auch vom Wetter abhängig.

Seit einiger Zeit habe ich die Base Flatrate von E-Plus. Mit der Base Flatrate darf ich auch mit dem Laptop oder PC surfen. Bin sehr zufrieden damit, selten einmal ein Ausfall.

Vorher, mit D2 Vodafone, über 1und1, kamen Ausfälle hier öfter vor.
Nicht nur bei schlechtem Wetter. Oftmals war das Netz einfach weg, hatten dann wohl an ihrem Netz gearbeitet. Besonders oft in der Nacht. Mal fiel es für eine Stunde aus, mal für zwei, das längste waren zwei Tage. Und immer ohne es vorher anzukünden. Auf Nachfrage schrieben sie meistens, es sind keine Ausfälle bekannt. PC oder Laptop durfte und konnte man zudem internetmässig damit nicht nutzen. War manchmal recht frustig.

Gut, Ausfälle kommen auch im Festnetz mal vor, aber wenn Arbeiten am Netz notwendig sind, könnte D2 doch einen Hinweis auf ihrer Homepage schreiben, oder eben per Mail verschicken. Denn Werbung an alle ihre Kunden können sie ja auch oer Mail senden. Dürfte doch nicht so schwer sein.

Ich bin allerdings sehr froh, dass ich überhaupt mobil, zu bezahlbaren Preisen, ins Internet kann, da ich hier keinen Festnetzanschluss bekomme.
Auf dem Land und in der Fläche sind wir noch sehr weit weg von breitbandigem Internet, die Datenautobahn fährt an uns vorbei.
In Ballungshebieten und Städten, ist alles vorhanden, von highspeed DSL über UMTS bis zum Hotspot. Da machen sie sich alle Konkurenz. Hier auf dem Land gibt es oft nur GPRS, das sind Geschwindigkeiten von 56 Kb. Modemgeschwindigkeiten, wie vor der DSL Zeit. Ich hoffe ja immer noch, dass es sich mit neuen Techniken mal ändert. Wie zum Beispiel Ausstrahlungen über nicht mehr benötigte TV Frequenzen.

02.07.2008 um 14:12 Uhr

Coffeeshops in Holland

Stimmung: gut

In den Niederlanden gilt seit dem 1.7. auch das Rauchverbot in Gaststätten.

Nur noch etwa ein Viertel der Niederländer sind Raucher. Etwas seltsam finde ich dennoch, dass in Coffeeshops Joints geraucht werden dürfen, wenn kein Tabak beigemischt ist. Da dieses dort aber fast immer der Fall ist, müssen die Jointraucher sich hinter Glaswänden zurückziehen.

In Hollands Coffeeshops dürfen seit 1976 sogenannte weiche Drogen, wie Cannabis, Hasch, Gras, Pilze legal verkauft und konsumiert werden.
Ich frage mich auch, wie sich dieser relativ offene Umgang mit den sogenannten weichen Drogen auf die Drogenproblematik dort ausgewirkt hat. Im Verhältnis zu unserer doch sehr restriktiven Drogenpolitik. Hier ist es zwar verboten, und doch wird konsumiert. Die geballten Drogenszenen hier sind ja nicht wegzleugnen.

01.07.2008 um 20:39 Uhr

Nackter Mann im Garten gefunden

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Mann, nackter, Lieber, Gott, verwirrt, Polizei

Stimmung: gut

Der liebe Gott hat ihn hergeschickt. behauptete er jedenfalls, als ich ihn fragte was er da macht. Mit zwei Wasserflaschen schöpfte er Wasser aus dem Teich und verteilte es aufs grün." Er müsse helfen, damit es hier nicht brennt." Hmm! Merkwürdig.
Seine Wäsche hing auf der Leine, er trug jetzt einen nicht ganz sauberen Jogginganzug.

Setzte sich wieder auf dem Stuhl an der Feuerstelle und ass sein Brot. Auf die Frage wo er hinwolle, sagte er mir, "Ich bleib jetzt hier, hier ist es schön. Ich will hier nicht weg."
Ansonsten schien er recht verwirrt. Wusste nicht wie lange er schon unterwegs ist, wo er herkommt,wo er hinwill. Dei Postfrau hätte er heute morgen auch schon weggeschickt..dass wusste er!

Könnte ja auch ein entlaufener sein, so rief ich die Polizei an. Ja, sie kommen, ich soll ihn nicht weglaufen lassen.

Als der Streifenwagen mit den Beamten kommt, steht der etwa 35 jährige splitterfasernackt am Teich. Wollte wohl gerade baden. Es störte ihn nicht sehr, dass sie ihn mehrmals aufforderten, sich erstmal etwas anzuziehen.

Aufgrund seiner Daten wurde festgestellt, gesucht wird er nicht. Ihre Vorschläge ihn ins Obdachlosenasyl zu bringen oder woanders hin, gefielen ihm nicht. Er wolle hierbleiben. Der liebe Gott hat ihm den Weg hierher gewiesen.

Ein schlagendes Argument! *lach*
So einigte ich mich schliesslich, dass er bis morgen dableiben kann. Zwischen den Bäumen.
Da ich hier nachts auf mehrere Quadratkilometer alleine bin, hoffe ich, dass er nur gutmütig verwirrt ist.
Will ja auch keine Überraschungen erleben.

Also, nackter Mann zum Giessen des Gartens abzugeben.
Bei Bedarf bitte melden! Dringend!
Bin wohl manchmal zu gut für diese Welt.
*ARGHHH!!*

01.07.2008 um 14:37 Uhr

Schmetterlingseffekt und Schneebälle

Stimmung: gut

Der Eintrag über Entscheidungen auf
dem Sterntalermaedchen Blog, der jetzt leider gelöscht ist,

liess mich an Schneebälle denken.

Nur eine Hand voll Schnee nehmen wir. Formen einen Schneeball. Wenn wir diesen kleinen, unscheinbaren Schneeball durch den Schnee rollen, bleibt weiterer Schnee an ihm haften. Er wird grösser und schwerer.

Erst ganz langsam, fast unmerklich, dann immer schneller. Bis er letztendlich eine so grosse Schneekugel geworden ist, dass wir sie alleine nicht mehr weiterbewegen können.
Von dem ursprünglichen Scheeball ist nichts mehr zu sehen. Und doch befindet er sich noch in dieser riesigen Schneekugel.

Genauso ist es, wenn wir einen Schneeball einen Berg hinunterwerfen. Mal bleibt er einfach im Schnee liegen, doch es kann aus ihm auch eine Lawine entstehen, die mit Kaft den Hang hinunterdonnert.

So ist es wohl auch mit Entscheidungen. Manche bleiben in ihren Auswirkungen klein, andere ziehen ungeahnte Auswirkungen nach sich.
Auswirkungen, die wir Anfangs noch garnicht sehen, oder erkennen konnten. Eben wie der Schmetterlingseffekt, mal bleibt es ein Flügelschlag im Lauf der Zeit, mal erwächst aus ihm ein Orkan.