Gedanken oder Fragen

31.08.2008 um 14:02 Uhr

Herbstanfang

Stimmung: gut

Am 1. Sept. ist Herbstanfng.
Jedenfalls für die Meteorologen.
Kalendarischer Herbstanfang ist jedoch erst am 22.September.

Ich halte es da eher mit den Meteorologen. Die Tage werden kürzer, die Nachttemperaturen kühler. Der Sommer ist vorbei, das Laub beginnt sich zu verfärben.
So geniesse ich heute noch den Sonnenschein und die Wärme des Tages. Einfach nur schön, so ein Spätsommertag wie es heute einer ist.
Der Herbst kann ja auch seine Reize haben.
.

30.08.2008 um 17:04 Uhr

Vor einem Jahr

Stimmung: gut

Manchmal stöbere ich in meinem eigenen Blog.
Lese alte Kommentare. Finde sie oftmals bereichernd.

Die beiden letzten Einträge und Kommentare, zum Thema Mütter und ungewolltes Leben, sind heute genau ein Jahr alt.

Ich finde die Kommentare dazu sehr bemerkenswert, lesenswert und tiefgehend.
Kommentare von Menschen, die teils schon nicht mehr hier bei Blogigo bloggen. Und Kommentare von Usern die hier noch sehr aktiv sind.

Zeilen und Worte die vor einem Jahr geschrieben wurden. Verändert ein Jahr? Würden die Kommentare heute noch genauso lauten?
Vielleicht möchte der/die eine oder andere ja auch noch einen Kommentar dort hinzufügen
.

30.08.2008 um 16:47 Uhr

Brutalität der Worte, so leicht dahingesagt..

Stimmung: gut

In Worten, steckt manchmal eine ganz perfide Brutalität.

So wie einige, im Kommentar schrieben:

"Ich war ein Unfall"

Ein einfacher Satz, hört sich auf den ersten Blick garnicht so schlimm an. Und doch steckt so vieles dahinter. So vieles!

Nicht gewollt sein. Nicht willkommen sein. Nicht akzeptiert sein, und vieles mehr.
Enttäuschung spricht aus diesem Satz. Berechtigte Enttäuschung!.

Manchmal sagen es Eltern noch direkter:
"Ich habe Dich nie haben wollen" "Weshalb habe ich dich bloss nicht abgetrieben"

Ein Junge sagte mal zu mir, seine Mutter hätte gesagt:
"Dein Vater hätte dich gegen den Zug spritzen sollen, dann wärest du heute noch unterwegs."
Dabei lachte er. Er konnte nicht anders, obwohl er wohl lieber geweint hätte.

Wie können manche Eltern, so brutal mit Sprache umgehen, was richten sie mit diesen Worten für einen Schaden an?

Es war dunkel, ich lag in meinem Bett, war wohl drei oder vier Jahre alt. Im Nebenzimmer hörte ich meine Eltern streiten. Mutter weinte, Vater schrie:
"Was kann ich denn dafür, dass wir die Gören haben, die fressen uns noch die Haare vom Kopf. Ich bin doch keine Kuh, die man melken kann."
Ich nahm meinen Teddy im Arm, klagte ihm mein Leid. Wollte lieber wieder dahin zurück, wo ich herkam. Damit sie endlich zufrieden sind, sich nicht mehr streiten. Weinte mich leise in einen hoffnungslosen Schlaf. Willkommen fühlte ich mich in solchen Momenten nicht.

Trotz allem, bin ich doch ein positiver Mensch.
Auch wenn sie Euch nicht haben wollten, etwas wollte Euch haben....

Etwas, was sich Leben nennt. Es hat darum gekämpft, dass ihr hier seid. Es wollte Euch im Hier und Jetzt haben. Wenn auch nur einer fehlen würde, wäre die Welt nicht das, was sie ist.

In diesem Sinne, Euch ein schönes Wochenende...

30.08.2008 um 16:40 Uhr

Mütter sind nicht leicht..

Stimmung: gut

Es gibt Mütter und Mütter, .besonders wohl bei Töchtern..

So wie Kikilein gerade Probleme mit ihrer Mutter hat..

Einige Mütter sind egoistisch, haben kaum Liebe gegeben, aber beschweren sich: "Nie besuchst Du mich!", dazu kommt dann ein vorwurfsvoller Blick.
Andere wollen alles besser wissen, noch Vorschriften machen, wenn die Tochter selbst schon Mutter sein könnte. Oder es sogar schon ist.
Aber ich bin doch deine Mutter, wird gerne gesagt. Gibt dass eine Berechtigung sich in alles einzumischen?
Manchmal auch: "Undank ist der Welt Lohn".

Klar, es gibt auch die Aufopferungsvollen, die scheinbar alles für die Tochter machen. Ja, und dann noch die, die Kinder bekamen, mit der Bemerkung, damit ich jemand habe wenn ich alt bin, damit ich später nicht alleine bin.

Auch Neid, Missgunst, Eifersucht auf das Leben der Tochter kommt vor.
Kann man sich eigentlich aussuchen, welche Art Mutter man wird? Oder kann man einfach nicht anders?

29.08.2008 um 14:23 Uhr

Hersbruck, eine Stadt nimmt sich Zeit

Stimmung: gut

Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt.
Wurde in einem Song gesungen. Es stimmt nicht.
Die Zeit macht nicht nur vor dem Teufel halt,
sondern auch vor Hersbruck, einer Stadt in Mittelfranken.

In Hersbruck gehen die Uhren auch nicht anders, aber die Stadt versucht die Zeit zu entschleunigen.
Hersbruck ist die erste deutsche Stadt, die der aus Italien kommenden " Cittaslow Bewegung " angehört.
In Hersbruck gibt es zwei öffentliche Uhren. Die Stadt setzt auf Nachhaltigkeit. Auf Produkte aus dem direkten Umfeld, auf wirklichen Einzelhandel und nicht auf Riesensupermarktketten.
Auch Mc Donald soll es dort nicht geben. Denn Fastfoodessen ohne die Kultur des gemütlichen Beisammensitzens wäre nach Ansicht der Stadtväter verschwendete Zeit. Zeit die man besser nutzen könnte.

Eine Stadt in der die Menschen mehr Zeit haben sollen. Eine Stadt, die sich gegen die moderne Zeit stemmt?

Die moderne Zeit hat uns viel gebracht, Maschinen die alles leichter machen, alles schneller machen, Handys und Computer die uns mit allem verbinden und vernetzen. Wir brauchen nicht mehr hingehen um miteinander zu sprechen, wir können immer und überall präsent sein. Vieles können wir durchs Auto und Maschinen schneller erledigen. Doch wo bleibt die gewonnene Zeit? Alle hetzen nur noch schneller, wer nicht mitläuft fällt hinten runter. Wer im Weg steht wird beiseite geschubst. Keine Zeit.

Der Arbeitstakt wird immer schneller, unmenschlicher, "Zeit ist Geld" wird gesagt.

Mehr, mehr..doch ist Geld auch Leben? Bleibt dabei die Zeit um zu leben? Bleibt das Leben vielleicht dabei auf der Strecke, zurückgelassen im Kampf gegen die angeblich "unerbittliche" Zeit.

Hersbruck, diese 12.500 Einwohnerstadt nimmt sich einfach die Zeit.
Ihr Bürgermeister Plattmeier ist erster Vorsitzender der deutschen Sektion der Cittaslow Bewegung. Vier weitere deutsche Städte haben sichum Aufnahme als Cittaslow Stadt beworben.

Hier die offizielle Homepage
der Stadt Hersbruck. *klick*
Auch andere Menschen machen sich Gedanken wie die Zeit wieder langsamer werden könnte. So zum Beispiel in der
Gesellschaft für Zeitpolitik.*klick*
.

29.08.2008 um 13:50 Uhr

Die Zeit, ein dahinjagendes Monster

Stimmung: gut

Statt zu sagen,
"Sitz nicht nur einfach da; tu irgend etwas",
sollten wir das Gegenteil fordern:
"Tu nicht einfach irgendetwas, sitz nur da"

Zitat: Thieh Nhat Hank ( Zenmeister )

Zeit sie rast, sie will gefüllt sein, sie fordert. Gibt keine Zeit zum da sitzen.
Weshalb nicht? Angst? Angst vor Langeweile, Angst vor der Langsamkeit, Angst vor der Leere die sich dann vielleicht im inneren auftut. Dieser Leere, die sonst übertüncht wird mit vielerlei Aktivitäten und dem konsumieren von allerlei unnützen Zeug und Dingen?

Leere die wir fühlen wenn wir zu uns kommen. Leere weil wir bei uns noch nicht wirklich angekommen sind?
Ja, was fühlen wir, wenn wir zu uns kommen?

Leere in uns, weil wir die Schatzkammern in unseren Inneren noch nicht entdeckt haben, oder aber weil sie nicht gefüllt sind, mit den Schätzen, die das Leben bietet?
Werden diese Schatzkammern in uns, in unserer Seele sich füllen mit Schätzen, wenn wir so durchs Leben hasten, dass wir ganrichts mitnehmen können, von den Dingen die wir auf unseren Weg sehen, da wir schon wieder ganz woanders sind.

Manchmal tut ein Innehalten ganz gut.

Wünsche euch ein schönes und entspanntes Wochenende.
sternenschein
.

28.08.2008 um 17:59 Uhr

Ein wenig Sonne, bitte!

Stimmung: gut unsonnig

Kann nicht bitte einmal jemand die Wolken weiterschieben?
Den ganzen Tag lang, heute am 28. August, hält sich eine hartnäckige Wolkendecke. Alles scheint grau und recht dunkel. Nicht direkt kalt, mit 17 Grad, aber für August auch nicht warm. Kaum ein Wind, ab und an einige Tropfen nieselnden Regens.

Es sieht ständig so aus, als ob es gleich dunkel werden wollte. Gestern war es schon fast ähnlich trüb.
August, der heisseste Monat des Jahres. Diesesmal wohl nicht. Da ist mir ein kurzer kräftiger Gewitterschauer mit Regenbogen und Sonnenschein hinterher schon lieber.

Aussuchen kann ich es mir nicht. Also wer die Sonne gesehen hat, sofort herschicken. Sie wird seit gestern vermisst.
Unveränderliche Merkmale: rund, gelb, manchmal rötlich, und ähhh..sonnig.
.

27.08.2008 um 22:26 Uhr

Dr. Schiwago und die Galloway Rinder

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Galloway, Rinder, Dr, Schiwago, General, Weide, Vater, Schwimmbad

Merkwürdiger Titel, ich weiss.
Meine Ex - Ex in zweierlei Beziehung, war einige Tage zu Besuch. Es war schön. Gute Gespräche und einiges unternommen.
Ihre Tochter hatte eine Freundin mitgebracht. Sie wollten im Freibad schwimmen. Hatten das Bad fast für sich alleine. Denn hier sind die Ferien schon zu Ende und wirklich warm war es auch nicht. So konnten sie die Riesenwasserrutsche so oft hinunterrutschen wie sie wollten.

Am Nachmittag wollten wir die beiden abholen. Sie aber wollten noch nicht. Eine Stunde noch. Zeit für uns, die wir mit einem Waldspaziergang verbrachten. Den Hügel zur Weide hinunter. Eine einladende Bank, von der aus wir über die grüne Grasfläche hinweg den weissen Galloway Rindern beim grasen zuschauten. Idyllisch.

Über vieles sprachen wir. Auch über den Film
Dr. Schiwago, den ich so gut fand, im Gegensatz zu ihr.
Ein Film über Krieg, Revolution, und Liebe. Viel Liebe, Liebe zu zwei Frauen, Liebe zu Lara, die Omar Sharif in der Rolle des Dr. Schiwago, als junger Arzt kennenlernt und die in seinem ganzen Leben eine bestimmende Rolle spielt.
Über den Tod hinaus. Sie hatten sich aus den Augen verloren. Als älterer Mann sieht er aus der Strassenbahn heraus, zufällig seine Lara (Julie Christie ) auf der Strasse gehen. Klopft von innen an die Scheiben der Bahn, ruft. Lara hört es nicht. An der nächsten Haltestelle springt er aus der Strassenbahn, erleidet vor Aufregung einen Herzinfarkt und stirbt, keine hundert Meter entfernt von seiner Lara, die von dem allen nichts mitbekommt. Weitergeht.

Dieser Film, in dem ein General der den Bau eines riesigen Staudammes beaufsichtigt, eine der vielen jungen Frauen, die in blauen Kitteln an ihm vorbeigehn zu sich ruft. Es ist Laras Tochter.

Der General fragt das Mädchen, wie sie ihren Vater, als sie Kind war, während der Revolution verloren hatte.

Scheu mit grossen Augen schaut sie den General an. Antwortet, dass sie sich in einer riesigen Menschenmenge während dieser Wirren verloren hätten. Auf einmal war ich alleingelassen, zwischen diesen ganzen Menschen. .
Der General fragte:
"Hast du dich wirklich von deinem Vater getrennt?"
Sie schaute traurig auf den Boden und antwortete nicht. So stellte er die Frage noch einmal.
Nach einer Weile sagte sie :
"Mein Vater hatte meine Hand losgelassen"

Der General erwiederte, " Das ist es was ich dir die ganze Zeit zu erklären versuche. Dieses war nicht dein wirklicher Vater.
Dr. Schiwago ist dein richtiger Vater und er hätte niemals deine Hand losgelassen."

Gut wenn es Menschen gibt, die unsere Hand niemals loslassen würden. Die uns halten, egal was geschieht, egal welche Wirrnisse und Tumulte im Leben stattfinden.

25.08.2008 um 16:32 Uhr

Barfuß im Park

von: sternenschein   Kategorie: sonstiges und allgemeines   Stichwörter: Barfuss, Park, Film, Jane, Fonda, Robert, Redford

Stimmung: gut

Fernsehtipp:
heute 25.08.08 MDR 22.50 Uhr
Barfuss im Park (USA 1966)

Mit Jane Fonda und Robert Redford

Paul und Corie lieben sich. Ziehen in die erste eigene Wohnung in New York. 4. Stock. Wenn es an der Tür klingelt, dauert es meistens noch eine halbe Stunde bis der Besucher die ganzen Stufen erklommen hat.

Köstliche Dialoge:
Corie: Mutter komm rein.
Nutter: Zeigst du mir jetzt die Wohnung?
Corie: Das ist die Wohnung!
Mutter: Achso, ich dachte es ist der Flur. Wenn man die Wände streicht, könnte es ganz gut werden.
Corie: Ich habe die Wände gestrichen! *upps*

Ein Film für Romantiker, die auch ältere Filme mögen. Eine romantische Liebeskomödie voller Charme und Slapstick.

Was gibt es noch?
Sat1 um 20.15 Uhr
Dirty Dancing
mit Patrick Swayze und Jennifer Grey
In diesem Film kämpft SIE um IHN. Mambo und teils sehr schöne Tanzszenen.

Kabel 1 um 20.15 Uhr
Sehr verdächtig
mit Leslie Nielsen und Melinda Mc. Graw
Geiger hat eine Affäre mit einer Gattenmörderin.
Wer die nackte Kanone gut fand, wird diese Komödie auch mögen.
.

25.08.2008 um 08:24 Uhr

Rot ist die Liebe

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Rot, Gruen, Blau, Gelb, Treue, Liebe, Hoffnung, Spiel, Mensch, aerger, dich, nicht

Stimmung: gut

Rot ist die Liebe
Grün ist die Hoffnung

Blau ist die Treue
Gelb ist die Falschheit.

Hiess es immer, wenn wir als Kinder
"Mensch aerger dich nicht" spielen wollten.

Keiner wollte die gelben Steine haben. Falsch wollte niemand sein. Meistens nahm mein Vater dann gelb. Und es begann ein Stühlegerücke damit jeder seine Lieblingsfarbe bekam.

Hoffen mochte ich gerne, treu sein auch.;-) Meine Schwester wollte wohl eher lieben und nicht verlieren. Sie weinte dann jedesmal bitterlich, wenn sie verlor. Oder schmiss anfangs sogar alle Steine um. .

Noch verzwickter und spannender wurde es zu sechst, wenn wir auf der Rückseite des Spielfeldes spielten. Denn dann kamen noch die weissen Steine als Unschuld und die schwarzen als Trauer hinzu.
Schwarz war prädestiniert zum verlieren, tat es aber nicht, jedenfalls nicht öfter als die anderen Farben.

Rausgeschmissen werden war, gelinde gesagt, unschön, rausschmeissen schon wesentlich angenehmer. Das kribbelte schon fast beim würfeln.
Manche mochte man nicht rausschmeissen, die Freundin z.B., aber alle riefen dann "rausschmeissen geht vor". Herzlos wie sie waren, und man musste den bitteren Schritt unternehmen. Der Würfel hielt sich oftmals nicht an die Wahrscheinlichkeit eine 6 zu würfeln. Bei dem einen, kam die sechs dreimal hintereinander, während man selbst drei einsen hintereinander würfelte.

Der Sieger gewann ein Stückchen Schokolade und der Verlierer bekam als Trost zu hören:
"Pech im Spiel, Glück in der Liebe"
So störte es mich nicht, im Spiel zu verlieren. Denn Glück in der Liebe ist schliesslich wichtiger, oder? *g*

Zudem die Verlierer dann doch auch noch ein Stückchen Schokolade bekamen. Das nannte sich dann " Trostpreis".
Ausserdem gab es sowieso fast nur Gewinnner, erster Gewinner, zweiter Gewinner...usw.

Da fällt mir ein, in der Liebe und in zwischenmenschlichen Beziehungen kann es auch zwei Gewinner geben.
Nicht immer zwar, denn manchmal gibt es da auch einen Verlierer, manchmal sogar zwei. Beim Mensch ärger dich nicht, würde man in dem Falle nach einer neuen Spielrunde verlangen. Und solange quengeln, bis man sie bekommt.

Denn wie heisst es so schön: "Neues Spiel, neues Glùck."
Nichts ist für immer, auch das verlieren nicht!
Also, "Wer will noch mal, wer hat noch nicht?"
;

24.08.2008 um 06:37 Uhr

Uelzen nach Open Air wieder ohne Die Ärzte

Stimmung: gut.

Die weltbeste Band, wie sich die Ärzte selber nennen, hat Uelzen wieder verlassen.

Wer will schon heute noch als Arzt aufs Land, wenn dann höchstens nur ganz kurz zum singen.

Das Open Air Konzert der Ärzte, auf dem Albrecht Thaer Gelände wurde ein voller Erfolg.

Über 31.000 Ärzte Fans strömten zum Konzert in die Stadt Uelzen, die selbst nur 32.000 Einwohner hat. So kam auf jeden Uelzener ein Ärzte Fan.
Eine 70 Meter breite Bühne, daneben zwei Riesenleinwände, die allerdings wegen dem Wind nicht ganz ausgefahren werden konnten, begrüssten die Fans. Die vorgesehenen 17.000 Parkplätze auf zwei Äckern konnten nicht genutzt werden, da sie unter Wasser standen. Schnell wurde ein Ausweichparkplatz organisiert, von dem Shuttlebusse die Gäste zum Ort des Geschehens brachten.

Auf dem ab 14 Uhr u.a. Postscriptum spielte. nachdem sie ihren Drummer wiedergefunden hatten.
Postscriiptum aus Oslo kam bei den Fans sehr gut an.
Die Sportfreunde Stiller spielten 14 ihrer Songs.
Anschliessend begrüsste Mando Diao dass Publikum dreimal mit "Hallo Hamburg". Es tat der Sache jedoch keinen Abbruch. Uelzen und Hamburg sind halt beides Weltstädte. Kann man schon mal verwechseln. ;-)

Um 20 Uhr betraten dann die Ärzte die Bühne. Bela begrüsste die Fans in der einzigen Stadt Deutschlands, in der es heute nicht regnet.

Hätte er vielleicht nicht sagen sollen, denn in der letzten Stunde kam der Regen dann doch noch.
Worauf Bela "I can't standing Rain" von Tina Turner sang.
Ursprünglich sollte das Konzert bis kurz vor 24 Uhr gehen, war dann aber doch schon um 22.45 beendet mit dem Song "Vorbei ist Vorbei".

Vieleicht besser so, denn so konnten die Fans evt. noch einen Zug zurück bekommen. Oder eben mit den eingesetzten Bussen nach Hamburg, Lüneburg oder Hannover Richtung Heimat fahren.

Wer das nicht schaffte, vielleicht durchmachte, könnte heute, am 24.08. Ironman vom Oldenstädter See werden. Dort findet der Triathlon Wettberwerb statt. Bei etwa 18 Grad Luftemperatur, schwimmend eine gute Abkühlung vom Feiern.Ich finde, dass Open Air war fùr eine kleine Stadt wie Uelzen gut organisiert. Von Shuttlebussen, über drei Notärzte und zahlreichen Sanitätern, die kaum eingreifen brauchten, zu Polizisten, die nur einen stark aklkoholisierten Mann wegen randalierens festsetzen mussten.
Besonders erwähnenswert auch das Podest für die 23 gemeldeten Rollstuhlfahrer, die so eine gute SIcht auf die Bühne hatten. Was nicht immer selbstverständlich ist, wie eine Rolli Fahrerin sagte.

Die Ärzte Fans scheinen eine sehr friedliche Mehrgenerationen Fangemeinde zu sein. Von 12 bis 60 Jahren war alles vertreten. Die Polizei wollte in diesem Falle, wegen des späten Veranstaltungende, bei den Jugendlichen ein Auge zudrücken.

Die Ärzte in Uelzen, viele Fans waren da. Ich war nicht da.
Aber ich heisse ja auch nicht Claudia und einen Schäferhund habe ich auch nicht. ;-$ Über die Bierpreise auf dem Gelände, 0,3 Liter für drei Euro brauchen wir auch nicht reden. Speisen und Getränke durften nicht mit auf den Platz genommen werden. ;-(

Fotostrecken und zahlreiche Blider von dem Ärzte Open Air Konzert findet ihr hier bei deri:
az-online.de *klick*

23.08.2008 um 21:17 Uhr

Mein Goethe am Samstag

Stimmung: gut

Die Weisen sagen: Beurteile niemand,
bis du an seiner Stelle gestanden hast.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe
(an Frau von Stein )

22.08.2008 um 17:34 Uhr

Flugzeugunglücke sind immer tragisch

Flugzeugunglücke sind immer tragisch.
Meistens kommen dabei eine grosse Anzahl an Menschen ums Leben. Dieses rùckt so ein Geschehen stärker in unser Bewusstsein. Stärker als zum Beispiel die Toten durch Autounfälle. Selbst wenn deren Gesamtzahl wesentlich höher ist.

Das Flugzeug ist im Verhältnis zur Passagier / Kilometerleistung ein relativ sicheres Verkehrsmittel.

Besonders betroffen und nachdenklich, im Falle des in Madrid abgestürzten Flugzeuges aber macht, dass es vorher schon einen missglückten Startversuch gab. Dieser wurde abgebrochen. Das Flugzeug rollte auf die Startposition zurück.

Nach Berichten wollten viele Passagiere dann das Flugzeug verlassen, mit dieser Maschine nicht weiterfliegen.
Aber man öffnete nicht die Türen, man liess sie nicht hinaus. Und es wurde neu gestartet, gestartet in den Tod.

Diese Vorstellung, dort im Flugzeug zu sitzen, sich nach diesem Vorfall nicht mehr sicher zu fühlen, hinaus zu wollen und nicht zu können. Sie ist fürchterlich.
Noch fürchterlicher, wenn man dann das Ergebnis sieht. Gezwungen worden, in den Tod zu fliegen. Einfach schrecklich.

22.08.2008 um 17:14 Uhr

Dabei sah die Sonne heute morgen so vielversprechend aus

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Morgensonne, grau, leichter, Regen, Die, Aerzte, Uelzen, Open, Air, Konzert

Stimmung: gut

Rot leuchtete die aufgehende Morgensonne vielversprechend durch die Bäume hindurch.
Die Nacht ist auch schon wieder länger, wird erst recht spät hell. Die Sonne hielt dann nicht was sie versprach. Der Tag wurde grau mit etwas Regen.

Und die Vorhersage? Es soll ein grosses Regengebiet von den Niederlanden nach Norddeutschland ziehen.
Von mir aus könnten die Niederländer dieses Regengebiet gerne behalten.

Das werden sich sicher auch die Ärzte denken, die morgen am 23.08 in Uelzen ihr Open Air Konzert geben. Hoffentlich bleibt es die Zeit über trocken, obwohl die wirklichen Fans der Ärzte sich wohl auch vom Regen nicht abhalten lassen würden.

Vielleicht wird ein Regenschauer während eines Open Airs auch zu einem Highlight in der Erinnerung...der Regen sollte nur im Takt der Musik fallen. Nasse Herzen lieben mehr. So etwas schweisst zusammen.

Weisst du noch, als es so zu giessen begann, du deine Jacke über mich hieltest und die Ärzte sangen dazu. Viele schwärmen ja auch noch nach Jahren davon wie sie im Matsch auf einem Festival zelteten.
Und uns dabei erkälteten, würde sich reimen. Aber das lasse ich mal. Ich wünsche den Besuchern einfach das es trocken bleibt.

Und euch, liebe Leser, wünsche ich ein schönes Wochenende.

20.08.2008 um 16:44 Uhr

Braucht Gott den Menschen ?

Stimmung: gut

Die Erde könnte auch ohne den Menschen bestehen, wird oftmals gesagt.
Es wird auch oft gefragt, braucht der Mensch einen Gott. Was wäre der Mensch ohne Gott?

Die umgekehrte Frage,
braucht Gott den Menschen,
sie wird seltener gestellt.
Gehört habe ich sie noch garnicht.

Ist es vermessen, zu fragen ob Gott den Menschen braucht? Was wäre Gott ohne den Menschen?

Eine Kraft und Macht, die grösser ist als wir, die alles bestehende beinhaltet, braucht sie uns arme kleine Wichte in der Unendlichkeit des Universums?
Wofùr?

Was wäre Gott ohne den Menschen, gäbe es ihn überhaupt, Gott?

Wer wüsste von Gott, wer würde über ihn berichten, ihn preisen, wenn nicht wir?
Wird Gott erst durch unser dasein und unseren Glauben an ihn erschaffen? Erschaffen wir uns unseren Gott?

Gäbe es uns Menschen nicht, wer wüsste von Gott?. Ob die Steine, die Tiere, die Pflanzen an einen, an ihren Gott glauben, glauben können, ich weiss es nicht. Ich weiss und kenne es nur von Menschen.

Hätte Gott alles geschaffen, wie er es erschaffen hat, aber ohne den Menschen, nichts würde darauf hinweisen dass es von Gottes Hand erschaffen wurde. Es weisst auch so nichts darauf hin, ausser dem Glauben des Menschen.
Dem Glauben an einen universellen und allmächtigen Schöpfer. Dem Glauben an Gott.

Ja, was wäre Gott ohne den Menschen?
Fragen über Fragen.

19.08.2008 um 18:38 Uhr

Arge Euskirchen Termin zur Kinder Sicherstellung

von: sternenschein   Kategorie: Politisches   Stichwörter: Arge, Euskirchen, Kindersicherstellung, aktiviert

Stimmung: gut

Euskirchen, Stadt mit Gesicht.
Wie sie sich auf ihrer Internetpräsenz nennt.
Auch das Grauen hat einen Namen.
Die Arge Euskirchen hatte Frau H., zu einem Termin eingeladen, um ihre Kinder sicherzustellen.
Den Termin nahm Frau H jetzt wahr. In Begleitung von Mitarbeitern des Erwerbslosen-Forums, da ihr Mann arbeiten musste und nicht mitkommen konnte.

Sie wurde erst einmal gefragt, weshalb sie Herrn Winter nicht mitgebracht habe.
Frau H. kennt aber garkeinen Herrn Winter. Jetzt sollen Frauen schon ihnen völlig unbekannte Männer mitbringen.

Da Frau H. niemanden hatte, der auf die Kinder aufpassen könnte, hatte sie diese auch dabei.
2 1/2 Jahre alt und das jüngste 9 Monate in der Karre.

Der Sachbearbeiter sagte, da ihre Kinder über 3 Jahre alt sind, können sie wieder arbeiten. Ein Blick auf die Kinder, hätte ihn eines besseren belehren können.
Davon liess er sich nicht beeindrucken, da Frau H. im Computer "aktiviert" war.

Nach Intervention des Mitarbeiters vom Erwerbslosenforum, liess sich der Arge Mitarbeiter dazu herab, Frau H. für den Arbeitsmarkt bis 2010 zu "deaktivieren". Eine Entschuldigung kam ihm aber nicht über die Lippen.

Frau H. berichtete, zwei Wochen vor der Niederkunft ihres jüngsten Kindes, sei sie zur Arge Euskirchen zitiert worden.
Sie musste sich damals, trotz Mutterschutz auf eine Stelle bewerben, in der sie schwere Kartons heben müsste.
Die Firma entschied sich gegen ihr Bewerberangebot, da diese, im Gegensatz zur Arge Euskirchen, den Mutterschutz ernst nahm.

Schade, dass es den Mahnman nicht mehr gibt.
Den mit dem Batmananzug und Megaphon.
Ich denke, er hätte der Arge Euskirchen sehr gerne die gelbe Zitrone überreicht.

Wenn sie ihn denn hineingelassen hätten.
Aber mit seinem Megaphon war er ja auch ganz gut.

Ein Gesprächs und Gedächtnisprotokoll des Besuchs von Frau H. findet ihr auf der Page des
Erwerbslosen-Forums *klick*

Und meinen Eintrag zur Kinder Sicherstellung
Arbeitsamt will Kinder sicherstellen *klick*
.

19.08.2008 um 16:16 Uhr

Google ist wahnsinnig schnell

Stimmung: gut

Google ist ja wirklich wahnsinnig schnell.
Kaum habe ich einen Eintrag fertig geschrieben, er steht noch nicht einmal eine Stunde in meinem Blog, schon taucht er bei Google auf.

Ich weiss nicht, ob Google hellsehen kann, wann ich etwas schreiben will. Vielleicht ist der Eintrag ja schon bei Google gespeichert, bevor ich ihn überhaupt schreibe? Vielleicht wissen die ja schon im vorraus was ich in den nächsten Monaten schreiben werde.

Ich glaube ich sollte in Zukunft vor dem Schreiben bei Google nachschauen ob mein Eintrag schon da ist, dann brauche ich ihn nur noch auf den Blog kopieren, kann mir das selbst schreiben ersparen.

Ja, ich gebe es zu, ich habe Google als Ghostwriter. *g*

Hatte eine Stunde nach meinem letzten Eintrag, bei Google * Linie 2 Freiburg Claire * eingegeben. Von 56500 Suchrgebnissen war der Eintrag an erster Stelle. Da sage ich nur wow!

Irgendwie ja verlockend.
Wenn ich jemanden suchen würde, den Namen schreibe und der Name dann unter den ersten zehn Suchergebnissen bei Google erscheint. Da würde sich gut finden lassen.;-)
Wenn ich suchen würde....beängstigend? Ja, ein wenig.
.

19.08.2008 um 14:30 Uhr

Linie 2 in Freiburg, Claire möchte ihn wiedersehen

Stimmung: gut

Claire fährt mit der Linie 2 in Freiburg.
Hat Kopfhörer in den Ohren, hört Musik. An der Haltestelle Lorettastrasse steigt am 5. Juni 2008 ein junger, recht grosser Mann ein. Er hat kurze dunkle Haare, hört auch Musik.

Claire sitzt ziemlich weit vorne am Fenster. Ihr Blick wandert ab und an zu dem Jungen rüber. Die Blicke treffen sich. An der Hornusstrasse steigen beide aus, gehen in entgegengesetzten Richtungen. Netter Junge, denkt Claire wohl dabei. Vielleicht träumt sie auch vor sich hin, was wäre wenn ich ihn anspreche. Sie sehen sich danach noch öfter in der Bahn. Blicke gehen hin und her. Aber keine Worte.
Dann sieht Claire ihn nicht mehr. Er fährt vielleicht nicht mehr mit der Linie 2, vielleicht hat er auch Urlaub oder Ferien.

Dabei hatten sie sich beim letzten sehen, doch beide an der Haltestelle Hornusstr. noch einmal umgedreht, sich voll in die Augen geblickt, bevor sie in entgegengesetzten Richtungen davongingen.
Und Claire hatte wie immer nichts gesagt.

was jetzt? Wird sie den Jungen, dessen Blick sich so oft mit dem ihren kreuzten niemals im Leben wiedersehen. Ist die Chane für immer vertan? Wird Claire ihn vergessen können?

Eine Chance gibt es noch, die nutzt Claire.
Sie schreibt in der Internetplattform

verblitzt.de*klick hier*
einen Suchtext unter sie sucht ihn. Vielleicht wird er es lesen und sich bei Claire melden. Ich hoffe und wünsche es Claire.

Auf der Suchplattform verblitzt.de kann in Rubriken nach 70 Städten, Veranstaltungen, Bahn und Buslinien, nach Menschen gesucht werden die man traf, nicht ansprach und doch gerne wiedersehen würde. Dort kann man, wen man möchte, auch ein Bld von sich zu dem Text mit hineinstellen.
Wahrscheinlich melden sich dann aber auch ungesuchte.;-)
Das einstellen der Texte ist kostenlos.

Eine feine Sache, wie ich finde. Ob die Chance allerdings gross ist, dass der gesuchte sich meldet, ich weiss es nicht.

Ich denke nur daran, wie die Blicke hin und hergehen, ein lächeln und dann steigt sie/er aus. Schaut von draussen noch einmal kurz durchs Fenster hinein, bevor der Zug weiterfährt. Wer hat dieses noch nicht erlebt? Wohl jeder schonmal.
Chance vertan, und nie sah man sich wieder.

Wird Claire IHN wiedersehen, oder hätte sie doch die Ohrhörer rausnehmen sollen, allen Mut zusammennehmen und ihn ansprechen sollen? Dann bräuchte Claire heute nicht zu suchen. *g* Nur dieses ansprechen fällt oftmals sooo schwer.

Und wer weiss, vielleicht sucht auch schon jemand nach dir?
.

18.08.2008 um 15:49 Uhr

Mein Goethe des Tages

Stimmung: gut

Des Freundlichen ist viel auf Erden.
Der Unglückliche wird argwöhnisch,
er kennt weder die gute Seite des Menschen,
noch die günstigen Winke des Schicksals.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe

Schade eigentlich, wenn es so ist. Denn gerade der Unglückliche bedarf der guten Seiten des Menschen und der Winke des Schicksals.
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18.08.2008 um 07:34 Uhr

Arbeitsamt will Kinder sicherstellen

von: sternenschein   Kategorie: Politisches   Stichwörter: Euskirchen, ARGE, Arbeitsamt, Kinder, sicherstellen, Scholz, Weise

Stimmung: gut

Eine Frau in Euskirchen hat zwei Kinder.
Die Kinder sind in einem Alter von 7 Monaten und 2 1/2 Jahren. Ihr Partner arbeitet vollschichtig, verdient aber so wenig, dass die Arge Euskirchen über Hartz IV das Einkommen aufstocken muss.

Im Gesetz ist geregelt, dass Müttern eine Arbeitsaufnahme erst bei Vollendung des dritten Lebensjahres ihrer Kinder zuzumuten ist.

Dieses interessierte aber das Arbeitsamt in Euskirchen herzlich wenig. Es lud die Frau zu einem Gespräch ein, natürlich unter Androhung einer Kürzung der Geldmittel bei Nichtfolgeleistung.

In dem Brief hiess es.:
behandelt wird u.a. die Sicherstellung der Kinder.

Ja, geht es noch? Wollen die Arbeitsämter jetzt schon die Kinder der Hartz IV Empfänger sicherstellen. Einfach weg demit, damit diese Mütter auch einen der begehrten Ein Euro Jobs ausüben können?

So oder ähnlich muss die besagte Mutter gedacht haben. Sie wandte sich in ihrer Not an das
Erwerbslosen Forum Deutschlands
Mitarbeiter des Forums wollen sie jetzt auf ihren Behördengang begleiten.

Selbst wenn die Formulierung des Arge Briefes vielleicht nur eine unglückliche war, so ist es dennoch ein Unding.
Ich frage mich, was Arbeitsminister Scholz (SPD) und der Präsident des AA Weise zu diesem Fall sagen. Denn sie sind die Verantwortlichen für das, was in den Argen geschieht und fabriziert wird. Sie geben die Vorgaben und Richtlinien heraus.
Oder soll jetzt schon wirklich mit Kindeswegnahme gedroht werden, wenn Mütter von Kleinkindern Hartz IV beziehen müssen?

Eine Kopie des Einladungsschreiben der Arge Euskirchen ist hier beim
Erwerbslosen Forum Deutschland *klick*
einzusehen.
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