BA verhöhnt Demenzkranke und Alzheimerpatienten
Stimmung: gut
Dort sollen die Langzeitsarbeitslosen den Alzheimerpatienten "etwas vorlesen, für sie Einkaufen, mit ihnen basteln". Für die Qualifikation als Pflegehelfer sollen sie einen Kurzkursus durchlaufen und dann in den Heimen eingesetzt werden.
Die BA betont die Freiwilligkeit und die Neigung zu pflegerischer Tätigkeit. Aber diese Freiwilligkeit kennen wir ja schon von den 1 Euro Jobs.
Die 1 Euro Jobber können sich nichts schöneres vorstellen, als für einen Euro pro Stunde z.B. Parks zu säubern, die Arbeit von Gartenbaubetrieben zu übernehmen, oder als billige Arbeitskräfte in Jugendheimen sowie bei der Diakonie zu arbeiten.
für einen regulären Tariflohn würden sie es nie machen, sie bestehen auf die Unterbezahlung. Freiwillig! Wenn nicht wird ihnen die Leistung gekürzt, so freiwillig ist es.
Es gibt 30.000 arbeitslose ausgebildete Pflegekräfte und angeblich 10.000 offene Stellen in diesem Bereich. Diese will die BA jetzt mit Langzeitarbeitslosen füllen.
Ob zum regulären Tariflohn für Pflegekräfte oder als 1 Euro Jobber, verschwieg die Arbeitsagentur bisher geflissentlich.
Ich nehme ja an, wohl eher als ein neues Heer von ein Euro Jobbern, damit danach dann zusätzlich 10.000 beruflich qualifizierte Pfleger, die zum Tariflohn arbeiten entlassen werden können.
Macht ja nichts, dann ist wieder Nachschub für ein Euro Jobs da.
Es lebe das Billiglohnland Deutschland.
Pflegeberufe sollten aus Neigung ergriffen werden, aber man kann doch nicht Langzeitarbeitslose da hineinpressen oder Neigen.
Demenzkranke, Alzheimerpatienten und Langzeitarbeitslose sind auch Menschen. Mit ihnen sollte man nicht auf dieser Art umgehen.
Ich jedenfalls wùrde mich nicht von einem in diesen Job hineingezwungenen Arbeitslosen pflegen lassen wollen.
Bei ausreichender Vergütung fùr diese sicher nicht einfache Arbeit, würden sich sicherlich auch genügend Fachkräfte finden lassen, und bei entsprechender Bezahlung würde sich dann der eine oder andere geeignete Arbeitslose für diesen Beruf freiwillig und gerne umschulen lassen.
Jetzt warte ich nur noch darauf, dass die BA in Schnellkursen von 160 Stunden und einigen kurzen Praktikas Langzeitarbeitslose zu Chirurgen und Ärzten ausbildet, als 1 Euro Jobber in die Krankenhäuser vermittelt um die Kosten dort für die Gesundheitskassen zu senken.
Vielleicht sollte die Bundesagentur für Arbeit auch von einem dementen kurzgeschulten Langzeitarbeitslosen geleitet werden. Viel schlechter als die jetzige Führung kann er es garnicht machen.
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