Zur Feier des Tages, ein Goethe bitte
Stimmung: gut
und scheint zu schlafen.
Bis es durch Widerstand geweckt
und herausgezaubert wird.
Zitat: Johann Wolfgang von Goethe
( zu Eckermann )
Ja, ist es so? Schläft das Edle vor sich hin?
Ist es im Alltag, der manchmal etwas ruppig und rauh ist, etwa nicht angebracht edel zu sein? Erwacht das Edle nur zu besonderen Gelegenheiten?
Menschen, von denen wir es kaum annehmen würden, sie wachsen über sich selbst hiaus, wenn das Edle in ihnen sich Durchbruch verschafft. Wenn sie einem anderen zur Seite springen, da sie sehen er wird ungerecht behandelt. Nicht wegschauen, sondern sich einmischen.
Ja, selbst wenn einer der Mutter mit Kinderwagen wie selbstverständlich die Bahnhofstreppe den Wagen mit hochträgt. Ohne gross Worte zu verlieren, ohne einen Dank zu erwarten.
An der Kasse der Mutter mit ihren 3 Kindern einfach die fehlenden 45 Cent lächelnd hinschiebt, die ihr für ihren Einkauf fehlen. Ganz einfach, als sei es selbstverständlich, ohne diese Frau zu beschämen.
Die sich des verlaufenen oder auf der Raststätte an einem Baum gebundenen Hundes annehmen. Wie selbstverständlich. Die nicht an dem alten bewusstlos am Boden liegenden Mann vorbeigehen, weil sie denken er sei betrunken. Die sich kümmern. Die einfach machen, egal was ist und wie die anderen gucken sollten. Die nicht nur gaffen.
Das Edle findet man an allen Ecken. Nicht in jedem Menschen, doch in vielen. Es ist nur nicht für jeden sichtbar. Wer es sehen will, der wird es finden. Überall und vielleicht gerade neben dir.
Und selbst in denen, die meinen es sei in ihnen nicht vorhanden, doch es ist da. Sie müssen nur etwas tiefer in sich hineinschauen damit sie es erwecken können.
Und dabei wollte ich doch nur das Zitat posten. ;-)
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