Gedanken oder Fragen

12.11.2008 um 06:54 Uhr

Hannah Jones ( 13 ) kämpfte um in Würde sterben zu dürfen

Hannah Jones, 13 Jahre alt, wird sterben dürfen. In Würde sterben, so wie sie es sich wünscht..
Hannah Jones, dieses dreizehnjährige junge Mädchen aus England, verbrachte die meiste Zeit ihres Lebens in Kliniken und Krankenhäusern. Seit sie 5 Jahre alt ist. Denn da wurde eine seltene Leukämieform bei ihr diagnostiziert und behandelt.. Durch die Behandlungsfolgen bekam Hannah ein Loch im Herzen.

Klinikaufenthalte und Therapien fast ohne Ende. Aber ihr Herz wurde immer schwächer.

Die Ärzte wollten ihr jetzt ein neues Herz in einer Transplantation einsetzen.

Doch Hannah Jones lehnte ab. Anfangs wollte die Klinik in Heresford vor dem obersten Gericht klagen, dass Hannah diese gefährliche Operation über sich ergehen lassen muss. Drohten damit, sie von den Eltern wegholen zu lassen, um sie zwangsweise der Operation zuführen zu können.
Doch die dreizehnjährige Hannah war stärker. Sie überzeugte die Kinderschutzbeamten, und erkämpfte sich das Recht auf ihren eigenen, auf einen würdevollen Tod.

"Ich wollte keine Operationen mehr durchstehen. Ich hatte genug von Krankenhäusern, ich wollte nach Hause." Sagte sie und überzeugte die Beamten davon, dass sie lieber in Würde sterben als leiden möchte.

Der Chef der Krankenhausverwaltung nennt Hannah " eine mutige und tapfere junge Frau". Und dieses denkt wohl nicht nur er.

Ich bin tief beeindruckt von Hannah Jones Mut, Klarheit und Kraft dieses alles durchzustehen.
Es legt auch ein beredtes Zeugnis ab, von ihrem Lebenswillen, einem Leben in Würde und Selbstbestimmtheit, bis zu dessen Ende.

Ich wünsche dem Mädchen Hannah, dass sie, wie sie es sich so sehr erhofft, Weihnachten noch im Kreise ihrer Familie zu Hause erleben darf. Und dass ihr, darüber hinaus noch ein wenig Zeit bleibt, dieses, ihr Leben so weit es geht zu geniessen.
Und vielleicht noch ein kleines Wunder, wenn es geht. Ein kleines Wunder für dieses tapfere Mädchen dort irgendwo in England.. Bitte!

Faktenquelle:netzeitung *klick*
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11.11.2008 um 10:18 Uhr

Rose im November Sturm

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Sturm, stuermisch, Rose, blueht, Wind, Wetterbeobachtung

Stimmung: gut

Der Wind tobt ums Haus, die Blätter fliegen.
Laub wirbelt über den Boden, im rauschenden und tobenden Wind. Es dröhnt, es tobt, es bewegt sich..
Eine niedrige helle Wolkendecke zieht rasch gen Osten.
Der Wind brachte die Wärme mit sich. 15 Grad. Auch des Nachts. Trocknet die Dauerfeuchte des Bodens schnell und gründlich.

Und eine Rose, ja eine Rose, eine dunkelrote einsame Rose, wie aus Samt dahingehaucht erblühte noch.
November-Rose, fast schon eine Winterrose. So schwingt die Rosenblüte auf ihrem langen Stängel anmutig im Winde hin und her. Gerade als wolle sie sagen, "Sieh, ich bin hier. Nur für dich. Für dich allein.."
Ich freue mich. Freue mich über diese eine Rosenblüte. Welch ein Geschenk für die Augen, für die Sinne, in dieser dunklen Jahreszeit, in der die Krähen lautstark gegen den Wind schreiend auf ihrem Flug rufen. Oder war es gar Krabbat?

Herbststurm, Herbststurm, was werdet ihr noch bringen? Ihr Brüder der kalten Winterstürme. Zieht weiter und treibt es nicht so arg.
So sind sie, die Novembertage im Norden..Manchmal etwas wild und ungestüm.
Irgendwie mag ich sie, diese Novemebertage. Mit der Pracht nur einer Rose inmitten vieler Laubblätter.
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11.11.2008 um 07:23 Uhr

Prof. Oberender will Armut durch Organhandel bekämpfen

Stimmung: gut

Weidet die Armen und Hartz IV Empfänger aus. Nehmt ihre Organe, dann sind sie wenigstens noch zu etwas nutze.

So, oder ähnlich wird es sich Prof. Oberender von der Uni Bayreuth gedacht haben.
Er schlägt ernsthaft vor, den Organhandel endlich zu legalisieren. Der Organhandel sollte in Deutschland offiziell erlaubt werden. Die Organe könnten an der Börse meistbietend verkauft werden. Auch Krankenkassen müssten die Genehmigung bekommen mitzubieten.

Prof. Oberender ist es unverständlich, dass in finanzielle Not geratene Deutsche nicht die Erlaubnis bekommen, legal ihre Organe zu verkaufen. Um damit aus dieser finanziellen Notlage herauszukommen und ihre Familien sebst ernähren zu können.

Deshalb fordert Prof. Oberender ein Gesetz, welches dieses ermöglicht.
Freier Handel für frei Organe, quasi.

Hartz IV und Sozialhilfeempfänger müssen bei Inanspruchnahme von Sozialleistungen unterschreiben, dass sie verpflichtet sind, alle Möglichkeiten zu nutzen die Hilfsbedürftigkeit zu verringern bzw. zu beenden.
Wäre der Organhandel legal, wie Prof. Oberender es fordert, wären die Arbeitslosen und ihre Familien verpflichtet ihre Organe zu verkaufen, um die Notlage zu beenden.

Oberender sagt in etwa:"So hätten auch die armen Menschen die Möglichkeit, den Lebensunterhalt ihrer Familien selbst zu finanzieren."

Nach seiner Meinung sollten wir auch den Import von Spenderorganen, zb. aus Indien, genehmigen. Denn es ist doch eine gute Möglichkeit die Armut dort zu bekämpfen, den Menschen dort einen Zugewinn zu ermöglichen.

Vielleicht sollte man Organentnahmestationen gleich in die Arbeitsämter integrieren? Arbeitslose, ab auf die Schlachtbank. Du bist Deutschland, Deutschland braucht dich zwar nicht, aber deine Organe.
Dein Leben soll nicht umsonst gewesen sein, auch du hast einen Nutzen.

Jedenfalls nach den Vorstellungen des Prof. Oberenders, der Uni Bayreuth, denn dort hat er seinen Lehrstuhl. Der Presse und des Fernsehens, in denen er als Gesundheitsexperte häufig zu Wort kommt. Und dieses ist wohl auch die Meinung seiner Kollegen von der Arbeitgeberinitative Institut für soziale Marktwirtschaft, wie z.B. Dagmar Schipanski, Prof. Raffelhüschen, Friedrich Merz, Baring, Olaf Berger, Peffekofen, Rodenstock, Dahrendorf, Florian Gerster, Oswald Metzger, Thomas .Straubhaar, Gunnar Uldall, Arend Oetker, Lothar Spät und weitere.
Namen, die man in zig Talkrunden des Fernsehens als "Experten" für Rente, Arbeit, Finanzen, Gesundheitswesen wiederfinden kann. Die in den Printmedien dann weiterverbreitet werden. Und das Volk glaubt ihnen.

Ein Artikel über das Interview, das Prof. Oberender dem Deutschlandfunk gab, ist nachzulesen auf:
telepolis *klick*

Ohne Herz lebt sichs doch auch ganz gut. Hauptsache, die Familie hat etwas zu essen und ein Dach über dem Kopf.
Da man heute auch schon Arme und Beine transplantieren kann, bieten diese sich doch geradezu für Versteigerungen an. Was soll ein Arbeitsloser mit Beinen und Armen, braucht er doch sowieso nicht.

Also her mit der Legalisierung des Organhandels, her mit der Organbörse.
Ich hätte da noch eine Top Niere und einen linken Arm (leicht benutzt, aber gut erhalten) zu Höchstgebot abzugeben.
Ist das die Zukunft?
Vielleicht sollte sich die Uni Bayreuth mal Gedanken machen, welch einen menschenverachtenden Prof. Oberender sie bei sich unterrichten lässt. Vom Institut für soziale Marktwirtschaft habe ich nichts anderes erwartet.
Und Prof. Oberender sollte sich mal ein neues Gehirn ersteigern und implantieren lassen, dann wüde er diese Dinge nicht mehr fordern.
Menschenverachtender geht es schon garnict mehr.
Ich könnte kotzen, wenn ich seine Vorschläge lese.
Vielleicht gbt es die Organe ja auch bald in den Supermäkrten. Eine frische Niere bitte. Oh, darf es etwas mehr sein? Wir haben heute auch Leber günstig im Angebot.

10.11.2008 um 18:24 Uhr

Schiller kannte keinen Supermarkt

Stimmung: gut

Alles ist so geordnet,
dass der eine schon Platz gemacht hat, wenn der andere kommt;
alles fügt sich so geschickt und doch wieder so kunstlos zueinander, dass jeder nur seinem eigenen Kopfe zu folgen scheint, und doch nie den Anderen in den Weg tritt.

Zitat: Schiller ( in einem Brief an Körner vom 23.2.1793 )

Da kannte aber Schiller die heutigen Supermärkte vor Feiertagen nicht. Und Parkplatznöte gab es damals sowieso noch nicht.

In der Natur allerdings ist es so. Das eine geht und macht dem anderen Platz.
In der Liebe mal ja, mal nein. Manchmal wird da ja schon ausgetauscht wenn der andere noch da ist.
Einige lassen sich auch Zeit bis da nichts mehr ist was grünt, um dann die Leere sich wieder anfüllen zu lassen. Und wieder andere tauschen bis zum Ende nicht und nie.
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09.11.2008 um 19:34 Uhr

Der Mauerfall , eine denkwürdige Nacht

Stimmung: gut

Es war eine denkwürdige Nacht, diese Nacht vom 09. zum 10. November vor 19 Jahren
Die Nacht des Mauerfalls.
Eine ungemein spannende Zeit, eine Zeit der Veränderungen. Täglich sah man neue, nicht für möglich gehaltene Meldungen im Fernsehen. Meldungen aus der DDR und dem Ostblock. Bilder von dort wie man sie nicht kannte. Bilder von Menschen auf den Strassen, in Leipzig und anderswo. Bilder von Demonstationen. Bilder von Verhaftungen von ehemels Regierenden und Unterdrückenden.

Abends am 09. Novemeber 89, in einer Livesendung des DDR Fernsehens sitzt Günter Schabowski auf dem Podium. Liest von einem Zettel den Reportern vor, die Ausreise aus der DDR sei Anlassunabhängig gestattet. Die Behörden hätten umgehend Visa auszuteilen.

Bei diesen Sätzen blieb mir fast der Atem weg. Reisefreiheit für DDR Bürger. Die Reporter konnten es auch nicht glauben. Fragten nach, ab wann dieses gilt. Schabowski war selbst irritiert, schaute noch einmal auf den Zettel, um zu sagen, " so wie ich es sehe, ab sofort". Fügte noch hinzu, dieses bezieht auch die Grenzübergänge zu West Berlin ein.

Dann gab es kein halten mehr. Die Meldung ging blitzschnell um die Welt. "Die Mauer ist offen"

Natùrlich war sie durch diese Worte noch nicht offen. Aber immer mehr DDR Bürger strömten zu den Grenzübergängen. Sammelten sich davor. Riefen, macht das Tor auf. Die Grenzpolizisten schauten unsicher, wussten nicht was sie machen sollten. Bis der Ansturm so gross wurde, dass sie kurz vor Mitternacht die Tore wirklich aufmachten.

Die DDR Bürger liefen hinüber, hinüber in den Westen, nach Westberlin. Zu Fuss oder in Trabis.
Seltsame Bilder, wie die Westberliner an der Grenze in dieser Nacht standen, Ost und West fielen sich in die Arme, die Sektkorken knallten. Es wurde auf die ankommenden Trabidächer geschlagen, in denen oftmals vor Freude und Ungläubigkeit lachende Menschen sassen, die unter ihrem lachen weinten.

Die Wörter dieser Nacht waren:
"Ich will nur mal gucken"
"Ich gehe bald wieder zurück, muss doch morgen arbeiten."
"Das ich das noch erleben darf."
Und das meist gebrauchte Wort war:

" Wahnsinn "

Auch die Grenzübergänge zur BRD wurden geöffnet. Menschenmassen strömten durch die Grenznahen Städte. Es gab Begrüssungsgeld für die DDR Bürger, da sie natürlich kein Westgeld besassen. Manche kauften sich davon wohl ihre erste, heissersehnte Westjaens. In Hamburg trafen die ersten überfüllten Züge mit DDR Besuchern ein.
Es war eine unglaubliche, eine sehr emotionale Zeit. Eine Zeit des Umbruchs.

Die DDR Grenzer patroulierten immer noch an der Mauer auf und ab. Die ersten Westberliner erklommen die Mauer, fingen mit Hammer und Meissel an sie zu zerstören. Sassen auf der Mauer und brachen Stücke heraus. Übermütig voller Freude.
Mir war unwohl bei diesen Bildern. Denn noch hätten die DDR Grenzposten schiessen können. Sie aber gingen ihre Streife, taten es nicht, alles blieb friedlich.

Man mag über Egon Krenz, den damaligen Staatschef der DDR, denken was man will. Aber das nicht geschossen wurde, ist wohl ihm zu verdanken. Es wird genug gegeben haben, die am liebsten wohl hätten schiessen lassen.

Helmut Kohl reiste eilig aus Warschau an, traf sich in Berlin mit Brandt und dem Bürgermeister Momper.

Willi Brandt hielt eine seiner letzten denkwürdigen Reden vor den zehntausenden die vor dem Schöneberger Rathaus standen. Er sagte:
"Es wächst zusammen, was zusammengehört."
Ein Satz, der auch im Privatleben anzuwenden ist.;-)

Helmut Kohl wurde während seiner Rede ausgepfiffen. Kohl, Brandt und Momper fassten sich an den Händen und sangen das Deutschlandlied, es ging fast unter, unter in diesem Pfeifkonzert der Menge. Sie wollte wohl die Einheit, aber keinen Nationalismus.
Brandt's Augen wurden feucht.. Es war der Moment, den er ersehnt hatte. Annäherung durch Wandel, wie er es nannte.

Eine sehr bewegende Zeit. Die Zeit im November 89
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09.11.2008 um 02:22 Uhr

Hängt das Altwerden vom positiven denken ab ?

Stimmung: gut

Ob wir alt werden oder nicht, hängt überwiegend vom positiven denken ab.
Das meinen jedenfalls Forscher einer Langzeitstudie. In ihr wurden 660 Personen die 50 Jahre alt waren, zu ihren Vorstellungen, der Gesundheit und ihrer Lebensart befragt.

Es stellte sich später heraus, dass die Menschen, die positiv dachten, im Schnitt bis zu 7 Jahre älter wurden, als die Probanden die dem Alter skeptisch gegenüberstanden.

Aufgrund der Untersuchungen meinen die Wissenschaftler herausgefunden zu haben, dass die Gene nur zu 25 % dafür verantwortlich sind, wie alt wir werden. Zu 75 % ist aber unsere Einstellung dem Leben gegenüber für ein hohes Alter verantwortlich.

Eine positive Einstellung und ein starker Lebenswille lässt Probleme besser bewältigen, uns auch sorgsamer mit uns selbst umgehen. Dieses führt zu einer höheren Lebenserwartung, denken sie.

Klar, ich denke auch, warum sollte man überhaupt alt werden, wenn man keine Lust am Leben findet. Wenn es einem nur als Last erscheint. Diese Einstellung würde sicher die Lebenspanne verkürzen, den Lebenswillen schwächen.

Also immer schön positiv denken, den Spass im Leben nicht vergessen, das schöne sehen. Damit man Freude am Leben hat, weiss wofür man lebt.
Dann lebt es sich auch gerne, heute und später wenn ihr alt werdet. Vielleicht dann sogar älter als ihr es dachtet.

Faktenquelle:
Psychologie heute compakt:Älterwerden
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07.11.2008 um 09:44 Uhr

Michelle Obama , die Frau an seiner Seite

von: sternenschein   Kategorie: Politisches   Stichwörter: Michelle, Obama, Barack, Seite, Chikago, aermliche, Verhaeltnisse, Jura

Stimmung: gut

Dass er mit mir klarkommt,
ist einer der Gründe, warum er das Zeug zum Präsidenten hat.

Zitat: Michelle Obama

Michelle Obama, die Frau an seiner Seite.. Die künftige First Lady Amerikas. Eine starke Frau.

Eine Frau die aus ärmliche Verhältnissen Chicagos kommt. Sich hochgekämpft hat, Jura studierte. Unter dem Rassismus der weissen Mitstudenten litt.
Nein, die 1,80 grosse Michelle Obama war nie stolz auf ihr Land, auf Amerika.
Dieses ist sie erst jetzt geworden, jetzt wo sie es geschafft hat.
Sie ist die Frau an der Seite Barack Obama. Vor 20 Jahren lernte sie ihn in einer Anwaltskanzlei kennen, war seine Chefin. Heute mit 44 Jahren wird sie ihn ins weisse Haus begleiten. Wird wohl nicht mehr darüber plaudern, dass er die Sachen nicht in den Kühlschrank zurückstellt, hin und wieder mal seine Socken liegen lässt, oder gar morgens, beim aufwachen auch mal aus dem Mund riecht.
Nein, dass wird sie als Amerikas First Lady wohl nicht mehr sagen. Denn diese Aussagen passen nicht ins Bild eines Präsidenten. Jedenfalls nicht in Amerika.
Da sind die Kanadier schon flexibler. Die fanden es sogar gut, dass ihr ehemaliger Premier sich einfach in die Büsche schlug, weil er mal pinkeln musste. Fanden es einfach nur menschlich.

Die Amerikaner sind da wohl etwas penibler als die Kanadier.

Michelle Obama, eine Frau die nicht hinter dem Berg hält, mit dem was sie denkt. Eine Frau, die in der Familie das sagen hat, der Chef ist. Eine Frau die bodenständig ist.

Michelle Obama, eine Frau, die sich in das enge Kleid der First Lady pressen lässt? Nur noch auf Wohltätigkeitsveranstaltungen mit anderen Frauen Kekse backt und Spenden sammelt. Nur noch das sagt, was die anderen hören wollen? Ihren scharfen Verstand an der Garderobe des weissen Hauses abgibt?
Ich glaube nicht.

Wir dürfen gespannt sein, was noch von Michelle Obama, der First Lady , der Frau an seiner Seite kommen wird.
In welche Wunden des heutigen Amerikas sie ihre Finger legen wird.
Das sie dieses gut kann, hat sie schon mehrfach bewiesen. Bei etlichen kam es nicht gut an.
Ich jedoch finde es bewundernswert.
. Ich glaube Barack Obama kann auf seine Frau stolzer sein, als auf sein Präsidentenamt.Denn diesen Aufstieg hat er mit ihr zusammen geschafft. Mit Michelle Obama, der Frau an seiner Seite.
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07.11.2008 um 07:43 Uhr

Fernsehen damals

Stimmung: gut

Die Fernseher waren gross, nach hinten weit ausladend, das Bild aber klein und schwarz-weiss.
Teuer waren sie auch, sehr teuer. Nicht jeder konnte sich damals einen Fernseher leisten. Es versammelten sich manchmal ganze Familien, bei denen, die ein Fernsehgerät besassen.

Das Bild war nicht wirklich schwarz-weiss, eher dunkelblau-weiss. 43 cm Bilddiagonale. Die Bildröhre eher rund als eckig. 12 Kanäle VHF, ein Programm.

Ja, richtig gelesen, es gab ein Programm.
Aber auf diesem einen Programm liefen so schöne Serien wie Lassie, Fury und Kalle Blomquist. Im Abendprogramm "Heiteres Beruferaten" da gab es für jede richtige Antwort 5 DM fürs Lembcke Schweindl. Vom blauen Bock will ich garnicht reden.
Aber Samstags, Mister Wunnebar, Lou van Burg mit "Jede Sekunde ein Schilling". Spannung ohne Ende. Kandidaten, die für die Schillinge so ziemlich alles machten. Und das alles in schwarz weiss auf diesem kleinen Bildschirm, den man 5 Minuten vor der Sendung einschalten musste. Es dauerte bis er warm wurde und das Bild kam. .

Theaterstùcke, wie der kaukasische Kreidekreis, wurden gezeigt. Wenn das Fernsehballet kam, mit leichtgeschürzten Damen, mussten wir Kinder raus. So war das damals. Aber mir als Kind, gefiel damals das Mädchen auf der Schaukel, bei Kalle Blomquist sowieso besser. Habe nur leider ihren Namen vergessen.
Umschalten und zappen war nicht, gab keine Fernbedienung, also aufstehen und zum Fernsehapparat gehen. Gab ja eh nur ein Programm. Nichts mit Frühstückfernsehen, um 16.30 kam das Testbild, um 17 Uhr fing das Kinderprogramm an. Umschaltpausen zwischen den Sendern von 5 Minuten. Spannend, dieses Schild "Wir schalten um", noch spannender die Sterne, wenn eine Eurovisionssendung kam.
Zwischen 22.30 und 0 Uhr wünschte die Ansagerin, die jede Sendung extra ansagte , ein gute Nacht. Testbild und dann weisses Rauschen.

Vertreter liefen damals herum, sie verkauften Bildschirmlinsen, sogenannte Fresnellinsen, Scheiben mit kreisförmiger Riffelung aus Plastik, die man mit Saugfüssen vor der Fernsehröhre befestigte. Sie hatten eine Art Lupeneffekt, damit das Bild grösser wurde. Später gab es auch Farbscheiben zum befestigen, damit man in Farbe schauen konnte.
Sie waren oben himmelblau, in der Mitte gelbrot, und unten grasgrün. Die Landschaften sahen damit eigenartig bunt aus, der Nachrichtensprecher aber auch. Er hatte irgendwie ein rotes Gesicht bekommen. Schöne neue Fernsehwelt. Die Scheiben zum Aufmotzen des Bildes, kosteten etwa 3 bis 4 Wochenlöhne.

Später kamen dann die ersten Fernsehgeräte mit UHF Empfang. wer noch keines hatte, konnte sich einen Adapter auf den Fernseher stellen. Das ZDF ging an den Start und die dritten Programm. Wer braucht soviel Programme, fragte man sich damals. Wo man doch sowieso nur eines zur Zeit schauen konnte.

die Fernsehzeitungen, wie TV Hören und Sehen warben jetzt ganz gross:
"Jetzt alle drei Programme auf einen Blick"
Neben den Fersehprogrammen waren dort auch die Radioprogramme abgedruckt.
5.45 Pegel der Wasserstände
5.50 Tiermarkt ( Rinderoreise etc per Kg.) 6.00 Hafenkonzert 8.00 Schlager 8.05 Lala Andersen Blaue Nacht im Hafen 8.06 Gus Backus Linda 8.10 Lill Babs Wo find ich den Mann 8.13 Marion Er ist wieder da

Ganz grosses Kino, alles sehr spannend. Zwischen jeden Song, kam eine Ansage welcher als nächstes kommt. Und das alles auch noch werbefrei.
Irgendwie gab es auch noch einen Soldatensender, der wurde wohl von der DDR ausgestrahlt. Und auf Kurzwelle wurden Zahlenkolonnen der Spione verlesen. Interessant, eine Stunde nur Zahlenkolonnen, entschüsseln konnte ich sie dennoch nicht. Musik konnte man auf Tonbandgeräte aufnehmen. Alles brummte etwas, Netzbrummen, da es noch Röhrengeräte waren. Ich hörte "Only You" und "Sweet little Sheila" von Tommy Roe. Aber am liebsten "Weisse Rosen aus Athen" welches mir R.M., ein hübsches blondes Mädel mit einer glockenklaren Stimme aufs Band sang. Dagen konnte Nana Mouskuri einpacken. Zumindest was das aussehen betraf.;-)

06.11.2008 um 15:23 Uhr

Blogigo war mal wieder nicht erreichbar

Mensch, mensch, von kurz nach Mitternacht bis heute 15 Uhr war mal wieder nichts mit Blogigo.
Darf doch nicht wahr sein.
Move to a faster Database, dazu der grinsende verhöhnende Smiley.

Gerade noch zwei Besucher fanden nach Mitternacht zu mir, dann war Schluss. Nichts ging mehr.
Google, sowie die Googlesuchwortbesucher, werden es wohl nicht so toll finden, wenn Google Besucher aufgrund der Suchworte eine Seite anklicken, diese dann aber nicht erreichbar ist.

Die Nacht davor wurde auch schon gemovt, war Blogigo auch nicht erreichbar.
Jetzt sind die Betreiber scheinbar da drüber gestolpert, dass ihre Plattform nicht läuft und hatten ein Einsehen mit uns. Oder aber der Server hat sich automatisch wieder ans Netz gehängt.

Wir wissen es nicht und werden es wohl aufgrund der mangelnden Informationspolitik des Betreibers wohl auch nie erfahren werden.

Frau Argh und andere werden leise lachen und sich sagen, wie gut dass ich abgewandert bin, einen anderen Anbieter gewählt habe.

Aber dennoch, ich bleibe hier. Jawoll!
Wir bleiben hier, drohte damals schon das Volk der DDR, und sorgte damit für den endgültigen Zusammenbruch dieses Staates. Hoffentlich sorgt unser hierbleiben nicht für den Zusammenbruch dieser Plattform.

Vielleicht aber hat Blogigo auch nur die Wahl von Obama nicht verkraften können. Brauchte erstmal eine kleine Erholungspause. Wer weiss.

05.11.2008 um 06:20 Uhr

Barack Obama der 44. Prädident der USA

von: sternenschein   Kategorie: Politisches   Stichwörter: Barack, Obama, Praesident, Mc, Cain, Grossmutter, USA, Bush

Stimmung: gut

Glückwunsch Mr. Obama
Barack Obama wird der 44. Präsident der USA sein.
Es gelang Obama bei den Wahlen 333 Wahlmänner für sich zu gewinnen. Doppelt so viele wie Mc.Cain hinter sich vereinigen konnte. Und wesentlich mehr, als die zur Wahl als Präsident erforderlichen 270 Wahlmänner.

Mc.Cain gratulierte Obama schon zu seinem Wahlsieg. Sagte, es ist schade, dass Obamas Grossmutter, die vor einigen Tagen starb, diesen Tag ihres Enkels nicht mehr miterleben durfte.
Präsident Busch gratuliert ebenfalls zum Wahlsieg.
In Chigago feierten 70.000 Menschen Obamas Wahlsieg euphorisch, in ganz Amerika waren Millionen auf der Strasse um zu feiern

Präsident Obama wird sein Amt am 20. Januar antreten.

Was kommt? Wir werden es sehen.
Ich hoffe besseres als bisher. Besseres als unter der Regierung Bush..

Hoffen wir, dass Obama dieses Amt zum Wohle seines Volkes aber auch der Menschen in aller Welt ausüben wird. So dass wir alle, am Ende seiner Amtszeit sagen können:"Obama war ein guter Präsident. Der beste den Amerika je hatte."
Viel Glück dafür und ein gutes Gelingen, Mr. Obama.
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05.11.2008 um 00:37 Uhr

USA , wird Obama die Wahlen gewinnen ?

Stimmung: gut

Wird Obama der nächste Präsident der USA sein?
Wünschen würde ich es Obama, in einem Erdrutschsieg, zu gewinnen. Und zwar haushoch gegen seinen Konkurrenten Mc.Cain.

Doch darauf wetten würde ich noch nicht. Schon garnicht nach dem Wahldesaster damals, als Al Gore wahrscheinlich durch Wahlbetrug, in Florida und anderswo , die Wahlen gegen Bush verlor.

Gegen einen Bush, der die USA in Kriese führte, die Finanzen des Landes ruinierte, die Demokratie und Freiheit der Bürger unterhöhlte. Die UNO sowie die Weltbevölkerung belog. Das Heimatschutzministerium einführte, welches weniger schützt, als die eigenen Bürger aussiert. Sich seine Unterstützung bei den radikalen fundamentalen Christen suchte.
Einem George Bush, der gemeinhin als der schlechteste Präsident der USA aller Zeiten angesehen wird.

Aufgrund George Bush Amtszeit wird es der nächste Präsident der Vereinigten Staaten schwer haben, egal ob er Mc. Cain oder Obama heisst. Zu vieles wartet darauf wieder in Ordnung gebracht zu werden. Es wird ein hartes Stück Arbeit sein.

Und dennoch hoffe ich, dass Barack Obama die Wahl gewinnt. Er ist jung, er hat vielleicht neue Ideen, Ideen für eine andere Politik, die vielleicht etwas sozialer, weniger Kriegslüstern, ausgleichender statt trennender sowie umweltfreundlicher ist.
Es wird Zeit für einen Politikwechsel in Amerika, für eine andere Art der Politik. Ob Obama das hält, was er verspricht? Ich weiss es nicht, aber ich hoffe es.

Und ich wünsche ihm einen Sieg, damit er der erste schwarze Präsident ist, den die USA je hatte. Wer hätte es verdient, wenn nicht Obama? Dieser smarte redegewandte Mann. Ich hoffe, er hat auch die dazugehörigen Visionen von einer besseren Welt, in der Armut und Unterdrückung weniger Platz haben werden.

Die ersten Meldungen aus den Staaten der Ostküste sehen für Obama recht gut aus. In den Swingstaaten, wie Florida soll Obama vorne liegen.

Morgen werden wir mehr wissen, ob sein Kampf von Erfolg gekrönt wurde.
Wie viele der Wahlmänner er hinter sich bringen konnte.
Ich drücke die Daumen für Obama. Möge er gewinnen und halten was er verspricht.
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04.11.2008 um 14:53 Uhr

Goethe, die Menschen und die Welt

Stimmung: gut

Die Welt ist so leer, wenn man die Berge,
Flüsse und Städte darin denkt; aber hie und da jemand zu wissen, der mit uns übereinstimmt, mit dem wir auch stillschweigend fortleben, das macht uns dieses Erdenrund erst zu einem bewohnten Garten.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe

Es ist etwas sehr schönes dieses zu wissen. Und manchmal muss man noch nicht einmal in allem übereinstimmen um sich dennoch zu verstehen und wertzuschätzen.

04.11.2008 um 02:57 Uhr

Besondere Menschen strahlen von innen

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: angelmagia, Geburtstag, Tautropfen, Worte, Blogigo, Blogs

Musik: Happy Birthday


Ihre Worte findet man in sehr vielen Blogs der Blogigo Plattform.
Wie schillernde Tautropfen, an den Halmen einer stillen Sommerwiese im Sonnenlicht, durchziehen ihre Worte fast ganz Blogigo.
Spendeten den Empfängern Trost, teilten Freude und Trauer. Machten es etwas leichter, weiterzugehen.
Sie, die diese Worte dort als Kommentare schrieb, sie ist eine der grossen Bloggerinnen hier bei Blogigo.
Ein ganz besonderer Mensch, ein junger Mensch, der heute am 4.11. Geburtstag feiert.

Sie, die uns schon so lange hier begleitet.
Ihr Name ist angelmagia *klick*
Angelmagia, die so sehr gerne mit dem Snowboard den Hang herunterrast, sich unendlich frei dabei fühlt. Angelmagia, die Worterfinderin. Angelmagia, die mit dem Hut auf dem Kopf vor dem Spiegel tanzend steht. Denn es ist ein ganz spezieller Hut. Und vielleicht wird sie ja doch einmal nicht nur hemilich für sich tanzen. Vielleicht. Einmal oder auch ...manchmal!
...manchmal ist die Seele eines Menschen grösser als der Körper
Alles Gute angelmagia, auch von mir.

03.11.2008 um 05:29 Uhr

Leonard Cohen Konzert Hamburg, er kam und siegte.

Stimmung: gut

Leonard Cohen, eine Legende erobert die Herzen seines Hamburger Publikums in der Color Line Arena.

Ein Blogschreiber meinte, er könne garnicht verstehen, wieso nicht alle 80 Millionen Deutsche sofort Eintrittskarten kauften, als klar war, dass dieser begnadete Künstler auf Deutschlandtournee geht.

Leonard Cohen, ein Grand Signeur der grandiosen Melancholie, dem es scheinnar immer noch unbändigen Spass macht mit seinen 74 Jahren auf der Bühne zu stehen.
Bei dem es nicht peinlich wirkt, wenn er seine alten und neuen Songs singt. Nicht singt, sondern zelebriert.
Mit einem Hauch Selbstironie und Witz.
Viele sagen sogar, seine Stimme, sein Timbre würde jetzt noch besser zu den Liedern passen, als es früher schon der Fall war.
Begleitet von einem engelsgleichen Chor der Backgroundsängerinnen, denen er auch gerne mal den Vortritt lässt.
Ob Leonard Cohen aber den leisesten Drummer der Welt in seiner hervorragenden Begleitband hat, kann ich nicht beurteilen.

Über sein Hamburger Konzert schrieb Klaus einen Kommentar hier im Blog:

ich bin nicht Harryzet ;-) aber ich war in Hamburg.

Tja, Leonhard Cohen. Wer, wie ich, das große Glück hatte, am 31.10.08 in der Color-Line-Arena in Hamburg zu sein, der wird allen Lobeshymnen über die vorhergegangenen Konzerte zustimmen.

Ich liebe gute Musik. Aber außer Beethovens 9. Symphonie und Bruckners 7. hat mich musikalisch noch niemals etwas dermaßen berührt, wie dieses Konzert. Es dauerte mit einer kurzen Pause 3 1/2 (in Worten: drei und eine halbe) Stunde! Und das mit einer Hauptperson, die inzwischen 74 Jahre alt ist.

Ich persönlich habe noch nie erlebt, dass ein Interpret MITTEN im Konzert eine Standing Ovation bekommt (im Anschluss an "The Partisan") - es war fast unheimlich. Einige Damen/Mädchen/Frauen - ich weiß es nicht genau ;-) haben bei zwei Stücken geweint - einmal standen auch mir die Tränen in den Augen und ich schäme mich ihrer in keiner Weise.

Ich glaube, auch Leonhard Cohen hat diese besondere Stimmung an diesem Abend gespürt, denn er war sichtlich bewegt, auch am Ende, als er sich verabschiedete.

Highlights dieses Abends waren für mich "If It Be Your Will", "Hallelujah", "Heart With No Companion", natürlich die ganz alten Songs wie "Suzanne", "So Long, Marianne" und, ganz großartig, "Famous Blue Raincoat" sowie last but not least "Tower Of Song" und mit einer fast schon erschreckenden und bedrohlichen Intensität "Democracy": ein extrem wuchtiger Bass, ein eindringlicher Rythmus, der an marschierende Truppen gemahnte - fast hatte man den Eindruck, hier erkläre jemand den USA den Krieg und die Zeile "Democracy is coming to the USA" sei etwas, was dieses Land zuvörderst zu fürchten habe - absolut GRANDIOS!

Wer wissen will, was gespielt wurde, kann sich an dem Sampler "The Collection " orientieren (5 CDs) - davon fehlte nicht viel in diesem Konzert. Und von "The Essential Leonard Cohen" (2 CDs), ein Sampler, den er selber zusammengestellt hat, sind, wenn ich mich richtig erinnere, alle Songs gespielt worden. Sollte es jemals eine CD/DVD oder was auch mmer von diesem Konzert geben, werde ich einer der ersten sein, der sie kauft.

Gruß Klaus

 

03.11.2008 um 04:54 Uhr

Manchmal kann Werbung auf Blogs ganz schön abstossend sein

Werbung auf Blogs.
Sie ist bei vielen Blogplattformen, die das kostenlose Hosting von Blogs anbieten, üblich.
Schliesslich müssen die Plattformbetreiber ja auch irgendwovon leben.
Und ebenso wie Google, der Spiegel, Netzeitung, schalten sie dann zwischen den Blogeinträgen Werbung.

Diese Werbung wird automatisch bestimmten Wörtern in dem jeweiligen Eintrag angepasst.

Dieses kann ganz schön abstossend sein, wenn ich dann zu Einträgen über das Mädchen aus Somalia, welches Opfer einer Steinigung wurde, folgende Werbeeinblendungen lese:
Esprit, die Kleidung für junge Mädchen.
Oder:

Madchenmode bei XXXXX, mit unserer trendymode siehst du immer und überall....  

Einfach geschmacklos, was da automatisch generiert wird.
Diese Werbung fand ich zu dem besagten Artikel auch auf der Wikio.de Seite, ein Newsportal für Pressemedien und Blogs.
Einfach total unpassend und beschämend in diesem Zusammenhang.

Auf anderen Blogs findet man häufig Werbung für Damenrasierer, wenn dort ein Eintrag über SVV geschrieben wurde, oder auch Singlebörsen wenn jemand übers alleinsein klagt. Tablettenwerbung bei Gesundheitsproblemen ist auch keine Seltenheit.

Was bin ich froh, dass Blogigo und bisher von Werbung auf den Blogs verschont, nur wer über Google auf unsere Seite kommt, muss ein Pop up Fenster über sich ergehen lassen, welches aber wegzuklicken ist.
Ich hoffe es bleibt so.

 

 

 

 

02.11.2008 um 18:43 Uhr

Die Tage der Hühner

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Huehner, Huehnergehege, Dunkelheit, Eier, sterben, picken

Stimmung: gut

Die Tage der Hühner sind bei mir nicht gezählt.
Nein, sie dürfen bei mir so lange leben, wie sie es möchten, und sie es für gut befinden.
Irgendwann hören sie mit dem Eier legen auf. Scheinen immer kleiner zu werden. Schlafen manchmal schon im stehen ein. Und irgendwann gehen sie dann für immer.
Wenn ihre Zeit gekommen wenn sie es für richtig halten zu gehen.

Die Tage sind kurz geworden. Die Tage der Hühner ganz besonders. Schon um halb fünf am Nachmittag gehen sie in ihren Stall, begeben sich zur Ruhe.
Wer mit den Hühnern schlafen geht, muss sehr früh schlafen gehen. Sie richten sich nach der Natur.
Sitzen nicht, wie wir Menschen, bei elektrisch Licht oder Kerzenschein, wenn es schon längst draussen dunkel geworden ist. Da schlafen sie schon längst.

Gut haben es die Hühner wohl bei mir. Sie haben einen grossen Auslauf, können nach Herzenslust in der Erde scharren und schenken mir dafür hin und wieder ein Ei. Manche jeden Tag, andere seltener.

Jetzt zum Winter hin werden es wieder weniger Eier. Wie sollen sie auch Lust aufs Eierlegen haben, wenn die Tage so kurz sind. Später im Dezember, wenn die Tage noch kürzer sind, dann schauen sie kurz mal aus ihrem Stall heraus um bald darauf umzudrehen, sich wieder auf ihre Schlafstangen zu begeben.

So ist das Hühnerleben im Winter.
Man sieht ihnen an, dass sie die warmen und hellen Tage lieber mögen. Sich wohler fühlen, wenn sie sich beim Sandbad in der Sonne rekeln können.
Und ich? Ich finde es auch besser, schon da ich dann nicht jeden Morgen das Eis aus ihrer Trinkschüssel entfernen muss.
So wünsche ich meinen Hühnern noch viel Sandbäder im Sonnenschein und ein recht ausgefülltes und glückliches Hühnerleben.
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02.11.2008 um 05:30 Uhr

13 jährige in Somalia gesteinigt

Aisha wurde am 27.10. in Somalia gesteinigt.
Sie war ein erst 13 Jahre altes Mädchen!

Ein Mädchen das nicht mehr leben durfte.
Ein Mädchen dass von anderen Menschen in einem Stadion der Hafenstadt Kismayu mit Steinen zu Tode geworfen wurde.

Ein Mädchen, bei dessen grausamen Tod etwa eintausende Menschen, in diesem Stadion, dieser Steinigung zusahen. Und keiner von ihnen half dem kleinen Mädchen.
Sie liessen es einfach so geschehen. Fanden es vielleicht sogar noch richtig.

Aisha, ein dreizehnjähriges Mädchen, welches vergewaltigt wurde. Vergewaltigt von drei Männern.
Als sie die Vergewaltigung anzeigen will, wird sie von der islamischen Miliz verhaftet und wegen ausserehelichen Geschlechtsverkehr zum Tode durch Steinigen verurteilt.

Das Urteil wurde am 27.10. öffentlich in einem Stadion vollstreckt.
Was sind das nur für Barbaren, die so handeln. Ein ohnehin schon gequältes 13 jähriges Mädchen zum Tode zu verurteilen. Wo bleibt da die Gerechtigkeit?
Eintausend Menschen sahen zu, wo ist ihre Menschlichkeit?

Auch wenn dort der Islam herrscht, es kann sicher nicht Allahs Wille sein, wenn solche Urteile gefällt werden. Ganz sicher nicht.

Wann haben solche Grausamkeiten endlich ein Ende?
Der Tod eines dreizehnjährigen Mädchens, eine Meldung die einen fassungslos zurücklässt.
Ein Mädchen Namens Aisha.

Quelle: Amnesty International
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01.11.2008 um 05:30 Uhr

Verloren an Jugendliebe , Lügen und Betrug

Stimmung: gut

Aus einem Kommentar zum Thema Jugendliebe.
Verliebt in Jugendliebe *klick*

Sina schreibt am 30.10.2008 um 14:45 Uhr:
ich finde es furchtbar wie da hinterher getrauert wird. man wird ständig verglichen mit der ach so tollen Jugendliebe, da werden heimlich E-Mails geschrieben, sich getroffen....
Man wird vom eigenen Partner belogen weil der nicht in der Lage ist Farbe zu bekennen und zu dem zu stehen aus Feigheit vor Konsequenzen. Lieber Lügen und Heimlichkeiten. Egoismus pur.
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Das ist die andere Seite des Themas Jugendliebe.
Die Seite, die weh tun kann, die verletzt.
Den verletzt der zurückbleibt oder betrogen wird.

01.11.2008 um 02:40 Uhr

Versinkt die Schweiz und Spanien im Schnee ?

Stimmung: gut

Schnee in Spanien und der Schweiz.

Erstaunlich, auf eins extra zeigen sie in der Rubrik unkommentiert, meterhohe Schneeverwehungen und Neuschneefälle in der Schweiz und Spanien.
Recht früh im Jahr für derartige Schneefälle, gerade als ob Spanien und die Schweiz im Schnee versinken.
Eifrig schneeschaufelnde Menschen werden dort gezeigt, im Kampf gegen die Schneemassen.

Sind es nur ausgewählte Bilder, oder sind die Schneefälle dort in der Schweiz sowie in Spanien wirklich so stark?
Vielleicht meldet sich ja mal hier jemand aus den betroffenen Regionen, schreibt ob es dort wirklich so ist.

Wer hier in Deutschland schon Schnee vor der Tür oder auf dem Balkon hat, kann sich auch gerne melden.;-)
Hier in Niedersachsen ist es zwar kuehl, aber noch regnerisch.