Stimmung: gut
Der Mond scheint auch über den Wolken.
Nicht nur die Sonne macht es so, an trüben Tagen, nein, auch der Mond.
Er scheint zur Zeit so hell, dass es selbst trotz Bewölkung und Regen draussen nicht dunkel ist.
Nichts mit finsterer Nacht, in der alle Katzen grau sind.
Alles gut zu erkennen, ganz ohne jede künstliche Beleuchtung.
Gestern, als der Himmel nicht bewölkt war, war es natürgemäss noch heller. Die Venus ist jetzt mehr halbtief im Westen zu sehen.
Ja, gestern war ein schöner, ein sonniger Tag, nicht so regnerisch wie der heutige sich zeigte.
Ein schöner Tag. Ganz ohne aber..
Gaensebluemchenblog schreibt in einem Kommentar, kommt dann nicht immer so ein aber...?
Muss denn immer ein aber kommen, wenn es heute schön ist, heute alles gut ist?
Dieses grosse dicke ABER!
Es beherrscht uns oftmals mit seinem ABER.
Es geht uns heute gut, es ist schön, und über allem schwebt drohend das ABER. Kennen wir dieses aber nicht schon von klein auf an?
Wir freuen uns, spielten schön...aber du musst noch Hausaufgaben machen.
Aber jetzt musst du reinkommen, es wird zu dunkel. Aber jetzt musst du essen. Aber, aber, aber...die Welt scheint voller aber zu sein. Das ABER lauert hinter jeder Ecke, kaum ist man dem einen ABER enkommen, lacht uns schon spöttisch das nächste ABER an.
Wollen wir es beiseiteschieben, heisst es schnell:
"Übermut tut selten gut."
Dabei hatten wir doch unseren Spass im Übermut, es war einfach schön, mal übermütig zu sein. Über den Mut hinaus." Der muss sich sein Mütchen kühlen" heisst es auch.
Lachen welches verstummt, Worte die dafür sorgen sollen, ja nicht zu viel Freude aufkommen zu lassen.
Einheitsbrei von Gesichtern, die scheinbar alle gerade eine Zitronenscheibe verspeist haben. So soll es sein. Da soll sich keiner von abheben. ABER...
Was ist es für ein ABER?
Ist es dieses aber von heute? Oder sind es eher die aber von morgen, übermorgen oder auch das aber von irgendwann?
Wenn es nicht das aber von heute ist, sollten wir es dann nicht zur Seite packen, denn das morgen und übermorgen kann seine eigenen aber haben. Vielleicht hat es sie auch nicht, wir wissen es noch nicht, und doch holen wir oft dieses ABER heute schon heraus.
Wenn dieses aber aber ein heute aber ist, ein begründetes, weil es heute nicht so läuft, uns nicht so gut geht, dann, ja dann, dann können wir gerne dieses aber herausholen. Dieses gute ABER.
Es gibt schlechte ABER, und es gibt gute ABER.
Das gute ABER sagt uns dann, aber morgen wird es uns besser gehen. Morgen fühl ich mich besser. Morgen geht es wieder bergauf. Aber morgen wird alles anders sein, nicht sofort vielleicht, aber Stück für Stück.
Dieses sind die schönen, die guten ABER, sie sollten wir ruhig nutzen.
Und jetzt kommt das aber...
aber reden wir uns damit nicht alles schön?
Vielleicht, vielleicht nicht, aber was soll's, wenn es uns dabei besser geht. Ausserdem hat unser Denken einen grossen Einfluss auf unsere Erleben und auch darauf, wie wir etwas empfinden.
Zurück zur Nacht, diese heute ist hell. Aber die morgige könnte dunkler sein. Vielleicht, vielleicht nicht, doch es ändert nichts an der Helligkeit heute, egal wie die morgige werden wird. Und das alles ohne Schönrederei. Sie ist hell, PUNKT.
Helligkeit, Dunkelheit, weshalb nicht Helligheit und Dunkelkeit?
Auch wieder so eine Frage...aber...
ich werde jetzt ruhig sein.;-)