Gedanken oder Fragen

10.02.2009 um 19:25 Uhr

Benjamin Button

Stimmung: gut

Der seltsame Fall des Benjamin Button.
Ein Film über Alter, Tod, Trauer und Verlust.
Benjamin Button wird als kleiner verrunzelter Greis geboren, sein Vater ist entsetzt über diesen Sohn. Benjamin wird im Laufe seines Lebens immer jünger. Bis er an seinem Lebensende als Säugling in den Armen seiner grossen Liebe stirbt.

Diese Liebe begeitet ihn fast sein ganzes Leben hindurch. Erschwert dadurch, dass Daisy immer älter wird, Benjamin aber immer jünger.

"Wirst du mich noch lieben, wenn ich alt und runzelig sein werde?", fragt Daisy ihn.
Benjamin überlegt und fragt zurück:
"Wirst du mich denn noch lieben, wenn ich wieder in die Hosen machen werde und in der Nacht Angst habe?"
"Das Leben besteht aus loslassen und Abschied nehmen", sagt Bejamnin, als er mit seinem alten Vater auf dem Bootssteg sitzt und beide zusehen wie die Sonne aufgeht.
Auf diesem Bootssteg sitzt er eines Tages auch mit Daisy, und derZuschauer weiss, es geht ums loslassen und Abschied nehmen.

TV 14 schreibt über diesen Film: Überwältigendes Kino mit Starbesetzung.
Ungewöhnlichster Liebesfilm des Jahres.
Grosse Gefühle, Situationskomik und sehr viel Weisheit.
Kino Magie pur.
Regisseur David Fincher erzählt wunderbar vom Glück und der Tragik des Lebens.

Spiegel Online meint:
..so ergreifend und bewegend ...rührend, ohne rührselig zu wirken.
"Wem dieser Film nicht zu Herzen geht, der hat kein Herz."

Der seltsame Fall des Benjamin Buttons bekam 13 Oscar Nominierungen in den verschiedenen Kategorien für die Oscarverleihung am 22. Februar.
Vielleicht wird es der Abräumer des Jahres.
Der schönste Liebesfilm seit der "Titanic" wie gesagt wird.

Der seltsame Fall des Bejamn Button. 166 Min. FSK12
mit Brad Pitt als Benjamin Button
Cate Blanchett als Daisy
Nach einem Roman von F. Scott Fitzgerald.

Ein wohl sehr sehenswerter Film, über den
Angelmagia in ihrem Blog schreibt:

Ein Film der mich seltsam berührt hat.
Ein Film der sie seltsam berührt hat.
Und der uns darüber sprechen ließ, so wie wir noch nie zuvor über einen Film gesprochen haben."
Kekschen meint dazu: "Und traurig war er auch."
DJP: "ein klasse Film".
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10.02.2009 um 03:38 Uhr

FDP will gesetzliche Krankenversicherung abschaffen

Stimmung: gut

Die FDP will nach der Wahl die gesetzliche Krankenversicherung abschaffen.
Guido Westerwelle fordert, die gesetzlichen Krankenkassen zu privatisieren.
Dazu eine gesetzliche Pflicht für jeden Bürger, sich bei einem Versicherungsunternehmen seiner Wahl privat krakenversichern zu lassen.
Diesen Plan will Westerwelle nach der Bundestagswahl, sollte die FDP mit der CDU eine Regierungskoalition bilden können, umsetzen. In der CDU gibt es genügend Personen, die dieses auch wollen, sagte Westerwelle.

Die Versicherungswirtschaft wird es freuen.
Aber den Bürger auch?
Wovon sollen die Rentner, die ärmeren Menschen, die Hartz IV Empfänger diese Beiträge zur Privatversicherung bezahlen?
Was ist mit den Eltern von Kindern, wo dann die Kinder nicht mehr automatisch mitversichert sind, sie fur jedes Kind extra bezahlen müssen?

Obama will in den USA die gesetzliche Krankenversicherung für alle einführen, Westerwelle will sie hier bei uns zerschlagen.
Schluss mit Solidarität und Umlagenfinanzierte Krankenkassenbeiträge.Soll doch jeder sehen wie er zurechtkommt.
So ist sie, die Partei der Besserverdienenden. Die können es sich ja auch erlauben. Aber was ist mit dem Rest, wenn Guido sich wieder seine Schuhe mit den 18 % unter den Sohlen anzieht, und unbeeindruckt von dem Gewimmer, der schon jetzt am Boden Liegenden, über sie hinwegstiefelt, um ihnen noch einen letzten Tritt zu geben. Grinsend und zufrieden wie immer, mit den Worten im Mund, "Der Markt wird's schon richten".
Vielleicht hat ihm aber auch die Höhenluft nach dem Hessenwahlsieg nicht gut getan. Denn da oben ist die Luft dünn und das Denkvermögen lässt nach, jedenfalls das soziale.

Die FDP von der Partei der Malermeister, die sie in Hamburg einmal war, über die Partei der Besserverdienenden, hin zur Partei der Versicherungswirtschaft.
Manchmal frage ich mich, wer steckt sich da die "Abwrackprämie" für den Sozialstaat ein?
Wer wählt dieses Abwrackunternehmen FDP?
Ich jedenfalls gehe mir erst einmal eine Abwrack und Entsorgungsbescheinigung holen. In den Schredder mit dem Sozialstaat.
Solidarität war gestern. Heute sind Ellenbogen gefragt. Jeder kämpft für sich und alle gegen alle.
Schöne FDP Welt.
Den Menschen alle Mittel und Möglichkeiten nehmen, und dann höhnisch von Freiheit und Eigenverantwortung reden.

Fehlt nur noch, dass Westerwelle und seine FDP die Schulen auch privatisieren will, um dann das Schulgeld einzuführen. Denn Unternehmen müssen sich ja lohnen.
Bildung nur noch für die Reichen, denn für die Armen gibt es sowieso nur noch prekäre Arbeitsplätze, da braucht man keine Bildung. Denn Bildung macht nur aufsässig.
Gute Nacht, Deutschland.

10.02.2009 um 01:48 Uhr

Ausgerippt? Schiesser Insolvent

Umsätze gut, sogar gestiegen, Unternehmen gesund und doch, es hat sich ausgerippt!
Nichts mehr mit Schiesser Feinripp Unterwäsche..


Das seit 1875 bestehende Traditionsunternehmen Schiesser musste Insolvenz anmelden.

Laut Insolvenzverwalter, bestehen aber noch Chancen Arbeitsplätze am Standort Radolfzell (Bodensee) zu erhalten.
Insgesamt beschäftigt Schiesser 2.300 Mitarbeiter. Davon etwa 600 in Radolfzell die mit der Verwaltung, Planung, Entwürfe und Marketing befasst sind. Die Produktion der Unterwäsche und Sportkleidung wurde schon vor langerZeit ins Ausland verlagert.

In finanzielle Schwierigkeiten kam Schiesser durch betriebsfremde Unternehmensfelder in der Vergangenheit, die im Zuge der Sanierung eingestellt wurden. Jetzt holte die Schuldenlast der Vergangenheit das Unternehmen ein.
Schiesser konnte die 65 Millionen Euro Bankschulden nicht zahlen, so blieb den Verantwortlichen nur der Weg zum Konkursgericht.

Feinripp war gestern, da bleibt dem Verbraucher nur noch der Weg zurück zum Lendenschurz

Schiesser Feinripp R.I.P.

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