Gedanken oder Fragen

01.03.2009 um 22:14 Uhr

Maybritt Illner, Armut und Reichtum

Stimmung: gut

Maybritt Illner in ihrer ZDF Talkshow:
"Herr Müntefering, die Schere zwischen Arm und Reich geht seit 2005 immer weiter auf. Die SPD Wähler können der SPD nicht mehr Vertrauen, was wollen sie dagegen machen?"

Franz Müntefering (SPD Vorsitzender) antwortete darauf sehr langatmig, in dem er ausführte, wir werden nach der Wahl eine verantwortungsvolle Politik mit der CDU oder der FDP machen. So verantwortungsvoll wie jetzt auch schon. Und so werden wir das Vertrauen der Wähler für unsere Politik wieder zurückgewinnen.

Im Grunde sagte Müntefering nichts. Und schon garnichts davon, wie er diese immer tiefer werdende Kluft zwischen Arm und Reich zurückführen will.

Also weiter so mit der SPD. Sie steht, ebenso wie die FDP und CDU/CSU, nach wie vor für die Förderung der Reichen in Deutschland. Ist der Pate für die immer weiter zunehmende Armut grosser Bevölkerungsschichten in Deutschland.

Und Maybritt Illner?
Sie vergass einfach ihre nicht von Müntefering beantwortete Frage.
Unterbrach Müntefering nicht, fragte auch nicht mehr nach.

Es geht hier ja nur um das Prekariat, wer interessiert sch da schon für?
Muntefering schon garnicht, und Maybritt Illner scheinbar auch nicht.

Auch wenn ich Maybritt Illner gerne sehe. Ein bisschen bissiger dürfte Maybritt Illner schon sein und vor allem nicht ihre eigenen Fragen vergessen, wenn sie von den Politikern nicht beantwortet werden.
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01.03.2009 um 21:02 Uhr

Friedrich Schiller und die Krise

Stimmung: gut

Und Schätze sind kein Eigentum
des Menschen, der Mensch verwaltet nur, was ihm die Götter verliehn und, wenn sie wollen, wieder nehmen --
Ein Tag macht den Begüterten zum Bettler.

Zitat: Friedrich Schiller
( Die Phönizierinnen II, 4. )

Hatte Friedrich Schiller die heutige Finanzkrise schon vorhergesehen?
Oder dachte er an die Ölkrise 1972, die Krise aufgrund Blase an den neuen Märkte, die Immobilienkrise, die jetzige Finanzkrise, oder etwa die angekündigte Ölkrise, die in 3 Jahren über uns hereinbrechen soll.

Sicher wird Schiller zu seiner Zeit nicht an unsere Krisen gedacht haben, aber auch heute noch kann ein Tag aus einem Begüterten einen Bettler machen.

Die Gefahr, durch das jetzige Gelddrucken für eine Inflation oder sogar für eine Hyperinflation ist gegeben. Vielleicht nicht sofort, aber es kann eintreten.

Wenn die Menschen schlau wären, würden sie zur Bank gehen und ihr Guthaben abheben und ausgeben.
Sparen und vorsorgen ist nicht sinnvoll, denn wenn man arbeitslos wird, rutscht man nach einem Jahr in Hartz IV hinein, und dann muss man seine Guthaben erst einmal verbrauchen.

Hartz IV Empfänger sind gute Stützen der Konjunktur, dieses sollte man nicht unterschätzen, denn sie müssen ihr gesamtes Einkommen ausgeben, und das hier in Deutschland.

Sinngemässe (nicht wörtliche) Zitate aus dem Pressespiegel der ARD.

Wo steuern wir hin? Von Krise zu Krise, und dennoch gibt es Menschen, die auch in Krisenzeiten noch reicher werden, sich Bonis von den Steuergeldern zur Bankenrettung auszahlen lassen.
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