Wetterbeobachtungen 31.03.09
Stimmung: gut sonnig
Gestern wr es hier im Norden schon sonnig. Eine klare Nacht, mit Nachtfrösten sowie einem wunderbaren scharzen Sternenhimmel samt liegender Mondsichel folgte.
Heute blauer Himmel, Windstille, Sonnenschein, sowie sehr angenehme Temperaturen. Einfach wunderschön. Eine Ahnung vom Sommer kommt auf.
Ein Reh im Garten stand vor mir, schaute mich lange an, dann frass es weiter Gras. Als das Reh ein Stück weiter ging, sah ich es auf dem Hinterlauf humpeln. Es knickte immer leicht ein. Muss sich irgendwo verletzt haben, oder es wurde von einem Auto angefahren, wer weiss. Es schaute noch öfter zu mir und ich hoffte, dass es nicht irgendwann erschossen wird, sein Hinterlauf bald wieder heilt. Damit es wie ein junges Reh herumspringen kann. Nicht, wie jetzt, bei jedem Schritt etwas einknickt.
Es schaute noch einmal mit Rehaugen zurück, bevor es langsam davonhumpelte. Es schien Vertrauen zu haben, keine Furcht. Und wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich behaupten, in unseren Blicken war Verstehen. In meinen schwang auf jeden Fall Achtung mit. Achtung vor diesem Tier, welches mir in diesem Moment so nahe war, als es sich wieder herunterbeugte und weiter das frische Gras frass.
Ein warmer milder Tag, wie dieser heute, hatte mich schon zu oft dazu verleitet, junge Blumen zu kaufen und draussen zu pflanzen. Doch die Nachtfröste liessen von den Blumen meistens nicht viel übrig. Stiefmütterchen ja, denn sie ertragen den Frost. Aber die meisten vorgezogenen anderen Blumen tötete der Nachtfrost mit seinem kalten Atem.
So werde ich dieses Jahr warten, bis die Nachtfröste vorbei sind.
Wie sagte doch meine alte Nachbarin immer:
"Pflanzt du mich im April, komme ich wann ich will,
pflanzt du mich im Mai, komme ich eins,zwei, drei."
Und ja, sie hatte damit meistens Recht.;-)
Morgen ist schon der 1. April. Bin schon gespannt, wer euch in den April schicken wird. Aber vielleicht schickt ihr ja auch jemanden in den April.
In den April wird man geschickt, aber in den Mai tanzt man hinein. Ich glaube das Tanzen ist besser, als veräppelt zu werden.
Wobei die Frage bleibt, wo das Wort veräppeln her kommt. Was mögen Äpfel damit zu tun haben, wenn wir jemanden aufziehen oder wissentlich etwas vortäuschen, was nicht gegeben ist?
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