Gedanken oder Fragen

29.06.2009 um 18:54 Uhr

Wetterwarnungen

Stimmung: gut, sonnig

Auch ein Siebenschläfer scheint sich mal irren zu können.
Es ist sonnig geworden, es ist warm geworden. Ganz anders als es der Siebenschläfertag erwarten liess.
Und das schönste ist, es soll die ganze Woche so bleiben.
Es verwundert mich nur, dass der Wetterdienst Wetterwarnungen für Niedersachsen herausgibt.

Es wird vor Hitze gewarnt. Vor gefühlten 32 Grad. Hitzewarnungen.;-)
Muss jetzt schon davor gewarnt werden, dass das Wetter schön wird, dass es sonnig ist? Die Temperaturen hochsommerlich werden. Die Kinder ins Freibad können.
Sehr eigenartig.
Vielleicht wird bald noch vor milden Nachttemperaturen gewarnt.

Jetzt warte ich nur noch auf Radiowarnungen:
"Verlassen sie bitte ihr Haus nicht, schliessen sie Türen und Fenster, es könnte draussen warm sein."

Soweit kommt es noch. Ne,ne, ich freue mich wenn die Sonne scheint, es sommerlich warm ist.
Sollte es über 35 Grad Celsius werden, können wir immer noch über die Hitze jammern und uns beschweren. Aber bis dahin werde ich dieses Wetter geniessen.
Auch wenn der Siebenschläfer etwas anderes sagte. Sollte er sich geirrt haben, mir soll es recht sein.
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29.06.2009 um 14:58 Uhr

Liebe und Zeit

von: sternenschein   Kategorie: Liebe und Emotionen   Stichwörter: Liebe, Zeit, zeitlos, veraendert

Stimmung: gut

Zeit verändert die Liebe
Liebe verändert die Zeit.
Liebe hat ihre Zeit.
Liebe kennt keine Zeit.
Liebe hebt die Zeit auf.
Liebe ist zeitlos.
Liebe kann die Zeit verkürzen oder auch ins unendliche verlängern.
Liebe in der Zeit gefangen.

Liebe und Zeit, zwei merkwürdige Gesellen.
Wie Sterntalermaedchen einen Film zitierte, in dem der Protagonist zu der Frau sagte:
"Ich weiss, ich komme sechs Jahre zu spät."
Seine Gitarre nahm und für sie ein Lied sang.

Was ist schon Zeit, was sind sechs Jahre, wenn man liebt?
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28.06.2009 um 14:16 Uhr

Bambi im Garten

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Reh, Garten, Bambi, Kitz

Stimmung: gut

Sie ist Mutter geworden.
Etwa 15 Meter vor meinem Küchenfenster sah ich im Morgendunst das Reh aus der Baum- und Buschgruppe hervorkommen. Scheinbar lagert es öfter zwischen den Bäumen, gegenüber des Schuppens, unter den Büschen.
Langsam schritt es zwischen dem alten Schuppen und den Bäumen in Richtung Wiese.

Aber heute war etwas anders.
An seiner Seite Bambi, ein junges Reh welches sich zu seiner Mutter umdrehte. Kein Kitz mehr, aber noch klein. Und so hübsch. .
Mir blieb fast der Atem stehen beim Anblick der beiden Tiere.

Da hat sie ein Junges bekommen und zieht es hier gross. *freu*
Sie blickte sich noch einmal um in Richtung meines Fensters. Das Kleine schaute zur Mutter hoch, als ob es sagen wollte "komm". Dann gingen sie langsam weiter.

Nur leider hinkt die Mutter immer noch sehr stark. Es sah aus, als ob sie auf eines ihrer Hinterläufe garnicht recht auftreten könne. Schade, dass ich ihr da nicht helfen kann, sie behandeln kann. Es tut mir weh, wenn ich sie so sehe. Weiss auch nicht, wo sie sich so verletzt hat.

Habe erst einmal die wie wild rankenden Dornensträucher der Himbeeren und Brombeeren unter den Büschen rausgerissen und weggeschnitten, damit sie nicht an den Ranken mit ihrem Bein hängenbleibt, sich nicht noch mehr verletzt.

Das Reh und ihr Kitz werden schon wissen weshalb sie sich hier in meinem Garten einen Platz gesucht haben. Auch wenn sie mal die Blumen anknabbert, oder die Rinde an jungen Bäumchen. Soll sie.
Der Anblick dieses Naturgeschöpfes ist es mir wert.
Ich hoffe ihr Bein heilt schnell, damit sie wieder herumspringen kann, wie ein junges Reh es eben macht..
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27.06.2009 um 16:45 Uhr

Siebenschläfer

Stimmung: gut

Es ist grau, es ist bewölkt, es sind knapp 20 Grad hier im Norden.
Und.... es ist Siebenschläfer!
Sieben Wochen solch ein Wetter, das kann nicht der Sommer sein, den ich mir wünsche.
Wenigstens hatte es heute hier noch nicht geregnet.

Dennoch bin ich dafür den Siebenschläfertag einfach zu verschieben. Heute will ich ihn nicht.
So nehme ich ihn, verschiebe ihn einfach auf einen schönen sonnigen Tag und sage, das hast du jetzt davon.

Siebenschläfer.
Müde bin ich auch. Vielleicht sollte ich sieben Wochen schlafen, dann merke ich nichts vom grauen Wetter, welches der Siebenschläfertag prophezeit.
Sieben Wochen lang, bis Mitte August, ähnliches Wetter wie heute, ich will es nicht.
Auch ein Siebenschläfer kann sich mal irren.
Hoffe ich doch..
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27.06.2009 um 11:18 Uhr

Besucher, Seitenaufrufe, HTTRACK

Stimmung: gut

Der Besucherzähler zeigt uns manchmal aussergewöhnlich hohe Seitenaufrufzahlen an.
Es werden einmal hier bei Blogigo die Besucherzahlen angezeigt.
Die nicht immer mit der realen Zahl der Besucher übereinstimmt.

Denn Blogigo hat eine Reloadsperre von mehreren Stunden eingebaut, so dass ein Besucher, der innerhalb einer bestimmten Zeit unsere Seite zweimal besucht, nur einmal gazählt wird.

Zudem weiss ich nicht, ob alle Google Besucher gezählt werden.
Denn zwischen den Besucherzahlen von den externen Countern und dem Blogigo Zähler herrschen manchmal eklatante Unterschiede.

Jetzt zu den Seitenaufrufen.

Wenn ein Besucher auf unsere Seite kommt, ist es ein Seitenaufruf.
Wenn er länger bleibt, auch Unterseiten anklickt, zum lesen oder kommentieren, dann wird es bei jedem Klick ein Seitenaufruf mehr.

Manchmal, wenn neue Leser kommen, lesen sie nach und nach fast den ganzen Blog durch, was sich naturgemäss in höheren Seitenaufrufen niederschlägt.
Dieses hatte ich desöfteren in den Abend oder Nachtstunden. Dann waren 6 Besucher da und über 100 Seitenaufrufe.;-)

Hohe Seitenaufrufzahlen können aber auch zustandekommen, wenn wir selbst unseren Blog mit HTTRACK sichern, oder jemand anderes unseren Blog sich downlädt.

Beim sichern des Blogs mit HTTRACK Website Copier werden alle Seiten gelesen und downgeladen. Je nach Einstellung der Link Tiefe auch noch die Blogs, die sich in der Favoritenliste befinden.

So kann es dann beim Blogsichern an dem Tag zu über 1.000 Seitenaufrufen auf dem eigenen Blog, aber auch auf den Blogs in der Favoritenliste kommen, was manchmal zu Verwunderungen bei den Besitzern führt.

Den Blog sichern mit HHTRACK

HTTRACK ist ein Programm mit dem ihr euren Blog sichern könnt. Ihn praktisch in einem Rutsch auf euren PC downlädt, je nach Einstellung samt Fotos und teils Seiten die bei euch verlinkt sind.

Mit eurem Browser lässt sich dann der Blog offline lesen, ohne dass ihr euch im Netz befindet.
Die gespeicherten Seiten lassen sich immer wieder updaten, so dass dann nur noch das dazugespeichert wird, was an neuen Inhalten hinzugekommen ist.

Das Programm HTTRACK ist in der neuen Version 3.43.5 vom 20.05.2009 vorhanden. Herunterladen könnt ihr es kostenlos auf der Seite
httrack.com

auf der es in einer Windows und Linux Version angeboten wird.

Es sollte ein Unterverzeichnis auf dem PC angelegt werden, in dem die Dateien der zu sichernden Seite gespeichert werden können. Damit sie nicht im Hauptverzeichnis der Festplatte landen.

Die Scantiefe sollte nicht zu hoch eingestellt werden, da sonst durch zu hohe Linktiefe das halbe Internet bzw. ganz Blogigo gesichert wird.

Wie Nicci Pain, Frau Mausekind und Pompeji schon einmal anmerkten, sie haben jetzt die Herrschaft über Blogigo errungen, als sie zuviele Seiten haben speichern lassen.;-)

Vielleicht ist es am besten, erst einmal einfach die vorgegebenen Grundeinstellungen des Programmes beizubehalten.
Bei der internen Tiefe eventuell eine Zahl höher eingeben, damit die Kommentare mitgespeichert werden. Doch die externe Linktiefe sollte nicht unbedingt höher als 2 eingestellt werden, da sonst zuviele Seiten von ausserhalb aufgrund der Verlinkungen mit eingelesen werden.

Wünsche euch ein schönes Wochenende, und wenn meine Seitenaufrufe nach oben gehen, dann weiss ich ihr habt HTTRACK laufen und meine Seite wird teils mitgespeichert.
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26.06.2009 um 04:54 Uhr

Farah Fawcett und Michael Jackson

Extremities
Farah Fawcett ist tot. Mit 62 Jahren an ihrem Darmkrebsleiden gestorben.
Noch vor wenigen Tagen machte ihr Lebensgefährte Ryan O' Neal ihr einen Heiratsantrag den Farah Fawcett annahm. Leider kam es nicht mehr zur Hochzeit.

Bekannt wurde Farah Fawcett durch die Fernsehserie "Drei Engel für Charly"
Mir bleibt sie in Erinnerung durch den Spielfilm
"Extremities". In dem sie auf eine sehr eindringliche Art und Weise eine Frau spielt die in ihrem Auto von einem Mann überfallen wird der sie vergewaltigen will.
Sie kann fliehen, allerdings ohne ihre Papiere und Hausschlüssel.
Die Polizei untermimmt nichts.
Der Mann dringt in ihr Haus ein. Sie setzt sich zur Wehr, sprüht ihm Insektengift in die Augen, fesselt ihn, sperrt ihn in dem vergitterten Kamin ein.
Überlegt ob sie ihn umbringen soll.

Ein packender Psychothriller in dem eine Frau sich zur Wehr setzt. Ein bedrückender und spannender Film.
Farah Fawcett in einer sehr guten Rolle.
Farah Fawcett die jetzt nicht mehr ist.

Und noch eine tote Berühmtheit.
Michael Jackson starb gestern an einem Herzstillstand.
Michael Jackson wurde nur 50 Jahre alt.
Am 13 Juli wollte Jackson seine Comeback Tour beginnen. Der Sänger verkaufte 750 Millionen Platten oder CD's.
Wenn ich an Michael Jackson denke, dann sehe ich einen Mann vor mir, der sich zahlreichen Schönheits OP' unterzog, immer von zahlreichen Bodyguards begleitet wurde. Ständig unter einem Sonnenschirm ging und meistens eine Atemschutzmaske trug, aus Angst vor Ansteckungen.

Ein Mann mit merkwürdigen Ehen, einer der sein Kind über die Balkonbrüstung hält, der den Vorwärtsschritt erfunden hat, bei dem man rückwärts geht. Ein Mann der in seiner Bühnenschau desöfteren kieksende Geräusche von sich gab, dabei sich hin und wieder in den Schritt griff und an kreischende und weinende Teenies.
Ein Hype dem sich vor längerer Zeit kaum ein Teenie entziehen konnte. Man mochte ihn und seine Musik oder man konnte so gut wie nichts mit ihm anfangen.

Jetzt ist Michael Jackson tot. Weder der Sonnenschirm, Leibwächter, Mundschutz und Reichtum konnten es verhindern.
50 Jahre, und manchmal konnte man denken er sei immer ein Kind geblieben. Aber dafür war er wohl zu erfogreich.

R.I.P. mögen beide ihre Ruhe und Frieden finden.
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25.06.2009 um 13:28 Uhr

Wie gerufen, Regenwunder

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: gerufen, Regen, Sonnenschein, Wind, leben, brauchen

Stimmung: gut

...manches kommt wie gerufen.
Der leichte Regen im Moment jedoch nicht.
Hey, ich habe dich nicht gerufen, ich wollte doch noch weg!
Und das am liebsten im strahlenden Sonnenschein. So wie gestern Da war blauer Himmel, die Sonne schien, es war warm.
Aber heute? Tropf, Tropf, plitsch, platsch.

Die Regentonne wird sich freuen. Sie wird ihrer Bestimmung gerecht, die Pflanzen freuen sich auch. Sie würden wohl springen vor Freude, wenn sie denn springen könnten.

Nur ich bin keine Regentonne und auch keine Pflanze, ich bin ein Mensch und freue mich nicht.
Allerhöchstens ein ganz klein wenig.
Aber nun ist genug lieber Regen, darfst ruhig weiterziehen. Husch, husch, Geh!
Normalerweise bin ich ja Gästen gegenüber nicht so. Kannst ein andermal wiederkommen, dann werde ich dich willkommen heissen, genauso willkommen wie den Sonnenschein und die Sternennacht, deren entfernte Verwandte, du der Regen und dein Bruder der Wind bist.

Und ja, lieber Regen, ich weiss was wir dir zu verdanken haben. Durch dich erst können wir leben. Wir brauchen dich, wie die Luft zum atmen.
Doch gerade heute brauche ich dich nicht, nicht so dringend. Also geh! Nicht für immer, aber für heute.

Ansonsten wäre es schön, wenn man öfter sagen könnte:"Das kommt ja wie gerufen".
Vielleicht kommt ja alles was wir erleben, wie gerufen? Nur wir merken es nicht, das wir es riefen.
Wer weiss? Ich gehe dann mal ein wenig rufen.
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24.06.2009 um 05:59 Uhr

Bier her

Stimmung: gut

Vorgestern Abend war ich mal wieder Lebensmittel einkaufen gefahren.
Was mir auffiel, waren die Männer die nur ein Sechserpack Bier auf das Kassenlaufband stellten. Sechserpack, sonst nichts weiteres.
Dabei dachte ich, sie wollten auch etwas für das Abendessen einkaufen.
Taten sie wohl auch aus ihrer Sicht.
Ihr Abendessen bestand wohl aus Bier.

Auch wenn unser Herr Zebulon immer sagt:"Hauptsache es ist Bier im Haus", so kam es mir doch recht merkwürdig vor.

Gut, Alkohol wird dort öfter gekauft. Oft von Gruppen, die dann zu den Flaschen noch Chips, Knabberzeugs und Fleisch aufs Band stellen. Guter Laune sind und scheinbar feiern oder grillen wollen.
Aber diese Sechserpack sahen nicht nach guter Laune, Freude oder Feiern aus . Eher nach Traurigkeit.
Nach ich und meine Bierflasche.

Goethe sagte mal zu Knebel:

Das Bier macht das Blut dick,
und verstärkt zugleich die Berauschung durch den narkotischen Tabaksdampf. So werden die Nerven abgestumpft und das Blut bis zur Stockung verdickt. Wenn es so fortgehen sollte, wie es den Anschein hat, so wird man nach zwei oder drei Menschenaltern schon sehen, was diese Bierbäuche und Schmauchlümmel aus Deutschland gemacht haben...und was kostet der Greuel!

Nun sind schon zwei oder drei Menschenalter seit Goethe vergangen, geändert hat sich wohl nicht viel.
Würde allerdings gerne wissen, was der alte Goethe so narkotisierendes geschmaucht hatte.

Wäre die Menschheit trauriger ohne die Erfindung des Alkohols? War es eine gute und sinnvolle Erfindung oder Entdeckung des gegorenen berauschenden Stoffes?
Eine Welt ohne Alkohol, eine merkwürdige Vorstellung. Wäre es eine Welt ohne Feiern und Feste, ohne Oktoberfest, ohne Kneipen?
Würden die Menschen nicht mehr zueinander finden in trunkener Glückseligkeit? Schützenfeste, Tanzveranstaltungen ohne Sektbar, fast unvorstellbar.
Aber auch so manche Schlägerei und Autounfälle im trunkenen Zustand wären uns erspart geblieben.
Alkohol - Segen oder Fluch?

Nach neuesten Studien sterben übrigens wesentlich mehr Menschen an legalen Drogen wie Alkohol, Tabletten und Tabak als an illegalen Drogen.
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23.06.2009 um 05:50 Uhr

Die Meise

Aus der Rubrik aufgelesen.

Eine wunderschöne kleine Geschichte eines Sommertages, von Menschen die niemals wissen werden wie es ist zu leben. Sowie von einer Meise, die weiss wie es ist zu fliegen, und doch niemals wieder fliegen wird.

Zu finden hier auf

Serafins Blog "Traumgeschichte"


Serafin, der mal eine Anmerkung machte, weshalb er beschloss von sich in der dritten Person zu schreiben.
Damit er mehr Abstand von den Geschehnissen hat und sie aus einer anderen Sicht betrachten kann.
Auch wenn er seine Mutter mal anlügt, sagt er hätte die Arbeit noch nicht zurückbekommen.
Sie es trotzdem merkt, ihn aber nie verstehen wird.
Denn ihr, seiner Mutter fiel es in der Schule immer alles leicht.

Verstehen Mütter oder Väter die Schwierigkeiten ihrer Kinder nicht, oder weniger, wenn sie selbst es immer leicht hatten, es ihnen alles leichtfiel?

Und doch lügen Eltern auch recht oft ihre Kinder an, wenn sie ihnen vormachen wie gut und fleissig sie immer in der Schulzeit waren, zudem ständig artig, fleissig und exellent gut erzogen.
Die Hausaufgaben haben sie natürlich immer gerne und sofort gemacht. Je mehr davon umso lieber. ;-)
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22.06.2009 um 06:43 Uhr

Goethe und das weinen ?

Stimmung: gut

Ein Mann der Tränen streng entwöhnt,
Mag sich ein Held erscheinen;
Doch wenn's im Innern sehnt und dröhnt,
Geb' ihm ein Gott -- zu weinen.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe
( Zahme Xenien )

Dieses schrieb Goethe schon vor so langer Zeit, und doch ist es noch immer aktuell.
Ein Tabuthema sowohl damals als wie wohl auch heute noch.

Es gibt ja den Witz:
"Der geht zum Lachen bestimmt in den Keller".
Mag ja auch bei einigen zutreffend sein, aber noch mehr werden wohl zum weinen in den Keller gehen.
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21.06.2009 um 09:11 Uhr

Der längste Tag, die kürzeste Nacht

Stimmung: gut

Heute hatten wir die kürzeste Nacht dieses Jahres. .
Die Sonne hat ihren nördlichstens Stand erreicht.
Der Sommer beginnt.. Die Tage werden jetzt wieder kürzer werden. . ;-(

Mittsommernacht oder Sommersonnenwende.
. Feuer in den Bergen vielerorts. Muss wunderschön aussehen, ich habe es leider noch nicht gesehen. Die Mittsommernachtsfeuer, die die bösen Dämonen vertreiben sollen.

In Schweden wird die Mittsommernacht am Wochenende gefeiert, welches dem 24. Juni am nächsten liegt.
Ein Maibaum wird aufgestellt und geschmückt. Es gibt Kartoffeln mit eingelegten Hering in saurer Dillsosse. Erdbeeren mit Schlagsahne müssen auch sein.

Und das wichtigste:
die Mädchen sammeln sieben verschiedene Blüten von sieben unterschiedlichen Blumenarten. Legen sie sich abends unter das Kopfkissen, und sollen dann dadurch, in dieser kürzesten Nacht des Jahres, von ihrem zukünftigen Ehemann träumen.
Ob es funktioniert, dieser wirklich im Traum erscheint und es dann auch noch der richtige ist, dafür fand ich bisher keine Belege oder auch nur irgendeine Erfolgsmeldung. ;-) Aber wer weiss es schon, was an diesem schwedischen Brauch dran ist ?
Ausserdem würde man, wenn schon, dann doch lieber etwas länger von dem Zukünftigen träumen, als nur eine kurze Nacht lang, oder?
"Trevlig Midsommer"
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20.06.2009 um 09:30 Uhr

Ein kleines Märchen, oder?

von: sternenschein   Kategorie: Liebe und Emotionen   Stichwörter: suchen, finden, lebte, Herzen, er, schlief, kuesste

Stimmung: gut

Wie von alleine zog es sie an diesem Tag zu genau diesem Platz. Dem Platz an dem er sass.
Sie kannte ihn nicht, und doch..irgendetwas war da bei diesem Fremden. Fast schon eine Erinnerung.
Er lebte schon so lange in ihrem Herzen sein kleines verstecktes Leben. Ja, fast schon seit der Kinderzeit war er da, tief in ihr. Früher glaubte sie noch daran ihm irgendwann zu begegnen, diesem Mann auf den sie wartete.
Wo war er, wo sollte sie nach ihm suchen? Würde sie ihm je begegnen und wie lange müsste sie auf ihn warten.
Die Zeit verging, sie wurde älter, aber begegnet war sie ihm immer noch nicht. Manchmal glaubte sie schon er wäre es, doch dann erkannte sie immer wieder, er war es doch nicht.
Sein kleines Leben das er in ihrem Herzen führte wurde immer schwächer, sein Bild, welches früher so klar und kräftig war, wurde mit der Zeit immer blasser.
Langsam gab sie die Hoffnung auf, diesem inneren Bild welches sie von ihm hatte je zu begegnen.
Sie begnügte sich mit anderem, welches dem Bild in ihr ganz und gar nicht entsprach. . Weshalb sollte sie auch einem Trugbild hinterherlaufen, dachte sie sich, welches es in der Wirklichkeit garnicht gab.
So starb er in ihr einen langsamen qualvollen Tod. Doch ein Funken von ihm blieb am Leben.
Ein Funken, den sie schon vergessen hatte und kaum noch wahrnahm.

Als sie sich zu ihm setzte, schaute er sie mit einem offenen Gesicht an. Es war ihr, als ob sie ihn kenne, schon so lange kenne. Es war ihr, als wäre er "ER". Er der schon ewig da war, auch wenn sie ihn noch garnicht kannte. Es verwirrte sie, ihm jetzt zu begegnen. Jetzt, wo sie es garnicht mehr erwartet hatte, garnicht mehr daran glaubte, dass es ihn wirklich gab. Jetzt sass er vor ihr.
Ihr Herz klopfte bei seinem Lächeln und sie dachte bei sich: "Ich habe dich gefunden".
So lernten sie sich kennen. Auf unerklärliche Weise.
Später als sie zusammenwaren, schaute er sie morgens, als sie noch schlief, lange an. Das frühe Sonnenlicht umspielte ihr Gesicht, ihr Atem war ruhig. So schaute er und beobachtete sie im Schlaf, dachte dabei für sich: "Ich habe dich gefunden. Endlich!"
Küsste sie leicht auf die Nasenspitze um sie aufzuwecken. Ein neuer Tag begann für sie und für ihn, der fast schon in ihrem Herzen gestorben war und jetzt dennoch neben ihr lag.

Ein Märchen nur, oder vielleicht auch nicht?
Wer weiss.
Ähnlichkeiten mit real lebenden Personen sind natürlich rein zufälliger Natur. :-)
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20.06.2009 um 04:42 Uhr

Vom finden

Stimmung: gut

"Ich hab' dich gefunden"
Vier Worte nur.
Vier ganz einfache Worte.
Ich habe' dich gefunden.
Sind diese Worte wirklich so einfach?
Nein.
Ich denke sogar, es sind mit die wichtigsten Worte die es gibt.
Wollen wir dieses nicht alle sagen können. Egal ob es sich um Freundschaft, Liebe, oder Partnerschaft dreht?
"Ich habe dich gefunden".
Es hört sich auch irgendwie, wie "Endlich!" an.
Schon als Kind war es schön, beim Versteck spielen den anderen zu finden. Aber das war ein Spiel. Ein Spiel mit ein wenig Nervenkitzel, egal ob für den Suchenden oder auch wenn man sich versteckt hatte. Gesucht werden wollen und gefunden werden wollen.
Doch später im Leben, wie dankbar konnte man da sein, auf einen Menschen zu treffen, bei dem man sagen konnte: "ich habe dich gefunden".

Sicher gab und gibt es in eurem Leben auch Menschen, bei denen ihr sagen könnt: "ich habe dich gefunden", so wie es sie bei mir auch gibt.
Ich bin dankbar dafür dass ich diese Menschen gefunden habe, mit denen mich etwas verbindet.
So oder so...auf die eine oder andere Weise, aber immer wertvoll, denn ich habe sie gefunden, oder wurde gefunden.;-)

Ich wünsche euch, dass ihr finden werdet, wonach ihr bewusst oder unbewusst sucht. Oder aber schon gefunden habt.
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19.06.2009 um 07:27 Uhr

Sklaverei war unmenschlich

Stimmung: gut

Sklaverei bedeutete ein fundamentales Unrecht, Grausamkeit, Brutalität und Unmenschlichkeit.
dieses erkannte der US Senat jetzt in einer Resolution an.

Wurde ja auch mal langsam Zeit.

Dieses Unrecht liegt nicht nur auf amerikanischer Seite. Denn viele europäische Handelshäuser, Reedereien sowie Bankhäuser verdienten früher mit und an dem Sklavenhandel sehr viel Geld.
Einige Schweizer Banken und Geldhäuser wurden durch die Beteiligung an dem Sklavenhandel erst zu europäischen Grossbanken.
Ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Menschheit. Der Mensch als Ware.
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18.06.2009 um 16:11 Uhr

Es ging bloss zu schnell

Stimmung: gut

..viel zu schnell.
Der Weg durch die Kindheit und Jugend.
Plötzlich ist die Schule aus, der letzte Schultag gekommen. Man ist "erwachsen".
Erwachsen, welch ein Wort.
Wachsen um erwachsen zu werden.
Hört sich ein wenig wie angekommen sein an.
Dabei ist man noch längst nicht angekommen, weiss auch nicht ob man jemals ankommen wird.

Was ist passiert auf diesem Weg aus der Kindheit in das Arbeitsleben fragt sich
Skindeep, in ihrem Eintrag "Oh very young
Ja, was ist passiert? Das kann man sich manchmal wirklich fragen.
Manche allerdings werden es als einen Segen empfinden, der Kinderzeit entronnen zu sein, endlich selbstbestimmen zu können. Sie hätten sich wohl manchmal einen Turboschalter gewünscht, damit es schneller geht. Der Weg ins Erwachsenenleben.
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17.06.2009 um 07:22 Uhr

Tag der deutschen Einheit

von: sternenschein   Kategorie: Politisches   Stichwörter: Tag, deutsche, Einheit, 17, Juni, Feiertag, Ostzone, DDR

Stimmung: gut

Der Tag der deutschen Einheit, wäre heute.
Der 17. Juni war ein Feiertag. Meistens ein sehr warmer Tag mit schönem Wetter. Schul und Arbeitsfrei.
Jetzt ist er weg, dieser Feiertag, einfach in der Versenkung verschwnden. Heute ist es nur noch ein ganz normaler Wochentag. Dieser 17. Juni.

Warm soll es trotzdem werden, das Wetter ist diesem Tag treugeblieben.
Wo ist dieser Feiertag hin? Verschwunden in den Analen der Geschichte. Einfach nicht mehr vorhanden.

17. Juni 1953, der sogenannte Volksaufstand in der DDR. Demonstrationen in Bitterfeld und anderen Städten, auch in Berlin. Demonstationen für mehr Einkommen, bessere Arbeitsbedingungen und für eine bessere Versorgung der Bevölkerung.

Demonstrationen bis die sowjetischen Panzer auffuhren um den Tumulten ein Ende zu setzen.

So wurde der 17. Juni in der BRD zum Nationalfeiertag zum Gedenken an diesen Aufstand zum nationalen Feiertag, dem Tag der deutschen Einheit erklärt.

Politiker sprachen von unseren armen Brüdern und Schwestern in der Sowjetzone, die wir nicht vergessen sollten. Zum Gedenken sollten die Menschen Abends eine Kerze ins Fenster stellen, damit unsere Brüder und Schwestern die Zusammengehörigkeit sehen können.
Soweit konnten die DDR Bürger dann wohl aber doch nicht schauen, dass sie die brennenden Kerzen sehen konten. Kerzen die für diesen Tag extra von der Kerzenindustrie angeboten wurden, in weiss mit sich heraufschlängelnden schwarzen Stacheldraht.
Den Brüdern und Schwestern in der Sowjetzone wurde wohl kaum damit geholfen, dafür gab es aber durch die brennenden Kerzen einige Gardinen und Wohnungsbrände in der BRD..
BRD sollte man nicht sagen, dieses erinnerte zu sehr an die DDR. DDR durfte man auch nicht sagen, denn die "ZONE" war nicht als Staat anerkannt.
Später wurde die DDR dann als "DDR" in Anführungzeichen gesetzt.

Pakete sollten an die Brüder und Schwestern in der Zone geschickt werden, da es denen so schlecht ging, wie gesagt wurde. Mag auch sein.
Aber dieses war der bundesdeutschen Regierung wohl auch sehr recht und sie tat wohl auch alles, dass es den DDR Bürgern nicht besserging, in der Hoffnung auf einen Zusammenbruch des Regimes.
Hätte der Westen die DDR nicht als Klassenfeind sondern als Partner beandelt, wie heute z..B. Polen und die Tschechei, mit ihr fairen Handel und technischen Austausch betrieben, dann wäre damals der dortigen Bevölkerung wohl mehr geholfen, als durch dieses Gedenken und Kerzen in den Fenstern.
Vielleicht wäre es ihnen dann "drüben" sogar gut gegangen.
Hätte aber nicht sein dürfen, denn einen "sozialistischen" Staat in denen es den Menschen gut geht ist nicht gewollt gewesen.
Im Gegenteil, es sollte ihnen so schlecht gehen, dass sie flüchten.
"Abstimmug mit den Füssen" nannte es die Bild Zeitung und schrieb in grossen schwarzen Lettern täglich die Zahl der Flüchtlinge auf die Titelseite.

Es war gewollt, dass sie flüchten. Seit der Wende ist es nicht mehr gewollt, und doch sind nach der Wende wohl mehr Menschen aus dem Gebiet der ehemaligen DDR geflüchtet als jemals zuvor.
Nach Bayern und in andere westliche Bundesländer.
Nur dass die Bild Zeitung nicht mehr die Zahlen gross und täglich auf der ersten Seite abdruckt.

Tag der deutschen Einheit, es gibt ihn nicht mehr. Dafür gibt es jetzt den Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober. Mit einem grossgeschriebenen Deutschen nach der Wende. Ist halt alles etwas grösser geworden. Auch die Deutsche Einheit.
Schröder wollte diesen Einheitstag wieder abschaffen, damit die Menschen auch an diesem Tag produktiv tätig sein könnten. Es gelang Schröder nicht.
So, genug vom 17.Juni. Ist eh kei Feiertag mehr und langsam schwindet er aus der Erinnerung.
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16.06.2009 um 18:30 Uhr

Von Ewigkeit zu Ewigkeit

Stimmung: gut

Des Menschen Geist, des Menschen Seele ist nicht sterblich, wie sein Körper, denke ich oftmals.
Sie war, sie bleibt, auch wenn wir selbst nicht mehr sind. Geist und Seele überdauern unser irdisches hiersein. Kommen vielleicht aus einer anderen Dimension, gehen vielleicht in eine andere Dimension.

Wir haben uns ja schon oftmals hier darüber unterhalten, ob alles was wir denken oder schreiben, schon einmal gedacht und geschrieben wurde.
Über diese, meine Vorstellung, schrieb Johann Wolfgang von Goethe einst:

Wenn einer 75 Jahre alt ist,
kann es nicht fehlen, dass er mitunter an den Tod denkt. Mich lässt dieser Gedanke völlig in Ruhe, denn ich habe die feste Überzeugung, dass unser Geist ein Wesen ist ganz unzerstörbarer Natur;
es ist ein Fortwirken von Ewigkeit zu Ewigkeit, es ist der Sonne ähnlich, die bloss unseren irdischen Augen unterzugehen scheint, die aber eigentlich nie untergeht, sondern unaufhörlich fortleuchtet.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe
( Zu Eckermann )

Von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Etwas bleibt für immer.
Alles Schall und Rauch?
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16.06.2009 um 07:33 Uhr

Pleitewellen

Hätte Quelle doch bloss die Noris Bank behalten.
Dann hätten sie sich jetzt von ihrer Noris Bank einen Kredit geben lassen können um nicht Pleite zu gehen.
Jetzt hilft ihnen niemand mehr, nicht einmal Frau Schickedanz, die keine Milliardärin mehr ist, sondern nur noch Multimillionärin. Selbst sie scheint kein Vertrauen mehr in den Konzern zu haben, der ihr die Milliarden einbrachte.

Die Noris Bank wurde von Quelle schon 1997 an die Bayrische Vereinsbank verkauft und gehört seit 2006 der Deutschen Bank. Die scheinbar einem Pleitekonzern, wie Arcandor, Karstadt Quelle kein Geld mehr leiht.

Wer hätte gedacht, dass Karstadt, das "KadeWe" Kaufhaus des Westen in Berlin, Alsterhaus in Hamburg pleite gehen könnten?
Diese Traditionskaufhäuser aus den Kindertagen.

Die Einkaufscentren auf den grünen Wiesen , haben ihren Sieg über die Innenstädte, die immer leerer werden, davongetragen.
Aber weshalb soll es Karstadt besser gehen als Woolworth.

Quelle pleite, dieses konnte man sich nach der Neckermann Pleite schon eher vorstellen.
Der Hamburger Otto Versand hat schon Interesse an einer Übernahme von Quelle bekundet.
Neckermann und Quelle unter dem Dach des Otto Versand, eine seltsame Vorstellung.

Die Metro möchte die Karstadt Filialen übernehmen und sie ihren Kaufhof Filialen angliedern, teils auch in Saturn Geschäften umwandeln.
Etwa 5.000 Arbeitsplätze wird es trotzdem kosten. Dafür ist aber die Arcandor QUELLE Karstadt Aktie jetzt für 49 Cent zu haben. Wer dort noch Aktionär werden will, bekommt die Aktien zu einem wahren Schnäppchenpreis.

Heidelberger Druck, der Druckmaschinenhersteller konnte einen Konkurs gerade noch abwenden.
Der Staat gibt Bürgschaften in Höhe von 495 Millionen Euro, die Kreditanstalt für Wiederaufbau 300 Millionen Euro. Damit ist der Druckmaschinenhersteller erst einmal gerettet. Wenngleich auch dort 3.300 Mitarbeitern gekündigt werden soll.
Das macht aber nichts. Denn Arbeit für alle, sagt Steinmeier.
Auch für die von Entlassung bedrohten Heidelberger Druck und Karstadt Mitarbeitern wird er mit zusätzlichen "Arbeitsgelegenheiten", den sogenannten 1 Euro Jobs m Rahmen von Hartz IV Arbeit für alle bieten. Und sei es in einem Sozialkaufhaus oder in der Suppenküche für Sozial Schwache.
Findet auch Westerwelle gut, denn Arbeit muss sich lohnen, sagt dieser.
1 Euro für eine Stunde Arbeit, lohnt sich doch!
"Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert".
"Kleinvieh macht auch Mist"
Wir sind das Kleinvieh, der Mist wird aber wohl eher in der Politik gemacht.


Und was sagt Frau Merkel?
"Vorfahrt für Arbeit" natürlich.
Auch wenn es im Moment eher nach "Vorfahrt für Pleiten, Pech und Pannen" aussieht. Aber so genau braucht ja niemand hinzuschauen.
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14.06.2009 um 17:26 Uhr

Lii Chan

von: sternenschein   Kategorie: Liebe und Emotionen   Stichwörter: lii, chan, Mutter, geloescht, Blog, Favoriten, Eintrag

Es ist immer wieder merkwürdig.
Da liest man auf einem Blog mit, teils über Jahre, und dann ist dieser Blog auf einmal verschwunden.
Gelöscht, nicht mehr da.
Die Favoritenliste wird leerer. Es fehlt etwas.

Und irgendwie ist es traurig, nicht mehr zu wissen, was aus diesem Menschen der hinter dem Blog stand geworden ist, an dessen Gedanken man durch das gelesene teilnahm..

Denn es sind keine Bücher die man hier liest und zuklappt, sondern es sind Menschen die ihre Gedanken, ihr fühlen, ihr Leben hier aufschreiben.
Und dieses kann man nicht so einfach zuklappen.
So wie bei lii_chan, die hier den Blog "Traumleben" über Jahre hatte.

Etwas Neues wird beginnen.
Und das ist gut so.
Und zum ersten Mal...habe ich keine Angst,
keine Zweifel.
Aber egal ob es gut oder schlecht ist..
ich werde leben.
Werde nur noch ich selbst sein und keine Maske mehr tragen. So soll es sein..
.und ich werde damit klarkommen.

Zitat: lii_chan die an ihre Mutter schrieb, die sie viel zu früh, als Kind schon, verlor:

Aber alles was ich weiss ist,
dass ich lächeln werde...egal was passiert.
Ich werde leben...mehr leben als andere..für dich.
Ich werde das Mädchen sein, auf das du stolz sein würdest. Ich möchte auch so stark sein wie du.
Ich werde versuchen, so glücklich wie nur möglich zu werden und all unsere Träume wahr werden lassen.

Dieses schrieb lii_chan zum Jahreswechsel 2007/2008 und ich hoffe und wünsche ihr, dass es ihr gelingen möge.

Manche schreiben noch in ihrem Blog, weshalb sie mit dem bloggen aufhören und den Blog löschen werden. Wie ich es in letzter Zeit desöfteren gelesen habe.
Mal fehlt die Zeit, bei anderen hat sich das Leben geändert, so dass der Blog und dessen Inhalt nicht mehr zum Leben passt und wieder andere gehen einfach so oder haben den Anbieter gewechselt..

lii_chan hatte bei vielen von euch kommentiert, vielleicht weiss ja von euch jemand etwas, weshalb lii_chan ihren Blog löschte?

Ich bin der Meinung, sogar dieses bei ihr gelesen zu haben, weiss es aber nicht mehr genau.
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13.06.2009 um 10:54 Uhr

Da muss Goethe herhalten

Stimmung: gut

Jedenfalls zum Wochenende..
Ob ihr es nun einsam oder alleine verbringt oder auch nicht.

Um die Einsamkeit ist's eine schöne Sache,
wenn man mit sich selbst in Frieden lebt und was bestimmtes zu tun hat.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe
( An Frau von Stein )

Einsam ist solch ein grosses Wort, meistens negativ belegt. Ein Gefühl von Einsamkeit, dem die meisten Menschen entfliehen wollen, wenn sie es empfinden.
Goethe sagt, es ist eine schöne Sache.

Wie empfindet ihr die Einsamkeit oder das Alleinsein?
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