Wie Behinderte manchmal schikaniert werden
Berufsbildungswerk für Menschen mit Behinderungen sollten für die Behinderten da sein.
Dort sollten die Ausbilder die ihnen anvertrauten behinderten Menschen doch fördern und nicht schikanieren.
Wie geschehen bei Sibebo.
Sibebo hat das Noonan Syndrom, ein Defekt des PTPN 11 Gens, welches zu Minderwuchs, Sehnenverkürzung, Herzfehlern etc. führt.
Mit sechs Jahren musste sich Sibebo einer Herzoperation unterziehen..
Während ihrer Schulzeit wurde sie häufig von Mitschülern gemobbt, als Missgeburt beschimpft, bespuckt, ihre Sachen wurden geklaut und versteckt, einfach umgerannt, auf dem Nachhauseweg vom Radweg von den anderen in den Graben gedrängt und vieles mehr.
Wirklich keine schöne Schulzeit, wenn man schon mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat, dann noch so von Mitschülern behandelt wird.
Ausgegrenzt- Schilderung der Schulzeit
Wohl froh war Sibebo als sie ihre unschöne Schulzeit endlich hinter sich gebracht hatte.
Sibebo freute sich auf die Ausbildung in einem Berufsbildungswerk für Menschen mit Behinderungen.
In dem sie zur Hauswirtschaftshelferin ausgebildet werden sollte.
Doch auch dort, in dieser Instutition die für Behinderte da sein sollte, gingen die Demütigungen und Schikanen weiter.
Da Sibebo aufgrund ihrer Beinsehnenverkürzungen und Knieoperation nicht so schnell gehen kann, trat ihr die Ausbilderin immer wieder in die Hacken, damit sie schneller geht.
Sagte noch, "Was, du kannst nicht schneller gehen? Dann werde ich es dir schon noch beibringen"
Demütigte sie beim essen, nahm keinerlei Rücksicht auf Sibebos Behinderung.
Negative Erfahrungen auch in der Ausbildung
Ich finde es schlimm, wenn in Behinderteneinrichtungen derartige Ausbilder arbeiten dürfen, die die Behinderten eher fertigmachen anstatt sie zu fördern.
Ja, so etwas macht mich wütend und traurig.
Auch dass die Lehrer und die anderen Eltern während ihrer Schulzeit nicht dafür gesorgt haben, dass sie gut behandelt wird.
Klar, Kinder können grausam sein, aber die Lehrer hätten doch da eingreifen können.
Es läuft wohl vieles falsch hier bei uns im Umgang mit Behinderten.
Wie man schon an den Kürzungen des Blindengeldes sieht. In nordischen Ländern haben Blinde zum Beispiel für Veranstaltungen und ähnliches, Anspruch auf Blindenassistenten die sie dorthin begleiten. Davon können unsere blinden Menschen wohl nur träumen.
Als ob das Leben mit einer Behinderung nicht sowieso schon schwieriger ist, werden diese Menschen dann in der Schule noch ausgegrenzt und gemobbt, und wie bei Sibebo vielleicht sogar auch noch in ihrer Ausbildung.
Sibebo hat aufgrunddessen heute noch Albträume aus dieser Zeit in denen sie das geschehene immer wieder erlebt.
Jetzt hatte sie in ihrem Blog darüber geschrieben um es zu verarbeiten und sich davon lösen zu können.
Sibebo ist sehr hilfsbereit, hilft gerne anderen Menschen. Sagt, wenn man hilft, dann wird einem auch geholfen. Man sollte nur fragen und "sich bedanken".
Es macht ihr auch nichts aus, wenn sie gefragt wird, was mit ihr los ist, dann bekommen die Frager auch eine vernünftige Antwort.
Dieses ist ihr lieber, als wenn sie angestarrt und über sie getuschelt wird.
wir sollten mehr hinsehen, aufmerkamer sein, sagt Sibebo, Zivilcourage ist gefragt.
Wer genau wissen will, was das Noonan Syndrom ist, unter dem rund 80.000 Deutsche leiden, kann es in den Einträgen vom Mai, bei Sibebo nachlesen, wo sie diese Erkrankung die nur symptomatisch behandelt, aber nicht geheilt werden kann, ausführlich dokumentiert.
Ich finde Sibebo ist ein bemerkenswerter Mensch.;-)
Ein Mensch, der sagt, ich bin wie ich bin, und für meine Behinderung kann ich nichts.
Siehe auch:
: Eintrag bei Rabenmutter
.
Dort sollten die Ausbilder die ihnen anvertrauten behinderten Menschen doch fördern und nicht schikanieren.
Wie geschehen bei Sibebo.
Sibebo hat das Noonan Syndrom, ein Defekt des PTPN 11 Gens, welches zu Minderwuchs, Sehnenverkürzung, Herzfehlern etc. führt.
Mit sechs Jahren musste sich Sibebo einer Herzoperation unterziehen..
Während ihrer Schulzeit wurde sie häufig von Mitschülern gemobbt, als Missgeburt beschimpft, bespuckt, ihre Sachen wurden geklaut und versteckt, einfach umgerannt, auf dem Nachhauseweg vom Radweg von den anderen in den Graben gedrängt und vieles mehr.
Wirklich keine schöne Schulzeit, wenn man schon mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat, dann noch so von Mitschülern behandelt wird.
Ausgegrenzt- Schilderung der Schulzeit
Wohl froh war Sibebo als sie ihre unschöne Schulzeit endlich hinter sich gebracht hatte.
Sibebo freute sich auf die Ausbildung in einem Berufsbildungswerk für Menschen mit Behinderungen.
In dem sie zur Hauswirtschaftshelferin ausgebildet werden sollte.
Doch auch dort, in dieser Instutition die für Behinderte da sein sollte, gingen die Demütigungen und Schikanen weiter.
Da Sibebo aufgrund ihrer Beinsehnenverkürzungen und Knieoperation nicht so schnell gehen kann, trat ihr die Ausbilderin immer wieder in die Hacken, damit sie schneller geht.
Sagte noch, "Was, du kannst nicht schneller gehen? Dann werde ich es dir schon noch beibringen"
Demütigte sie beim essen, nahm keinerlei Rücksicht auf Sibebos Behinderung.
Negative Erfahrungen auch in der Ausbildung
Ich finde es schlimm, wenn in Behinderteneinrichtungen derartige Ausbilder arbeiten dürfen, die die Behinderten eher fertigmachen anstatt sie zu fördern.
Ja, so etwas macht mich wütend und traurig.
Auch dass die Lehrer und die anderen Eltern während ihrer Schulzeit nicht dafür gesorgt haben, dass sie gut behandelt wird.
Klar, Kinder können grausam sein, aber die Lehrer hätten doch da eingreifen können.
Es läuft wohl vieles falsch hier bei uns im Umgang mit Behinderten.
Wie man schon an den Kürzungen des Blindengeldes sieht. In nordischen Ländern haben Blinde zum Beispiel für Veranstaltungen und ähnliches, Anspruch auf Blindenassistenten die sie dorthin begleiten. Davon können unsere blinden Menschen wohl nur träumen.
Als ob das Leben mit einer Behinderung nicht sowieso schon schwieriger ist, werden diese Menschen dann in der Schule noch ausgegrenzt und gemobbt, und wie bei Sibebo vielleicht sogar auch noch in ihrer Ausbildung.
Sibebo hat aufgrunddessen heute noch Albträume aus dieser Zeit in denen sie das geschehene immer wieder erlebt.
Jetzt hatte sie in ihrem Blog darüber geschrieben um es zu verarbeiten und sich davon lösen zu können.
Sibebo ist sehr hilfsbereit, hilft gerne anderen Menschen. Sagt, wenn man hilft, dann wird einem auch geholfen. Man sollte nur fragen und "sich bedanken".
Es macht ihr auch nichts aus, wenn sie gefragt wird, was mit ihr los ist, dann bekommen die Frager auch eine vernünftige Antwort.
Dieses ist ihr lieber, als wenn sie angestarrt und über sie getuschelt wird.
wir sollten mehr hinsehen, aufmerkamer sein, sagt Sibebo, Zivilcourage ist gefragt.
Wer genau wissen will, was das Noonan Syndrom ist, unter dem rund 80.000 Deutsche leiden, kann es in den Einträgen vom Mai, bei Sibebo nachlesen, wo sie diese Erkrankung die nur symptomatisch behandelt, aber nicht geheilt werden kann, ausführlich dokumentiert.
Ich finde Sibebo ist ein bemerkenswerter Mensch.;-)
Ein Mensch, der sagt, ich bin wie ich bin, und für meine Behinderung kann ich nichts.
Siehe auch:
: Eintrag bei Rabenmutter
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