Gedanken oder Fragen

23.02.2010 um 15:27 Uhr

Wenn eine Bischöfin betrunken Auto fährt

Wenn eine Bischöfin betrunken Auto fährt,
dann drückt der liebe Gott auch kein Auge zu.

Oder vielleicht doch?
Indem er schlimmeres verhindert hat, als "nur" bei Rot über eine Kreuzung zu fahren?

Die höchste Würdenträgerin der evangelischen Kirche, Landesbischöfin Margot Käßmann ließ sich mit 1,54 Promille am Steuer ihres Dienstwagens erwischen, nachdem sie in Hannover bei Rot eine Kreuzung überquerte.

1,54 Promille und dann noch Autofahren, ganz schön heftig.
Besonders für eine Bischöfin.

Noch 2007 beklagte Bischöfin Käßmann in einem Interview das
"Mangelnde Verantwortungsbewusstsein bei Autofahrern, insbesondere wenn Drogen oder Alkohol mit im Spiel sind".
Jetzt legte Frau Käßmann dieses mangelnde Verantwortungsbewusstsein selbst an den Tag.

Die Landesbischöfin fragt sich selbst, wie ihr dieses pasieren konnte.

Ich bin mir sicher, Frau Käßmann wollte das nicht wirklich, jedenfalls nicht bewusst und schon garnicht dabei erwischt werden.
Auf der anderen Seite frage ich mich, ob Frau Käßmann ein Alkoholproblem hat. Denn diese Überschätzung ihrer Fähigkeiten, betrunken noch Auto fahren zu können, deuten oftmals auf Alkoholprobleme hin.
Dieses denken, so viel habe ich garnicht getrunken, ich kann noch fahren, aber die
1,54 Promille sprechen eine andere Sprache.

Wird in den Kirchen soviel gesoffen, oder kann man den Glauben nur unter Alkoholeinfluss ertragen?

Zum Glück ist nichts schlimmeres passiert, sie hat sich und keinen anderen Menschen totgefahren.
Was bei solchen verantwortungslosen Fahrten im trunkenen Zustand leicht passieren kann.

Vielleicht hielt ihr Gott ja doch seine schützende Hand über die Landesbischöfin.
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