Gedanken oder Fragen

18.03.2010 um 18:27 Uhr

Zu sicher fühlen sollte man sich nicht

....beim Holzhacken und spalten.
Schon garnicht mit einer grossen und scharfen 1250 Gramm schweren Axt.

Fast traumwandlerische Sicherheit verspüre ich beim Holzhacken. Holzscheit auf den Hauklotz, mit einer Hand den Holzscheit festhalten, und zack, zack, zack..mit der anderen Hand und der schweren Axt Stück für Stück abhacken.
Recht treffsicher bin ich da.
Gut, mal springt die Axt oder geht ein zwei Zentimeter neben der gewünschten Stelle ins Holz.

Aber eben traf sie meinen Handschuh am Zeigefinger.
Zack, schnitt sie ein Loch in den Handschuh.
Der Finger blieb zum Glück unbeschadet.

Uih, das hätte schiefgehen können.
Das sicherste ist natürlich den Scheit nicht mit einer Hand beim schlagen festzuhalten, lässt sich aber nicht immer umgehen.

Mal wieder "Danke an meinen Schutzengel", der schon so oft für mich da war.
Mich schon oftmals aus wesentlich heikleren Situationen gerettet hat.

Aber trotz Schutzengel werde ich in Zukunft mit Sicherheit beim Holzspalten besser aufpassen.
Sich zu sicher fühlen kann genauso gefährlich sein, ebenso wie zu ängstlich an allem heranzugehen.
Denn Unsicherheit lässt einen Menschen auch Fehler begehen.
Das Mittelmass wird wohl bei nicht ungefährlichen Tätigkeiten der richtige Weg sein.
Wir wollen ja auch nicht, dass unsere Schutzengel wegen Überlastung verfrüht in Rente gehen müssen. Wir brauchen sie ja noch.;-)

Ansonsten hält der Frühling Einzug. Die Schneeglöckchen haben ihre Blüten wieder erhoben. Temperaturen über 10 Grad Plus und der Geruch nach Frühling sind etwas tolles.

So mache ich mal mit bei dem allgemeinen Frühlingsgehüpfe hier in den Blogs.
*Hüpf**Hüpf**Hüpf*

Nur das Holz soll nicht hüpfen und springen, wenn es von der Axt getroffen wird. Das Hüpfen sollte es mir überlassen.
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