Gedanken oder Fragen

27.05.2010 um 00:24 Uhr

Tornados nicht nur in Deutschland

Tornados hinterlassen zerstörerische Spuren.
Erschreckend die Bilder vom Pfingstmontag aus Brandenburg und Sachsen.
Entwurzelte Bäume, abgedeckte Dächer, abgehobener Kirchturm, eingedrùckte Scheiben in Grossenhain und anderswo. Verletzte und ein totes Kind, welches im Auto von einem Baum erschlagen wurde.

20 bis 60 Tornados soll es jährlich in Deutschland geben. Gefùhlsmässig scheint ihre Häufigkeit zugenommen zu haben.

Heute, am Mittwoch tobten Tornados in Österreich.
Ein Tornado zog ùber Wien hinweg, ein anderer durch Klosterneuburg und hinterliessen dort Spuren der Verwùstung.

Tornados sollen nur im Zusammenhang mit Gewittern entstehen können. Ein Wolkentrichter bildet eine Art Rùssel aus in dem sich der Wind um das Zentrum dreht. Wenn dieser "Rùssel' bis zum Erdboden reicht spricht man von einem Tornado. Meistens halten sie nur kurze Zeit an, bevor sie sich wieder auflösen.
Im Extremfall kann ein Tornado aber auch bis zu einer dreiviertelstunde lang seine zerstörerischen Schäden auf seiner Zugbahn verursachen.

Auch fùr das Wochenende sagt der Östereichische Wetterdienst die Gefahr von Unwettern und Tornados vorher.

Ein Tornado ist zweifellos ein interessantes Wetterphänomen, aber auch ein sehr bedrohliches.
So bin ich froh, dass ich hier in Niedersachsen am Pfingstmontag keinen Tornado sah, sondern nur Hagelschlag und Gewitter. Denn einen unterirdischen Tornadosicheren Schutzraum, der Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Stundenkilometer standhält, habe ich nicht.;-)

Nähere Informationen zu den Tornados in Österreich findet ihr hier bei:
Der Standard/Tornadoverdacht in Wien und Klosterneuburg
in dessen Bericht eine Frau davon spricht, wie sie eine Katze an ihrem Fenster vorbeifliegen sah.
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