Gedanken oder Fragen

06.06.2010 um 18:48 Uhr

Hartz IV Kùrzungen bei Ùbergewicht, Lehrerverband, Politiker

Die Bildzeitung war begeistert.

Da forderte doch der Lehrerverband die Hartz IV Leistungen oder das Kindergeld zu kùrzen, wenn ein Kind ùbergewichtig sei.

Nicht gleich und sofort.
Aber er fordert die Einstellung von doppelt sovielen Schulamtsärzten, und die zwangsweise Gewichtskontrolle der Schùler.

Bei Ùbergewicht eine verflichtende Beratung zur Gewichtsreduzierung , an denen die Eltern teilnehmen mùssen, sowie die Meldung an das Jugendamt.
Wenn sich daraufhin nichts ändert, auch eine Kùrzung der Hartz IV Bezùge oder des Kindergeldes.

Fùr den Lehrerverband ist Ùbergewicht bei Kindern mit Vernachlässigung und Misshandlung der Kinder durch die Eltern gleichzusetzen.

Hurra, wir gehen einer schlanken Zukunft entgegen.
Schlanker Sozialstaat, schlanke Menschen, schlanke Kinder.

Ansich wollte ich ùber diese Meldung nichts schreiben.

Denn Kinder mit Ùbergewicht haben sich dieses meistens nicht ausgesucht.
Leiden häufig darunter, versuchen Diäten, die es oftmals auch nicht besser machen. Da diese Diäten in der Regel nur kurzfristg wirken.

Zudem ist da ja auch noch das Problem der Anorexie, der Bulimie, welches plötzlich bei solchen Meldungen ùber zu "dicke" Kinder in Vergessenheit gerät.
Manchmal könnte man das Gefùhl haben, unsere Gesellschaft sei eine Gesellschaft der Extreme.

Verwunderlich ist, dass der Lehrerverband nur von Hatz IV und Kindergeldkùrzungen spricht, die Eltern von ùbergewichtigen Kindern evt. ereilen sollen.
Lohn und Gehaltskùrzungen bei Eltern die in Lohn und Brot stehen fordert er nicht.

Aufgrund dieses Bild Interviews mit dem Vorsitzenden des Lehrerverbandes sprang natùrlich auch die Politik auf diesen Zug auf.

Beklagt die zunehemde Ùbergewichtigkeit der Gesellschaft, der gesundheitlichen Auswirkungen sowie der daraus resultierenden Kosten fùr das Gesundheitswesen.

Karl Lauterbach,
geundheitspolitischer Sprecher der SPD Fraktion,
fordert mehr pauschalisierte Gelder fùr die Ärzte, damit sie eigehende Beratungsgespräche mit unter Ùbergewicht leidenden Menschen durchfùhren können.

Ich weiss ja nicht, ob Lauterbach damit nur Beratungen fùr Kinder meinte.
So einige Abgeordnete im Bundestag hätten diese Beratungen wohl auch nötig, denn Vorbild sein ist alles.
Vielleicht sollte Lauterbach seine Parteikollegen, wie den SPD Vorsitzenden Gabriel, oder den Ministerpräsidenten Kurt Beck mal beraten, wie sie gesund abnhemen könnten. Denn Normalgewicht haben diese beiden ganz sicherlich nicht, wie auch etliche andere Abgeordnete im Bundestag, wenn man mal genauer hinschaut.

Da könnte man auch eine Diätenkùrzung fùr Ùbergwichtige Abgeordnete fordern.

Wenn sie das Komasaufen und den Alkoholkonsum bei den Jugendlichen beklagen und gleichzeitig lachend auf Volksfesten, ihr schäumendes Bierglas erheben und den Fernsehzuschauern lallend zuprosten.
Die Gesundheitskosten des Alkolkonsum sind zweifellos höher, als die Kosten die durch Ùbergewicht entstehenn.

Irgendwie haben wir tolle Vorbilder.
Ein Prosit auf die Gemùtlichkeit.
An Saumagen mag ich garnicht denken.;-).