Gedanken oder Fragen

31.07.2010 um 05:02 Uhr

Der Hoffnung entfliehen

Die Empfindungen der Hoffnung,
der erregenden Neugier soll man nicht entfliehen wollen, das ist gegen die Natur.

Zitat: Friedrich Schiller In einem Brief
an Caroline v. Wollzogen, ( Weimar 18.06.1801 )

Ohne Hoffnung, so glaube ich, würden wir nicht leben können.
Bedingt nicht alles in der Natur, alles Lebende, das Leben ansich, das Prinzip Hoffnung?
Egal ob Pflanze, Tier oder Mensch.
Hoffnung darauf, dass es schon gut gehen wird um überhaupt wachsen zu können und zu zu wollen.
Hoffnung und Vertrauen, dieses erst lässt uns leben.

Nicht immer erfüllen sich unsere Hoffnungen, jedenfalls nicht die, auf die wir hofften.
Sollten wir deswegen alle Hoffnungen fahren lassen, uns in die Hoffnungslosigkeit begeben?
Oder waren wir nur zu fixiert auf unsere ganz bestimmten Hoffnungen und Wünsche, die wir als die einzig richtigen für uns ansahen?
Vielleicht ist Hoffnung mehr, als ein eng fokussiertes Ziel zu erreichen. Vielleicht breiter gestreut.
Hoffen darauf, dass gut wird.

So wie ein Samenkorn zu Boden fällt, aufkeimt, zu einem Baum heranwächst, immer in der Hoffnung genug Licht und Wasser zu bekommen, um heranwachsen zu können.
Nicht immer schafft es das, manche vertrocknen, verdursten oder verdörren auch.
Doch ohne das Prinzip Hoffnung würde es garnicht erst keimen und die Erde wäre kahl und leer.
Ohne jede Hoffnung auf Leben.

Deshalb lasst uns hoffen und neugierig bleiben..

Es ist die Natur, unsere Natur, wie Schiller es sagt.
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