Gedanken oder Fragen

29.08.2010 um 17:24 Uhr

Lebensverhinderungsanstalten

Manchmal frage ich mich, ob unsere Schulen
Lebensverhinderungsanstalten sind.
Immer mehr Schüler leiden unter psychischen Erkrankungen heisst es.
Trägt dazu auch die Schule bei?
Beinahe jedes Kind freut sich darauf "endlich" zur Schule gehen zu dürfen. Will etwas lernen.
Doch wie schnell verpufft diese Freude am lernen im grauen Schulalltag. In dem ganzen Regelwerken der Kultusministerkonferenzen.

Wieviel Individualität wird dort zerstört, wieviel Angepasstheit gefördert, um den jungen Menschen fit zu machen, für das Arbeitsleben, für die Wirtschaft.
Fit für das Leben?

Klar, es ist gut dass wir lernen dürfen, uns Wissen aneignen können.
Es ist gut auf Wissen begierig zu sein. Da sollte diese Wissensgier gefördert werden und nicht zunichtegemacht werden.

Unsere Schüler müssen und sollen noch viel lernen, aber wichtiger noch, auch die Schulen, der allgemeine Schulbetrieb sollte dazulernen.
Es gibt wohl noch vieles zu lernen um eine bessere Schule für alle zu gestalten.
Vielleicht sollten auch Schulen und die Lehrer von den Schülern und Eltern benotet werden.
Und bei einer 5 = mangelhaft, nicht versetzt werden.;-)

Siehe dazu auch

MariaHilf's Eintrag über Schule und Erziehung

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27.08.2010 um 13:12 Uhr

Pferde und Fackeln

Einen Fackelumzug hoch zu Ross.
Wollten sie machen, in Hilter, einem Otsteil von Lathen.
Ganz sicher freuten sich die Kinder und Jugendlichen, eines Ferienreiterhofes, auf diesen Ausritt.

So ritten sechs Erwachsene mit Fackeln in den Händen voran, etwa 100 Jugendliche mit ihren Pferden hinterher. Es muss schön ausgesehen haben, dieser Pferdefackelumzug, wie er durch die Dunkelheit zog.

Seit Jahrzehnten scheint dieser Fackelumzug, dort auf dem Reiterhof ein Highlight für die Kinder gewesen zu sein, auf das alle sich schon freuten.
Und immer ging alles gut.
Doch gestern Abend nicht.

Eine der Fackeln fiel einem Vorreiter aus der Hand, alle etwa 100 Pferde fingen an zu scheuen und gingen durch. Warfen ihre jungen Reiter ab, galoppierten in Panik teils über sie hinüber.
Verletzten sie mit ihren Hufen.

Es gab39 Verletzte zwischen 8 und 17 Jahren.
Ein vierzehnjähriges Mädchen schwebte in Lebensgefahr, ihr Zustand scheint sich inzwischen stabilisiert zu haben.
Dramatisches Ende eines schön gedachten romantischen Ausrittes.

Feuer, Fackeln und Pferde sind wohl doch keine Dinge die Zusammenpassen. Besonders nicht wenn die brennende Fackel zu Boden fällt.
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25.08.2010 um 13:40 Uhr

Wo man singt

Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, denn böse Menschen haben keine Lieder.
So heisst es.
Wenngleich es wohl nicht immer stimmen mag. Manchmal singen auch böse Menschen Lieder.

Im Vogelreich ist der Gesang sehr wichtig.
Sie zwitschern und trällern fast unentwegt.
Aber nicht immer das gleiche, wie Forscher herausgefunden haben wollen.
Ihr Gesang, ihre "Lieder" verändern sich auch, passen sich dem Zeitgeschmack an. Vogelgesang von vor 20 Jahren kommt bei ihnen nicht mehr an. Sie werden als "Oldies" abgetan, die keinen Vogel mehr hinter dem Ofen hervorlocken. Da müssen schon neuere Kompositionen her.

Der beste Sänger hat die grössten Chancen bei den Vogeldamen. Wenn der Herr sehr verkehrt singt, dann geht das Weibchen eher mal fremd.

So sehr scheinen sich die Vögel von den Menschen nicht zu unterscheiden.

Starke, kräftige Männer scheinen bei der Damenwelt gute Chancen zu haben. Doch was sind z.B. schon 11 umjubelte Fussballer gegen einen Popsänger der alleine ein Stadion füllen kann. Dem die Damen und Mädchen beinahe ekstatisch zujubeln.
Sie sind die wahren Helden, dank ihrer Stimme, dank ihrer Lieder. Und die Frauen träumen von ihnen.
Scheinbar kommt es auch beim Menschen auf die Stimme und die Lieder an, sie können Emotionen wecken, mehr noch als jeder Sportler es könnte.

Interessant wäre es noch zu erfahren, ob bei den Menschen die Frauen auch eher fremdgehen, wenn ihr Partner nicht die richtigen Töne trifft.

Früher machte man es sich einfacher.
Da hiess es: "Wenn Mann und Frau gut zusammen tanzen können, dann harmonieren sie auch ansonsten gut miteinander".
Da mag etwas dran sein, auf bestimmten Ebenen.
Aber wohl auch nicht auf allen.
Wobei es unbestreitbar ein Genuss ist, einem Paar zuzusehen, wenn es voller Harmonie zu einer Melodie tanzen kann, sei es jetzt der Walzer, Tango oder sonst etwas.
Musik und Gesang vereinigt, die, die es mögen.
Sie schwimmen einen Moment lang auf einer Welle.
"Das ist die perfekte Welle".;-)

Den Bericht über die Abwechslung der Sangeskunst im Vogelreich und dessen Auswirkungen findet ihr auf:

spiegel.de/wissenschaft/natur

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23.08.2010 um 18:43 Uhr

Steinmeier spendet Niere für seine Frau

Als Politiker mag ich ihn nicht.
Frank Walter Steinmeier, ehemaliger Aussenminister und Kanzlerkandidat der SPD, jetzt Fraktionsvorsitzender.
Habe etliches gegen ihn geschrieben.
Denn Steinmeier war der Mitinitator der Hartz IV Gesetzgebung, die weite Teile der Bevölkerung ins Elend stürzte. Ebenso auch ein Befürworter der Rente mit 67, die einer faktischen Rentenkürzung gleichkommt. Zusammen mit Müntefering und Schröder der Ruinator der SPD.

Jetzt nimmt sich F.W. Steinmeier eine kurze Auszeit von der Politik.
Seine Frau leidet unter einer Nierenerkrankung, die sich derart verschlimmert hat, so dass sie nur noch mit einer Spenderniere zu retten ist.
Frank Walter Steinmeier will ihr seine Niere spenden, damit sie weiterleben kann. So zieht er sich für die Nierentransplantation für eine Weile von der politischen Bühne zurück.

Auch wenn ich ihn politisch nicht mag, so hat er doch vom menschlichen Aspekt her betrachtet meine Hochachtung für diesen Schritt, der seiner Frau das Leben retten und ermöglichen soll.
Ich wünsche beiden, F. W. Steinmeier und seiner Frau eine gute und baldige Genesung.
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23.08.2010 um 17:54 Uhr

Textilkette Kik erhöht den Basislohn

Auch wenn sich etwas verbessert, sollte darüber geschrieben werden.
In diesem Fall über die Textilkette Kik.

Kik, ein Textildiscounter, der zur Tengelmann Gruppe gehört, wird ab den 1. Oktober den Basislohn seiner Beschäftigten auf 7.50 Euro anheben.
Dieses ist eine Erhöhung des Basislohnes um 1 Euro.
Profitieren werden davon überwiegend die Teilzeitjobsausübenden der Kik Kette.

Gut, 7,50 Euro die Stunde, da bricht bei den Beschäftigten noch nicht der Reichtum aus.
Es zeigt auch, dass wir in Deutschland endlich Mindestlöhne in allen Branchen brauchen.

Aber doch ist es ein Fortschritt.
Vielleicht der Fernsehsendung "Die Kik Story" geschuldet, die auf die Arbeitsbedingungen in den 2.480 Filialen mit ihren 15.000 Mitarbeitern in Deutschland hinwies.
Die Sendung sorgte für Empörung bei den Menschen, so dass die Kik Geschäftsleitung scheinbar reagieren musste.

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass Kik bei seinen Zulieferern in Asien, dafür sorgt, dass seine angebotenen Waren unter menschenwürdigen Bedingungen und angemessener Entlohnung hergestellt werden.
Selbst wenn wir als Kunden einige Cents mehr für das Kik Angebot zahlen müssten, könnte die Kik Erfolgsstory dann weitergehen, ohne dass die Kunden ein schlechtes Gewissen beim Kauf der Kik Waren haben müssen.

Siehe auch Die Kik Story heute im TV
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21.08.2010 um 07:31 Uhr

Sinead O´ Connor Tribute

Musikalisch vielleicht nicht sonderlich wertvoll.
Aber dafür menschlich um so mehr.

Welch eine starke Frau, diese Sinead O´Connor.
Stellt euch mal vor, ihr tretet vor Tausenden von Menschen im Madison Square Garden auf, anlässlich eines Konzertes zu Ehren von Bob Dylan.
Und ihr werdet gnadenlos von der Menge ausgepfiffen, wie hier in dem Video gezeigt.

Dieses Gesicht, diese Gestik von Sinead O´Connor in diesen Momenten, sie berührt mich jedesmal wieder tief.

Sinead O´Connor war lange der Liebling der Musikszene, doch als sie in einer amerikanischen Talkshow ein Papstbild zerriss, die Katholische Kirche angriff, da hatte sie sich die Sympathien der Amerikaner verspielt.

Auch der Spiegel verhöhnte sie damals, nannte sie "Der singende Glatzkopf", wegen ihrer kurzen Haare.

  Klar sind es kurze Haare die sie trägt, aber sieht sie damit nicht toll aus, stehen sie ihr nicht sogar sehr gut?
Wenn Frauen hier sagen, sie lassen sich die Haare kurz schneiden, dann sollten sie mal schauen was kurze Haare sind. Gell @ame ? ;-)




Einfach ein starke Frau, wie ich finde. 

20.08.2010 um 07:49 Uhr

Montaigne und das sinnlose Denken

Auf Brachland wuchert,
wenn der Boden fett und gehaltvoll ist, vielerlei nutzloses Unkraut:.......

so ist es auch beim menschlichen Geist; wenn dieser sich nicht auf ein bestimmtes Thema konzentriert, durch das er in Zucht gehalten wird, schweift er ordnungslos nach allen Richtungen in dem unbegrenzten Reich der Phantasie umher;.....

bei diesem unruhigen Schweifen bringt er lauter Torheiten und Grillen hervor: "Wahngebilde werden geschaffen wie Fieberträume".
Das menschliche Denken wird sinnlos, wenn es kein bestimmtes Ziel hat; denn so heisst es im Sprichwort, wer überall ist, ist nirgends:
"Wenn einer viele Heimaten hat, hat er keine Heimat".

Zitat: Michel de Montaigne ( 1533 - 1592 )

Ob es wohl so ist, wie Montaigne es behauptet?.
Muss und sollte unser Denken immer ein Ziel haben, zielgerichtet sein?

Ist es Verschwendung auch einfach mal nur so zu denken, ganz ohne bestimmtes Ziel, ganz ohne Verwertungs oder Bereicherungsabsichten?
Auch dieses ziellose Denken, dieses die Gedanken mal einfach fliessen lassen, kann unter Umständen bereichernd für uns sein.

Hauptsache der Boden ist fett und fruchtbar, auf dem diese Gedanken spriessen können.
Unkraut lässt sich vielleicht nicht vermarkten, und doch hat es seinen Sinn und Nutzen. Ohne Unkraut wäre wohl kaum ein Leben möglich, selbst wenn wir keinen direkten Gewinn daraus ziehen können, so brauchen wir es doch.
Vielleicht nicht gerade im Garten, jedenfalls nicht in Mengen, aber doch hat es selbst da seinen Nutzen.

Denken wird sinnlos, sagt er, aber denken wir nicht immer? Das Denken lässt sich nicht einfach so abschalten.
Es ist einfach da, egal was wir machen. Selbst in der Meditation. Nur dass es da sich einfach mehr oder weniger verselbständigt.
Ungesteuert und ganz und gar ziellos. Da denken wir nicht, da denkt es uns. Und ja, da kann es uns in dem unbegrenzten Reich der Phantasie herum oder entführen.
Brauchen wir da immer dieses in Zucht halten, sofern es uns gut tut, nicht schadet?

Oder müssen wir es bremsen, ausbremsen und auf ein Ziel richten? Anstrengend, sofort jeden Gedanken auf seine Zielführung zu überprüfen.

Nein, ich denke gerne, auch mal einfach ziellos.
Es mag dabei auch Unkraut wuchern, aber hin und wieder ist oder entsteht dann auch eine wunderbare Nutzpflanze dabei.

Natürlich kenne ich auch diese Torheiten und Grillen, die dabei entstehen können. Diese Wahngebilde, die wie Fieberträume erschaffen werden können.
Ganz besonders, wenn ich vor dem schlafen noch den Tag oder anderes Revue passieren liess.
Was ich früher gerne tat, doch es hindert letztendlich am schlafen, deshalb liess ich diese Gewohnheit irgendwann einfach sein. ;-)

Es kommt immer ein neuer Tag, der noch genug Zeit bietet, nachzudenken. Ich glaube, dieses sollte man nicht kurz vor dem einschlafen, es hindert und der Schlaf sowie die Träume ordnen die Gedanken besser als das Nachdenken am sehr späten Abend.

Nicht umsonst heisst es::
"Erst einmal eine Nacht drüber schlafen".

"Wer überall ist, der ist nirgends". Da stimme ich Montaigne zu. Ich bin hier, und das ist gut so. Ich will garnicht woanders sein.
Glücklich kann ich mich schätzen, denn ich verspüre keine Leere, wie so viele andere es tun. Leere die ich mit gänzlich untauglichen Mitteln zu bekämpfen versuchen müsste.
Ich kann mit mir sein, ohne vor mir selbst fliehen zu müssen.
Ja, ich halte mich aus. Gut sogar.;-) Ob nun die Gedanken ein Ziel verfolgen oder auch nicht.

So, da habe ich jetzt aber sehr viele Ich's in diesen Text hineingebracht, auch wenn ich lieber diese ominösen und unbestimmten "man's" gebrauche. Aber das hatte ja Michel de Montaigne schon für mich übernommen.
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17.08.2010 um 10:19 Uhr

In Afghanistan wird wieder gesteinigt

Taliban steinigten ein Pärchen.
Sie hatten eine aussereheliche Beziehung, die nicht sein durfte. .
Sie, 23 Jahre alt, er 28 Jahre alt, ein verheirateter Mann..
So wurden sie beide zum Tode verurteilt und gesteinigt. Von etwa 150 Männern. Zuerst die Frau, anschliessend der Mann.
Angeblich die erste Steinigung in Afghanistan seit 2001.
Gerade nur wenige Tage, nachdem der "Rat der Ulama", das höchste islamische Gremium in Afghanistan, die striktere Anwendung der Bestrafungen nach dem Gesetz der Scharia forderte.

Die Steinigung der beiden soll im Bezirk Kundus stattgefunden haben, der unter dem Kommando unserer Bundeswehr steht.

Ich finde Steinigungen furchtbar, egal ob sie iin Afghanistan, Somalia, dem Iran, Saudi Arabien, oder sonstwo stattfinden.
Ebenso aber auch, alle anderen Todesstrafen.

In Kriegen wird viel gelogen. Zu hoffen wäre dass dieses eine Falschmeldung ist, die dazu dienen soll unsere Bevölkerung davon zu überzeugen den Afghanistan Einsatz gutzuheissen.
Aber mir scheint die Meldung leider real zu sein.

Näheres zu den Fakten und Gründen dieser Steinigung auf:

heise.de/telepolis "Erste Steiningung seit 2001"
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16.08.2010 um 06:06 Uhr

Verjüngen

Man muss sich immerfort verändern,
erneuern, verjüngen, um nicht zu verstocken.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe
( Zum Kanzler Müller. )

Merkwürdige Vorstellung, wie ich finde.
Klar ist Leben Veränderung.
Und doch möchte ich mich nicht jeden Tag häuten müssen, morgen ein ganz anderer sein, als ich es heute bin.
Nicht mehr erkennbar oder beliebig, in diesen ganzen Veränderungen.
Natürlich verändern wir uns schon in des Lebens Laufe, mehr oder weniger jedenfalls. Schliesslich lernen wir ja auch immer weiter dazu.

Bei dem ständigen sich verjüngen spricht man heute vom Jugendwahn. Scheinbar war dieses aber schon zu Goethes Zeiten, zumindest von Goethe gewünscht.
Ständig sich verjüngen, geht das überhaupt?
Wo sollte das hinführen und kann es wünschenswert sein?
Verstockt sein möchte wohl niemand. Aber langt es da nicht sich die Neugier zu bewahren, vielseitig auf vielen Gebieten dazulernen zu wollen, vielseitig interessiert zu sein, um dem zu entgehen.
Aber auch mal über sich selbst und sein eigenes Handeln nachzudenken.
Natürlich schadet es nicht, auch mal die Welt mal wieder mit den Augen eines Kindes oder Jugendlichen zu sehen, sich zu erinnern wie es "damals" war, als man in dieser Altersgruppe war. Die Welt so ganz anders aussah, als wie wir sie heute sehen. ( Das Gras war so hoch, der Tisch noch höher, und ja, auch ich musste mal auf einen Stuhl hinaufklettern, was garnicht so einfach war, wenn die Sitzfläche des Stuhls sich in Kopfhöhe befand.. Auch die Schleife im Schuhband zu machen, war garnicht so einfach, wie es heute aussieht.*g* )
Aber ständiges verjüngen? Ich möchte nicht noch einmal unter einen Tisch hindurchlaufen können, ohne anzustossen.
Jung im Geist bleiben, ja, das schon.
Vielleicht hat Goethe dieses sich ständige verjüngen sollen, ja auch so gemeint.
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14.08.2010 um 12:42 Uhr

Nena im Gewitterpech

Da hatte Nena Pech gehabt.
Oder besser gesagt ihre Besucher.
Ihr Open Air Konzert in Eisenstadt ( Österreich )fiel buchstäblich ins Wasser.
Vielleicht hätte Nena nicht "Regen, ich liebe Regen" sagen sollen? Der kam dann auch heftigst.
Nur zwei Songs konnte Nena darbieten, dann musste sie abbrechen. Schluss und aus!
Ein heftiges Gewitter tobte über Eisenstadt und dem Eisenstädter Schlosspark.
Blitze zuckten vom Himmel, es fielen über 40 Liter Regen auf den qm.
Schade, wo doch am gleichen Ort schon ein Paul Simon Konzert ins Wasser fiel.
Dem Wettergott sollte mal gesagt werden, dass die Stars keine Regenmacher sind, es sich bei den Bewegungen ihrer Anhänger nicht um Regentänze handelt.

Juli und August, die Zeit der Festivals und Open-Air Veranstaltungen, manchmal aber auch die Zeit der Gewitter, in denen sich die Veranstaltungsorte in Schlammwüsten verwandeln.

Nicht nur in Eisenstadt und Umgebung tobten heftige Gewitter, auch Wien wurde am späten Abend heimgesucht. Zeitweise wurde der Wiener Flughafen gesperrt, der gesamte öffentliche Nahverkehrvorrübergehend eingestellt.
Die Feuerwehren waren im Grosseinsatz.

Augenzeugen berichten, die Blitze kamen im Sekundentakt, einige dachten die Welt geht unter.

Ja, es war Freitag der 13.. und auch ein wenig ungerecht. Die Waldbrandgebiete in Russland hätten diese Regenmengen besser gebrauchen können.
Und ich?
Ich hätte es ruhig gerne etwas wärmer und trockener. Die Hundstage im August, in denen es in der Regel um oder über 30 Grad warm ist, sind auch nicht mehr das was sie mal waren. Haben sich wohl nach Russland verzogen.

Nebenbei noch ein Gruss an den Leser aus Eisenstadt, der in den vergangenen Tagen fast täglich hier bei mir gelesen hat.;-)
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13.08.2010 um 14:39 Uhr

One Hundred Mile House

Welch ein Name für einen Ort.
One Hundred Mile House.

Dieser Ort tauchte in meiner Besucherliste auf. Machte mich neugierig.

"One Hundred Mile House" liegt an dem Highway 97 in Kanada. 100 Meilen entfernt von Lillooet, im Cariboo Distrikt.
51,3 qkm gross mit 1.885 Einwohner.

Früher, zu Zeiten des Goldrausches 1862 wurde hier eine Poststation, Läden und Rastplätze für die durchreisenden Goldsucher gebaut.
Welch ein Bevölkerungszuwachs von 12 Einwohnern im Jahr 1930 auf jetzt 1.885.
Die Bevölkerung dort lebt überwiegend von der Arbeit in der Sägemühle, Holzfällerarbeiten und dem Tourismus.

Es muss wahrlich ein schönes Fleckchen Erde sein, wenn ein Hotelbesitzer von den Wäldern, den Schneeschuhwanderungen, blauen Seen, Eisangeln, Hundeschlittenfahrten im Winter und vielem mehr schreibt. Ein Paradies?

Vielleicht war der Besucher von dort, ja ein Blogigo User der seinen Urlaub dort in Kanda verbringt. Könnte ich fast neidisch werden, aber nur fast.;-)

Vielleicht waren es auch

Betina und Mario *klick*
die dorthin auswanderten um eine Pension zu eröffnen.

Auf ihrer Seite schreiben sie wie sie die Auswanderung bewerkstelligten, samt Kindern, Hunden und Katzen.
Heiraten kann man dort auch. Die Eheringen werden von einem zahmen Falken fliegend überbracht.
Wie man auf einem Hochzeitsfoto von dort sehen kann.
. Wenn er sie nicht bringt oder vorbeifliegt mit den Ringen, tja, dann war es das wohl mit der Hochzeit. Sage ich mal einfach.;-)

Wer schon einmal dort war, in diesem "One Hundred Mile House" kann gerne schreiben, ob es dort wirklich so schön ist, wie es sich anhört.
Häuser an glasklaren Seen sollen dort noch zum Verkauf anstehen. Aber nicht alle hier auswandern, einige sollten noch hierbleiben, wo kämen wir denn sonst hin?
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13.08.2010 um 08:42 Uhr

Banane mit Messer und Gabel

Die Banane ist gelb.
Meistens jedenfalls. Wenn wir sie kaufen.
Manchmal auch noch leicht grün und wenn sie länger liegt, dann bekommt sie hässliche schwarze Flecken.
Wird eine "Matschbanane" die sich innen langsam schwärzlich färbt.

Beim schauen der MDR Sendung "Hier ab vier" kann man ja immer etwas lernen.
So zum Beispiel über gutes Benehmen, welches eine lächelnde Dame dort erklärt.

Vor einigen Tagen ging es dort um die Banane.
Nicht um die goldene Zitrone.

Die Bananenfrucht liegt auf dem Tisch, man darf sie sich nehmen. Die Schale nach und nach entfernen und die Frucht essen. Eben wie es auch die Affen im Urwald machen.
Der Mensch ist aber kein Affe, er besitzt Werkzeuge.
Messer und Gabel.
Diese wollen benutzt werden. Auch bei dem essen von Bananen. .

Die Dame oder der Mann von Welt nimmt sich die Banane, legt sie sich auf den Teller. Und dann...
Ja. dann schneidet er die Banane mit Messer und Gabel in zwei gleich lange Hälften. Jetzt noch ein gewagter Schnitt in Längsrichtung der Bananenschale, anschliessend mit Messer und Gabel den Schnitt verbreitern, zwischen Schale und Frucht ein wenig hebeln, damit die Schale sich löst und Stück für Stück der Bananenfrucht aus der Hülse herausschneidend mit der Gabel zum Munde führen.

Irgendwie dauerte dieser AKT bei dem Moderator recht lange, glich eher einem AKT der Verzweiflung.

Und ich?
Ich merkte mal wieder, ich bin kein Mann von Welt. Habe noch niemals eine Banane mit Messer und Gabel verspeisst.
Das Werkzeug dazu habe ich ja, aber keine Bananen.*Hilfe*
Ich würde wetten, ihr esst allesamt die Bananen mit Messer und Gabel, nur ich nicht.*schäm*
Ich werde mich bessern.
Will doch kein Affe bleiben. ;-)
..

11.08.2010 um 16:34 Uhr

Alkohol und Gewalt

Lachende Menschen neben Bierkisten.
So sieht es in der Alkoholwerbung oftmals aus.
Da sitzen sie dann lachend und gemütlich im Park oder am Strand auf einer Decke, plaudern, spielen, schauen Fussball und trinken ihr Bier dabei. *Gluck*
Harmonisch, eins mit sich und der Welt.

Prost..und noch ein Bier, das zischt.

Doch die Realität sieht oftmals anders aus, da wird gekotzt, agressiv gepöpelt und manchmal auch geprügelt.

Rauchverbote gelten vielerorts, dabei greifen Raucher keine anderen Menschen, nach dem Zigarettengenuss, an. Pöbeln herum oder bringen mit ihrem Auto andere in Lebensgefahr.

Alkoholiker aber machen dieses.
Vielleicht sollte eher der Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit verboten werden?

Damit solche erschreckenden Dinge, wie sie

agiltyborder*klick*
erlebte, die nur mit ihrem Freund im Park auf der Bank sass, nicht mehr geschehen.

In den USA gibt es Fernsehspots, die zeigen deutlichst was geschieht, wenn Menschen Cola trinken. Welche Menge Zucker sie dabei zu sich nehmen, oder lustige Mädchen, die beim Auto fahren mit dem Handy hantieren und dabei zu Tode kommen.

Vielleicht sollte die Alkoholindustrie und Bierbrauereien auch hier bei uns gezwungen werden, Fernsehspots auszustrahlen, in denen die Biertrinker nicht im Park gemütlich auf einer Decke sitzen. Sondern Bilder von kotzenden, torkelnden, pöbelnden und andere Menschen verprügelnden Besoffenen zeigen, die ganz gemütlich nach Alkoholgenuss agressiv ausflippen.
Damit würden die Werbespots ein Stück mehr Wahrheit zeigen, wenngleich es natürlich die friedlich auf einer Decke sitzenden alkoholisierten Menschen auch geben mag.
Aber häusliche Gewalt und Gewalt ausserhalb, ob auf der Strasse, im Park oder den Fussballstadien hängt viel zu oft mit übermässigen Alkoholkonsum zusammen.
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10.08.2010 um 17:35 Uhr

Sternschnuppenzeit

Es ist mal wieder Sternschnuppenzeit.
Wie in jedem Jahr im August, werden wir wieder viele Sternschnuppen sehen können.
Von heute Nacht bis zum Samstag wird die Erde die Staubwolke der Perseiden durchqueren.
Zahlreiche Teilchen davon erreichen die Erdatmosphäre, verglühen hell aufleuchtend darin und lassen Wünsche in Erfüllung gehen. Wie man sagt.

Am meisten, der auch Laurentius Tränen gennanten kosmischen Teilchen, sollen in der Nacht zum Donnerstag sichtbar sein. Dann können mit etwas Glück, bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde gesichtet werden.

Zuviel für meine Wünsche. Da würden wohl ein bis drei schon völlig ausreichen.;-)
Schliesslich ist das Universum keine Wunschfabrik, oder etwa doch?

So bleibt nur zu hoffen und der Wunsch, dass die Nächte nicht zu bewölkt sind, so dass wir die Perseiden beim verglühen auch sehen und beobachten können.

In der vergangenen Woche, soll nach einer Sonneneruption, durch Sonnenwinde ausgelöste Polarlichter bis in den europäischen Raum zu sehen gewesen sein. Leider erfuhr ich erst zu spät davon, so dass ich am vergangenen Mittwoch nicht nach diesen, in unseren Breiten recht seltenen, Polarlichtern schaute.
Hatte von euch jemand etwas von diesen bunten Himmelsphänomenen sehen können?

Ich wünsche euch viel Glück, beim Blick zum Sternenzelt, mögen sich eure Wünsche erfüllen.

Nachtrag:
Eine wunderschöne Beschreibung einer romantischen Sternschnuppennacht und wie sich Wünsche erfüllten, findet ihr hier bei
@Taschenlampe *klick*
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08.08.2010 um 10:19 Uhr

Kitsch

Der eine hält es für Kitsch,
der andere findet es wunderschön.

Kitsch in allen Variationen.
Manchmal Mitbringsel vom Urlaubsort, mal gezielt gesucht und gekauft.
Die Betrachtungen darüber gehen weit auseinander.
Ob es sinnvoll ist, sich eine Schneekugel in das Zimmer zu stellen oder eine Spieluhr, die beim öffnen eine sich drehende Tänzerin offenbart.
Da gibt es Gondeln, von Lämpchen verziert, die bunt vor sich hinblinken, ebenso wie Marienbilder in 3D, bunt beleuchtet. .
Manche lieben es, stellen sich die Wohnung mit allerlei nicht unbedingt nötigen Dingen voll.
Und doch hängt ihr Herz daran, manchmal auch an den Erinnerungen die damit verknüpft sind.

Andere bewahren ihre Erinnerungen in einer kleinen Schachtel auf. Da können sich dann Eintrittskarten, Fahrkarten, Rechnungszettel der Gastronomie finden, an alles eine Erinnerung geknüpft.
Die wie eine rote Schleife um diese Dinge gebunden scheint. .
Man braucht sie nur zu öffnen, und schon sind die Erinnerungen nah.

Manche stellen diesen "Erinnerungskarton" auch sehr weit weg, damit die Erinnerungen da bleiben, wo sie für sie hingehören, in den Karton.

Ich schrieb einmal:
Für das Herz gibt es keinen Kitsch,
für das Herz ist es eine tiefe Wahrheit.
Kitsch findet im Kopf statt.

Der Kopf, er wertet, doch das Herz fühlt manchmal anders.
Was bewahrt ihr in euren Erinnerungskartons auf, wenn ihr denn welche habt?;-)
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08.08.2010 um 07:13 Uhr

Gehen oder bleiben

von: sternenschein   Kategorie: Liebe und Emotionen   Stichwörter: gehen, bleiben, lieber, besser, August

Stimmung: gut

Das Leben ist voller Entscheidungen.
Gehen oder bleiben?


Manchmal bin ich gegangen, wo ich besser geblieben wäre..
Und manchmal blieb ich, auch wenn es besser gewesen wäre zu gehen.

Aber geht das nicht fast allen so?
Kennt dieses gehen oder bleiben Gefühl nicht fast jeder?

Bleib ich, oder gehe ich, diese Frage stellt sich oft, in vielerlei Situationen.
In Partnerschaft, Freundschaft, im Arbeitsleben und in ganz banalen Dingen des Alltags.

Wenn ich genau darüber nachdenke, hängt doch sehr viel davon ab, für was man sich entscheidet.
Fürs gehen oder bleiben.
Diese Gedanken kamen mir, da ich in etlichen Blogs momentan von diesen Entscheidungen zu gehen lese.
Ist der August ein Gehmonat?

Hier bei Blogigo werde ich bleiben, da brauche ich nicht zu entscheiden. ;-).
Da halte ich es nicht mit den Bremer Stadtmusikanten die sagen:" Etwas besseres als hier, finden wir wohl überall".

Diesen Eintrag schrieb ich letztes Jahr im August.
Jetzt haben wir schon wieder August.*lach*
Gehmonat?
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07.08.2010 um 09:56 Uhr

Merkwürdigkeiten

von: sternenschein   Kategorie: Liebe und Emotionen   Stichwörter: Liebe, zeigen, wie, Frua, Mann

Wie zeigt man einem Mann dass man ihn liebt
Über diese Googel Suchanfrage kam vorgestern eine Userin auf meine Seite.
Eine andere Suchanfrage führte einen Mann auf meine Seite:
"Wie zeige ich einer Frau was sie für mich bedeutet"
fragte er da bei Google.

Welch ein Zufall wäre es, wenn diese Frau diesen Mann meinte, die sich fragte wie man es einem Mann zeigt, dass man ihn liebt. Während der Mann ihr zeigen will, was sie ihm bedeutet.
Beide an den anderen denken, ihn schätzen und lieben, doch nicht wissen wie sie es ihm sagen oder zeigen sollten.

Aber solche Zufälle wird es wohl nicht geben.
Wer Tipps für die beiden sich nicht findenden hat, immer her damit. ;-)
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04.08.2010 um 19:11 Uhr

Die Kik Story, heute im TV

Heute am Mittwoch, 21:45 auf ARD
Die KIK Story
Die miesen Methoden des Textildiscounters.

Ich werde sie mir ansehen, diese Dokumentation über das Geschäftsgebaren des Textildiskounters Kik.

Kik hatte gegen die ARD auf Unterlassung geklagt, dass vieles aus dieser Sendung nicht gezeigt werden dürfe.
Doch in 11 Fällen gab das Gericht der ARD die Genehmigung es zu zeigen.

So berichtet z.B. ein ehemaliger Kik Bezirksmanager über seltsame Geschäftsmethoden.
Es wird eine Frau in Bangladesh gezeigt, die für 25 Euro Monatslohn für Kik nähen muss.

Es ist nicht nur Kik, auch andere Firmen wie H&M oder Levis Strauss lassen zu Billigstlöhnen produzieren.

Liegt die Schuld für diese Zustände nur an den Discounterketten, oder auch an uns, da wir dort kaufen?
Eine schwierige Frage.

Denn aufgrund unserer teils auch sehr niedrigen Löhne oder Sozialzuwendungen im Rahmen von Hartz IV, bleibt den Menschen hier doch oftmals garnichts anderes übrig, als die preisgünstigsten Angebote wahrzunehmen. Besonders nicht, wenn es sich um Familien oder Alleinerziehende mit mehreren Kindern handelt.
Da ist nicht "Geiz ist geil" angesagt, da MUSS sparsam eingekauft und gewirtschaftet werden, um überhapt einigermassen überleben zu können.
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04.08.2010 um 04:21 Uhr

Die Welt ist voller Geheimzahlen

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Geheimzahl, Passwort, Geldautomat, vergessen, EC, Karte, Puk, Pin, Nummer

Sie schwirren nur so um uns herum.
So gut wie jeder hat sie. So gut wie jeder braucht sie.
Die Geheimzahlen.
Geheimzahl fürs Handy, für das Konto, Tan Nummern, Puk Nummern, Pin Nummern.
Dazu noch die unendliche Zahl an Passwörtern.

Die Elektronik brachte uns vieles geheimnisvolles, so auch die Geheimzahlen und Passwörter.

Nicht und niemals aufschreiben sollen wir sie, immer nur merken. Zettel wegwerfen, auf denen sie stehen.

Doch wer kann sich diesen ganzen Wust an Geheimzahlen und Passwörtern schon merken?

So stand ich gestern im Vorraum der Bank am Geldautomaten.
Es leuchtete "Bitte geben sie ihre Geheimzahl ein".
Die Hand soll man dann auch noch über das Eingabefeld halten, damit keine anderen Personen oder spionische Betrügerkameras sehen können, welche Zahl man da eingibt.
Alles sehr geheim.

Zahl eingegeben, sie war leider falsch.
Noch einmal eingegeben, wieder falsch.

Atmen, ein und aus.
Ich wusste, bei der dritten Fehleingabe macht es schlürf und die Karte ist erst einmal erbarmungslos für Wochen weg.
Hatte ich doch schon mal erlebt, selbst wenn man die Karte nicht schnell genug wieder dem Gerät entnimmt, schlürft er sie sich ein. Und es dauert auch Wochen, bis man sie wiederbekommt.

So verliess ich den Ort des Grauens erst einmal.
War mir alles zu geheim.

Draussen wartete ich auf die Eingebung, doch die Zahl fiel mir nicht ein. Bis ich meinen Fehler bemerkte.
Sonst tippte ich die Zahlenfolge einfach ein, heute hatte ich überlegt und meinte die richtigen Zahlen zu wissen.

Die Finger sind doch schlauer als der Kopf. So ging ich wieder rein, tippte die Zahlenfolge wie gewohnt, ohne nachzudenken ein...und..*tada*..sie war richtig.

Scheint eine Erkenntnis zu sein,wenn wir eine Zahlenfolge etwa 20 mal eintippen, dann ist diese Hand,ungautomatisiert und die Finger finden automatisch die richtigen Zahlen auf dem Tastenfeld.
Nur zwanzigmal lassen uns diese merkwürdigen EC-Geldautomaten uns die Zahl leider nicht eintippen.
Genau wie das Handy nach irgendeiner vergeblichen PIN Eingabe den Totenkopf zegt und eine PUK Nummer haben will. Die man ja sofort zur Hand hat. Oder?

Ich glaube, ich werde vergesslich.
Euch ist das sicherlich noch niemals passiert.
Ihr behaltet sicher alle Geheimnummern, Pins, Passwörter etc. im Kopf, musstet noch nie die PUK beim Handy eingeben oder vom Geldautomaten verschlungene und verdaute EC-Karten hinterhertelefonieren, oder? ;-)
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02.08.2010 um 07:28 Uhr

Verlieben

von: sternenschein   Kategorie: Liebe und Emotionen   Stichwörter: verlieben, verloben, verlieren

Unsere Sprache ist schon merkwürdig.
Tauscht man bei verlieben nur einen Buchstaben aus, dann wird aus verlieben schon verlieren.
Liegt verlieben und verlieren so eng beisammen, so dass man sich sofort verliert wenn man sich verliebt.

Er verlor sich, als er sich ganz verliebt mit ihr verlobte.
Da halfen auch keine Verbote.

Verlobt sich heutzutage überhaupt noch jemand?
Oder sind Verlobungen nicht mehr IN ?

Ringe sind ganz sicher noch in, jedenfalls bei den Damen.
Ring und Rang unterscheiden sich auch nur durch einen Buchstaben, einen entscheidenden.
Nun sollten Verliebte keine Ringkämpfe ausführen, wenn sie Verlobte werden wollen. Rangkämpfe auch nicht.
Und doch könnte es manchmal heissen...
Sie rang lange mit sich, es tobte in ihr, bis sie ihm einen Ring abrang, um aus Verliebte Verlobte zu machen.
Verlobung ist übrigens ein Eheversprechen, ganz nebenbei bemerkt.
Ohne Ring nicht, aber dann ist es ja auch keine Verlobung.
Die Ehe sollte nicht als Kampf im Ring stattfinden, auch wenn sie mit Ringen besiegelt wird. Vielleicht lange um das JA gerungen wurde. Auf der einen oder der anderen Seite, eventuell auch beidseitig..
Verlieben und verlieren ist fast wie gefunden und gebunden, nur ein Buchstabe Unterschied. Jeweils..

Bevor ich mich oute, dass ich nicht wusste was ich schreiben will, lasse ich es lieber..;-)
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