Gedanken oder Fragen

30.09.2011 um 04:32 Uhr

Nachtblogger

Muss es auch Nachtblogger geben?

Nicht unbedingt.
Sie sind mir beide lieb, die Tagesblogger und die Nachtblogger.

Es gibt nun einmal Eulen und Lerchen unter den Menschen.
Manche können am besten des Nachts arbeiten, haben dann ihre kreativsten Phasen, andere laufen am Tage zur Höchstform auf.
Von einer kreativen Phase bin ich allerdings zur Zeit weit entfernt.
… Es gab einmal Zeiten hier bei Blogigo, da waren des Nachts die Liste der aktuellen Blogs stets gut mit Einträgen gefüllt. Es häuften sich die nächtlichen Kommentare, ja manche machten aus dem Kommentieren ein Kommentarchatten.
Es waren am Ende schon fast Komantare, da die Müdigkeit die User leicht komatös machte.
Bis sie dann schrieben, "Jetzt muss ich aber ins Bett, bin Müde. Eine Gute Nacht an alle",

Ja, irgendwie war Blogigo damals, vor etwa 5 Jahren, auch ein später Abend und Nachtbloganbieter

Diese Zeiten sind vorbei, wenn ich mir die Einträge der Nacht anschaue, da kommen zur Zeit nicht einmal eine Handvoll zusammen.

Nachts sind alle Blogger grau. Ach nein, das waren ja die Katzen.
Irgendwie habe ich nie daran geglaubt, wenn eine schwarze Katze meinen Weg kreuzte, dass dieses Pech bringt. Im Gegenteil, ich sah Katzen, egal welcher Farbe, immer als Glücksbringer an. Versduchte mit ihnen zu kommunizieren, allerdings ohne dabei Katzenmusik zu machen.
Ein Augenzwinkern hilft sehr oft, wenn sie zurückzwinkern, dann vertrauen sie. Ich mag diese Tier-Mensch Augenzwinkerkommunikation mit den Katzen, sie sagt so vieles aus. Auch über das Vertrauen und Verstehen.

Der Herbst schlägt den Sommer, was die Temperaturen und den Sonnenschein angeht. Das herrliche Wetter soll noch einige Tage anhalten.
Ist halt ein Indianersommer, oder besser gesagt ein Katzensommer, denn sie geniessen es zur Zeit auch, sich in der Sonne zu räkeln.

So wünsche ich euch ein sonnenreiches Wochenende ,angefüllt mit schönen Dingen.
Denn grau ist alle Theorie, erst in der Praxis lässt sich der Sonnenschein geniessen. Was haben wir schon von einem theoretischen Sonnenschein? Recht wenig.
.

26.09.2011 um 06:37 Uhr

Der Wille zum glücklich sein

Göttern und Menschen zum Trotz
will ich glücklich sein.

Zitat: Caroline Schlegel-Schelling ( 1763 - 1808 )

Welch kraftvolle Worte von Caroline Schelling, die sich von Schlegel scheiden liess, um Friedrich Schelling zu heiraten, der 12 Jahre jünger als Caroline war.

Impliziert aber auch, dass manchmal, vielleicht sogar desöfteren Menschen oder vermutete Götter sich dem Glück in den Weg stellen wollen.
Und haben wir dieses nicht alle schon mal erlebt, dass wir das Gefühl hatten, das glücklich sein wird uns missgönnt und vorenthalten?

Dann erinnert euch an Caroline Schlegel-Schelling, und sagt allen Göttern und Menschen zum Trotz will ich glücklich sein.
.

25.09.2011 um 04:37 Uhr

Was hält uns in dieser Welt ?

Ja, was hält uns in dieser Welt?
Sind es die Menschen die wir lieben?
Sind sie das Band, welches uns mit allem verbindet und leben lässt?
Immer wieder Glauben und Hoffen lässt, jeden Tag aufs Neue.

"Sie ist nun frei,
und ich bin es mit ihr:
das letzte Band ist entzweigeschnitten, das mich an diese Welt hielt."

Zitat: Friedrich Wilhelm Joseph Ritter von Schelling ( 27.01.1775 - 20.08.1854 )

Dieses schrieb der Philosoph Friedrich Schelling, nachdem seine geliebte Frau, viel zu jung, verstarb.
Schelling, erst Mitte 30 Jahre alt, zog sich daraufhin sehr zurück, wurde aber noch fast 80 Jahre alt.

Eine Welt ohne Liebe, eine Welt in der nicht geliebt wird, würde ich jedenfalls als sehr trostlos, kalt und leer ansehen.
Es wäre für mich eine Welt in der sogar die Steine weinen würden.
Weinen um die Lieblosigkeit der Menschen.
In so einer Welt würde ich wohl auch nicht leben wollen.
Die Fähigkeit lieben zu können, auch selbstlos lieben zu können, sie ist die schönste Gabe, die uns mitgegeben wurde.
.

22.09.2011 um 19:12 Uhr

Satellit UARS auf Heimatkurs

Diesmal sind es keine einstürzende Neubauten, diesmal ist es ein abstürzender Satelit.

Der 1991 in den nahen Weltraum gestartete Forschungssatellit UARS hat Heimweh bekommen.
Er will nicht nach Hause telefonieren, er will zurück, zurück auf die Erde.
Ist ja auch einsam dort oben im Orbit vor sich hinzukreisen, zumal ihm sein Sprit ausging.
Die Ozonschicht der Erde hatte UARS lange genug erforscht, seinen Zweck erfüllt, seine Dienste eingestellt.

Jetzt hält ihn nichts mehr dort oben. Er will zurück auf die Erde, dorthin wo er hergekommen ist.
Keine Kleinigkeit, bei einem Gewicht von ca. 6 Tonnen, dieses ohne Schaden anzurichten, zu bewerkstelligen.
So trudelt UARS vort sich hin, bis er morgen, am 23.09, Freitag,, in die Atmosphäre eintaucht und dabei auseinanderbricht.
Die meisten Trümmerteile werden verglühen, doch einige Brocken des Weltraumschrotts, die durchaus noch 100 Kg schwer sein können, werden auf den Erdboden aufprallen.
Die Nasa warnt schon davor, diese Trümmerteile anzufassen, sie könnten scharfkantig sein.
Das mögliche Aufschlagsgebiet soll sich zwischen 57 Grad Nord und 57 Grad Süd befinden.

Hey, da bin ich dann ja auch betroffen, hier in Norddeutschland.
Die vorausberechnete Absturzzeit wird am Freitag zwischen 20 und 24 Uhr vermutet.
Sollte der Satellit um 23 Uhr noch nicht abgestürzt sein, befindet er sich dann über Norddeutschland, Süddänemark, Südschweden, tritt er dabei in die Erdatmosphäre ein, könnte man eventuell verglühende Trümmerteile sehen. Und wenn eines dieser 100 Kilo Teile einen Neubau trifft, ja, vieleicht könnte dieser dann auch einstürzen.
Atomkraftwerke können von den Trümmern selbstverständlich nicht getroffen werden.
Ausserdem ist laut NASA die Wahrscheinlichkeit, dass die Trümmer auf bewohntes Gebiet stürzen ausserordentlich gering. So wird dann wohl niemand von einem herabstürzenden Trümmerteil erschlagen werden.

Gespannt bin ich ja schon wauf den wirklichen Absturzort, dieser lässt sich aber scheinbar erst sehr kurz vor dem wirklichen Niedergang berechnen.

Warten wir es bis morgen Abend ab, ein kleines kosmisches Feuerwerk wäre sicher schön anzusehen.
In der Zwischenzeit kann ich mir ja noch ein Satellitenauffangsnetz basteln und über meinen Garten spannen. Vielleicht sind ja die alten Batterien des Satelliten noch irgendwie brauchbar und wiederverwendbar, wenn sie runterkommen.
.

20.09.2011 um 05:16 Uhr

Hat die Linke nicht am Ende doch recht

Hat die Linke am Ende doch recht?
Wenn sich schon Frank Schirrmacher, der konservative Herausgeber der FAZ sich diese Frage stellt, dann muss es um unsere Politik ganz schön schlimm bestellt sein.

Die Deutschen sind so reich wie nie zuvor, über 4,5 Billionen Euro Privatvermögen haben sich angehäuft. Einer DWI Studie zufolge beträgt die Summe sogar 5,4 Billionen Euro. Diese befinden sich grösstenteils bei einigen wenigen aus der Oberschicht.
Denn bei den reichsten 10 % der Deutschen sammeln sich 2/3 des gesamten Vermögens an.
Hart lassen sie ihr Geld für sich arbeiten, verlangen immer höhere Zinsen und Renditen. Und zahlen immer weniger Steuern.
Mehr Netto vom Brutto eben, Arbeit muss sich wieder lohnen, wie die FDP sagt, vor allem, wenn man das Geld für sich arbeiten lässt.

Die FDP mit ihren Forderungen nach den freien (Finanz)Märkten, dem ungehinderten Fluss der Derivate, sie ist am Niedergang stark beteiligt.
Zerlegt sich jetzt allerdings selbst und eine gewisse Häme über ihr Berliner Wahlergebnis lässt sich nicht leugnen.

Aber nicht nur die FDP ist alleine schuldig, auch Schröder, Müntefering, Steinmeier, Steinbrück, Merkel und die CDU haben das "Freie Spiel der Kräfte", wie sie es nannten, mit forciert. "Der Markt wird es schon richten", hiess es immer.
Und wenn nicht?
Dann sind ja noch die kleinen Steuerzahler da, die einspringen können. Die Verluste der Banken auf ihre Schultern nehmen können. Hauptsache, die Gewinne bleiben bei denen die schon genug haben.

Hauptsache ist, die Musik spielt, wenn die Titanic untergeht, damit am Rande des Abgrundes weiter getanzt und gelacht werden kann.

Hier der Artikel des FAZ Herausgebers Frank Schirrmacher:

Buergerliche Werte, Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat.

.

15.09.2011 um 02:27 Uhr

Treusein und ewige Treue

Treue ist etwas schönes.
Zu seinem Wort zu stehen, Treu zu sein, ist ehrenhaft.
Nicht beliebig und verlässlich, wenn man darauf bauen und zählen kann.

Doch Treue sollte niemals benutzt oder ausgenutzt werden.
Niemals sollte etwas verlangt werden, von dem der ewige Treue schwor, was seinem Wesen widerspricht.
Denn dann könnte dieser Treueschwörer nicht anders, als seinen Schwur zu brechen, oder eben in einer Art Kadavergehorsam gegen seine eigenen Werte handeln. Sich selbst also Untreu werden.

Ich glaube, es gibt nichts schlimmeres als sich selbst Untreu zu werden, sich also selbst zu verraten. Sich selbst zu hintergehen, erschüttert wohl die eigenen Grundfesten und die eigene Identität.

Die sollte nicht aufgegeben werden, auch nicht für einen anderen, dem man Treue schwor.
Damit man nicht irgendwann sagt, ich kenne mich selbst nicht wieder, am liebsten würde ich mit mir garnichts zu tun haben.,br. Gebt mir eine neue Identität, damit ich weiterleben kann.;-)
In diesem Sinne, selbst wenn ihr nicht treu sein könnt, aber bleibt euch immer selbst treu.

Grau ist alle Theorie, die Nacht ist lang und dunkel..
Und fast hätte ich es vergessen, Blau war die Treue, jedenfalls bei den Mensch-Aerger-Dich-Nicht Männchen.
Ich wollte immer lieber Rot wie die Liebe oder Grün wie die Hoffnung haben.
Gelb sollte die Falschheit sein, Gelb wollte keiner freiwillig nehmen.
Gelb musste dann immer ein Erwachsener nehmen, dem es scheinbar egal war.
.

13.09.2011 um 17:24 Uhr

Gedankenfransen

Kennt ihr es auch, dieses ausfransen der Gedanken?
Da denkt man über etwas nach, mehr oder weniger jedenfalls, und schon geht es los, dieses ausfransen der Gedanken.

Zielgerichtet geht anders.
Da kommen einem Wörter in den Kopf, lenken das Denken um, Denkfransen hängen locker an den Gedanken, treiben hierhin, treiben dorthin. Mäandern vor sich hin, auf einer Fläche wie in einem Gedankenteppich, der mit Fransen bestückt ist.
So, wie die weissen Wolken die am Himmel ziehen, wenn sie am Rande ausfransen und immer wieder neue Gebilde ergeben.

Gedankenwolken.
Ausfransende.

Und ich frage mich, kann man einen Gedankengang wirklich bis zum Ende denken?
Ich glaube nicht. Es ist wohl nur scheinbar möglich, bis neue Wörter und Erkenntnisse hinzukommen, die das Alte wieder umstossen oder auch verfestigen.
Aber ein Ende beim denken der Gedanken wird es wohl nicht wirklich geben.
So lange wir leben.

Aber vielleicht geht es nur mir so und eure Gedanken fransen niemals aus, sind immer nur geradeaus und zielgerichtet auf eine Sache ausgerichtet. Dulden keine Ablenkung beim denken der Gedanken.

Oder fransen eure Gedanken auch aus, wie der Rock einer Indiandesquaw. Den ich immer sehr leiden mochte. Aber das war auch wieder nur eine Gedankenausfransung von mir, im Fluss der Gedanken.
.

11.09.2011 um 13:18 Uhr

Mathe leicht gemacht

Viele haben ein Problem mit Mathematik und Geometrie.
Man lernt es in der Schule, fragt sich dann aber wie ging es noch?
Wie war die Formel, wie kürze ich Brüche und wie berechne ich die Fläche eines Trapezes oder den Inhalt eines Zylinders.

Mir hatte jemand einen neuen Zylinderförmigen Tank an meinen Stromerzeuger geschweisst.
Jetzt wollte ich natürlich wissen, wieviele Liter Diesel in diesen Tank passen.
Die Länge und den Umfang sowie den Durchmesser gemessen, ja, und jetzt? Wohl kein Problem, hätte mir die Formeln für die Berechnung heraussuchen müssen.
Aber wofür haben wir denn das Internet. Zylinderberechnung eingegeben und es tat sich eine Seite auf, in der ich nur zwei der gemessenen Daten eintippen brauchte und schon wurde mir angezeigt, der Tank fasst 3,8 Liter.
Hätte ich auch mühsam selbst ausrechnen können, aber so war es dann doch einfacher.

Auf der Seite Mathepower.com *klick*

findet man Lösungen für alle Mathematischen Berechnungen.
Gegliedert nach Grundschule und Klassen 1-4 und 5-10.
Dort kann man Brüche, Dreisatz und Gleichungen berechnen, Flächen und Inhalte.
Natürlich sollte man schon den Rechenweg kennen, der zur Lösung führt.
Aber um seine Aufgaben selbst kontrollieren zu können, eine wunderbarte Sache. Ebenso für die Eltern, wenn sie die Mathehausaufgaben auf ihre richtigen Lösungen überprüfen wollen.
Denn seien wir doch mal ehrlich, wer kann als Elternteil schon noch aus dem Stegreif einen Zylinder berechnen, den umfang eines Rades ausrechnen oder eine Gleichung mit Unbekannten so ohne weiteres auf ihre Richtigkeit überprüfen.

Da ist Mathepower.com eine wunderbar hilfreiche Seite, sowohl für Schüler als auch für die Eltern.
.

09.09.2011 um 16:15 Uhr

Selbstsicht

Die Selbstsicht. ( Nicht Selbstsucht ;-) )
Manchmal frage ich mich, wie sehen wir uns überhaupt selbst?
Erkenne dich selbst, heisst es ja oftmals. Eine feine Sache, doch irgendwie nicht so einfach. Sind wir überhaupt dazu in der Lage uns selbst wirklich zu erkennen?

Wenn nicht wir selbst, wer dann?
Und doch hört man so oft:
"Ich erkannte mich selbst nicht wieder" oder "So bin ich eigentlich garnicht".
Wenn das Handeln nicht mit den Vorstellungen die man von sich hatte übereinstimmt.

Wir schauen in den Spiegel, schauen uns an, sehen wir uns da wirklich, oder nur ein gefiltertes Abbild unseres Selbst?
Jeder Mensch hat ein inneres Bild von sich, dieses überlagert das Bild welches er im Spiegel sieht. Verzerrt es vielleicht.
Bei Frauen eventuell sogar noch mehr als dieses bei Männern der Fall ist.
Selbstwahrnehmungsstörungen.
Da werden zu dicke Beine oder ein zu dicker Bauch gesehehen, wo dieses garnicht vorhanden ist. Aber der Glaube und die Vorstellung daran, sie lassen dieses so erscheinen.
Gut, es gibt auch den umgekehrten Fall, bei dem einige Pfunde zuviel da sind, und das Spiegelbild lässt sie verschwinden.

Spiegel sind eine schöne Sache, wie sonst sollten wir uns selbst sehen können. Wir könnten uns sonst ohne Spiegel nur von "oben herab" unsere Hände, Arme, Bauch und Beine sehen, aus einer merkwürdigen Perspektive.

Aber sehen wir uns da wirklich?
Viele Menschen erkennen sich nicht selbst auf Fotos, oder sie sagen "Wie sehe ich denn da aus?" Dabei finden alle anderen, dass dieser Mensch dort auf dem Foto gut getroffen wurde und aussieht wie er immer aussieht.
Auch das Selbstbild auf einem Video stimmt oftmals, mit dem Bild welches man von sich hat, nicht überein. Es kommt einen Komisch vor, sich selbst dort zu sehen.

Selbst unsere Stimme ist uns fremd. Die Stimme, die wir von uns im Kopf haben, sie hört sich so anders an, als diese Stimme auf den Aufnahmen.

Dann kommt der Charakter. Auch von unserem Charakter und unseren Eigenschaften machen wir uns ein Selbstbild.

Wir sind edel, hilfreich und gut, charmant, hilfsbereit, gutmütig, humorvoll, selbstbewusst. Oder auch bösartig, grantelig, zickig, schlecht, bequem, reizbar, miesgelaunt und soweiter.

Aber wieweit stimmen diese Charakterbilder, die wir von uns im Inneren tragen, mit der Wirklichkeit überein?
Wieweit stimmt dieses Bild was wir von uns haben, mit dem Bild welches andere Menschen von uns haben überein?

Zwischen Selbstsicht Selbsteinschätzung und Aussensicht der anderen Menschen auf uns und deren Einschätzung , da können manchmal wohl Welten liegen.

Wer sind wir wirklich? Eine schwierig zu beantwortende Frage, wenn wir sie noch nicht einmal für uns selbst eindeutig beantworten können.
.

07.09.2011 um 21:20 Uhr

Huawei Ideos X3 bei Lidl nur ein Lockangebot ?

War das Huawei Ideos X3 bei Lidl nur ein Lockvogelangebot?
Zumindest scheint es so, denn in den Lidl Filialen war es so gut wie garnicht zu kaufen.

Ich ärgere mich über Lidl, und wofür habe ich einen Blog, um meinen Frust über das merkwürdige Gebahren Lidl's hier loszuwerden zu können?

Zum 1.9.2011 kündigte Lidl das Smartphone Huawei Ideos X3 als Aktionsangebot an.
Huawei ist ein renommierter Hersteller fast aller UMTS Sticks, die in Deutschland auf den Markt kommen, zudem Ausrüster der Sendetechnik vieler Mobilfunkbetreiber,

Jetzt hat Huawei sich vorgenommen, mit eigenen Smartphones es zu schaffen, in einiger Zeit, zu den fünf grössten Handyherstellern zu gehören.

Das Huawei Ideo X3 basiert auf dem Android System, besitzt einen kapazitiven Touchscreen, GPS Navigation, ist dank der neuesten Android 2.33 Software als Wlan Hotspot nutzbar.
Bekam im Test vom Spiegel, Computerbild, Chip und anderen Fachzeitschriften überwiegend gute Noten.
Zur Markteinführung bei Lidl sollte das Ideos X3 für 99,99 Euro angeboten werden, einschliesslich einer Fonic Prepaid Simkarte mit 1 Monat kostenlosen Internetzugang über den Mobilfunnkanbieter Fonic, der das O2 Netz nutzt.

Ein gutes Angebot, wenn es denn diese Ideos X3 im Lidl auch zu kaufen gegeben hätte.

Doch die meisten Kunden machten sich den Weg zu Lidl umsonst.
Schon zur Geschäftseröffnung um 8 Uhr hiess es in den meisten Filialen "Das Gerät ist leider ausverkauft".
So auch in der Fliale meine Vertrauens, in der ich um 9 Uhr an der Kasse stand. Die Vertkäuferin war zwar sehr nett, telefonierte noch mit anderen Flialen, aber auch diese hatten keine Handys mehr.

So wie mir erging es wohl sehr vielen Kunden, denn Im Netz findet man viele Berichte, die davon schreiben, 3. oder 5. an der Kasse gewesen zu sein und dennoch kein Smartphone mehr bekommen zu haben.
Scheinbar hatten die Lidl Filialen jeweils nur zwischen 3 bis 15, wenn es hochkommt, Telefone zugeteilt bekommen. Was selbst in Grossstädten wie Berlin oder Hamburg nicht anders war.

Als kaufwilliger Kunde konnte man das Gefühl haben, dieses Angebot sollte garnicht real verkauft werden, sondern nur dazu dienen die Kunden in den Laden zu locken.
Denn selbst wenn in der Werbung darauf hingewiesen wird, das Angebot könnte eventuell am ersten Tag ausverkauft sein, so sollte es doch bis mindestens zum Mittag oder Abend des Angebotstages noch erhältlich sein.

Irgendwie ärgerte ich mich darüber, rief am nächsten Tag, am Freitag, die Lidl Kundenhotline an, wollte mich beschweren.
Die nette Dame der Hotline, schaute in ihren Computer, sagte "Kein Problem, wir bekommen noch eine Nachlieferung. Liefern eines der Geräte in ihre Filialse, reservieren es dort für sie. Sie können es dann dort abholen. Wir melden uns am Wochenanfang". Notierte sich meinen Namen und meine Telefonnummer.

Die Freude war gross, so sollte ich dann doch noch ein X3 bekommen.
Kurzzeitig wurden die X3 dann auch noch im Lidl Onlineshop angeboten. Aber ich hatte ja nun schon zur Lieferung in meine Lidl Filiale bestellt.

Der Rückruf der Lidl Hotline kam auch gestern, am Dienstag.
"Tut uns leid, leider haben wir keine X3 mehr bekommen können, so dass wir ihre Reservierung bzw. Nachlieferung nicht erfüllen können".

Da frage ich mich doch, was diese Versprechen zuerst dann sollten; als es noch hiess :"Kein Problem".

Bin enttäuscht von Lidl, egal wie nett auch die Verkäuferinnen und die Kundenhotline auch sein mögen.

Im übrigen haben scheinbar einige der Kunden, die am Freitag im Lidl Onlineshop bestellten, noch ein X3 bekommen, oder zumindest die Versandbestätigung dafür.
Und ich, der bei der Kundenhotline bestellte, noch bevor es dieses Onlineangebot gab, gehe leer aus.

So gesehen ist es ein sehr holperiger Start, den Huawei da mit seinem neuen Handy X3 in Deutschland hingelegt hat. Wenn man keine Geräte in ausreichender Stückzahl auf den Markt bringen kann, dann sollte man sie auch nicht anbieten.
Interessiert zwar keinen, aber jetzt geht es mir besser.
.

04.09.2011 um 22:55 Uhr

Künstler unter uns

Anja Nachname singt auf Youtube ihre erste eigene Komposition.
Lange träumte sie davon, von ihrem ersten eigenen selbstgemachten Song.
Bisher stellte sie gut gemachte und schön gesungene Coverversionen in den Musikkanal von Youtube ein.

Jetzt hat Hazel es geschafft und sich ihren Traum erfüllt.
Die erste eigene Komposition "Bound" mit eigenem Text und wunderschöner Klavierbegleitung ins Netz gestellt.

Einen eigenen Song zu schreiben, zu singen und auf dem Klavier zu begleiten ist ja nicht so ganz ohne.
Da kann sie wirklich stolz drauf sein, unsere Mitbloggerin, hier bekannt durch den Blogigo Blog
" Appetit auf Hazel"

Da das Musikmachen und Songschreiben erst richtig Spass macht, wenn es sich auch Menschen anhören, finde ich es nicht verkehrt, hier jetzt ein wenig Werbung für ihre Komposition "Bound"zu machen.
Sicher wird Hazel sich fr-euen, wenn ihr ihren Song anklickt und anhört.


,
;