Gedanken oder Fragen

31.10.2011 um 13:09 Uhr

Liebe heisst zuhören

Liebe heisst zuhören

Zitat: Gerald G. Jampolsky ( Die Kunst zu vergeben )

Liebe heisst zuhören.
Ein so einfacher Satz, der so vieles aussagt.
In Liebe zuhören. Hören was der andere wirklich sagt. Versuchen zu verstehen.
Er spricht ja keine Fremdsprache, der Andere.
Und doch scheint es manchmal wie bei dem Turmbau zu Babel, in der alle mit verschiedenen Zungen sprachen. Einer des anderen Wort nich mehr verstand.

Wahrscheinlicher scheint mir, sie wollten es nicht verstehen. Ihnen kam die Liebe abhanden, sie hörten und verstanden nur noch sich selbst.

Liebe heisst zuhören. Wirklich hinhören.
Hören was der andere sagt, und nicht ihm mit Hörerwartungen den Mund verkleben und zum Schweigen zu bringen.

Liebe heisst zuhören.
So einfach ist das. Und doch auch genauso schwer.
.

29.10.2011 um 01:54 Uhr

Tagträume

Manchmal, wenn ich die Augen schliesse,
sehe ich den grossen Auszug aus dem Wald.Aber das sind nur Träume.
Offenbar hört ein Mensch nie auf, bei Tag zu träumen.

Zitat: Marlen Haushofer ( 1920 - 1970 ) Aus dem Roman "Die Wand"

Tagträume
Ich war gerade ganz in Gedanken, wird dann oftmals gesagt. Wenn die Gedanken am Tage ihre ganz eigenen Reisen antreten.
Erinnert mich ein wenig an "Hans Guck in die Luft", der bekanntlich böse endete. Wie unsere Eltern immer erzählten, wenn wir es an Aufmerksamkeit fehlen liessen.
Auch die Lehrer sagten desöfteren "Träum nicht", zu uns Schülern. Wenn der Blick in unbestimmte Weiten ging oder eben aus dem Fenster zusammen mit den Gedanken wanderte, anstatt an des Lehrers Lippen zu hängen.

Sind wir ausser uns, bei diesen Tagträumen oder im Gegenteil, ganz und gar bei uns, frag ich mich manchmal.
Weshalb wird das bewusste Wahrnehmen manchmal einfach abgeschaltet, zugunsten von Tagträumen?
Bei vielen Dingen die wir machen und die mehr oder weniger automatisch ablaufen geschieht dieses. Ich möchte nicht wissen, wieviele Autofahrer nicht wirklich hinter dem Steuer sitzen, wenn sie so dahinrollend von Musik berieselt werden und in Gedanken ganz woanders sind.
Es sind die Dinge die uns Nicht (mehr) fordern, die die Gedanken entfleuchen lassen. Mal in die Zukunft, mal in die Vergagenheit, mal in das Land der Phantasie.

Ist es wirklich so, dass der Mensch nie aufhört, bei Tag zu träumen, reichen uns unsere Träume bei Nacht nicht aus?
.

26.10.2011 um 17:30 Uhr

Alkohol, dein Freund der dich töten will

Alkohol ist ein schlimmer Freund und Begleiter.
Viele sehen in ihm einen stillen Freund, Seelentröster und Begleiter auf ihrem Weg durch das Leben.

Manchmal soll er unerträgliches erträglich machen, Kränkungen vergessen machen. Das Selbst vor den eigenen Augen grösser erscheinen lassen.
Und so flüchten sich viele in den Alkohol, der für eine Zeitlang die Sinne abstumpft.

Doch dieser Freund und Begleiter will mehr als nur Trost geben, er will zerstören, alles was du besitzt.
Er will dir alles nehemen, die Freunde, die Liebe und sogar dein Leben.
Er will dich am liebsten vernichten und töten.

Bei der 27 Jahre alten Soulsängerin
Amy Winehouse
hat er es geschafft.
Sie starb, wie eine Untersuchungskommission feststellte am übermässigen Alkoholgenuss.
Bei ihrem Tode hatte Amy Winehouse 4,16 Promille Alkohol im Blut.
Amy Winehouse war seit einigen Wochen trocken, machte einen Alkoholentzug.
Zu Fragen bleibt, weshalb sie gerade an diesem Tage rückfällig wurde, und ihrem Freund, dem Alkohol dermassen stark zusprach. So dass er sie letztendlich doch töten konnte. Ein Ziel auf das er schon so lange hingearbeitet hatte.

Alkohol, ein mörderischer Freund, beim Tanz auf der Klippe, kurz vor dem Absturz.
.

25.10.2011 um 17:06 Uhr

Blogigo Kommentarfunktion

Irgendwie scheint die Kommentarfunktion bei Blogigo zur Zeit nicht richtig zu funktionieren.

Kommentare lassen sich schreiben und auch absenden, aber anschliessend sieht es aus, als seien sie nicht abgeschickt worden. Die Kommentarseite bleibt einfach wie sie ist, mit dem Kommentar im Kommentarfeld.

Erst wenn man auf Seite neu laden drückt, wird angezeigt der Kommentar wurde gespeichert und erscheint auch auf der Seite.
Verwirrend und merkwürdig.
Da ist Niels, unser Blogigo Betreiber gefragt.
.

24.10.2011 um 23:40 Uhr

Kein menschliches Leben ?

Wo gibt es noch einen Menschen der Natur,
der ein wahrhaft menschliches Leben führt, der die Meinungen der anderen für nichts achtet und der sich nur von seinen Neigungen und von seiner Vernunft leiten lässt, ohne Rücksicht darauf, was die Gesellschaft, was das Publikum billigt oder tadelt? Man sucht ihn vergebens unter uns.
Überall nur ein Firnis von Worten; überall nur das Haschen nach einem Glück, das lediglich dem Anschein nach besteht.
Niemand kümmert sich mehr um die Wirklichkeit; alle setzen ihr Wesen in den Schein.
Als Sklaven und Narren ihrer Eigenliebe leben sie dahin, nicht um zu leben, sondern um andere glauben zu machen, sie hätten gelebt.

Zitat: Jean Jacques Rousseau ( geb. 1712 Genf, gest. 1778 bei Paris )

Harte und bittere Worte von Rousseau.
Besteht unser Leben wirklich nur darin, andere glauben zu machen, wir hätten gelebt? Wer will definieren, was wirkliches Leben ist? Letztendlich können wir es doch immer nur für uns selbst entscheiden, was wir unter Leben verstehen wollen und wie wir unser Leben gestalten.

Rousseau war auch sonst nicht ohne.
Da beendet er schon mal eine Brief an Voltaire mit den Worten: "Ich hasse Sie,"

Voltaire ging mit Rousseau auch nicht gerade zimperlich um. Bezeichnete Rousseau als Krebsgeschwür der Literatur, ja sogar als Exkrement des Jahrhunderts.
So hat jedes Jahrhundert seine Exkremente und Hinterlassenschaften.;-)

Rousseau sagte auch:

"Ich lese in meinem Herzen, und ich kenne die Menschen. Ich bin nicht wie einer von denen geschaffen, die ich gesehen habe; ich wage sogar zu glauben, das ich nicht wie einer der Lebenden gebildet bin. Wenn ich nicht besser bin, so bin ich wenigstens anders...."
Anders, als viele seiner Zeitgenossen, war Rousseau wohl mit Sicherheit.
.

23.10.2011 um 23:50 Uhr

The Rose of pain ..

von: sternenschein   Kategorie: Gedichte   Stichwörter: Rose, blühen, stechen, Stich, brechen, Gedicht, Gedichte, Liebe, Dornen

Stimmung: gut

Die Rose

Wenn ich eine Rose könnte sein,
blühte ich nur für dich ganz allein.
Gingest du vorbei, würdest zu mir sehen,
bliebest vieleicht ein Weilchen bei mir stehen.

Mit süßen Duft, würd ich dich betören.
Blüh nur für dich, ich könnt es schwören.
Doch kämest Du, um mich zu brechen,
könnt nicht anders , ich würd dich stechen.

Ein Tropfen nur, von deines Finger Blut,
jetzt auf dem grünen Blatte ruht.
So kündet dunkelrot, er von der Blüte Ende,
vom Tod durch deine zarten Hände.


Musste mal wieder ein 5 Minuten Instant Gedicht schreiben ;-) Manchmal brauche ich das..komisch.
Eintrag ist vom 13.08.2007. Wundere mich manchmal, wie lange ich hier schon schreibe und was es für wunderbare Kommentare gibt, wie man unten sehen kann.
.

21.10.2011 um 19:53 Uhr

Sollte ich mir Gedanken machen?

Es ist merkwürdig.
Was mag mir die Ehre verschaffen auf einer USA Regierungsseite verlinkt zu sein?

Habe gerade festgestellt, dass auf der Seite
http://house.gov/ scheinbar ein Link zu meiner Seite hierher führt.

Zwar nicht von der Eingangsseite dort. Da prangt das Staatswappen der USA samt Nationalflagge. Dazu schöne Bilder aus dem Parlament etc.

Nein, der Link kommt von der dortigen Unterseite
Appendix - War and National Defense

Da dort massenhaft Texte von sämtlichen Kriegserklärungen und andere Sonderbarkeiten der Vergangenheit stehen, so dass ich garnicht die ganze Seite insgesamt angezeigt bekomme. Zudem die Links in den Texten häufig als Verweise erscheinen unter *1.) etc., habe ich natürlich auch nicht herausgefunden, aufgrund welchen Eintrages von mir dieser Querverweis hierher, auf diesen Blog, entstanden ist.

Ja, sollte ich mir jetzt Gedanken machen und beunrhigt sein? Nicht dass ich da in ein Fadenkreuz gerate und auf einmal eine dieser wunderbarten Drohnen kommt.
Es Päng macht, und das war es dann. Vielleicht sollte ich beim hinausgehen doch lieber eine Mütze aufsetzen oder noch besser einen Helm.;-)
.

21.10.2011 um 10:48 Uhr

Schloss Wilhelminenberg, Kinderheim des Grauens

Wien hat seinen Kinderheimskandal.
In dem wunderschönen Schloss Wilhelminenberg wurden bis in die siebziger Jahre Heimkinder, die von den Jugendämtern eingewiesen wurden, "betreut".

Zwei der Mädchen, die damals in diesem Heim lebten, brachen jetzt ihr Schweigen. Und es melden sich täglich immer mehr ehemalige Heimkinder, bei dem Weissen Ring, dem Opferanwalt und der Zeitung krone.at, die auch von diesen dort herrschenden Horrorszenarien berichten.

Kinder wurden täglich verprügelt, mussten erbrochenes wieder aufessen, wurden aufs übelste gedemütigt und von den Erzieherinnen beschimpft.
Es waren keine Einzelfälle, wie man an den Wortmeldungen in den Kommentaren sehen kann. Diese Art der " Erziehung" zog sich wohl durch fast alle Österreichischen Kinderheime.
Den Kindern wurde eingebläut sie seien selbst schuld an den Zuständen. Die Jugendfürsorge kümmerte sich nicht um das Leiden der Kinder.
Wenn sie doch einmal etwas sagten, dann hiess es, sie denken es sich aus und wurden oftmals wegen renitenten Verhaltens in noch schlimmere Heime verlegt.

Ich frage mich, weshalb der Staat, gerade solche sadistischen Menschen, die scheinbar gerne Kinder qäulen mögen, als Erzieher/innen einstellte? Weshalb Ämter, die für das Wohl des Kindes da sein sollten, sie in derartige Einrichtungen unterbrachten, weshalb Staat, Polizei und Staatsanwaltschaft derartige Zustände zuliess?

Gut, es heisst dann immer, früher war die Erziehung nun mal eben so.
Ich selbst kenne es ja auch noch, dass Lehrer mit der 50er Linealkante, den Kindern auf die ausgestreckte Handoberfläche schlugen, Ohrfeigten bis das Kind umfiel, an den Ohren rissen bis es blutete, sie die Treppen runterstiessen. Bei wem sollte man sich damals darüber beschweren, wenn der Schulleiter selbst die schlimmsten Prügelstrafen mit dem Rohrstock vornahm, wenn ein Kind zu ihm zur Bestrafung geschickt wurde.
Und ganz sicher, wusste der Schulrat und die Schulbehörden von diesen Fällen. Da hatten Beschwerden keine Aussicht auf Erfolg.
In diesen Heimen war es aber noch weitaus schlimmer, denn dort waren die Kinder den Erziehern Tag und Nacht ausgeliefert, ohne dass für sie ein Ende oder Ausweg absehbar war.

Wo war da die Fürsorgepflicht des Staates, seinen schwächsten Mitgliedern gegenüber? Es mag ja sein, dass diese "schwarze Erziehung" damals üblich war, aber dennoch war auch zu den Zeiten doch Folter schon verboten?

Und was anderes als Folter ist es, wenn Kinder gezwungen werden, ihr Erbrochenes wieder zu essen, stundenlang auf einem Holzscheit knieen müssen, geprügelt werden bis zum Umfallen, physisch und psychisch gezielt zerstört werden.
Ihnen vermittelt und eingebläut wird, sie seien nichts Wert.

Besonders abstossend finde ich die Kommentare dort, die nach Beweisen fragen, die behaupten, die Menschen die sich heute erst trauen sich zu äussern, sie wollten nur eine Entschädigung. Und auch die, die sich klammheimlich freuen, dass dieser Skandal im angeblich "roten" Wien stattfindert.

Nein, es ist kein Skandal irgendeiner Partei, auch nicht nur der von Wien oder Österreich, es ist der Skandal, wie generell und überall mit den Schwächsten umgegangen wird und gesagt wird, es ist doch überall so.

Diese Behandlungsmethoden von Kindern in Kinderheimen hatten wir auch hier in Deutschland, wie zahlreiche Opfer der damaligen Heimerziehung belegten. Auch in den Kinderheimen der DDR war es nicht besser.

Und selbst heute noch kann mir die Hutschnur hochgehen, wenn von vielen gesagt und gefordert wird, ein bisschen Prügel, einige "Watschen" in der Erziehung können doch nicht schaden. Uns haben sie damals auch nicht geschadet.
Doch, dass haben sie, wie man immer wieder sehen kann, unter anderen an den Menschen die dann zu brutalen Heimerziehern heranwachsen. Oder sonstwie gewalttätigen Menschen, die sich nicht durch Worte atrikulieren können, sondern nur durch Gewalt.

"Die Fenster vergittert mit Eisen
die Türen verriegelt mit Schloss
Der Jugend die Freiheit genommen
Die Heime sind unser Genoss"

Dieses Lied mussten die Kinder im Wilhelminenberg immer singen, wenn sie zum duschen geführt wurden
Etliche von ihnen können es heute noch auswendig singen.

Bericht einer Betroffenen über ihre Kindheit im Kinderheim Wilhelminenberg auf kurier.at *klick*

Wer dachte schon bei dem Wort Kinderheim und Jugendfürsorge in den siebziger Jahren an derartige Zustände in den Heimen? So etwas war doch eher in den 50 ern zu verorten, wenngleich es einen auch dort schon fassungslos macht, aber doch nicht mehr in den siebzigern.

20.10.2011 um 13:44 Uhr

Piraten segeln der FDP davon

Die Piratenpartei nimmt Fahrt auf.
Wenn man den Stern und RTL Umfragen Glauben schenken darf, dann würde das Bundestagswahlergebnis zur Zeit so aussehen:

CDU 31 %, SPD 26 %, Grüne 16 %, Piratenpartei 10 %, Linkspartei 8%, FDP 3 %.

Da kann ich nicht verhehlen, dieses Umfrageergebnis erfreut mich.

Die Piraten lassen die FDP weit hinter sich.
Zur Zeit hätte die FDP keine Chancen in den Bundestag einzuziehen.
Sehr wohl aber die Piraten. Sie haben fast allen anderen Parteien Stimmen geklaut und auch einiges bei den Nichtwählern abgeräumt.

Dieses ergibt eine ganz neue Parteiarithmetik.
Die CDU könnte logischerweise nicht mehr mit der FDP regieren. CDU und Grüne wäre auch zu knapp.
Für die SPD und die Grünen reicht es auch nicht mehr .
Zu wünschen wäre. dass bis zur Bundestagswahl die Stimmenverhältnisse für CDU und SPD sich weiter verschlechtern, damit sie nicht schon wieder eine grosse Merkel-Steinmeier Koalition eingehen können. Die Erfahrungen der letzten grossen Koalition waren schon schlimm genug.

Da muss eine neue Farbenlehre her, damit dieser Einheitsbrei von CDUSPDFDPGRÜNE endlich beendet wird. Denn egal wer von denen regierte, die Leiharbeit nahm zu, die Löhne sanken, die Reichen wurden immer reicher und die Armen immer ärmer. Aufschwung XXL, ja bei den Suppenküchen der Caritas und den Tafeln, da herrschte Hochkonjunktur, ebenso bei den Aufstockern und 1 Euro Jobs.
Wollen wir das alles, oder sollte mal eine neue Farbenlehre her?
.

17.10.2011 um 08:22 Uhr

Ein Leben ohne Handy

Kann ein Leben ohne Handy lebenswert sein?
Die meisten von uns könnten sich ein Leben ohne Handy, Internet, Fernseher und den anderen modernen technischen Errungenschaften garnicht mehr vorstellen.

Was sollte man mit der ganzen Zeit anfangen, die wir mit diesen sogenannten Zeitsparern und Lebenserleichterer zubringen, ja manchmal auch vergeuden.
Wir würden keine Zeit mehr mit ihnen einsparen.
Wir hätten sie, diese Zeit, die uns oftmals von diesen Geräten "geraubt " wird.

Jugendliche sind heute oftmals neidisch, wenn andere Jugendliche den neuesten und vor allem auch teuersten MP3 Player oder eben das neueste und teuerste Handy besitzen. Das "Habenwollen" wird gross geschrieben in der Gesellschaft.

Doch brauchen wir auch wirklich jeden Schnickschnack, den wir haben wollen? Jeden Luxus? Oder geht es nicht vielleicht auch ohne dieses alles?

Johannes ( 12 Jahre alt), lebt im Schwarzwald mit seinen Eltern.
Ganz ohne Handy, ohne Fernseher und ohne Luxus.
Sollten wir Johannes bedauern, für dieses alles, was ihm nach landläufiger Meinung "fehlt"?
Oder würden nicht etliche sogar Johannes beneiden, für das Leben welches er führen kann, ganz ohne Handy und Fernseher?

Bericht von Johannes auf Spiegel.de*klick*

Im Spiegel hat der Jugendliche Johannes kurz über sein Leben, fern ab von allen modernen Errungenschaften geschrieben.
Wer könnte und wollte heute schon noch so leben. Aber dieses Gefühl beim Lesen seiner Zeilen, so hätte ich es auch gerne gehabt, damals als Kind, es stellt sich fast automatisch ein.
Was ist schon ein Handy dagegen?
.

16.10.2011 um 11:29 Uhr

Spamkommentare werden nicht freigeschaltet

Immer wieder bekomme ich von Gästen Spamkommentare.
Da will einer für eine "Private Investment Gesellschaft" ganz ohne Bank, wie er schreibt, Werbung machen.
Lockt mit 50% Gewinn pro Jahr.
50 % Gewinn per Anno, auch klar. Der ist ja noch schlimmer als Ackermann mit seinen Wunschrenditen.

Eine Frau schreibt, ich hätte eine wunderschöne Seite, die gerne besucht wird.
Ihre Homepage ist aber auch sehenswert, wie sie meint und verweist auf Livesexcams.

Auch Kommentare von Frauen, deren Vater Minister war und erschossen wurde, ihnen aber 25 Millionen Dollar auf einem Geheimkonto für dasStudium in den Vereinigten Staaten hinterlassen hat, Sie mir das Passwort für das Konto geben wollen, damit ich das Geld abhole und ihnen ermögliche von Afrika hierherzukommen, wofür sie mir dann als Dank 2 Millionen Dollar geben wollen, ja, so etwas schalte ich auch nicht frei.
Selbst auf die gefahr hin, dass mich ein Vodoo Zauber trifft, nein, mache ich nicht.

Schuhwerbung und Medikamentenwerbung brauche ich hier auch nicht.
Wird alles nicht freigeschaltet. Und ich glaube meinen Lesern entgeht durch diese, meine "Zensur" nicht wirklich etwas.
Über "nomale" Kommentare von Gästen freue ich mich natürlich, sie sind immer willkommen.
.

16.10.2011 um 10:21 Uhr

Grün, Grün Grün

Mir war mal nach grün, wie man sehen kann.
Der Winter kommt bald, da ist es dunkel genug.
Also muss Farbe her. Nicht Blau, wie so manches Gefühl im Spätherbst, wenn der Herbstblues kommt.Nein Grün, die Farbe des kommenden Frühlings.

Vielleicht etwas ungewont für meine treuen Leser.

Mir gefällt die Farbe, denn grün ist die Hoffnung und ein wenig Hoffnung brauchen wir in diesen Zeiten der Krisen.

Jetzt muss ich euch noch fragen, wie sieht es mit der Lesbarkeit des Blogs jetzt auf euren Monitoren aus?
Ist die Schrift gross genug, oder bekommt man von den Farben und der Schrift Augenkrebs?
Wünsche euch einen schönen "grünen" Sonntag.
.

11.10.2011 um 12:40 Uhr

Regenwetter im Oktober

Goldener Oktober sieht anders aus.
Jedenfalls zur Zeit, hier im Norden.
Es könnte ruhig mal zu regnen aufhören.
Gestern regnete es schon fast den ganzen Tag. In der Nacht und heute auch.
Da ist nichts mit gülden und der schönen Oktobersonne, die die Regentropfen an den Spinnennetzen bunt schillern lässt.
Es ist einfach nur nass und kühl, bei 12 Grad.
Die Blätter leuchten noch nicht in bunten Farben, geben sich dem Herbstwind nicht fallend hin. Nein, die Bäume sind noch immer recht grün.
Dieses Farbenspiel wird dennoch sicher nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Die Bauernregeln sagen ja:

Fällt das Laub sehr bald, wird der Herbst nicht alt.

Wenn das Laub am Baume bleibt, ist der Winter noch recht weit.

Und für den Lostag am 16. Oktober St. Gallus:

Wenn Gallus kommt, hau ab den Kohl, er schmeckt im Winter trefflich wohl.

Giesst St. Gallus wie ein Fass, ist der nächste Sommer nass.
.

10.10.2011 um 08:35 Uhr

Amyotrophe Lateralsklerose

ALS, die Amyotrophe Lateralsklerose.
Eine Nervenerkrankung, bei der die Nerven die Signale nicht mehr zu den Muskeln weiterleiten können.
Die ALS führt dadurch zu Lähmungen, die nach und nach den ganzen Körper betreffen, den Patienten mehr und mehr einschränken, bis er praktisch "in seinem eigenen Körper gefangen ist".
Der bekannteste Patient der unter ALS leidet, ist wohl der Physiker Hawking.
Wir alle haben Hawking wohl schon einmal im TV gesehen, wie er in seinem Rollstuhl sitzt und über einen Computer mit seiner Umwelt kommuniziert.

Weltweit leiden etwa350.000 Menschen unter dieser seltenen Krankheit ALS, wie Spiegel_Online in einem Artikel schreibt. Es gibt kein Medikament, welches diese Erkrankung heilt und wohl auch nicht wirklich eines, welches den Verlauf der Erkrankung hinauszögern könnte,

Wütend und empört aber, macht mich die Haltung unseres Gesundheitswesens und der Krankenkassen, wenn ich lese, wie von dieser Krankheit Betroffene, hier in Deutschland, um Hilfsmittel kämpfen müssen.

Da wird um Rollstühle gestritten, um Lesegeräte, um elektronische Hilfen für die Kommunikation mit der Aussenwelt, um Pflegegelder und vor allem auch um die Pflegestufe 3.

Es ist erbärmlich, wie die Kassen hier mit diesen Erkrankten umgehen und um jeden Cent feilschen wollen, der den Erkrankten das Leben leichter machen könnten.
Denn sie haben es ohnehin schon schwer genug, mit diesem im Körper eingesperrt sein, als sich noch grossartig Kämpfe um Hilfsmittelbewilligungen und kräftezehrende Beantragungen und Widersprüche leisten zu können.

Spiegel Kommentar einer Betroffenen * Klick *

Besonders berührt hat mich der Kommentar der Spiegelleserin Petals.
Petals schrieb ihren Kommentar dort mit den Augen. Sagt von sich, sie sei eine grenzenlos optimistische Frau, freue sich durch die moderne Technik, ALS-Foren, Internet und Mails noch soweit am Leben teilhaben zu können.
Petal ist seit 10 Jahren an ALS erkrankt, wird von ihrem Mann gepflegt und betreut.
Schreibt aber auch davon, wie es immer und immer wieder ein Kampf mit den Kassen ist, der so kräftezehrend ist, für sie selbst und auch für ihren Mann.

Mir bleibt nur, Petals, dieser so mutigen und trotz aller Einschränkungen lebensbejahenden Frau, sowie allen anderen ALS Patienten alles Gute zu wünschen und den Krankenkassen sowie unserem Gesundheitsminister die Einsicht, nicht auf Kosten dieser so schwer Erkrankten Menschen, an Hilfsmitteln und Pflegegeldern sparen zu wollen.

Zur Ergänzung sowie für weitere Informationen hier noch ein Link zu der

Homepage von Sandra Schadek

Sandra Schadek ( 40 ) erkrankte im April 2000 an ALS, Schrieb das Buch
"Ich bin eine Insel. Gefangen im eigenen Körper".
Auf ihrer Homepage schreibt sie wie sie sich auf ihre Erkrankung einliess, lernte diese Krankheit anzunehmen um mit ihr umgehen zu können.
.

08.10.2011 um 05:32 Uhr

Unvollkommenheit

Was wir aufbauen, sowohl draussen wie daheim,
ist voll von Unvollkommenheiten: aber es gibt nichts ganz nutzloses in der Natur, nicht einmal die Nutzlosigkeit selbst.
Alles, was in unserer Welt eingefügt ist, nimmt darin eine sinnvolle Stellung ein,
Unser Wesen wird durch einen Kitt von Mängeln zusammengehalten.

Zitat: Michel de Montaigne ( 1533 - 1592 )

06.10.2011 um 03:36 Uhr

Steve Jobs gestorben

Steve Jobs ist nicht mehr.
Der Mitbegründer der Firma Apple erlag in einem Alter von 56 Jahren seinem schweren Krebsleiden.
Ich war nie ein Applefan, aber diese Meldung macht mich dennoch traurig.

Vor zwei Tagen noch wurde in der Presse spekuliert ob Steve Jobs sich zur Vorstellung des neuen Iphones 4S am vorgestrigen Tage, sich noch einmal auf der Bühne zeigen würde.
Steve Jobs kam nicht, jetzt wissen wir weshalb er nicht kommen konnte.

Auch als Nichtapplefan haben mich doch seine Produkte vom APPLE II bis heute zum I Pad begleitet. Auch wenn ich niemals eines davon kaufte. So fand ich doch die Technik die dahintersteckte und die Marketingstrategie interessant.

Hier noch ein sehr lesenswerter Artikel in der FTD, über eine Ansprache Steve Jobs, in der er wohl das einzige mal vor Studenten über sein Leben, seine Geschichte und den Tod sprach.
Man muss finden was man liebt / Folge deinem Herzen *klick*

Steve Jobs (56) Möge er in Frieden ruhen.
RIP
.

05.10.2011 um 22:29 Uhr

E-Book Reader, welche sind zu empfehlen?

E-Book Reader, welche Geräte sind zu empfehlen?
Viele Menschen freuen sich auf den Urlaub.
Etliche auch darauf, im Urlaub etwas Zeit für das Lesen abzweigen zu können.

Doch wer möchte schon ganze Extrakoffer an Büchern mit in den Urlaub schleppen.

Da bieten sich die Leichtgewichte an. E-Books und zum lesen die E-Book Reader.

Heute haben schon viele Handys die Funktion sie als E-Reader einsetzen zu können. Doch auf dem kleinen Handybildschirm ist das lesen eher mehr Qual als Freude.
Anders auf den Tablets oder Touchlets ab 7 Zoll Screengrösse.
Da lassen sich E-Bücher wunderbar drauf lesen.
Ich bin begeistert davon, mir z.Teil auch kostenlose Literatur, Doktorarbeiten und Philosphiewerke als PDF oder TXT. Datei als E-Book herunterladen zu können und offline zu lesen.
Die Leseprogramme vermitteln oftmals das Gefühl eines Buches, in dem man die Seiten einfach umblättern kann.

Nachteil bei den PAD's und Tablets ist die Akkulaufzeit von wenigen Stunden. Es muss immer eine Lademöglichkeit für die Batterie in der Nähe sein.

Nicht so farbenfroh, nämlich in schwarz/weiss und mit Graustufen kommt die
E-E-Ink Technik daher. Bei dieser werden Tintentröpchen im Display angeregt sich an bestimmte Stellen zu begeben. Die Buschstaben sollen dann fast wie gedruckt aussehen.
Zudem spart diese Technik Strom. Der Bildschirm braucht nicht beleuchtet zu werden, das "Buch" kann aufgeschlagen liegen gelassen werden und verbraucht dabei keinen Strom. Dieser wird nur für das umblättern auf eine neue Seite benötigt.
So können diese Geräte mit einer Batteriefüllung fast einen ganzen Monat auskommen.
Im Speicher des E-Ink Readers lassen sich viele Bücher abspeichern und warten dann nur noch auf ihren Abruf.

Klar, das rascheln des Papieres fehlt etwas, an den Büchern kann man auch nicht riechen, da sie eben nicht mehr nach Papier riechen. ABER sie wiegen nicht mehr so viel.

So, wer von euch hat schon Erfahrungen mit E-Readern gesammelt, welche Geräte sind zu empfehlen?

Diese Frage stellte sich Indalo *klick*
da sie nicht "Tonnen" von Büchern mit in den Urlaub schleppen möchte.
Wer kann ihr ein elektronisches Lesegerät empfeheln?
Oder lest ihr alle noch per "Hand"?*g*
-

05.10.2011 um 17:14 Uhr

Maddi Jane, das Mädchen das aus dem Nichts kam

Maddi Jane.
Sie hat keinen Plattenvertrag. Ihre Coversongs stellte sie bei Youtube rein.
Kann man an der allmächtigen Musikbranche vorbei, nur durch Youtube Videos ein Star werden?

Scheinbar ja.
Denn Maddi Jane ist ein Stern am Youtube Himmel der nicht von der Plattenindustrie und Castingshows geförderten Sängerinnen.
Youtube hat dieses Mädchen berühmt gemacht. Dort ist sie ein Star dank ihrer Stimme und Ausstrahlung.

Madeleine Jane Grey, geboren am 4. Sept. 1998, schon in sehr jungen Jahren eine Stimme wie eine ganz Grosse. Ein erstaunliches Gesangstalent, deren Lieder nicht mehr aus den Kopf gehen.

Bei Youtube wurden ihre Stücke wohl schon 100 Millionen mal angeklickt.

Ihr Coversong "Jar of Hearts" von Christina Perri scaffte es bisher alleine auf über 10 Millionen Klicks auf Youtube.

Vielleicht wird Maddi Jane ja einmal wirklich eine ganz Grosse Sängerin. Das Zeug dazu hat sie eindeutig. Ich würde es diesem Mädchen sehr wünschen. Und ihr auch wünschen, bei sich zu bleiben, sich von der TV und Plattenindustrie nicht kaputtmachen zu lassen.
Und jetzt höre ich mir noch einmal diesen wunderschönen Song "Jar of Hearts" an. mit dieser jungen Sängerin Maddi Jane.



.

05.10.2011 um 13:55 Uhr

Irrtum

Aufbauend
Erkenntnisse kommen meistens nicht von alleine. Sie wachsen und eines. baut auf dem anderen auf.
Wenn aber am Anfang ein Irrtum steht, auf dem dann weiter aufgebaut wird, der Irrtum zu einem noch größeren Irrtum führt, kann es fatale Folgen haben.
Schließlich wird der Irrtum so maechtig, dass von ihm nicht abgewichen werden kann, der als die einzige Wahrheit hingestellt wird
Alternativlos.

.