Gedanken oder Fragen

20.02.2012 um 08:25 Uhr

Vergauckelt

Da wird uns etwas Vorgegauckelt.
Die Medien, allen voran die BILD Zeitung und ihr Anhangsorgan Spiiegel-Online haben Joachim Gauck zum Bundespräsidenten auserkoren.
Seit der Wulff Wahl stlisieren sie Gauck zum Präsidenten der Herzen, zum Freiheitskämpfer und bauen ihn als Bürgerrechtler auf.

Und die Parteien salutieren vor der Macht der geballten Gauck Medien.
SPD/Grüne/CDU/CSU/FDP erklären ihn Unisono zu ihren Kandidaten.
Die Wahlfrauen und Wahlmänner der Bundesversammlung haben gefälligst zu spuren, wenn die Befehle aus den Parteizentralen von oben kommen.
Einen Gegenkandidaten gibt es bisher nicht,
Frohes wählen, fast im wie im Politbüro. Der Kandidat erhält 98,9 Prozent der Stimmen. Kennt Merkel ja.
Die letzten beiden Präsidenten Köhler und Wullf hat sie ja auch ohne weiteres durchgesetzt. Jetzt also der von der FDP nominierte Gauck,
Die FDP wird schon wissen, weshalb sie diesen Wirtschaftsfreundlichen Gauck haben wollte. Ist er doch für freiere Finanzmärkte, niedrigere Löhne, weniger Sozialstaat und für Thilo Sarrazins Ausländerfeindliche Töne.
Da können die SPD und die Grünen nur zustimmen. Gauck liegt voll auf ihrer Welle. Der Sozialabbau, die Privatisierungen, die Kürzungen der Rente, sie müssen doch weitergehen.

Gauck beschimpfte die Hartz IV Montagsdemonstranten als Dumm, ebenso die Okkupy Bewegung. Wer für die freien Finanzmärkte eintritt, der muss ja auch etwas gegen Demonstranten haben, die vor Banken demonstrieren gehen.

Angeblich war Gauck ein Bürgerrechtler in der DDR als er dort Pfarrer war. Doch hervorgetan bei den Montagsdemos in der DDR hat er sich nicht, erst als die Wende kam, es abzusehen war , dass das DDR System zusammenbricht, da war er dann dabei. Laut einer Umfrage will eine grosse Mehrheit Rostocker Bürger ihn nicht als Ehrenbürger haben. Sie sehen in Gauck eher einen der ersten Wendehälse der DDR.
Aufgeklärt ist auch immer noch nicht, weshalb er in einer Anhörung das Parlament belog, was die Anzahl der EX Stasi Mitarbeiter in seiner Gauck Behörde betraf.
Merkwürdig finde ich auch, dass Joachim Gauck die Offenlegung der Stasi Akten über Angela Merkel und Helmut Kohl verweigerte.

Nein, mein Präsident der Herzen wird Joachim Gauck ganz sicherlich nicht sein.
Ich fühle mich von diesem Polit und Medienzirkus eher VERGAUCKELT.
Nicht einmal weil ein Kirchenmann Präsident werden soll in unserem Staat, aber da würde es bessere Kirchenleute geben, wie zum Beispiel Eugen Drewemann oder Margot Käßmann, die sich wenigstens für die Menschen hier einsetzen würde. Die Sachen beim Namen nennt, sagt was hier in Schieflage ist und nicht wie Gauck es macht, die Rüstungsindustrie und die Bundeswehreinsätze in Afghanistabn befürwortet.

Die Bildzeitung, der Springer Verlag, SPIEGEL online und die Finanzindustrie die dahinter steht, sie werden schon wissen, weshalb sie Gauck durchsetzen wollen.
Dann doch lieber ein Klaus Töpfer oder ein Georg Schramm.
Nur dann würde es ja keine 98,9 Prozent der wahlberechtgten Stimmen geben.

Noch kurz etwas zu unserem Ex Präsidenten Wulff.
Er war eine Fehlbesetzung die Angela Merkel durchsetzte. Letztendlich fiel er ihr auf die Füsse, sie hatte ihn zu verantworten und ins Amt gehievt.
Es ist auch gut, dass Wulff jetzt zurückgetreten ist.
Doch die Häme von Spiegel-Online Redakteuren nach seinem Rücktritt, sie war und ist etwas daneben. Klar kann man etwas dagegen haben, wenn Wulff sich durch seine Ämter Vorteile verschaffte, das Parlament anlog.
Doch in der Spiegel Berichterstattung darauf abzuheben, Wulff kam aus kleinbürgerlichen Verhältnissen, aus der Armut praktisch, sei kein Weltmann der zu den oberen Zehntausend dazugehörte, konnte nur mit einem biederen Billigreihenhaus in Burgwedel aufwarten, diese Kritik finde ich daneben. Gerade als ob ein Mensch der aus kleinen Verhältnissen kommt, nicht zum Präsidenten aller Deutschen taugen könnte. Die grosse Mehrheit der Deutschen wohnt doch schliesslich auch nicht in Villen und Villenvororten.
Diese sogenannte Kleinbürgerlichkeit kann man Wullf nicht vorwerfen.
Vorwerfen kann man ihm aber, wenn er sich durch und an sein Amt unrechtmässig bereichern wollte.

Ich lasse mich nicht mehr von der Presse VERGAUKELN.
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