Gedanken oder Fragen

14.03.2012 um 18:49 Uhr

Sie freuten sich auf das heimkommen

Es waren wunderbare Skiferien, die die belgischen Kinder in den Schweizer Bergen verbracht hatten.
Sie hatten im Schnee getobt, sind wohl Ski oder Snowboard gefahren und jetzt sollte es nach diesen schönen Tagen im Kanton Wallis wieder heimwärts gehen.
So sassen die Schüler im Bus, freuten sich auf das heimkommen, dachten wohl daran wie sie ihre Eltern in die Arme nehmen würden, was sie ihnen alles an Erlebnissen von diesen schönen Tagen erzählen wollten.

Doch es kam alles ganz anders.
Es war 21.15 Uhr, es war schon dunkel geworden. Der Bus war gerade eine halbe Stunde unterwegs , als es in einem Tunnel auf der A9 zu der Katastrophe kam.
Der Reisebus schrammte den Bordstein und prallte frontal in eine Nothaltebucht.
28 Tote, unter ihnen die beiden Busfahrer, ein Betreuer und Lehrer,sowie 22 Schüler. die dieses Unglück nicht überlebten.

22 Kinder zwischen 10 und 12 Jahren, dessen Leben und Träume hier so abrupt endete.
22 Kinder, die nie mehr von ihre Eltern in den Arm genommen werden können.
22 Geschichten und Erlebnisse, die sie daheim erzählen wollten und jetzt für immer mit ins Grab nehmen werden. Sie bleiben für immer unerzählt.
Und statt der grossen Wiedersehensfreude bleibt bei den Eltern, Geschwistern und Angehörigen nur diese unendliche Trauer.
Denn kaum etwas ist für Eltern schlimmer, als sein Kind an den Tod zu verlieren. Es ist, als würde einem mit dem Kind das Herz herausgerissen.
Meine Gedanken sind bei den Eltern, aber auch bei den Kindern, die dieses fürchterliche Unglück schwer verletzt überlebten.