Gedanken oder Fragen

27.06.2012 um 11:21 Uhr

Liebe sollte man nicht aufrechnen

Liebe kann und sollte man nicht aufrechnen.
Schon garnicht seinem Kind gegenüber.

Da sollte man nie, aber auch niemals damit kommen:"Was habe ich alles für dich getan". Vielleicht noch gar mit dem nachgeschobenen Satz :"Und was ist heute der Dank dafür".

Klar hat man viel getan, sich sozusagen ein Bein ausgerissen, dafür, dass es dem Kind gut geht. Windeln gewechselt, für Nahrung gesorgt, sich tausenderlei Sorgen und Gedanken gemacht, getröstet, am Bett gesessen wenn es krank war und viele mehr.
Aber dieses alles ist doch das normalste der Welt, sollte es jedenfalls sein. Auch wenn es nicht für alle immer so gewesen ist, wie wir hier in vielen Blogs leider lesen können,
Dank sollte man dafür nicht erwarten, es ist doch schon Dank genug ein Kind heranwachsen sehen zu dürfen, auch mal durch seine Augen die Welt ansehen zu dürfen, sich mitzufreuen wenn es sich freut.
Und Liebe? Ja, Liebe bringt es uns in der Regel von Haus aus entgegen.
Meistens jedenfalls, selbst wenn es vielleicht in der Pubertät mal sagt: Du bist doof".
So ist dennoch auch dann nicht die Liebe fort. Ein wenig Auflehnung muss halt sein und die müssen wir auch abkönnen.

Schlimm finde ich, wenn wir aufrechnen, oder auch das Taschengeld nach belieben kürzen, wenn uns etwas am Verhalten oder der Leistun des Kindes nicht gefällt.
Sollte man niemals machen, finde ich. Taschengeld ist etwas festes und nicht leistungsabhängig. Ebenso diese Verbote, vom Computer übers Fernsehverbot bis zum "Rausgehverbot" wenn die Schulleistungen oder anderes nicht stimmen.
Gerade so, als würden solche Verbote motivieren, Eher erzeugen sie doch Trotz und Wut.

Würde uns selbst doch nicht anders ergehen. Wenn wir Hausarrest, Fernsehverbot bekommen würden, wenn wir unserem Arbeitgeber nicht genügen, dazu noch eine Lohnstreichung. Na toll. Wer würde sich so etwas schon gefallen lassen.

In dem Song "No Charge" singt Tammy Wynette davon, wie ihre kleine Tochter in die Küche kommt, einen Zettel hinlegt, auf dem sie aufgerechnet hat, was sie alles getan hat, mit der entsprechenden Dollarsumme. Tammy Wynette erinnert sich, was sie alles für das Kind tat, schreibt auch einen Zettell und darauf zum Schluss, "No Charge". Alles kostenlos, aus Liebe getan.
Das kleine Mädchen, es streicht die von ihm genannten Summen durch, schreibt auf den Zettel:"Alles bezahlt", ja "No Charge"

Tausende von Müttern und Vätern fanden dieses Lied toll und anrührend, zu Herzen gehend.
Andere wiederum finden es äusserst kitschig und verwerflich, da es den Anflug einer Verrechnung dessen darstellt, was man aus Liebe tat oder tun sollte.
Wie findet ihr es?



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27.06.2012 um 09:53 Uhr

Siebenschläfer

Da haben wir ihn also, den Siebenschläfer.

Dazu sagt die Bauernregel:
"Wenn es am Siebenschläfertag regnet,
Dann regnet es noch 27 Tage danach."

"Bleibt der Juni kühl, wird dem Bauern schwül"

"Im Juni ein Gewitterschauer, macht gar froh das Herz dem Bauern"


Irgendwie kommt der Siebenschläfertag in diesem Jahr unpassend.
Es ist hier zur Zeit bewölkt und nur 13,6 Grad kühl. Sieht etwas nach Regen aus.
Sieben Wochen lang würde ich so ein Sommerwetter nicht haben wollen.
Da verschiebe ich den Siebenschläfertag dann lieber mal auf einen der nächsten Tage, denn da soll es wärmer werden.
Für Berlin, Leipzig und München sind Temperaturen von bis zu annähernd 30 Grad vorhergesagt worden. Allerdings auch mit zeitweiligen Gewittern.

Hauptsache warm, finde ich. Denn hey, wir haben Sommer.
Auch wenn es danach hier zur Zeit nicht so aussieht.
Eher wie unter einem dunklen Vorhang, hinter dem die Sonne sich kaum erahnen lässt.
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25.06.2012 um 09:20 Uhr

Manchmal muss ich lachen

von: sternenschein   Kategorie: sonstiges und allgemeines   Stichwörter: Lachen, schreiben, Sommertag

wenn ich einen Text schreibe.
Es hat ganz klare Vorteile, auch mal über sich selbst oder die abstrusen Ideen und Gedanken die man hat lachen zu können.
Wie sagt schon das altbekannte Sprichwwort: "Wer zuletzt lacht, lacht am besten".
Da in diesem Fall kein anderer beteiligt ist, über den man lacht, sondern nur man selbst, hat das schon seine Ordnung und Richtigkeit.

Das Leben ist so voller kleiner Begebenheiten und teils auch Absurditäten, da kann man fast nur noch über sich selbst lachen.
Egal, ob einem an der Kasse des Supermarktes mal das ganze Kleingeld aus der Geldbörse herunterfällt oder eben über andere mehr oder weniger kuriose Dinge.

Der Supermakt ist sowieso ein Hort des Lachens und Slapsticks,
Da braucht die Kassierein garnicht laut durch den ganzen Laden zu rufen:"Hilde, was kosten die Kondome?". Nein, da reicht schon ein normaler Einkauf in Begleitung einer Frau.
Sie steht mit meinem recht vollen Einkaufswagen an der Kasse, will die Dinge in den Einkaufswagen zurücklegen, nach dem sie über den Scanner gezogen wurden.
Frauen sind beim einpacken der Ware meistens nicht so gut bzw. rational, so überliess sie es mir dann doch, die Waren einzupacken.
Um das Paket Eier vor Bruch zu schützen, nahm sie es und sagte laut:" Soll ich dir schonmal solange die Eier halten". Die Kassierin fing an zu lachen, die an der zweiten Kasse auch und die ganze Warteschlange hinter uns ebenso.
Was mögen die bloss dabei gedacht haben, sie sahen doch das Eierpaket. Da war nichts zweideutiges daran auszumachen.
Aber schön, dass wir mal gelacht haben. Situationskomik, und ich wurde nicht einal rot dabei.

Über das Sommerwetter am gestrigen Tage kann ich hingegen garnicht lachen, es war recht dunkel, nieselte leicht bei mässigem Wind. Nicht toll und irgendwie auch nicht zum lachen, so ein bescheidener Sommertag.
Heute sieht es etwas heller aus, mal schauen was es noch wird.

Nein, dass Leben fängt nicht erst mit 17 an, wie es Ivo Robic und Manuela mal besungen haben. Da war noch die Rede davon <>br"Du wirst rot, wenn ein Mann deine Hand ergreift und dir Rosen schenkt....und dein Herz, wie es klopft, wenn er sagt, dass er nur an dich noch denkt"
Um dann fortzufahren, wie schwer es ist
"Wenn du erfährst, dass derselbe Mann eine ander küsst", um dann in der Aussage zu münden:
"Doch nimm das alles nicht so schwer, denn du weisst noch nicht was Liebe ist, mit 17 fängt das Leben erst an."

Es ist gelogen, das Leben fängt früher an, und Lieben kann man auch schon früher, vielleicht nicht so, aber so. Gerade in der Jugend ist man doch zu tiefen Gefühlen fähig, anders vielleicht als später, vielleicht auch nach anderen Kriterien,aber doch, schon und sehr.

"Save The Last Dance For Me"
Ist es nicht wunderschön, den letzten Tanz sich zu wünschen, ihn für den Menschen, den man liebt zu reservieren. Ob nun gehüpft oder gesprungen, Hauptsache zusammen getanzt, den letzten Tanz.
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23.06.2012 um 02:56 Uhr

Blickkontakt in der Strassenbahn Freiburg

Uih, da scheint sich in Freiburg aber jemand arg verliebt zu haben
Alles nur aufgrund eines Blickkontaktes in der Freiburger Strassenbahn.
So sehr, dass Sie oder ER gleich nach dem Heimkommen noch in der Nacht im Internet auf die Suche geht.
Bei mir, in einem alten Eintrag von 2008 wühlt, um diesen Blickkontakt irgendwie wiederzufinden.
Fällt natürlich auf, wenn ein derartig alter Eintrag gleich 8 mal in der Nacht aufgerufen wird.
Wer weiss, vielleicht waren es ja beide, die nacheinander suchten, nachdem sie diesen umwerfenden Blickkontakt in der Strassenbahn von Freiburg hatten.
Ich hoffe, ihr habt euch wenigstens angelächelt, bei diesem schönen Blickkontakt.

Falls du, diese Blickkontaktsuchende zufällig hier noch einmal lesen solltest, schreibe doch als Gast, wie es sich genau zugetragen hat. Vielleicht meldet sich dein Gegenüber dann ja auch.
Platz ist hier für vieles.
Also los, ihr Blickkontaktler, egeal ob es in der Strassenbahn, Bus, oder S-Bahn war, ihr vom Blickontaktblitz getroffen wurdet, , schreibt und meldet euch.
Wir möchten doch wissen, wie es weiterging, ob es nur bei einem Blickkontakt blieb, oder ob mehr daraus wurde.

Hier der alte Eintrag zu Claire möchte ihn gerne wiedersehen:

Linie 2 Freiburg, Claire möchte ihn wiedersehen

Leider weiss ich bis heute nicht, ob Claire aus der Linie 2 ihn wiedergefunden hatte. Schön wäre es ja.
Dort in dem Eintrag ist Claire`s Geschichte zu finden und ein Link zu Verblitzt.de, einer Internetplattform, auf der man nach Städten angeordnet diese "Blickkontakte" suchen kann.
Ob diese Suche dort viel Erfolg erzielt bleibt die Frage, denn immerhin muss das Gegenüber dort ja dann auch suchen, um sich finden zu können.
Ansonsten schreibt ihr hier einen Gastkommentar, mit Nennung der Stadt, Linie und Beschreibung von euch selbst sowie eures Blickkontaktes und vielleicht mache ich dann einen extra Eintrag daraus, damit ihr Ihn/Sie auch findet.;)
Ähnlich des "Freiburg Linie2, Claire möchte ihn gerne wiedersehen Eintrages, der mir doch sehr gut gelungen war.
Wir haben doch ein Herz für alle Liebenden.
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22.06.2012 um 02:47 Uhr

Chez Pete

Chez Pete, wo ist dein Blog hin?
Lange Jahre hatte Chez Pete hier bei Blogigo einen Blog, in dem er über Politik schrieb.
Zitate brachte und auch Snipets aus Presseberichten verwendete.
Sein Blog befand sich in der Bestenliste ziemlich weit vorne.;br: Jetzt ist der Blog urplötzlich verschwunden.

Es war meistens interessant. seine Einträge und Auslassungen zu lesen, auch wenn ich häufig nicht seine Meinung zu den Dingen geteilt habe, was besonders seine politischen Einschätzungen betraf,

Ich frage mich jetzt, was hat zu der Bloglöschung geführt?

Lag es vielleicht am zitieren oder dem verwenden von nicht eigenen Fotos? Eine Abmahnung gar, oder was war es?
Chez Pete, vielleicht kannst du uns über die Gründe hier mal aufklären?

Bei anderen, wie bei @Zero zum Beispiel, erscheint ja von Blogigo die Meldung: "Dieser Blog wurde vorrübergehend gesperrt." wie ich gerade kürzlich feststellte.
Doch bei Chez Pete, auch wenn sein Blog mit den Einträgen in der Suchfunktion noch angezeigt wird, erscheint beim Aufruf nur die Blogigo Eingangsstandardseite.
Einfasch weg..
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21.06.2012 um 19:39 Uhr

Dabei kann zu lieben doch so einfach sein

Loving Her was Easier.

Manchmal denke ich, ich würde meine Seele dafür hergeben.
Nicht fürs Lieben, dafür gab ich sie schon manchmal her.
Sondern dafür, so Gitarre spielen zu können, wie es Willie Nelson kann.
Mit dieser Leichtigkeit die Töne derart aus dem Instrument locken zu können, das ist schon etwas.
Nagut, Texte zu schreiben wie es Kris Christofferson kann, dazu passende Melodien zu komponieren, würde es auch schon tun. Würde ich mich damit begnügen.

Und natürlich würde ich meine Seele dafür nicht hergeben oder verkaufen, nur manchmal ist der Gedanke eben da.

Ich weiss, Country Musik ist längst nicht jedermanns Sache, aber dieses Gitarrensolo darin von Willie Nelson ist absolut sehenswert, wie er es schafft, diese schmelzenden, zarten Töne zu zupfen.
Und ja, der Text des Stückes ist auch einfach schön, wenn es heisst:.
"Sie zu lieben war einfacher als alles was ich bisher getan habe"

Manchmal ist das Lieben so einfach, einfacher als alles andere, wenn der richtige Partner kommt. Die richtige Hand einen berührt, die einen durchs Leben begleiten will. Die weit offene Tür ins Herz und in den Kopf findet.
Wofür sie natürlich geöffnet sein muss. Verschlossene Türen versperren den Weg ins Innere.

"Loving Her was Easier" gesungen von Kris Kristofferson und Willie Nelson.

Willie Nelson wurde übrigens 1933 geboren, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf, ist jetzt also inzwischen 78 Jahre alt geworden.
Hat mehrere Ehen hinter sich, bei denen man sich fragen kann, ob die Liebe für ihn wirklich immer so einfach war. Wie hier in dem Song dargestellt.



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21.06.2012 um 04:05 Uhr

Frau Zaunkönigin war fleissig

Frau Zaunkönigin hat sich sehr viel Mühe gegeben.
Ohne Unterlass hat sie gebrütet, scheinbar ein paar Gelege ausgebrütet.
Einige male flog die Dame mir fast gegen den Kopf, wenn ich mich ihrem Nest näherte.
Welches ich, aufgrund seiner Grösse, erst garnicht sehen oder finden konnte. Nur sie, die Zaunkönigin, sah ich, wenn sie schimpfend mir entgenflog, aufgeregt ein Stück weiter sich niederliess und herumhüpfte.
Inzwischen habe ich das Nest gefunden. Es befindet sich unter dem Schrägdach, zwichen zwei Brettern, der Kinderhütte, die die Kinder sich einmal bauten. Mit einem derart kleinen Einflugloch zum Nest, durch das wohl auch nur Zaunkönige passen.

Überall in den Büschen dort, und im Buschschnittwerk. schilpen jetzt diese kleinen Minizaunkönige herum. Flattern aufgeregt von Busch zu Busch, wenn man sich nähert und die Mutter oder der Vater Zaunkönig will mit Schimpfen und herumgefliege mich von seinen Jungen weglocken.
Für reichlich Nachwuchs haben sie ja gesorgt und so kann der Zaunkönig dann im Herbst wieder auf dem Zaun sitzen und König spielen.
Ich mag diesen kleinen unscheinbaren Vogel, in seiner immer etwas aufgeregten Art,
Ganz schön mutig ist er schon, wenn er bei seiner kleinen Grösse, Scheinangriffe fliegt, um die Brut und seine Jungen zu verteidigen.
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21.06.2012 um 03:31 Uhr

Es ist Mittsommernacht

Heute haben wir den kalendarische Sommeranfang.
Auf Kalender guck, ja, es ist Mittsommernacht.
Der längste Tag, die kürzeste Nacht des Jahres.
Ein Grund zu feiern, den Sommer gebührend zu begrüssen, auch wenn es ab jetzt wieder ganz langsam früher dunkel werden wird.
Keine Panik, ganz langsam, denn bis zum Winter ist es noch etwas hin.

Schön wäre es, wenn der Sommeranfang auch mit Sonnenschein einhergehen würde. Denn gestern war die Wolkendecke hier im Norden derart dicht, so dass es den ganzen Tag nicht richtig hell wurde. Da hat man dann nicht viel von diesen langen hellen Tagen, wenn sie die Leuchtkraft der Sonne nicht durch die Wolkendecke sich durcharbeiten lassen.
Immerhin fielen bei 21 Grad nur einige vereinzelte Regentropfen. Nur nach Sommer sah es alles nicht wirklich aus. Selbst auch wenn es die ganze Nacht über nicht wirklich dunkel wurde, die Bäume sich Richtung Norden gegen die Resthelligkeit des Horzonts abzeichneten.

Wie der Sommer wird, zeigt sich meistens erst Ende Juni, die Wetterlage, die dann vorherrscht ist in der Regel recht stabil.
Zudem ist am 27, Juni der Siebenschläfertag, hoffen wir das beste, damit es dann sieben Wochen lang schönes Wetter geben wird.

Zum Juni gehören Leuchtkäfer oder auch Glühwürmchen. Leider habe ich sie bisher hier noch nicht durch die Dunkelheit, irrlichternd, durch den Garten fliegen sehen.
Ich hoffe, sie zeigen sich in den nächsten Tagen, grünlich phosphorizierend leuchtend von ihrer allerbesten Seite. Ich liebe diese leuchtenden fliegenden Käferchen, von denen nur die männlichen fliegen können. Die weiblichen Glühwürmchen leuchten nicht so hell und klettern, damit sie von dem Männchen entdeckt werden, auf Grashalme und auch schon mal an der Hauswand oder an einem Busch hoch.
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17.06.2012 um 20:29 Uhr

Victor Hugo und die Kühnheit der Mädchen

Das erste Anzeichen wirklicher Liebe
ist bei einen jungen Mann Schüchternheit,
bei einem jungen Mädchen Kühnheit.

Zitat: Victor Hugo ( 26.05.1802 - 22.05.1885 )
Wohl einer der grössten Französischen Schriftsteller und Autor zahlreicher Bücher, wie z.B. "Der Glöckner von Notre Dame".

Ist es wirklich so, dass Mädchen, wenn sie sich verlieben, wirklich lieben, zur Kühnheit neigen? Über sich selbst hinauswachsen, aufhören zu zögern, zweifeln und zaudern, um den jungen Mann den sie lieben für sich zu gewinnen?
Wenn ich hier bei euch in euren Blogs lese, bietet sich oftmals ein anderes Bild.
Da wird geträumt, geraten, gewartet, Indizien werden ausgewertet, aber die Kühnheit, von der Victor Hugo spricht, sie kommt selten zu Tage.

Aber er spricht ja auch von der Schüchternheit der jungen Männer, als Anzeichen wenn sie wirklich lieben.
Und ja, da muss ich Victor Hugo zustimmen.
Sobald man mehr für ein Mädchen, eine Frau empfindet, wägt man eher ab, was man sagt, wird vielleicht schüchterner als "wenn es eben nur so" ist. So nebenbei, leicht und flockig. Das Leichte und Flockige bleibt dabei auf der Strecke, da scheinbar alles was man äussert, "gravierende" Folgen für die Liebe und Zukunft haben könnte. Dazu vielleicht auch noch die Angst vor eventueller Ablehnung.
Da ist dann Überwindung gefragt, die erlernbar ist.

Manchmal hilft dabei auch ein Kompliment. Es sollte aber ein gutes sein und sich nicht in Plattheiten ergehen.

Denn wie hat Victor Hugo auf so eine wunderbare Art die Kunst des Komplimente machen beschrieben:

"Ein Kompliment ist so etwas wie ein Kuss durch einen Schleier"
Zitat: Victor Hugo
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16.06.2012 um 21:33 Uhr

Gestelltes Foto oder Wirklichkeit

Nackt-Shopping scheint in Mode zu kommen.
Jedenfalls wenn ich mir dieses Foto ansehe.

Glücklich strahlende junge Männer, die kaum die Mengen an Bier und Getränken wegtragen können, wenn sie auch sonst kaum etwas, mangels Kleidung, zu tragen haben.
Da frage ich mich, ist das Foto echt oder wurde es aus PR Gründen gestellt?

taz.de/was-fehlt *klick*

In einigen Europäischen Städten soll ja zur Zeit auch das Nacktradeln ganz gross in Mode sein. Die Menschen in der EU haben einfach nichts mehr anzuziehen.;-)

Ist immer wieder zu beobachten, wenn im Hochsommer im Edelrestarant Mc. Donalds Frauen im Bikini speisen gehen.
Was immer noch einen schönereren Anblick bietet, als die Männer die mit nackten Oberkörper und dicken Bierbauch dort genüsslich ihre Hamburger verspeisen.
Wenn sie dann noch beim essen rülpsen, wird es schon ekelig.
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14.06.2012 um 22:38 Uhr

Verlieren können

Auch mal verlieren zu können, ist eine Kunst.
Eine Kunst die heutzutage immer mehr abhanden zu kommen scheint.
Auch einmal verlieren zu können, sollte man in der Kindheit erlernen. Niemand kann und wird immer nur siegen, gewinnen. Im Sieg steckt schon die Niederlage verborgen.
Es wird immer und überall einen besseren geben, wenn nicht jetzt, dann irgendwann.
Das Siegen wollen wird uns von der Gesellschaft eingeimpft, das aufrechte mit hocherhobenen Haupte verlieren zu können, wird uns aber eher nicht beigebracht.

Ich habe es häufig bei Kindern gesehen, ob beim "Mensch ärger dich nicht" Spiel oder anderen Spielen. Zu verlieren fällt ihnen schwer, sie werden dann manchmal so wütend, so dass sie dam liebsten alle Spielfiguren umwerfen würden.
Klar, jeder mag gerne gewinnen, sich im Licht des Sieges sehen, doch dienen diese Spiele auch dazu das verlieren zu erlernen. Mit Verlust umzugehen, vielleicht sogar sich ein wenig mit dem Sieger mitzufreuen, es ihm auch mal zu gönnen, auf der hellen Seite des Lebens zu stehen.
Heute Ich, morgen Du, im Ausgleich.
Da wehrt das Ich sich heftig, es will immer vorne und auf dem Siegertreppchen stehen. Als sei die Welt nur voller Sieger.
Und unsere Gesellschaft fördert diesen Kampf um die vorderen Plätze, sei es im Spiel, in der Schule, im Beruf, im Leben.
Hauptsache man hat den anderen herausgekickt,
Ellenbogen und Durchsetzen ist angesagt. Ein Gegeneinander und kein Miteinander.

Ob das alles so gut ist, bleibt die Frage. Wettkampf ja, aber es muss auch faire Verlier und Sieger geben, die anschliessend dem anderen noch die Hand geben und ihm offen in die Augen sehen können
Auch zu Verlieren ist ein Kunst, die mühsam erlernt werden will,
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12.06.2012 um 23:16 Uhr

Der blaue Planet

Wir haben nur einen davon, unseren blauen Planeten.
Er ist unsere Heimat, er lässt uns leben.
Und doch gehen wir nicht umsichtig mit ihm um, mit diesem wunderschönen blauen Planeten.

Egal wie schnell wir die Zeit drehen, wie sehr wir hasten und rationalisieren, unser Planet wird sich nicht schneller drehen. Er wird auch nicht wachsen, egal wie hoch die Zinsen gesetzt werden, oder das wievielte Eurorettungspaket mal wieder ansteht.

Deutschland weltweit, es wird deutsch gespart und unsere Soldaten sollen den deutschen Waffenlieferungen weltweit folgen.

"Die Bundeswehr muss weltweit einsatzbereit sein", fordert unser Bundespräsident Gauck, will deutsche Soldaten auf allen Kontinenten sterben lassen.

Und einige der Soldaten, die evenuell für Deutschland und Gauck sterben sollen, werden sich vielleicht wie Karat im Song " Der blaue Planet" fragen:
"Wird dieser Kuss und das Wort, das ich dir gestern gab, schon das letzte sein? Wird unser Kind für immer ungeboren sein".
Auch die ungeborenen Kinder, die die erst noch kommen, sie wollen leben, leben in einer Welt ohne Krieg, in einer lebenswerten Welt ohne Furcht vor Bomben, Umweltverschmutzung und Angst vor Arbeitslosigkeit und sozialen Abstieg.
In einer Welt, in der der Mensch mehr zählt, als die Banken und die Gier.
Zerstören wir sie nicht, diese unsere Welt, unseren blauen Planeten.



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07.06.2012 um 16:58 Uhr

Straba und Strassenbahnen

Ich frage mich, ob der Begriff "Straba" für Strassenbahn nur im Osten unserer Republik verwendet wird?
Ich kannte ihn nicht, in Hamburg sagten wir immer Strassenbahn, aber niemals Straba. Nie nicht. Vielleicht ist Straba auch ein Begriff der hauptsächlich in Cottbus verwendet wird.

Denn vor einigen Wochen schrieb eine Cottbuserin in ihrem Blog von der Straba.
Da war er wieder, dieser Begriff, von dem @Halleluja (wo bist du eigentlich?) so oft schrieb. Ich mich zuerst immer fragte was die Straba ist.
@Halleluja bewerkstelligte mit der Straba ihren ganzen Umzug, schleppte ihre Sachen in die Strassenbahn, um so nach und nach ihr neues Domizil bezioehen zu können.
Einen Umzug mit der Strassenbahn stellte ich mir äusserst schwierig vor. Aber als Studentin, mit wenig Geld bleibt einem wohl nicht viel anderes übrig.
Wenn das Geld mal nicht für die Fahrkarte reichte, latschte sie auch kilometerweit zu Fuss zum DRK, um sich mit Blutspenden ein Moantsticket kaufen zu können.
Und immer wartete sie darauf, dass ihr Konto mal im Plus ist, den Kontoauszug wollte sie sich dann vergrössern und über ihr Bett hängen.
Ich hoffe, es hat irgendwann mal damit geklappt.Vielleicht nach dem Besuch der blauen Grotte, die dort in der Gegend sein soll?

Aber zurück zu den Strassenbahnen.
Nennt man sie in Dresden oder Leipzig auch Straba?
Klar, in Hannover fährt die Strassenbahn teils unterirdisch, dann nennt sie sich wohl U-Bahn und oberirdisch vielleicht wieder Strassenbahn. In Wuppertal ist es die Schwebebahn, sie fährt ja nicht auf der Strasse, sondern schwebt über der Wupper. ;

In Hamburg heisst die U-Bahn U-Bahn, da sie mal unter der Erde in einem Tunnel fährt, dann mal wieder überirdisch, meistens erhöht auf Stelzen, aber niemals auf der Strasse.
Die Strassenbahn gibt es in Hamburg schon seit 1978 nicht mehr. Da wurde sie vom Hamburger Senat abgeschafft. Auch wenn das Hamburger Strassenbahnverkehrsnetz wohl das grösste in ganz Deutschland war.
1866 fuhr dort die erste Pferdebahn, im Jahre 1894 wurden die ersten Strecken elektrifiziert.
Wenn ich in Hannover oder München war, dann wunderte ich mich immer über die modernen Strassenbahnen dort, In Hamburg waren es mehr oder weniger noch diese roten Blechkisten mit harten Plastiksitzen, in denen im Winter die Heizung nur ein mildes lüftchen von sich gab, so dass die Fenster voller Eisblumen waren.
Wenn die Strassenbahn eine engere Kurve auf der Strecke hatte, dann qietschten die Räder ganz fürchterlich laut. So dass die Anwohner kaum schlafen konnten. Eine Strassenbahn rechts zu überholen war auch immer ein Akt, Da der Abstand der Bahn zum Kantstein nicht sehr gross war. Und die Strassenbahn konnte ja nicht ausweichen. Da hatte man als Autofahrer schlechte Karten.
Anfangs gab es in jedem Wagen noch einen Schaffner, der mit seinem Münzautomat herumging und die Fahrkarten verkaufte. Später wurde er abgeschafft, und man musste vorne an der Glasscheibe der Fahrerkabine sein Ticket lösen.
1978 war es dann alles vorbei, die Strassenbahnen wurden verschrottet, einige wenige fanden noch ihren Platz irgendwo als Imbiss mit Sitzplätzen. Aber die gibt es wohl auch nicht mehr.
Keine Strassenbahnen mehr, die über die Elbbrücken fahren, die sich vor dem Hauptbahnhof am Steindamm stauen, und auch keine mehr, die über die Lobardsbrücke und die Grindelchaussee nach Eppendorf hochfahren.

Und ja, manchmal träume ich noch von diesen alten Dingern, fahre im Traum mit der Strassenbahn durch den Wallringtunnel oder vom ZOB nach Billstedt hoch.
Da fahren dann im Traum teils noch diese offenen Strassenbahnen, bei denen man auf und abspringen konnte, auch wenn da die Schilder hingen, es sei verboten, so taten es doch einige.
Die Zeit der Srassenbahnen ist vorbei, jedenfalls in Hamburg und die "Straba" gab es dort sowieso nie.
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06.06.2012 um 05:34 Uhr

Das Herz das liebt

König der Welt, ist das Herz das liebt.
Sollte man sein Herz vor der Liebe schützen?
Nein, meine ich.
Denn wie Karat schon sang:
"König der Welt ist das Herz das liebt,
denn jeder Herzschlag wird ein Ritterschlag, er gilt dem Anderen.
Verneigt euch tief und soweit es geht,
vor dieser herrlichen Majestät und liebe"

Soweit Karat.
Oftmals hörten wir dieses Lied am Lagerfeuer, wenn die Nächte lau waren, die Flammen rot dazu prasselten.
Wir lachten und tanzten auch manchmal zu diesem Song.
Lachten, ja, wegen der tiefen Verbeugung, so weit es geht, passend zu dem Song.
Nur den roten Teppich, für diese Majestät, den konnten wir dort draussen nicht ausrollen, höchstens in Gedanken. Ich denke gerne daran, an diese warmen Augustnächte im Schein des Lagerfeuers.
Leider zeigt sich der Juni bisher eher von seiner kühlen Seite, aber lieben kann man dennoch, damit das Herz zum König oder der Königin der Welt werden.

Übrigens, falls sich jemand fragt, woher @NicciPain den Rhytmus im Blut her hat. Als sie Kleinkind war, wohnte der Karat Drummer in ihrem Haus, war immer am üben, was ihrem Babyschlaf sicherlich nicht förderlich war. Dafür ihr aber den nötigen Rhytmus für das Leben mitgab.
Im Osten lebte man scheinbar Tür an Tür nicht mit Alice, aber wohl mit Prominenten. So wie auch, in der Strasse von @Anna, der Sänger der Puhdis wohnte.
Hier im Westen schirmten sich die Prominenten eher ab. Ausser vielleicht in Grossen Kneten, Trio, die sogar ihre Kontonummer und Adresse auf ihrem Plattencover veröffentlichten, und manchmal von einer Blogigo Userin hier am Baggersee beim baden gesehen wurden. Ob Sabine, Sabine, jemals dort wieder angerufen hat, na, ist ja auch egal. Muss ja nicht sein, sagte Stephan Remmler. Dann nicht.


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05.06.2012 um 18:34 Uhr

Bewusstsein und Schicksal

Was wir nicht als Bewusstsein in unser Leben rufen,
erscheint in unserem Leben als Schicksal.

Zitat:C. G. Jung

Über dieses Zitat muss ich noch etwas nachdenken.
Auch wenn es so klar auf der Hand liegt, bei anderen sieht man es ganz deutlich und immer, bei sich selbst nimmt man es nicht so sehr wahr,
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02.06.2012 um 12:51 Uhr

Montaigne und das Wollen

Ich richte mich nach mir; was ich wünsche,
wünsche ich gewöhnlich lau; und ich wünsche wenig;
und ich setze mich auch nur selten und mit Ruhe für etwas ein.
Die meisten wenden gleich ihren ganzen Willen und ihre ganze Energie auf, wenn sie etwas wollen und in die Hand nehmen.
Es gibt viel schwierige Situationen in der Welt, über die man am sichersten hinwegkommt, wenn man sie leicht und oberflächlich anpackt, wenn man darüber hinwegrutscht und nicht tief hineintritt.
Selbst die Wonne ist in der Tiefe schmerzreich:
"Das Feuer über das du schreitest, ist nur mit einer trügerischen Ascheschicht bedeckt"

Zitat: Michel de Montaigne ( 1533 - 1592 )

Schöne Worte von Montaigne, aber manchmal wollen wir doch und trotzdem "tief hineintreten und uns der Gefahr des des Verbrennens an der Glut des Lebens aussetzen.
Irgendwie macht dieses doch das Leben aus, diese Lebendigkeit, sich dem auszusetzen und lernen, ja, lernen können wir auch daraus.
Auch das "nicht tief hineintreten" will gelernt sein, aber kann dieses "Mit Leichtigkeit darüber hinwegrutschen" die Lösung sein?
Nur ganz und gar versinken, dieses sollten wir wohl nicht.
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