Gedanken oder Fragen

30.01.2013 um 22:49 Uhr

Liebe findet immer ihre eigenen Worte

"Uralte Nächte und ferne Klänge" hat Robert Kincaid gesagt, und Francesca verstand ihn. "
...die Silberäpfel mir vom Mond, die goldenen vom Sonnenrand" (Yeats). Solche Sätze würde heute kein Mann von sich geben, weil kaum jemand den Tiefgang hat, diese Sprache zu verstehen. Die beiden beherrschten sie, das war es. Solche Übereinstimmung, derselbe Wellenschlag, das gibt es in unserem Universum nur sehr selten, und im Leben - wenn überhaupt - nur einmal. Das meinte Kincaid. Deshalb berührt diese Geschichte so sehr, ohne gleich sagen zu können, warum.

Diesen Kommentar schrieb Sanja, zu der Frage nach einem Filmzitat aus "Die Brücken am Fluss".

Ja, die Geschichte berührt. Sehr sogar.
Diese Liebe, die es in unserem Leben nur einmal gibt.
Derselbe Wellenschlag, wie es Sanja so schön ausdrückt, diese Übereinstimmung des Fühlens zwischen zwei Menschen.


Es mag ja sein, dass heute kein Mann mehr solche Sätze von sich geben oder auch nur denken würde.
Die Poesie ist auf der Strecke gelieben.
Doch seien wir einmal ehrlich, welche Frau würde heute noch solche Sätze von ihrem Liebsten hören wollen?
Ich glaube, sie würde ihn nur entgeistert anschauen und sich fragen was in ihn gefahren sein mag.
"Die Silberäpfel mir vom Mond"

Selbst wenn heute kaum noch ein Mann solche Sätze zu seiner Liebsten sagen würde, so bleibt doch ein Trost.
Liebe ist und macht erfinderisch. So findet und fand sie schon zu allen Zeiten ihre eigenen Sätze und Worte, die das Herz des anderen berührten.

Gedanken oder Fragen/Die Brücken am Fluss *klick*

29.01.2013 um 08:46 Uhr

Nahtoderlerbnisse

Gibt es sie wirklich, diese Nahtoderfahrungen?
Von denen Patienten häufig berichten, wenn sie eine Zeitlang klinisch tot waren.
Diesen Tunnel, dieses Licht, in welches sie hineingezogen werden, die verstorbenen Verwandten, die sie auf der anderen Seite empfangen.
Ihnen sagen, sie müssten wieder zurück, denn ihre Zeit sei noch nicht gekommen.
So erlebte und berichtete es eine Bloggerin hier, und so hörte ich es auch von einer Frau, die ich zufällig traf. Sie hatte Suizid begangen und wurde gerettet.

Andere, die klinisch tot waren, berichteten z.B. nach einem Unfall, sie sahen die Szene von oben, konnten genau die Handlungen und Worte der Notärzte beschreiben.
Andere, die im Krankenhaus wärend einer OP klinisch tot waren, sie konnten anschliessend genau beschreiben, was die Ärzte sagten und machten. ja selbst, was ihre Angehörigen, draussen auf dem Flur sagten, sie wussten es.

Häufig wird behauptet, so etwas gibt es nicht, diese Nahtoderfahrungen sind Einbildungen und sie beruhen darauf, dass der Körper Opiate ausschüttet, was zu diesen Erlebnissen und Bildern führt.

Sicherlich wird der Körper im Moment des Sterbens Stresshormone und auch schmerzstillende Stoffe ausschütten, doch dieses kann, meiner Meinung nach, diese Nahtoderlebnisse nicht erklären.
Diese fast schon kollektiven Bilder und Erlebnisse, die bei fast allen ähnlich ablaufen.
Und schon garnicht erklärt es diese Merkwürdigkeiten, der ausserkörperlichen Wahrnehmung, in denen Dinge wahrgenommen werden, die der Patient so, unter normalen Umständen, niemals hätte sehen oder hören können.

Es ist ein ganz und gar anderer Zustand, als er z.B. unter Narkose stattfindet.
Denn bei einer gut gemachten Narkose bekommt man überhaupt nichts von den Vorgängen mit und nach dem Aufwachen kann man sich auch an die Zeit in der Narkose absolut nicht erinnern.
Ich dachte ja immer, Narkose ist mehr wie ein Schlaf, man schlummert praktisch im Land der Träume. Aber dem ist nicht so, man träumt auch nicht in der Narkose, jedenfalls kann man sich hinterher nicht daran erinnern. Die Erinnerung für die Zeit der Narkose ist einfach weg.

Wie also sollte es erklärt werden, wenn Menschen nach Nahtoderlebnisse, genau wissen, welche Handreichungen die Ärzte machten, was sie sagten und vor allem auch manchmal was ausserhalb des OP Saales vor sich ging?

Es gibt wohl doch mehr als wir zu wissen glauben und vielleicht auch, gibt es eine Seele, wovon ich ausgehe, die auf irgendeine Art weiterlebt, den Körper verlässt und nicht so sterblich ist wie dieser es ist.

Falls einer der Leser schon einmal ein Nahtoderbnis hatte, wäre ich über eine Schilderung in einem Kommentar dazu, sehr dankbar.
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27.01.2013 um 06:22 Uhr

Mit der Zeit surfen

Alles hat seine Zeit.
Mal areitet sie für uns, erfüllt alle Wünsche und ein anderes mal arbeitet sie gegen uns.
Dann heisst es zur Seite treten, warten bis der Sturm des Lebensgetose vorbei gezogen ist.

Wenn sie dann wieder einmal für uns arbeitet, uns entgegenkommt, dann heisst es, sich beherzt in das Leben stürzen, die Kraft dieser positiven Zeitenwelle, zu nutzen und wie ein Surfer auf seinem Surfbrett auf und mit dieser Welle einer besseren Zukunft entgegensteuern.

Es ist merkwürdig.
Selbst wenn man festgefügte Meinungen hat und einnimmt, so können sie sich doch, je nach Lebenssituation und emotionalen Umständen ändern.
Der Mensch ist anpassungsfähig, kein festgefügtes starres Wesen. Sonst hätte er nicht bis heute überleben können.
Und wenn man die Endlichkeit seines Seins hier auf Erden erkennt, relativiert sich vieles, eröffnen sich neue Sichtweisen auf die Dinge des Lebens.
Und in sowie mit dieser Erkenntnis ändert sich auch manche scheinbar festgefügte Meinung und Ansicht.

Surfe auf der Welle des Lebens.
Irgendwann kommt sie, die perfekte Welle.
Dann nutze sie.
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22.01.2013 um 02:43 Uhr

Schulausfall im Landkreis Schaumburg

Die extreme Witterung sorgt nicht nur für Flugausfälle und Verkehrschaos auf glatten Strasse.

Sie sorgt auch für Freude bei einigen Schülern in Niedersachsen.

Aufgrund der extremen Witterung fällt am Dienstag 22.01.2013
im Landkreis Schaumburg an allen allgemein und berufsildenden Schulen der Unterricht aus.

Weitere Infos, falls auch ananderen Schulen der Unterricht ausfallen sollte, findet ihr auf:

www.vmz-niedersachsen,schulausfall *klick*

Oder auch auf den

NDR/regional/Verkehrsseiten *klick*

, auf denen auch die Schulausfälle in Niedersachsen, Schleswig-Holstein; Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern zu finden sind.
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17.01.2013 um 22:44 Uhr

Es wird Zeit

Neues Jahr und noch kein Eintrag bei mir.
Es wird Zeit den Blog ins neue Jahr zu hinüber zu nehmen.

Doch irgendwie ist mein Kopf so...
leer.
Nicht wirlich, es herrscht dort eine Gedankendrängelei, vielleicht sogar ein zuviel an Gedanken, Gedanken aller Art schwirren unsortiert dort herum.
Lassen sich kaum festhalten oder aufschreiben.

Auch Tagesgeschehen über welches ich mich ärgere, kreist dort herum.
In meinem Kopf.

So soll eine katholische Klinik in Köln sich geweigert haben, ein Vergewaltigungsopfer zu behandeln und die Spuren zu sichern. Sie wiesen die Patientin ab, aufgrund von ethischen Richtlinien der katholischen Kirche.
Was ist das für eine Ethik des Erzbistums Köln, die Hilfesuchende in Not abweist. Sie ihrem Schicksal überlässt, aus lauter Angst vor der Frage nach der Pille danach oder einer eventuellen Abtreibung nach einer Vergewaltigung.

Was zählt ein Mensch, bei diesen angeblich so barmherzigen Samaritern?

spiegel,de/koeln vergewaltigungsopfer von katholischen kliniken abgewiesen *klick*

Wo bleibt da die Menschlichkeit, kann man sich bei dieser Kirche wohl zu Recht fragen.

@Ronjaa, danke der Nachfrage in deinem Gästebucheintrag, es läuft halt alles momentan etwas durcheinander bei mir.
. Dabei soll doch 2013 mein Jahr werden, so oder anders.
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