Gedanken oder Fragen

30.01.2009 um 20:40 Uhr

Achtlinge wurden als Embryos eingepflanzt

Stimmung: gut


Die Achtlingsmutter aus Kalifornien liess sich die Achtlinge einpflanzen.
Im letzten Jahr liess sich die Mutter von sechs Kindern, acht Embryonen einpflanzen. Vor einigen Tagen kamen die sechs Jungen und zwei Mädchen als Frühgeburten zur Welt. Inzwischen können die kleinen schon alleine atmen.

Zu ihren sechs Kindern im Alter von sieben, sechs, fünf und drei Jahren, sowie ein Zwillingspärchen im Alter von 2 Jahren hat sie jetzt mit den Achtlingen insgesamt 14 Kinder, die sie aufziehen muss und will.

Sie sagt sie hätte es nicht fertiggebracht, auf das Angebot der Ärzte einzugehen, einige der sich entwicklenden Embryonen abzutreiben.
Das kann ich auch verstehen. Nur dachte ich, es sei eine zufällige Achtlingsgeburt, nicht aber, dass sich die sechsfache Mutter acht Embryos hat einpflanzen lassen.

Ich will da nicht drüber urteilen, denn sicher hatte die Frau ihre Gründe dafür. Nur ganz verstehen kann ich ihr Handeln dennoch nicht.

Als ich vor einigen Tagen von der Achtlingsgeburt las, da tat die Frau mir fast leid. Denn wie soll man acht Kinder aufziehen, ihnen die nötige Fürsorge zukommen lassen. Aber auch die praktische Seite ist kaum bewältigbar. Acht Kinder gleichzeitig füttern, sauber machen und soweiter. Eine fast nicht zu lösende Aufgabe, selbst wenn die Grossmutter ihr helfen sollte, wie es heisst.

Aber jetzt, wo ich lese dass sie schon sechs Kleinkinder hat, ist es mir noch unverständlicher, sich dann acht Embryos einpflanzen zu lassen.
Denn wie will diese Frau, bei der gleichzeitigen Versorgung der acht Babys, den Bedürfnissen ihrer anderen sechs Kindern noch nachkommen?

Wäre diese Achtlingsgeburt ein Zufall, gut, dann muss man sich eben dieser Herausforderung stellen und versuchen diese Situation so gut wie möglich zu lösen, auch für die schon vorhandenen Kinder.

Aber sich bewusst, bei sechs Kindern noch acht Embryos einpflanzen zu lassen, das verwundert mich dann doch ein wenig.
Frage mich, ob dieses Handeln von der Mutter und den Reproduktionsärzten wirklich als Verantwortungsbewusst zu nennen ist?

Laut den Richtlinien der Amerikanischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin, sollten Ärzte bei Frauen unter 35 Jahren maximal zwei Embryos einpflanzen.
Ich verstehe es nicht und kann es auch nicht wirklich nachvollziehen, könnt ihr es?
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Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. Shadowfax schreibt am 30.01.2009 um 20:51 Uhr:soweit ich weiß werden immer gleich mehrere embryonen eingepflanzt (wie sich das schon anhört) ... weil die meisten innerhalb weniger tage absterben ... es also reine glückssache ist wenn überhaupt eins sich wirklich einnistet und überlebt ... wenn dann alle 8 überleben ist es schon ein wunder und dann wird meist aus gesundheitlichen gründen ein großer teil abgetrieben ... ich kann die frau schon verstehen das sie diesen schritt nicht machen konnte ...

    eigentlich machen es ja frauen die sonst keine kinder bekommen können, was ziemlich unverständlich ist, warum es eine frau macht, die bereits 6 kinder hat
  2. MariaHilf schreibt am 30.01.2009 um 20:55 Uhr:für mich stellt sich da sogar die Frage, wenn man schon sechs Kinder hat, warum man sich dann immer noch Embryonen einsetzen lässt....allerdings...wenn man sich mal dazu entschlossen hat....welches lässt man leben - welches Wesen lässt man sterben?...also - dito....
  3. xxskyxx schreibt am 30.01.2009 um 20:56 Uhr:ich kann sie nicht verstehen aber das leigt vermutlich daran dass ich schon mit 15 mir fest eingeredet habe nie kinde rzu kriegen ^^ weil ich mit denen einfahc cniht fertig werden würde.weder mit 14 noch mit 1.

    ich verstehe diese frau nicht.
    nciht im geringsten.

    mal sehen wie lange es dauern wird bis eine schlagzeile ensteht wie: 14fache mutter bringt kinder wegen überforderung um!

    omq...gut übertrieben aber wer weiss...
  4. Erdbeerkuchen schreibt am 30.01.2009 um 21:22 Uhr:wow, ganz schön viele Kinder. Ich hoffe nur, dass die Frau nicht wieder schwanger werden will...
  5. Seren_a schreibt am 30.01.2009 um 21:48 Uhr:Ich denke, man muss sich nicht zu allem eine Meinung bilden... vor allem, da wir die wirklichen Gründe der Frau wohl eh nicht erfahren werden, da ist es dann eh müßig. Es gibt so einiges, was ich im Leben getan habe, was andere nicht verstehen... Deshalb geh ich mir jetzt die Beine vertreten... ;-)
  6. AngelInChains schreibt am 30.01.2009 um 23:00 Uhr:Kann da Shadowfax auf jeden Fall zustimmen. Dass alle Embryonen ueberleben, hat wohl keiner gedacht.
  7. 1mishou schreibt am 30.01.2009 um 23:07 Uhr:So weit ich weiß, ist bei Mehrlingsgeburten über 3 meist Hormon mit im Spiel, oder wie bei der besagten Dame eben das Einpflanzen der befruchteten Zellen.
  8. Paulinchen schreibt am 31.01.2009 um 00:20 Uhr:Und dann stimmt der alte Spruch gar nicht oder vllt. doch: Hat sie denn noch andere Hobbies? ;-)
  9. xxskyxx schreibt am 31.01.2009 um 12:58 Uhr:vielleicht hat sies wegen kindergeld gemacht?
  10. TheNicciPain schreibt am 31.01.2009 um 20:09 Uhr:So unverständlich mir die Sache ist und so wenig wie ich mit der Frau teilen möchte, drüber herziehen ist leicht! Ich wünsche ihr viele viele geduldige Helfer an ihrer Seite, damit sie nicht am Rad dreht oder überfordert wird ... Nun ist das Kind nun mal in den Brunnen gefallen (oder auch mehrere, ahhaha) , man muss nach vorn schauen und beten, dass sie nicht noch mehr will! Weil: eine Hündin ist die Frau nun mal nicht, dass sie mit jedem Wurf x Welpen werfen kann...
  11. Kekschen schreibt am 31.01.2009 um 23:04 Uhr:Sehr seltsam.. aber ganz ehrlich welche sinnvollen Gründe könnte man dafür haben? Wenn sie adoptiert wären wäre es noch was anderes aber ich denke selbst mit 6 Kindern ist man schon voll ausgelastet.
  12. Galahad schreibt am 01.02.2009 um 00:26 Uhr:Wie Shadowfax schon gesagt hat: es werden, soweit ich weiß, immer mehrere Embryonen eingepflanzt, weil meistens - wenn überhaupt - nur eines sich einnistet. Wenn das entgegen aller Erwartungen mit allen passiert - wer will dann über ihr Leben oder nicht entscheiden? Ich kann die Frau verstehen.

    Zur Frage, warum sie sich bei bereits sechs Kindern überhaut Embryonen hat einsetzen lassen - nun, ich kenne die Frau nicht, aber offenbar wollte sie noch ein Kind und konnte es auf "natürlichem" Weg nicht empfangen. Sie wird ihre Gründe dafür gehabt haben.

    Sie ist kerngesund - so gesund, dass die Ärzte sie darin bestätigt haben, alle Kinder zu stillen.

    Und nach allem, was ich hier schon erlebt habe, bin ich mir sicher, dass in ihrem Wohnort bereits gesammelt wird (Geld, Kinderkleider etc) - und ein Plan gemacht wird, wer wann zu ihr geht und ihr hilft. Sie hat mit Sicherheit mehr Hilfe als nur von der Oma. Das läuft hier anders ab.

    Kindergeld (im deutschen Sinne) gibt es hier übrigens gar nicht - ich denke aber, sie wird bei ihrem Staat eine finanzielle Unterstützung beantragen können.

    Ich wünsche allen acht Winzlingen ein langes, glückliches Leben!
  13. sternenschein schreibt am 01.02.2009 um 03:39 Uhr:Die Richtlinien sagen ja extra, dass maximal zwei Embryonen eingepflanzt werden sollten.
    Das Wort einpflanzen finde ich übrigens auch sehr merkwürdig in diesem Zusammenhang.
    Klar, wenn sich alle entsprechend, vielleicht auch noch gegen die Erwartungen, dann doch entwickeln, dann würde ich auch nicht entscheiden wollen welches von denen abgetrieben werden soll.
    Da kann ich schon verstehen, dass die es nicht fertigbrachte und doch alle bekommen wollte.

    Das es dort kein Kindergeld in unserem Sinne gibt, hatte ich schon vermutet. Auf der anderen Seite ist diese Geburt eine Sensation, denn es ist wohl erst das zweite mal weltweit dass bei Achtlingen alle acht lebend zur Welt kommen.
    So wird sie wahrscheinlich durch das Interesse der Medien und der Wissenschaft wahrscheinlich finanziell eventuell nicht allzugrosse Sorgen sich machen müssen.

    Aber alle, die wissen wie zeitaufwendig alleine schon die Pflege eines Säuglings oder Kleinkindes ist, der könnte sich wohl kaum vorstellen, dieses für acht kleine Kinder gleichzeitig zu machen.
    Zumal die anderen sechs Kinder ja auch ihr Recht einfordern.
    Bei einem Kind kann man z. B. schnell die Hand zwischen Tisch und Kopf halten, wenn es droht damit anzustossen, oder es aufzufangen wenn es fält.
    Bei acht ist es aber unmöglich, so schnell kann man garnicht reagieren.;-)
    Ich denke auch, sie wird Hilfe von anderen Menschen bekommen.
    Aber dieses war auch ein Grund, weshalb ich darüber nachdachte. Denn jedes Kind möchte doch am liebsten, dass die Mutter für es da ist, wie soll dieses bei acht und dazu den anderen sechs Kindern gehen, wie werden die Kinder sich dabei fühlen?
    Danke für eure interessanten Anmerkungen.
    sternenschein.
  14. Hedera schreibt am 01.02.2009 um 13:24 Uhr:Meine Tante (Zwillingsschwester meiner Mutter) hatte quasi einen Kindertick, anders kann man es nicht nennen. Sie hatte 5 Kinder, verließ ihren Mann und die Kinder und kam mit einem widerlichen Kerl zusammen. Widerlich deshalb, weil er sie schlug, und schlug...und schwängerte, immer wieder. Pille oder ähnliche Verhütung kam für sie nicht in Frage, im Gegensatz zu meiner Mutter, hing sie sehr an der Bibel und eine Verhütung- nein. Ihr Interesse ging aber nicht über das Kleinkindalter hinaus. Für jedes ihrer nachfolgenden 10 oder 12 Kinder, das kriege ich selbst nicht mehr ganz zusammen, wurden neue Sachen, neue Kinderwagen gekauft. Solange sie klein waren, war ihr Interesse riesengroß. Wurden sie größer schienen sie ihr über den Kopf zu wachsen. Von den Kindern, die sie verlassen hatte und die bei einer Pflegemutter aufwuchsen, wollte sie aus uns unbekannten Gründen auch nichts mehr wissen. Obwohl diese Kinder sie nicht besuchen wollten, um sie mit Vorwürfen (was ich voll verstehen könnte) zu quälen, sondern um ihrer Mama wenigstens im Erwachsenenalter nahe zu sein. Besonders meine eine Cousine suchte immer wieder ihre Nähe und was tat meine Tante: sie machte einfach nicht auf. Wie gesagt, sie hatte "neue" Kinder. Manchmal, wenn wir sie nach Monaten wieder besuchten (sie wohnte einige Kilometer von uns weg und meine Mutter hatte nach den Besuchen bei ihrer Schwester immer "Kopfschmerzen", ich dagegen fand die vielen Spielkameraden toll....), war dann und wann wieder ein neues Baby da. Sie wurden größer und verstörter. Meine große Cousine war gewalttätig (kein Wunder bei den Kindheitserinnerungen), einer meiner Cousins war Verhaltensgestört und die letzten beiden geborenen Jungs (2 sind glaube ich nach der Geburt gestorben) hatten erhebliche Defizite - begründet damit, dass die Blutgruppen der Eltern nicht passten und damals anscheinend noch keine Gegenmaßnahmen getroffen werden konnten. Sie hatten sämtliche Kinderkrankheiten, Sauerstoffmangel etc.. Die Ärzte hatten ihr damals auch dringend abgeraten weitere Kinder zu bekommen. Irgendwann hat sie sich von ihrem 2. Mann getrennt und zog alleine in eine Wohnung. Wollte auch nur 1 Bett haben, damit ja keines ihrer eigenen Kinder bei ihr schlafen könne. Die noch zu Hause lebenden Kinder blieben beim Vater, was ich früher auch nie verstanden habe. Wie konnten sie nur bei diesem Arsch bleiben wollen? Aber es war wenigstens ein Elternteil, das sich noch irgendwie um sie kümmmerte. Ich habe all meine Cousinen jahrzehntelang nicht mehr gesehen, kriege kaum alle Namen zusammen.Aber meine Tante war definitiv krank. Als erwachsene Frau tat sie das, was man einem Teenager zutrauen würde: zu glauben, dass ein kleines, hilfloses Baby das eigene Leben bereichern und gut machen würde......Bereichern, okay, das sicherlich, aber aus dem Baby wird ein Kleinkind, ein Trotzkopf, ein Teenager. Das wiederum wollte meine Tante nicht. Sie wollte sie wohl nur klein und hilflos und lieb...wenn sie begannen einen eigenen Willen zu haben, empfand sie sie nicht mehr als ihre lieben Kinder, dann mußte ein neues her.
    Wer weiß mit welchen Gedanken evtl. diese Mutter spielt. Was ihre Beweggründe sind....ich will mir nicht anmaßen das zu beurteilen. Wollen wir hoffen, dass nicht auch sie mal im Mittelpunkt stehen wollte und die Kinder diejenigen sind, die es ausbaden müssen....irgendwann....
  15. AngelInChains schreibt am 01.02.2009 um 17:39 Uhr:Abgesehen von der tragischen Geschichte eine rein medizinische Frage zu: "erhebliche Defizite - begründet damit, dass die Blutgruppen der Eltern nicht passten und damals anscheinend noch keine Gegenmaßnahmen getroffen werden konnten." - Wie soll das funktionieren? Ein Kind erbt doch immer die Blutgruppe eines Elternteils. Und da wohl die wenigsten Paare, die Kinder bekommen, vorher darauf achten, welche Blutgruppen sie denn haben, muesste das doch oft zu dem Fall kommen - ohne, dass die Kinder davon krank werden?!

    "Aber es war wenigstens ein Elternteil, das sich noch irgendwie um sie kümmmerte." Leider gibts genug Menschen, die lieber keine Eltern haetten, als die gewalttaetigen, die sie haben.

    Hoffen wir einfach, dass die Achtlinge ein gutes Leben haben werden. Mehr gibts wohl nicht zu sagen, meiner Meinung nach; man sollte nicht immer gleich (nicht auf dich bezogen, Hedera) etwas Schlimmes vermuten, nur, weil jemand auf eine Art handelt, die die meisten Menschen nicht als normal empfinden. Wir kennen die Frau schliesslich nicht, wieso also sollten wir ihr Dinge unterstellen?
  16. Kekschen schreibt am 01.02.2009 um 20:29 Uhr:Krasse Story Hedera..

    Und ja wir sollten den Kindern wünschen, dass sie ein schönes Zuhause haben. Trotzdem war es ganz interessant mal andere Meinungen zu hören.. :)
  17. Hedera schreibt am 02.02.2009 um 09:53 Uhr:Liebe AngelIn, das mit den Blutgruppen gibt es in der Tat. Ich zitiere mal aus Wikipedia, den Umstand betreffend, das der eine Blutgruppe Rhesus positiv und der andere Rhesus negativ hat, nur damit du nicht meinst, ich hätte mir diesbezüglich was zusammengespinnert:
    Falls die Mutter Rhesus-negativ und der Fötus Rhesus-positiv ist, was bei etwa jeder 10. Schwangerschaft der Fall ist, kann es sein, dass die Mutter Antikörper gegen den Rhesusfaktor des Kindes besitzt, die zu Behinderungen und sogar Tod des Kindes führen. Man sorgt heute dafür, dass Rh-negative Mütter keine solchen Antikörper bilden, indem man ihnen im Allgemeinen kein Rh-positives Blut transfundiert und bei jeder Schwangerschaft mit einem Rh-positiven Kind eine Anti-D-Prophylaxe durchführt.

    lg
    hedera
  18. Angel1968 schreibt am 02.02.2009 um 16:04 Uhr:Ich denke auch, das sie vielleicht nur wegen dem Kindergeld gemacht hat. Mir tut nur jetzt die anderen Kinder Leid.
  19. 1mishou schreibt am 02.02.2009 um 16:41 Uhr:Das mit dem Rh Faktor stimmt allerdings, darum ist mein Bruder auch behindert. Ich hab den Rh negativ von meiner Mutter geerbt und der ist glaub ich recht selten. Darum muss ich auch vorsichtig sein, sollte der Wunsch nach einem Kind sich jemals noch einstellen ;-)
  20. TheNicciPain schreibt am 02.02.2009 um 17:20 Uhr:Entschuldigung, aber Hirn einschalten wäre nicht schlecht! Wegen dem Kindergeld?! Niemand kann vorher sehen, wieviele Embryonen überleben!!!
  21. AngelInChains schreibt am 02.02.2009 um 17:24 Uhr:Hedera: Danke fuer die Info! Ich habe mich mit dem Kinderkriegen bisher nicht befasst und habe auch nicht vor, je Kinder zu bekommen; deswegen wohl meine Wissensluecke.

    NicciPain: ...zumal oben schon geschrieben wurde, dass es in den USA kein Kindergeld gibt (wenn auch private Zuwendungen, aber eben kein staatliches Kindergeld).
  22. TheNicciPain schreibt am 02.02.2009 um 17:30 Uhr:..du sagst es!
  23. xxskyxx schreibt am 02.02.2009 um 17:39 Uhr:ich hab auch wegen dem kindergeld geschrieben aber da wusste ich noch nicht dass es dort keins gibt *schäm*
  24. sternenschein schreibt am 03.02.2009 um 03:08 Uhr:@xxxskyxxx, und @angel68
    nicht schämen..;-)
    hier gibt es ja Kindergeld, nur eben in USA nicht.
    Es gibt/gab hier scjon Menschen, die Kinder wegen dem Kinder/Mutterschaftsgeld bekamen.
    Was im Grunde ein schlechtes Geschäft ist, da Kinder in der Regel mehr verbrauchen und teurer sind, als das, was man vom Staat bekommt.
    Wenn dieses dann dazu führt, dass die Kinder bei solchen Eltern weniger bekommen, da es s onst ein "Berlustgeschäft" wäre, ist es schon eine traurige Sache.

    @Hedera,
    deine Geschichte finde ich auch recht heftig und ebenso traurig für deine Cousins und Cousinen.
    Dieses mit rh Faktor des Blutes, welches eventuell zu einer Behinderung führen kann, ist allerdings auch mir neu.
    Wenn ich es richtig sehe, wurde dieses ja früher niemals geprüft, dann müsste es doch theoretisch aufgrunddessen eine ganze Anzahl an "behinderten" Menschen zu der Zeit gegeben haben. Was mir so direkt nicht bekannt ist.
    Da müsste ich mich noch einmal näher informieren.
    Liebe Grüsse
    sternenschein
  25. TheNicciPain schreibt am 03.02.2009 um 07:40 Uhr:Egal, ob es Kindergeld gibt oder nicht, allein der Gedanke, dass man jemanden quasi beschuldigt 8 Kinder austragen zu wollen, ist für mich zu unterirrdisch!!! Wieviele von Euch haben Kinder? Schon eins auszutragen ist anstrengend, von Zwillingen mag ich gar nicht reden ... denkt etwa Einer, die Frau hat den absoluten Fun dran, Mehrlinge - und dann auch noch 8 - so ganz nebenbei zu bekommen???? Die wahren Beweggründe der Frau kennen wir alle nicht, auch nicht, was sie sich vorgestellt hat (ob nur eins ggf. 2 Kinder bei raus kommen sollten). Fakt ist, dass wir uns das alles gar nicht ausmalen können... und es uns nicht zusteht, mit dem Finger drauf zu schweigen geschweige denn solche 'Kindergeld-Kommentare' abzulassen...
  26. Hedera schreibt am 03.02.2009 um 09:12 Uhr:Liebe sternenschein,
    Die erste Schwangerschaft verläuft meist völlig normal und das erste Kind ist gesund. Erst ab dem zweiten Kind gibt es Probleme, da sich dann bereits Antikörper gebildet haben. Es zählen dabei übrigens auch Fehlgeburten und Schwangerschaftsabbrüche. Der Grund dafür ist, dass der gegenseite Austausch von roten Blutkörperchen über die Plazenta normalerweise zu gering ist um den Körper der Frau zur Bildung von Antikörpern anzuregen. Bei der Geburt des Kindes kann aber einiges Blut aus der Plazenta in den Blutkreislauf der Frau fließen und dadurch die Bildung von Antikörpern verursachen.
    Nun hat nicht jede Frau diesen negativ Faktor und es bekommen auch nicht alle Frauen so viele Kinder und einige sind mit einer "schnöden" Gelbsucht davongekommen. Davon habt ihr sicherlich alle schon öfters gehört, das zumindest früher ganz viele Babys Gelbsucht hatten. Heutzutage ist das wie gesagt alles kein Problem mehr.
    Meine Tante hat natürlich auch eine "Menge" Kindergeld bekommen, dass sie in der Tat auch brauchte, der Verbrauch an Lebensmitteln etc. ist riesengroß und die Kidner immer hungrig....Meine Tante hat nach dem Essen die Küche gerne abgeschlossen...wenn sich so um die 10 Kinder ständig mal am Kühlschrank bedienen, wie es meine Tochter tut, wäre er täglich abends völlig leer gewesen....
    lg
    Hedera

    h noch bei einer menge anderer kinder.
  27. TheNicciPain schreibt am 03.02.2009 um 11:53 Uhr:Wir können dankbar sein, was das betrifft in Deutschland leben zu dürfen. Denn man versucht zumindest, den Grundbedarf eines Kindes finanziell zu sichern. Klar, legt man privat noch einen ganzen Batzen drauf, aber wir bekommen Geld. In anderen Länder sieht es sooo düster aus was Gelder für Kinder angeht...
  28. Hedera schreibt am 03.02.2009 um 11:58 Uhr:Heute stand in der Bildzeitung, dass die 8-fach Mutter (bzw. 14-fach) im Begriff ist einen Deal für ein Exklusivinterview mit Oprah abzuschließen, was sie angeblich zur Millionärin machen soll...die wird sie für die Kinderchen auch brauchen...um die ganzen Hilfen zu bezahlen, Haus, Möbel, KLamotten, Windeln, hört sich ja extrem viel an aber wie oft ist nicht ausgerechnet worden, was uns alle so EIN Kind kostet bis es erwachsen ist, wenn man ihm denn auch eine ordentliche Bildung, Hobbies etc. können will......das ganze dann mal 14 und schwupps ist so ein Millömchen, um es mit Curd zu sagen, nix...hört sich aber natürlich im ersten Moment sehr bombastisch an...
  29. TheNicciPain schreibt am 03.02.2009 um 12:41 Uhr:..und eben im TV: sogar die Bilder der Kinder werden vermarktet ... so kommt auch Geld ran. Wenn ich ausrechnen müsste, was meine Tochter mich bisher gekostet hat, dann würden mir selber die Ohren schlackern. Ich habe jeden Cent gern ausgegeben, aber ich kann auch heilfroh sein, dass meine Family mich so prima unterstützt.
  30. AngelInChains schreibt am 03.02.2009 um 15:31 Uhr:Seit wann weiss man das denn mit dem pos/neg Rhesusfaktor bzw seit welchem Jahr untersucht man das bei Schwangeren?
  31. TheNicciPain schreibt am 03.02.2009 um 15:33 Uhr:..wird das nicht automatisch gemacht? War zumindest bei mir der Fall...
  32. AngelInChains schreibt am 03.02.2009 um 15:39 Uhr:Ich meine das Jahr, wo man festgestellt hat, dass dieses Problem zu Behinderungen fuehren kann und wo man erstmalig was dagegen unternommen hat. Hab mal bei Wikipedia nachgelesen, demnach war das (in Europa) am 31.1.1964, ist also schon paar Jaehrchen her.
  33. Hedera schreibt am 03.02.2009 um 16:26 Uhr:Den genauen Zeitpunkt hätte ich nicht gewußt Angelin, ich bin Baujahr 66 und einige meiner Cousins sind einige Jahre jünger als ich. Demnach muß es wohl eine Weile gedauert haben, bis man es tatsächlich flächendeckend "ermittelt" und auch mittels Spritze "neutralisiert" hat. Als meine Tochter vor 15 Jahren geboren wurde, wurde ja nun auch schon alles überprüft: Toxoplasmose, Rhesusfaktor......
    Aber grundsätzlich haben wir doch alle wieder etwas dazugelernt, oder nicht??!!!

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