Gedanken oder Fragen

22.02.2009 um 12:07 Uhr

Als Emo zum Fasching gehen

Stimmung: gut emotional

Ich will als Emo zum Fasching gehen, was zieht man an?

Fragte ein Googlenutzer.
Ich weiss es auch nicht. Falls er ein Emo sein sollte, wohl das, was er/sie sonst auch anzieht. Vielleicht noch etwas stylen und im Stil übertreiben, damit es auch als Emo erkannt wird. .
Gibt es überhaupt einen Emo Stil, was die Kleidung betrifft, oder ist Emo eher eine Geisteshaltung, bzw. Subkultur?

Fertige Emo Faschings Kostüme gibt es wohl nicht. Da tut sich eine Marktlücke auf.
Gibt es eine "Kleiderordnung" für Emo's? Das ist die brennende Frage. Nur mit der Kleidung von XXXX bist du eine echter Emo, oder so.
Gehen Emo's überhaupt zum Fasching?
Fragen über Fragen.

Falls von meinen Lesern jemand zum Fasching geht, zum Li-La-Be in Hamburg Bergedorf oder wohin auch immer, als was geht ihr denn? Wie kostümiert ihr euch?
.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. abbygail schreibt am 22.02.2009 um 13:19 Uhr:gott sei dank das ich rechtzeitig einen Schnupfen bekommen habe um Fasching aus dem Weg zu gehen... ;)
    aber den original Emo style zu entwerfen könnte eine super Marktlücke sein xD

    Gruß, abby
  2. sternenschein schreibt am 22.02.2009 um 14:06 Uhr:Hallo Abbygail,
    dann gehst du nicht als was, sondern aus dem Weg.
    Gibt es dafür auch ein Kostüm?
    Das ultimative No Fasching Kostüm.;-)
    Sehe schon die Werbung für den Emo Style vor mir.
    Da liesse sich Emo mässig viel Geld mit verdienen.
    "Die ultimative Emo Uniform, erst sie macht den echten Emo aus."
    Liebe Grüsse
  3. abbygail schreibt am 22.02.2009 um 15:19 Uhr:Ja, dafür gibt es ein Kostüm: Jogginganzug und Stricksocken :D Das ist absolut No- Fasching und 100% warm und bequem, dazu Sofatauglich. Nur zu empfehlen!
    Be a Emo, buy Emostyle from sternenschein ;)
    So, oder ähnlich.... *g*
  4. AngelInChains schreibt am 22.02.2009 um 15:51 Uhr:Ich finds schon etwas schade, Subkulturen als Faschingsgag zu verwerten. Hat so ein bisschen von abschaetzigem Sich-drueber-lustig-machen, ausserdem werden dann wieder die Klischees betont und einige Leute nehmens dann ernst. Das schreibe ich, obwohl ich eigentlich keine wirkliche Verbindung zu Emos habe, und ich wuerds auch genauso gehen, ginge es um eine andere x-beliebige Subkultur.

    Aber was die Szene an sich betrifft, so ist es wohl so, dass urspruengliche "Emos" aeusserlich nicht unbedingt auffaellig sind. Es gibt sie ja nicht erst seit gestern. Was erst letztes oder vorletztes Jahr angerollt kam, war nicht mehr als eine Modewelle. Irgendwer kam auf die Idee, den Stil als "In" darzustellen, und schon sind die ganzen modeverruecktenKindershcne losgestuermt und haben sich auf die Weise (natuerlich absolut dem Klischee nach) eingekleidet. Ich denke, bei den meisten, die heute so offen "emo" herumlaufen, ist es nur eine Mode. Von der Subkultur dahinter, inklusive Kultur und Musik, duerften wenige eine Ahnung haben. (Das, was heute in den Radios usw als "Emo"-Musik laeuft, hat mit der urspruenglichen Auffassung davon nicht viel zutun). Vielleicht werden einige durch die Mode wirkliches Interesse in die Subkultur finden und "hinueber wechseln", aber ich glaube, das sind die wenigsten. Bei den vorherigen Modewellen (vorher war Punk "in", davon Gothic), war es nicht anders. Wir leben eben in einer oberflaechlichen Welt, wo es nur auf Aeusserlichkeiten ankommt, bei vielen Menschen. Da glauben sie eben, nur, weil sie szenestereotype Kleidung tragen, seien sie wirklich geistig dabei.

    Aus dieser Situation heraus: Ja, zumindest fuer die Modeverrueckten gibt es wirklich eine "Emo"-"Kleiderordnung". Aber die, die wirklich an der Kultur interessiert sind, stehen da wahrscheinlich drueber.

    Allgemein sollte man tragen, was einem GEFAELLT, nicht, was dem Klischee entspricht. Mag man nun etwas "Klischeehaftes" tragen, weils einem gefaellt, dann spricht da nichts dagegen, aber etwas nur zu tragen, weil es "vorgeschrieben" ist? Find ich ein wenig charakterlos.

    Bei mir findet Fasching/Karneval nicht statt. Aber was ich anziehen wuerde, falls ich ginge? Wahrscheinlich wuerd ich mir einfach eines meiner ungewoehnlicheren Kleider aussuchen. Aber die trag ich auch mal im Alltag, wenns mir Spass macht, und auf diversen anderen Festen.
  5. 1mishou schreibt am 23.02.2009 um 06:42 Uhr:Blödes Wort "Emo". Mehr fällt mir dazu nicht ein. Das Wort beschreibt ein Gefühl und keine Musikrichtung oder eine Optik...zumindest für mich. Noch dazu beschreibt es eigentlich kein bestimmtes Gefühl...wirklich kurios, wie man aus einem Nichts einen Elefanten produzieren kann, sowas geht nur in unserer heutigen gelangweilten Gesellschaft!!!
  6. abbygail schreibt am 23.02.2009 um 09:20 Uhr:Ich verstehe den Trubel nicht. Die "echten" Emos, wie angelinchains schon sagt, sind von außen oft nicht zu erkennen. Was mich an der Geschichte einfach ärgert ist dass viele einfach glauben sie wären ein emo, weil sie sich die Haare schwarz färben und einen Nietengürtel tragen. Ich denke auch, dass wir hier bei Fasching gar nicht von den Emos sprechen, die der eigentlichen Subkultur angehören. Sondern eher von denen, die sich gerne für welche halten und dies mit einem Modestil zeigen. Lustig wird sich nur über all die möchte gern Emos gemacht.
  7. AngelInChains schreibt am 23.02.2009 um 16:11 Uhr:Wieso sollte "Emo" denn nicht zum Eigennamen einer Szene werden duerfen? Was sich Menschen als Eigenbezeichnung aussuchen, ist ihnen selbst ueberlassen. Sonst koennte man zahlreichen Gruppierungen auf die Finger hauen. Aber ich denke, da sollte man Toleranz walten lassen, schliesslich tun sie niemandem etwas.

    Und was das mit der "heutigen gelangweilten Gesellschaft" zutun haben soll, versteh ich ehrlich gesagt nicht. Das ist jetzt nicht boese gemeint, aber ich denke, ich braeuchte eine Erlaeuterung, wie das gemeint ist, weil ichs so nicht verstehe. "Emo" ist doch genauso ein Stil bzw eine Subkultur, wie jetzt meinentwegen auch Punks, Gothics, Rapper oder Skater. Oder meinentwegen auch die Mods, die Rock'n'Roller und die Beatmusik-Hoerer in den 1960ern. Es gab das doch schon immer, dass einzelne Menschen bestimmte Gruppen gegruendet haben (die dann auch einen Namen bekommen haben), mit anderen Menschen, die die Weltanschauung, den Mode- oder Musikgeschmack gemeinsam haben.

    @abby:

    Wenigstens sind Moden wechselhaft, daher reg ich mich ueber solche Leute kaum mehr auf. Ich mein, natuerlich ist es schaedlich, wenn irgendwelche Leute sich aeusserlich nach einer Szene kleiden und dann Muell verzapfen, weil oberflaechliche Betrachter (die sich nicht auskennen), dann wieder Vorurteile bekommen, wie bestimmte Szeneangehoerige sich angeblich verhalten, was dann der gesamten Szene schadet. Aber andererseits... Wenn man sich die letzten Jahre so ansieht, wie schon beschrieben: erst Gothic, dann Punk, heute Emo, und morgen wer weiss was - die Leute, die nach Moden gehen, moegen heute die Emos nerven, aber morgen sind die Emos sie wieder los ;) Das ist nichts Dauerhaftes. Ich denke, ob dauerhaft bei einem Stil zu bleiben, muss man aus Ueberzeugung dabei sein, weil man einfach so ist und diesen Geschmack hat, nicht aus Modegruenden.

    In Sachen Fasching denke ich sogar, dass es hier nicht einmal um die "Moechtegern-Emos" geht, sondern um Leute, die damit gar nichts zutun haben, aber "Emo" fuer ein lustiges Kostuem halten, klischeeueberladen bis zum Gehtnichtmehr.
  8. abbygail schreibt am 23.02.2009 um 18:02 Uhr:@angelinchains:
    es ist für jemanden der nicht in der 'szene' steckt auch schwierig zu beurteilen wer nun wirklich zur szene gehört und wer nicht.
    besonders nervig finde ich das die 'trittbrettfahrer' der emos immer für individualität kämpfen. dabei sind sie teil eines modischen einheitsbreis.... das ist eine gewisse verlogenheit die ich nicht ab kann
  9. AngelInChains schreibt am 23.02.2009 um 19:25 Uhr:Naja, so schwer isses nicht; ich hab schliesslich eigentlich auch nix mit der Emo-Szene zutun (abgesehen davon, dass ich manchmal bisschen Emocore hoere), und dennoch (so finde ich zumindest), merkt man diesen Mode-heute-Rocker-morgen-Hopser-uebermorgen-Emo-Leuten sehr schnell an, dass es da nicht um Inhalte, sondern nur um Optik geht.

    Ich denke uebrigens, es ist leider nicht nur bei "Moechtegerns" so, dass die Optik zum wichtigsten erklaert wird. Schau dir doch die Gothic-Szene heute an (okay, ich weiss nicht, inwiefern du dich damit auskennst; von aussen ist das Problem sicher nicht so bekannt): Jedenfalls gehts heute in der Szene immer weniger um Kunst, Musik und Philosophie, sondern solche Fragen wie "Wie schminke ich mich 'richtig'?", und Gothics, die nur darueber reden, ob "Kleid X von Gothic-Modelabel A besser aussieht, als Kleid Y von Gothic-Modelabel B". Da gehts nur noch um Aeusserlichkeiten, was ich nicht besonders schoen finde. Klar, es gibt noch Menschen, die sich um andere Dinge kuemmern. Aber es scheint abzunehmen, weshalb ich die Szene persoenlich immer weniger interessant finde. Ich glaube, in anderen Subkulturen gibt es eine aehnliche Entwicklung zur Oberflaechlichkeit, oder?
  10. 1mishou schreibt am 23.02.2009 um 21:31 Uhr:@ Angel: Ich weiß auch nicht, warum man Punks un Gothics unbedingt ein Namenschild umhängen muss. Sind doch alles Menschen. Wenn man sie anhört und ihnen zuhört, dann wollen sie auch gern als solche gesehen werden und nicht nur als Zugehörige einer Zubkultur. Ich renn zwar auch rum wie ein "gothic" (auch n bescheuertes Wort) aber ich bin sicher als Individuum mehr als nur ein "Gothic". Musik hat früher in 5-6 Schubladen gepasst. Heute gibts hunderte verschiedene Bezeichnungen, was ich persönlich unmöglich finde. Und genauso ist es mit diesen Grüppchen. Demnächst gibts dann die white Emos und die Black Emos und die Bunt Emos. Dann wirds die Fun Emos und die Death Emos irgendwann bestimmt auch noch geben. Alles hochgradig albern. Und das Gerede von echt oder nicht echt ist es noch viel mehr!!!
  11. abbygail schreibt am 23.02.2009 um 21:34 Uhr:um ehrlich zu sein habe ich mich noch nicht sehr viel mit der gothik szene auseinander gesetzt. was sich jetzt sicherlich ändern wird, schon der neugier wegen) aber als betrachter aus dem abseits muss ich gestehen das ich gothik in erster linie nicht mir kunst, kultur und philosophie verbinde sondern erst mal mit einem sehr aussergewöhnlichen look. liegt wohl einerseits an meiner unwissenheit und auch daran das es so signalisiert und praktiziert wird, wie du schon sagst.

    ganz spontan fällt mir punk ein. es geht kaum mehr noch um rebellion gegen konsum und bürgertum. eher auffallen und bei etwas mitmachen was andere ärgert. der gedanke des punk ist teilweise sehr interessant wie ich finde, aber leider ist es immer seltener ernst gemeint.
    und die ganze zeit spukt mir religion im kopf herum. ich bin mir nicht sicher in weit eine religion als subkultur bezeichnet werden kann.
    früher wurde (ich spreche jetzt vom europäischen raum) religion im alltag praktiziert und der glaube an gott war präsenter. heute werden immer noch viele getauft etc. aber weniger geht es um den glauben, als um die gesellschaftliche stellung. gerade in ländlichen gegenden ist das angehören zu einer kirche eine selbstverständlichkeit. jedoch sind die kirchen oft leer. auch eine art der oberflächlichkeit !?
  12. AngelInChains schreibt am 24.02.2009 um 12:50 Uhr:Wenn Menschen sich selbst in Schubladen werfen moechten, dann ist das meiner Meinung nach ihre Entscheidung, bei der ihnen keiner hineinreden sollte. Es ist doch keiner gezwungen, sich zuzuordnen, die, die es wollen, machen es selbst. Und dennoch sind auch die noch Individuen. Du muesstest dich doch eigentlich mit der "Szene" auskennen - diese Leute sind sowohl Gothics als AUCH einfach nur individuelle Menschen mit eigenen Gedanken und Meinungen. Ich meine, das schliesst sich nicht aus. Wenn man sagt, man hoert gern klassische Musik, dann schliesst das doch auch nicht mit ein, dass man nichts Anderes als ein Klassikhoerer sein koennte.

    Uebrigens find ich, dass "gothic", von "gothic novel" bzw "gothic art" abgeleitet (also duesterer Kunst wie seinerzeit durch Mary Shelley und Edgar Allen Poe bekannt gemacht), eigentlich doch die urspruengliche Hauptidee der Gothic-Szene, die Enttabuisierung des Todes und Aesthetisierung der Vergaenglichkeit, gar nicht so unfalsch beschreibt.

    Von wegen "echt" und "unecht"... Es gibt doch nunmal verschiedene Weltanschauungen, und man kann unterscheiden, ob Menschen diesen aus Ueberzeugung oder aus Modegruenden folgen. Man kann auch mal ganz aus dem Thema Subkultur herauskommen: Was ist denn mit politischen Parteien? Da schliessen sich auch Menschen mit einer bestimmten Meinung zusammen, geben sich einen Namen, und handeln dann als Kollektiv. Albern?

    Wenn Musik zu einer besseren Klassifizierung in Subkategorien eingeteilt wird, finde ich das eigentlich ganz gut. Das ganze Gejammer im Metal-Bereich, mit den mehreren Dutzend Unterkategorien, finde ich auch nicht sinnvoll. Dinge, die etwa gleich klingen, kann man auch unter einen Ueberbegriff packen (wobei - ist das dann nicht auch wieder eine Schublade?). Aber dass es mehr als nur eine handvoll Musikstile gibt, finde ich schon gut. Mag vielleicht daran liegen, dass die Vielfalt bis heute zugenommen hat. Heute reichen Rock, Klassik, Pop, Swing und Reggae halt nicht mehr aus ;)

    Aber da hat jeder eine eigene Meinung und das ist auch niemandem zu verbieten.

    @abby:

    An die Punkmodewelle vor einigen Jahren kann ich mich noch sehr gut erinnern. All die Modepunks riefen die Klischeeparolen gegen Kommerz und Moden, usw, kauften ihre Kleidung dann aber doch nur in kommerziellen Punklaeden (und weigerten sich, "normale" Kleidung zu tragen), hoerten kommerziell sehr erfolgreiche Musik - taten also all das, was die (Teenie)Medien als "typisch Punk" bezeichneten, und hielten sich dabei fuer hoechst individuell und unkommerziell. Und gar nicht fremdbestimmt ;)

    Religionen wuerd ich auch als Subkultur bezeichnen. Wobei die ja ziemlich konventionell sind und die Menschen dort eher weniger aus Moden dazugehoeren (offiziell, also durch Taufe, Kommunion, usw - ganz egal, ob sie jetzt wirklich dran glauben und teilnehmen), sondern, weil sie "normal" sein wollen, oder eben aus Tradition.
  13. sternenschein schreibt am 26.02.2009 um 16:00 Uhr:Ich finde es interessant, was ihr zu diesem Thema und der Gruppenzugehörigkeit zu sagen habt.
    Ich wollte nie, auch als Kind nicht, zu irgendeiner Gruppe dazugehören. Es hätte mich zu sehr beschnitten in meiner freien Entfaltung.
    Es gab Übereinstimmungen auf bestimmten Feldern, auf anderen nicht, und dieses hinderte mich dann an der Gruppenzugehörigkeit.
    Ich wollte lieber individuell sein, eben so wie ich bin und mich nicht irgendwelchen Scheinzwängen unterwerfen.
    Ich denke, etliche Jugendliche wollen sich ausprobieren, ihr Selbstbild finden, und deshalb wechseln sie auch mal die Gruppenzugehörigkeit, versuchen sich hier oder da anzupassen, was manchmal unter dem Stichwort "Revolte" fungiert, bis sie dann merken, es ist doch nichts für sie.
    Andere, die sich tiefer damit beschäftigen, über das äussere hinaus, wie du AngelInChains, die bleiben dann vielleicht eher in der Nähe dieser Gruppierungen, bei und trotz aller Individualität.
    Oftmals konnte ich das Bedürfnis, sich einer Gruppe zugehörig zu fühlen nicht verstehen, denn die Moden und Gruppen wechselten im Laufe der Zeit doch sehr oft.
    Und eigenartig finde ich dann immer, dass jede dieser Gruppe so individuell sein will.
    Aber es stimmt, auch Parteien, ja sogar Firmenbelegschaften sind Gruppen, in die sich die Menschen eingliedern und dann auch deren Interessen vertreten. Genauso wie die Emo's, Punker, Rocker und soweiter.
    Vielleicht wollte ja auch jemand als CSU Mitglied verkleidet zum Fasching gehen, und fragte sich, was er da anziehen muss?
    Eventuell haben die ja auch eine "Kleiderordnung".;-)
    Wenn man es recht bedenkt, beruht unsere Gesellschaft doch sehr auf Gruppen aller Art und die jeweilige Gruppendynamik spiegelt sich dann auch in der Gesellschaft.
    Liebe Grüsse
    sternenschein
  14. AngelInChains schreibt am 26.02.2009 um 18:49 Uhr:Ich finde Gruppenzugehoerigkeiten so lange in Ordnung, so lange Menschen sich dafuer nicht verstellen und dafuer keine Charakterzuege und Interessen aufgeben muessen. So habe ich mir "meine" Szene (gut, ich gehoere nicht direkt dazu, beschaeftige mich aber damit, habe viele Kontakte zu anderen Menschen, die sich damit beschaeftigen) ausgesucht, weil dort VIELE meiner Interessen vertreten werden. Nicht alle, aber zu denen, die eben nicht dazu gehoeren, stehe ich natuerlich weiterhin. Wuesste auch nicht, wieso ich mir irgendetwas, was niemandem etwas schadet, verbieten lassen sollte.

    Das ist wieder, wie so vieles, eine Frage der Toleranz. Toleriert man in einer Gruppe Menschen, die anders sind? Das waere das Ideale. Leider gibt es aber in jeder Gruppe oberflaechliche, intolerante Menschen, die dann glauben, ihre Gruppe auf welche Weise auch immer, "rein" halten zu muessen. Von all dem, was ihrer Meinung nach der Gruppe nicht entspricht. Selbst, wenn es eigentlich nichts ist, was der Gruppe an sich widerspricht (dass eine Gruppe Kommunisten einen Kapitalisten nicht als sich zugehoerig betrachtet, waere ja hingegen "sinnvoll", da diese Anschauungen einander widersprechen; ginge es jedoch darum, Topfschnittfrisuren zu verbieten, so waere das daemlich, da die mit dem Kommunismus nicht im Widerspruch stehen).

    Ich denke, kaum einer wuerde als CSUler zum Karneval gehen. Um diese gibt es keine aeusserlichen Klischees. Um Rocker, Punks, oder wen auch immer, schon. Diese Klischees werden dann belebt - zur Schande derer, die wirklich irgendwie mit diesen Szenen zutun haben und dann die (durch Spassvoegel scheinbar bestaetigten) Vorurteile ausbaden muessen.
  15. 1mishou schreibt am 26.02.2009 um 22:40 Uhr:Geht mir auch Sternenschein. Ich wollte schon als Kind nie irgendeiner Gruppe angehören und will es auch heute nicht. Mir ist es auch egal ob das andere Menschen machen, oder nicht. Mich regt eben nur das auf, wenn der eine dem andern sagt er sei "kein echter" oder so. Ist doch Pipikram, Kindergarten, oder was auch immer. Ich bin ja ungern erwachsen oder so...aber ich glaub in der Beziehung bin ich einfach zu vernünftig. Und ich muss mich auch nicht ner Gruppe anschliessen, nur um mich dann als wer zu fühlen...ich kann das auch ohne Gruppe. Hey ich bin wer, auch ohne in ne Schublade zu passen ;-)
  16. AngelInChains schreibt am 27.02.2009 um 14:12 Uhr:"Echt" zu sein, heisst doch nicht, dass man sich dem Klischee unterwirft. Sondern, dass man einen (einzelnen, wichtigen!) bestimmten Wert, fuer den eine Gruppe steht, auch wirklich vertritt. Was waer eine kommunistische Partei, wenns dort keinen Kommunisten gaebe, der hinter den Zielen steht, sondern alles nur "Modekommunisten" dort waeren, die eigentlich alle an etwas anderes glauben, aber nur dort sind, weils "in" ist? ;)
  17. Aenne Hornstein schreibt am 15.07.2010 um 18:34 Uhr:naja also ich weiss nich emos sind doch richtig cool und ich bin schopn als emo zu fasching geeganegn habe elemente aus der rockerfaschingabtteilung genommen und so und das ging dann richtign gut so auszusehen schwarze augen, shcwarze lippen und so richritig geil und die haare meine mum hatte so schwarzes haarcolourspray und hat sie sschwarz angespr+ht richtig geil sah das aus und ich hatte minee elemente aus meinem e mostyle noch mit rreingenommen also wenn man selber emo ist ++, dan hat man mehr möglichkeiten finde ioch und deshlab sollte man emo sein, dann hat man nicht solche schwierigkeite wie ihr
  18. sarah schreibt am 29.01.2011 um 12:17 Uhr:ich will nur wissen was ich anziehen kann
  19. Chiara schreibt am 03.02.2011 um 16:59 Uhr:Genau das will ich auch
  20. MichiHaha schreibt am 18.02.2011 um 23:21 Uhr:ich kann euch sagen wie ihr euch anziehen könnt.. :D

    ambesten ist eine schwarze röhren jeans..
    die haare schwarz mit knalligen stränchen.. (pink,grün,blau)
    ein auffälliges t-shirt (neonfarbend)
    im gesicht ist es wichtig die augen mit schwarz zu umranden..
    die schuhe sollten jacks sein..


    schon sieht ihr aus wie ein emo..
    ABER wehe ihr macht euch lustig drüber..
    über emo´s sollte man nich lachen jeder hat seinen eigenen style..

    (zum aussehen gibt es auch gute beispiele bei gogle bilder)


    Michi :D

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