Gedanken oder Fragen

27.01.2009 um 19:21 Uhr

Barrack Obama, Nation und die Reichen

von: sternenschein   Kategorie: Politisches   Stichwörter: Barack, Obama, Präsident, US, Nation, gedeihen, Merkel

Stimmung: gut

Eine Nation kann nicht gedeihen,
wenn sie nur den Reichen dient.

Zitat: Barrack Obama (US Präsident )

Ob Präsident Obama dieses auch unserer Kanzlerin
verraten sollte?

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. DustinYannickPhoebe schreibt am 27.01.2009 um 19:34 Uhr:ja das sollte er echt mal machen!
  2. 1mishou schreibt am 27.01.2009 um 23:32 Uhr:Glaubst du, er wird sich an dieses Zitat bald selbst noch erinnern?
  3. DustinYannickPhoebe schreibt am 28.01.2009 um 05:05 Uhr:ich denke er wird es!
  4. Mdm_Mimm schreibt am 28.01.2009 um 10:24 Uhr:Ich denke Frau Merkel könnte in einigen Dingen bei Mr. Obama in die Lehre gehen. Zumindest vorläufig und vordergründig. Ansonsten --> Ich bleibe skeptisch.
  5. AngelInChains schreibt am 28.01.2009 um 21:26 Uhr:Hm... Es ist so eine Sache mit dem "in die Lehre gehen". Aussagen werden aufgrund von Vorurteilen ja auch immer gern anders aufgenommen, ausgehend davon, wer sie von sich gibt. Da gibt es beispielsweise das Zitat von Obama, aus seiner Antrittsrede: "We remain the most prosperous, powerful nation on Earth." Wuerde Frau Merkel (oder sonst ein Deutscher) sagen, wir woellten nun versuchen, die wohlhabendste, maechtigste(!) Nation der Welt zu werden, waere das Nazi-Geschrei schnell wieder omnipraesent ;)
  6. sternenschein schreibt am 29.01.2009 um 06:34 Uhr:@1Mishou,
    ich hoffe es. Wenn ich die US Präsidenten vor ihm sehe, dann sieht es natürlich nicht sehr wahrscheinlich aus.
    Es wäre zu wünschen, wenn er anders ist. Wenn er wirklich authentisch und ehrlich ist.

    @DJP,

    die erste Woche seines Amtes sieht ja schon mal ganz gut aus.

    @Mdm.Mim,

    Skepsis ist immer angebracht.
    Heute sagte einer im TV,weshalb unsere Politiker nicht genauso ehrlich sind, weshalb sie nicht sagen, dass die Schere zwischen Arm und Reichimmer weiter auseinanderklaft, und dass es gewollt ist, sie Politik für die Reichen machen.
    Ja, da hat er wohl recht, nur wer würde sie dann noch wählen? Da erzählen sie dann lieber wtas von Sachzwängen und fehlenden Haushaltsmitteln.

    @AngelInChains,

    erhat aber nicht gesagt,dass er die Wohlhabenden wohlhabender machen will, sondern alle.
    Wenn Merkel sagen würde, sie will die Armen wohlhabend machen, dann würde ich nicht schreien.;-)))
    Liebe Grüsse
    sternenschein
  7. AngelInChains schreibt am 29.01.2009 um 18:24 Uhr:Er hat gesagt "Wir bleiben die wohlhabendste und maechtigste Nation auf der Welt".

    Generell hat er viel von "wir" gesprochen. Wirft er damit alle US-Amerikaner in einen Topf oder geht es nur um die Regierung? Oder nur um die Leute, die ihm aehnlich sind? Oder nur die, die das sagen haben? Das ist natuerlich eine rhetorische Frage.

    Aber wenn man das Volk als Gesamtheit als "maechtigste und wohlhabendste Nation der Welt" bezeichnet, geht das nicht an der Realitaet vorbei? Es gibt auch in den USA genug Armut.

    Natuerlich wird er es allein deswegen so formulieren muessen, um patriotisch zu klingen. Darauf springen in den USA genug Menschen an. Die jubeln immer, egal, was gesagt wird, so lange es nebenbei heisst "Wir, die USA, sind die Allerbesten".

    Aber auf die Armut und die unterschiedlichen sozialen Verhaeltnisse wollte ich eigentlich gar nicht zu sprechen kommen. Mir geht es eher um den "wir sind und bleiben die Besten"-Groessenwahn. Staaten, die immer wieder, fast aggressiv, betonen, sie wuerden fuer immer die Allermaechtigsten bleiben, sind mir etwas suspekt. Gerade, wenn in derselben Rede noch mehrfach "wir werden die Welt anfuehren" vorkommt.

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